Wir wissen genau, daß der heutige durchschnittliche Mensch nichts so sehr fürchtet wie die Erkenntnis seines biologischen Wesens. Wir wissen gleichzeitig, daß er nichts so sehr herbeisehnt wie die Erfüllung seines biologischen Wesens. Beide, Angst vor Erkenntnis und Sehnsucht nach Erfüllung, begegnen uns gleichzeitig. Wir müssen daher stets das Rationale im Irrationalen aufsuchen, begreifen und ohne Haß oder Entrüstung vorlegen. Mit der Zeit wird das Rationale siegen. Doch ich habe leider keinen Rat zu geben, wie man sich vor lebensgefährlichem Irrationalismus schützt. Weder Gerichtsprozesse noch Widerschimpfen können hier abhelfen.
Wilhelm Reich
Inhaltsverzeichniss:
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Vorwort
Es gibt mit Sicherheit genügend Medien auf dem Markt, die Zitate in den verschiedensten Themenvariationen anbieten. Die Auswahl der Zitate charakterisiert daher jede einzelne dieser Sammlungen. Am Anfang des neuen Jahrtausends müssen wir feststellen, daß bestimmte emotional geladene Begriffe in Definition und Wirklichkeit deutlich auseinanderdriften. Obwohl wir heute in der offiziellen Geschichtsschreibung den wohl freiesten Austausch von Informationen möglich gemacht haben, gibt es eine starke Diskrepanz zwischen "wissenschaftlich gesichertem" Wissen und der sogenannten Allgemeinbildung. Wenn man sich anschaut, wie ein Individuum zu seiner Allgemeinbildung gelangt, fallen sofort die beiden Hauptrichtungen für die spätere Bewußtseinsprägung auf. Den Hauptfaktor bildet das soziale und kulturelle Umfeld, also Familie, Umgebung, Kultur und Gesellschaft. Der zweite Faktor wird durch die Bildungseinrichtungen determiniert, die größtenteils nach offiziellen Vorgaben funktionieren müssen. Wer sich ernsthaft mit diesen Strukturen beschäftigt, wird zweifellos das Prinzip der Belohnung und Bestrafung überall erkennen können. Verhält sich das Individuum systemkonform, wird es belohnt... Die elektronischen ( Radio, Fernsehen, Internet) als auch die Printmedien ( Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Presseagenturen) befinden sich größtenteils in der Hand von Mehrheitsaktionären oder werden von großen Unternehmen finanziert ( Anzeigenwerbung ). Selbstverständlich können solche Medien nicht gegen die Interessen der Anteilseigner bzw. gegen die Interessen der Werbepartner verstoßen. Die vorhandene Pressezensur wird daher durch eine Selbstzensur wesentlich verschärft, was erklärt, daß Journalisten bestimmte Dinge nicht erfragen wollen bzw. unter den Tisch fallen lassen. Wenn man sich einmal die Fülle der Bücher anschaut, die neue Wege und alte Wahrheiten aufdecken, wird man optimistisch, daß sich bald sehr vieles zum Positiven wenden wird. Sofern man diese Fülle aber ins Verhältnis mit den "verfügbaren" Informationen und den Strukturen der Informationsverteilung setzt, wird man augenblicklich ernüchtert. Das Prinzip der Desorientierung funktioniert über den Alltag. Und im Alltag gibt es für die meisten Menschen keine gute Literatur oder sinnvolle Informationen. Der Kampf ums Überleben oder Prestige hält uns gefangen. In der Restzeit konsumieren wir die gesteuerten Medien oder plagen uns mit mediengesteuerten Problemen ab sofern wir nicht in Ursache-Wirkungsverkettungen des Alltages durch unsere dogmatische Gesellschaftsprogrammierung genügend "beschäftigt" sind. Diese Sammlung von Zitaten und kurzen Buchauszügen soll die Komplexität der Wirklichkeit deutlich machen. Emotionalisierte Begriffe wie Frieden, Demokratie, Arbeitslosigkeit, Faschismus, Globalisierung, Fortschritt, Wissenschaft, Politik etc. sollen von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet werden, wobei ganz bewußt auch tabuisierte Themen aufgegriffen wurden. Der Sinn dieses Buches ist dann erfüllt, wenn Sie diese Zeilen und die täglichen "Informationen" mit der nötigen Skepsis betrachten. Wahrheit hat immer zwei Aspekte. Auf der einen Seite gibt es eine absolute und objektive Wahrheit, der wir uns nur annähern können. Die andere Wahrheit ist unsere subjektive Wahrnehmung, die auf kognitiven Verarbeitungsprozessen beruht, welche wiederum von der persönlichen Reife determiniert werden. Da ich aus persönlicher Erfahrung weiß, daß einige kleinere Wahrheiten beim Erkennen bewußtseinsverändernden Charakter haben und der Umgang mit diesen Erkenntnissen teilweise nicht sehr einfach ist, weshalb viele Menschen instinktiv diese Wahrheiten ablehnen, freue ich mich besonders, wenn Sie ab und an bei der Lektüre zum Schmunzeln angeregt werden. Niemals darf ausser acht gelassen werden, daß auch die Gesellschaftsentwicklung gesetzmäßig erfolgt. Das sogenannte Böse erfüllt eine Funktion in dieser Welt. Die Erkenntnis der Funktion des Bösen führt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten dieser Realität. Ein Schmunzeln gehört zum Ausdruck der Menschlichkeit und ist ein Schritt zur Überwindung der Dualität. Und mit der Überwindung der Dualität, die der Entwicklung des Ich-verhafteten-Intellekts einhergeht, werden wir neue evolutionäre Prozesse erleben, denn die Überwindung des Ich-verhafteten-Bewußtseins ist die Quelle der Probleme dieser Welt und damit folglich, neben der Entwicklung des Intellekts, die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Auch wenn an einigen Stellen der Eindruck entstehen mag, daß dieses Buch Ausdruck einer bestimmten Ideologie ist, möchte ich hier von vornherein betonen, daß es hier nicht darum geht, gegen irgend etwas zu Felde zu ziehen. Wer tatsächlich etwas für die Welt tun möchte, muß sich wohl oder übel zuerst über seine eigene Identität im Klaren sein. Und um dies zu erreichen, muß sich jeder sowohl mit psychologischen Hintergründen als auch mit allgemeinen Gesichtspunkten der Realität vertraut machen. ( Alle verwendeten Zitate wurden exzerpiert. Aus Gründen des Urheberrechtes wurden alle Zitate so knapp wie möglich gehalten. Aus erkenntnistheoretischer Sicht wären häufig zahlreiche Querverweise zu anderen Autoren angebracht. Bei der Komplexität der angesprochenen Themen war dies ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Buch soll daher eine breite Grundlage schaffen, um in einer weiteren Publikation auf die drei Kernfragen der menschlichen Existenz eingehen zu können: Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich? )

Einleitung
Einleitung Wenn ein Mensch geboren wird, dann ist er klein und hilflos. Er hat weder die Möglichkeit, sich folgerichtig zu bewegen, noch kann er sinnvoll seine Wahrnehmungen strukturieren. Sein einziger Aktivposten ist sein Aussehen, welches Beschützerinstinkte bei ausgereifteren Organismen wecken kann. Das menschliche Neugeborene läßt sich in der Tierwelt mit nichts vergleichen. Es ist tierisch in der Art unserer Klassifikation von Organismen. Andererseits ist es der Mensch, der eine ungewöhnlich lange Zeit braucht, um überlebensfähig und fortpflanzungsfähig zu werden. Der Grund für diese lange Entwicklungszeit, die den Menschen vom Tierreich abscheidet, ist seiner Fähigkeit des "abstrakten Denkens" zuzuschreiben. Dieser Bereich, den man auch als Bewußtsein beschreiben kann, unterliegt Entwicklungs- und Lernprozessen. Während wir bei Tieren hier und dort eine Art emotionellen Denkens , also einer Denkart ausschließlich auf die Sinne gerichteter Verhaltensweisen und damit auch in gewisser Weise ein folgerichtiges Denken ohne abstrakte Hintergründe feststellen können, so trifft dies auf menschliche Individuen in der Mehrzahl nicht zu ( im Sinne einer höheren Qualität, die von Tieren nicht erreicht wird ). Verschiedene Experimente mit Neugeborenen haben gezeigt, daß es bei ausschließlicher Versorgung mit künstlichen Apparaturen und sonstiger sozialer Deprivation (Isolierung) immer zum Tode des Individuums kam, während Experimente mit verschiedenen Tiermüttern nicht den Tod, sondern eine Anpassung an die Spezies der Sozialpartner zur Folge hatte mit den entsprechenden sichtbaren Fort- und Rückbildungsfaktoren. Der Mensch ist ein anpassungsfähiges "Tier", er braucht (bis zu einem gewissen Alter) soziale Kontakte, um seine Anlagen entwickeln zu können. Seine Anlagen sind sehr vielfältig und so ist er relativ unabhängig von äußeren Faktoren. Die Entwicklungs- und Lernprozesse, die ein neugeborenes Baby durchlaufen kann, werden (in der Regel) vom sozialen Umfeld determiniert. So ist es nur zu verständlich, daß ein Neugeborenes, je nach Kultur, zu einem Wissenschaftler oder einem Kannibalen entwickelt werden kann. In einer "hochentwickelten" Kultur wie der in den westlichen "demokratischen" Staaten ist es demzufolge auch möglich, ein Individuum in die eine oder andere Richtung zu entwickeln, je nachdem, welche "Informationen" vordergründig vom Individuum wahrgenommen und verarbeitet werden. Um zu verstehen, daß es Dinge gibt, die sich vordergründig in unterbewußten Prozessen vollziehen, sollten Sie jetzt einmal intensiv daran denken, in eine Zitronenscheibe zu beißen, herzhaft bitte. Je nachdem wie intensiv Sie dies dachten, war auch Ihr Speichelfluß. Aber er war da. Diese Art des Lernens könnte man auch konditioniertes Training nennen. (Forschungen und Tierversuche nach Pawlow) Dieses konditionierte Training ist sehr wirksam und kann auch für kognitive ("denkende") Prozesse verwendet werden. Es sind unsere Vorurteile. Wohlgemerkt, es gibt Urteile, die wir aufgrund von realen Erfahrungen oder Auseinandersetzungen mit den verschiedensten Dingen gesammelt haben und es gibt Urteile, deren Existenz sich nur auf sekundäre "Erfahrungen oder Informationen" stützt. Diese Vorurteile, die heute durch die zensierte Presse und die gesteuerten Medien geschürt werden, sind der Grund für die Verwirrung der Meinungen. Natürlich ist unsere Meinung etwas sehr persönliches, sehr privates. Und selbstverständlich versuchen wir unsere Meinung gegenüber andersdenkenden Menschen zu verteidigen. Wer aber wirklich ehrlich und aufrichtig seine "Meinung" nach den Ursachen hinterfragt, wird schnell feststellen, daß die meisten Meinungen aufgrund fremder Informationen gebildet wurden und demzufolge durch eigene "Fakten" bestätigt werden müßten. Natürlich läßt sich dies häufig gar nicht verwirklichen. In diesem Falle sollte man aber lieber von einer Meinungsäußerung absehen, solange man keine vernünftigen und überprüfbaren Daten zur Verifizierung (Bejahung) der eigenen Meinung hat. Auch in diesem Buch gibt es viele Dinge, die vordergründig gar nicht erfaßbar sind. Daher ist es gerade der Anspruch dieses Buches, eine Sammlung von zumindest vordergründig vernünftigen und denkwürdigen, ebenso wie zum Widerspruch verleitenden Zitaten zusammenzuführen, um das individuelle Denken des Lesers anzuregen. Die Vielfalt der behandelten Themen wird, so denke ich, eigentlich jeder individuellen Ausrichtung gerecht. Und jeder Spezialist wird auf seine Weise erkennen können, daß wunde Punkte seiner Wissenschaft berührt werden. Dementsprechend unvoreingenommen mag er auch die ihn nicht entsprechenden Themen behandeln. Der versierte Leser mag zwischen den Zeilen lesen. Es wird einem weiteren Buch vorbehalten bleiben, bereits hier erkennbare Strukturen zu verdichten und den Indiziennachweis in noch intellektuellere Form zu bringen, sodaß auch eingefleischte Materialisten den nicht vorhandenen Widerspruch von Wissenschaft und Religion ohne Bauchschmerzen nachvollziehen können.
post scriptum
An dieser Stelle gibt es noch einen Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, weil er leider häufig nicht ausreichend durch die Menschen reflektiert wird.
Es gibt, für die meisten unsichtbar, eine Informationsschlacht im Hintergrund. Oberflächlich betrachtet, könnte man zwei Parteien ausmachen. Da haben wir den Platzhirsch, die offiziellen Medien, die (fast) genau das Senden und Drucken, was zur Betäubung der Massen notwendig ist und was Kapital und Politiker(mit einzelnen Ausnahmen), (welche nicht mehr zu trennen sind) gedruckt zu sehen wünschen. Hier werden Vorurteile professionell erzeugt und verstärkt.
Auf der anderen Seite gibt es die verschiedensten ideologischen und philosophischen Richtungen, die um Gleichgesinnte buhlen. Innerhalb dieser Richtungen gibt es Bemühungen, sachliche Diskussionen zu kontroversen Themen anzustrengen.
Zu praktisch jedem Thema, zu jeder Denkrichtung gibt es kontroverse Meinungen. Häufig ist nicht einmal die Meinung selbst so interessant. Vielmehr ist es zumeist wesentlich effizienter nach den Motiven für die Meinung zu fragen. Sind wirtschaftliche Interessen oder ideologische Dogmen mit hierarchischen Strukturen zu erkennen, lohnt es häufig der Mühe nicht, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Es gibt aber auch Menschen, die sich um die Zukunft unserer Gesellschaft Sorgen machen. Bei diesen Meinungsäußerungen geht es nicht um Macht, Kapital oder falsche Selbstverwirklichung. Es ist der dialektische Gegenpol zur Informationsmacht der Mediengiganten und der Selbstherrlichkeit der Konzerne.
Viele dieser kontroversen Themen sind durch die Massenmedien mit emotionalen Inhalten versehen worden, was eine sachliche Diskussion nur dann ermöglicht, wenn sich der einzelne dieser (unterbewußten) Manipulation bewußt ist. Im Prinzip ist es wohl gar nicht möglich, dieses Problem der Manipulation wirklich "rüberzubringen". Da wir täglich über die Medien beeinflußt werden, empfinden wir es als normal, daß in den Nachrichten soviel Unsinn als "Information" gesendet wird. Wir lesen uns Meinungsumfragen durch und fragen nicht nach den Hintergründen. Die wirklich entscheidenden Fragen treten dabei in den Hintergrund, werden lächerlich gemacht oder mit negativen emotionalen Inhalten versehen. Für die wenigen, die sich trotzdem mit diesen Fragen beschäftigen, gibt es dann (nicht in den Massenmedien) fadenscheinige Erklärungen oder einzelne Autoren werden pauschal ins "rechte" Feld gerückt oder als rassistisch "entlarvt".
Obwohl heute wohl jeder weiß, daß die "Endprodukte" der Atomkraftwerke nicht sicher zu lagern sind und der Betrieb dieser Anlagen mit vielen Unsicherheiten verbunden ist, plädieren viele für die Notwendigkeit dieser Anlagen, weil sonst der Strom zu teuer wäre. Gleichwohl ist allen bekannt, daß Kapitalinteressen und Politiker den Bau dieser Anlagen gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung durchgedrückt haben. Die vielgepriesene Demokratie existierte nicht für dieses Problem (und viele andere auch nicht). Die entscheidende Frage nach sinnvollen Alternativen wird nicht gestellt, da durch die Medien hinreichend bekannt ist, daß es ja nur regenerative Energien oder fossile Brennstoffe sein könnten. Daß es zumindest interessante Ansatzpunkte für völlig andersgeartete Energiemaschinen durch Viktor Schauberger und Nikola Tesla gibt, ist der Mehrheit nicht bekannt. Daß die Ergebnisse dieser Forschungen in den Tresoren der USA verschwanden auch nicht.
Der zweite Weltkrieg ist ebenso ein emotional vorbelastetes Thema. Kein vernünftiger Mensch wird leugnen, daß es bei einem totalitären System wie dem der Nazis ungezählte Verbrechen gab. Er wird aber auch nicht bezweifeln, daß Krieg auf allen Seiten zu Verbrechen führt. Daß die Deutschen einen Eroberungsfeldzug unternahmen, wird wohl niemand bestreiten wollen (in Anbetracht der Tatsache, daß viele Kriegsschauplätze außerhalb Deutschlands waren). Indes ist es auch nicht richtig, bei dieser geschichtlichen Betrachtung die weitläufigen Ursachen und die Umstände der Beendigung desselben außen vor zu lassen. Bereits mit dieser Feststellung werden die verschiedensten Autoren ins "rechte" Feld deklassifiziert, weil sie eben Fragen stellen. Fragen, die nicht erwünscht sind. Die Antworten auf diese Fragen sind komplex, leider. Es kann in diesem Buch auch nicht primär auf die Beantwortung dieser Fragen eingegangen werden, weil dieses Buch vorerst nur Denkanstöße geben soll.
Warum? Weil ich manchmal eine tiefe Einsamkeit empfinde, wenn ich auf der Straße bin. Für die allermeisten Städte gibt es wohl recht zutreffende Einwohnerzahlen. Manchmal frage ich mich, wie viele Menschen wohl in diesen Städten leben.

Aggression
Aggression ist einfach nur ein anderer Name für Regierung. Aggression, Invasion, Regierung sind austauschbare Begriffe. Die Grundlage einer Regierung ist Kontrolle oder der Versuch einer Kontrolle. Derjenige, der einen anderen zu kontrollieren versucht, ist ein Herrscher, ein Aggressor, ein Eindringling; und die Natur einer solchen Invasion ändert sich nicht, sei sie von einem einzelnen gegen einen anderen ausgeführt, nach Art eines gewöhnlichen Verbrechens, oder von einem Menschen gegen alle übrigen Menschen, nach der Art eines absoluten Monarchen, oder von allen Menschen gegen einen einzelnen, nach Art der modernen Demokratie.
Agitatoren
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
Anfang
Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.
Angst
Angst hat die Macht über uns, die wir ihr geben ! Verfasser unbekannt
Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben.
Anthropologisches
Der Fundort Laetoli (Massai für „rote Lilie”) liegt in Nord-Tansania, etwa 48 Kilometer südlich der Olduvai-Schlucht. Zuerst waren die Leakeys1935 hier, später kehrte Mary Leakey zurück und fand einige Hominidenunterkiefer, die für sie den frühen Homo repräsentierten. 1979 entdeckten Mitglieder ihres Teams versteinerte Fußspuren von Tieren, und schließlich stießen Peter Jones und Philip Leakey, der jüngste Sohn von Louis und Mary Leakey, unter diesen Fußspuren auf einige, die von Hominiden zu stammen schienen. Die Abdrücke waren in Lagen vulkanischer Asche erhalten geblieben, die von Garniss Curtis mittels der Kalium-Argon-Methode auf ein Alter von 3,6 bis 3,8 Millionen Jahre datiert wurden (M.Leakey 1979, S. 452). Dr. Louise Robbins, Expertin für Fußabdrücke an der University of North Carolina, stellte fest:”Dafür daß sie in so alten Tuffen gefunden wurden, sahen sie so menschlich und modern aus” (ebd.). Und Mary Leakey (ebd. 1979,S. 453) meinte:”Vor mindestens 3 600 000 Jahren im Pliozän bewegte sich ein Wesen, das ich für den direkten Vorfahren des Menschen halte, auf zwei Beinen, in völlig aufrechter Gangart dahinschreitend. [...] Die Form des Fußes war exakt die unsrige.”
Auch wenn wir uns an die herkömmlicherweise akzeptierten Befunde halten, bietet die Vielfalt der vorgeschlagenen evolutionären Verbindungen zwischen den Hominiden ein sehr verwirrendes Bild. Und wenn wir diese Entdeckungen mit jenen in Übereinstimmung bringen, die wir in den voranstehenden Kapiteln erörtert haben, bleibt die Schlußfolgerung, daß der Gesamtbefund (Fossilien und Artefakte eingeschlossen) sich bestens mit der Ansicht vereinbaren läßt, daß anatomisch moderne Menschen und andere Primaten seit mehreren zehn Millionen Jahren nebeneinanderher gelebt haben.
Aphrodisiakum
Macht ist das größte Aphrodisiakum. Henry Kissinger
Arbeitseifer
Sie sägten Äste ab, auf denen sie saßen und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen könnte, und fuhren mit Krachen in die Tiefe , und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter. (B.Brecht)
Es gibt so viel zu tun, und es ist so wenig getan worden. Cecil Rhodes in Jim Keith „Alternative 3 - Die Beweise”
Arbeitslosigkeit
Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: Wer die Butter hat wird frech. Autor unbekannt
Arbeitsminister
Ein Arbeitsminister verbringt die Jahre, die er im Amt ist, mit dem aussichtslosen Versuch, durch die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen gegen die Arbeitslosigkeit anzugehen; erst später, wenn er von den Hemmnissen, die Amt und politische Rücksichtnahme mit sich bringen, befreit ist, vermag er der Wahrheit ins Auge zu blicken, daß es nämlich zu wenig Arbeitsplätze gibt, weil es zu viele Menschen gibt. (William Wirtz, ehem. amerik. Arbeitsminister in einer Rede 1970 )
Armut
Die Armut ist ein großer Glanz von innen. ( Rainer Maria Rilke )
Atomenergie
Diese Männer versinken in ihre Probleme, triumphieren über ihre Lösungen, aber grübeln wenig über die Tragweite der Resultate. Ihre politischen und sittlichen Urteile sind daher oft primitiv und gefährlich. Max Born (Atomphysiker und Nobelpreisträger) über die Befürworter der Nutzung der Atomenergie
Die Gegner der Atomenergie sind Reaktionäre. Sie wenden sich gegen den Fortschritt. Sie wollen den Bürger mit einer Strategie des Rückschritts und der Armut beglücken. Dr. Helmut Kohl, MdB/CDU auf dem Energie-Kongreß der CDU 10./11. Oktober 1977 in Hannover [ Anm. d. V.: Wie kann man eine Technologie befürworten, deren Abfallprodukte auf so lange Zeit die folgenden Generationen belastet? Wenn ein Doktor die Gegner dieser Technologie in einer freien Gesellschaft als Reaktionäre tituliert, inwieweit kann es sich dann um eine freie Gesellschaft handeln? ]
Atomkraftwerke
Nicht zu bestreiten ist, daß die Radioaktivität, die in einem Reaktor erzeugt wird, so groß ist, daß, wenn sie durch eine Katastrophe frei in die Umwelt hinausgestreut würde, dieses in der Tat ein sehr großes Unglück bedeuten würde. Denn die Menge Radioaktivität, die in einem Reaktor vorhanden ist, ist erheblich größer als die Menge Radioaktivität, die eine Bombe verbreitet. Prof. Dr. Carl Fr. v. Weizsäcker, Physiker
Aufgaben
Wem der Himmel eine große Aufgabe zugedacht hat, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch Leid. ( Meng-tzu, chin. Philosoph, 372 - 289 )
Ausbeutung
Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen? (Plinius d. Ä., röm. Philosoph, 23 oder 24 - 79 n. Chr. )
Badge
Und selbst die Verpackung mit einem besonderen Gas, mit Kohlendioxid oder vermindertem Sauerstoff, das die Lebensmittel schützen soll (>>modifizierte Atmosphäre<<), hat bisweilen ungesunde Effekte, meldete das US-Fachblatt Food Technology: >>Bei fast allen Lebensmitteln, die in modifizierter Atmosphäre abgepackt werden, drohen bakterielle Erreger zu wachsen und Gift abzusondern<<. Ein >>echtes Problem<<, so das Blatt, das vor allem Backwaren, Sandwiches und andere vorgefertigte Speisen betreffe.
So hat offenbar die Bequemlichkeit ihren Preis, und jeder, der selbst die Bereitung eines belegten Brötchens für Zeitverschwendung hält, sollte in seine Zellophansemmel mit erhöhter Risikobereitschaft beißen.
Mehr noch gilt dies bei Büchsen, in denen sich Fische befinden. In der Schweiz wurde 1996 ein Drittel aller Fischkonserven in Supermärkten und Tankstellen aus dem Regal genommen: Sie waren mit >>Badge<< belastet (>>Bisphenol-A-Diglycidylether<<), einer Chemikalie, die das Aufreißen der Dosendeckel erleichtert. Badge gilt als krebserregend und erbgutschädigend. Es ist auch in besten Büchsen in erhöhten Dosen zu finden, etwa bei Lacroix-Gourmet-Filets vom Hering. Nachdem die Stiftung Warentest 1997 die Belastung gemessen hatte, nahm die Edeldosenfirma diese Büchsen freilich flugs vom Markt. Jede vierte untersuchte Büchse enthielt bedenkliche Konzentrationen, und auch andere Fabrikanten waren betroffen: Sardellen von der Konservenfabrik Appel, Sardinen von Rio Star. In zwei Dosen Sardellenfilets von United Oceanus wurde der EU-Grenzwert von 1 Milligramm pro Kilogramm gar um das 28- bzw. 33fache überschritten.
Der stellvertretende Leiter des Kantonalen Labors Zürich meinte nach den Badge-Funden in eidgenössischen Supermärkten, die Hersteller sollten doch bitte verstärkt Selbstkontrollen durchführen, weil schließlich immer mehr Menschen die >>Nahrung aus Büchsen<< bevorzugten. H.U.Grimm „Aus Teufels Topf”
Banken
Was ist schon ein Raubüberfall auf eine Bank gegenüber der Gründung einer Bank. ( Bertolt Brecht )
Bedürfnisse
Es wird ein Bedürfnis daher nicht sowohl von denen, welche es auf unmittelbare Weise haben, als vielmehr durch solche hervorgebracht, welche durch sein Entstehen einen Gewinn suchen. ( Hegel )
Befehle
Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen. ( Helmuth Graf von Moltke, preuß.Generalfeldmarschall, 1800 - 1891 )
Befriedigung
Das Subjekt wird dazu überwältigt, glücklich zu werden durch objektiv kontrollierbare Befriedigung objektiv zu erhebender Bedürfnisse. In Erfüllung dieses Programms wird die objektiv ausweisbare Leistung zum beherrschenden Maß: Leistung in der Produktion bedingt Leistung im Konsum, Leistung im Konsum bedingt Leistung in der Produktion. Damit schließt sich der totalitäre Kreis:Die Leistungsmonomanie läßt die Subjektivität der Subjekte verdampfen... ( Klaus Müller )
Begierde
Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. Friedrich Nietzsche
Beispiele
Schlechte Beispiele verderben gute Sitten, gute Beispiele das gute Gewissen. ( Robert Lembke, dt.Journalist,1913 - 1989 )
Bekenntnis
ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwinglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören. (Schopenhauer)
I`m just a truckle, but I don`t like to truckle. - Ich bin nur ein Rädchen, aber ich mag nicht zu Kreuz kriechen. ( Gert Prokop in „Wer stiehlt schon Unterschenkel” )
Beruf
Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückziehen kann, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen. (Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt. Philosoph, 1844 - 1900 )
Besserwisser
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel. dt.Schriftsteller, 1901 - 1990 )
Bewusstheit
Daß die Dinge geschehen, ist nichts: daß sie gewußt werden, ist alles. (Egon Friedell)
Bewusstsein
Der Bergsteiger
Bewußtsein ist ein Krankheitssymptom. Alles, was sich gut bewegt, bewegt sich ohne Willen. Alle Geschicklichkeit, alle Anstrengung, alle Absicht steht im Gegensatz zur Ruhelosigkeit. Übe eintausendmal und es wird schwierig; eintausend mal tausend und es wird leicht; eintausend tausendmal eintausend tausend und es bist nicht länger Du, der es tut, sondern Es, welches Es durch Dich tut. Erst dann ist das, was getan ist, gut getan. So sprach FRATER PERDURABO, als er auf der Moräne von Felsen zu Felsen sprang, ohne einmal seine Augen auf den Boden zu richten. Aleister Crowley „Buch der Lügen”
Bewusstseinskontrolle (Mind control)
Jetzt wollen wir eine andere Art von Droge in Betracht ziehen - noch nicht entdeckt, aber wahrscheinlich gleich um die nächste Ecke verborgen - eine Droge, die fähig ist, Leute in Situationen glücklich zu machen, in denen sie sich normalerweise elend fühlen würden. Solch eine Droge wäre ein Segen, aber ein Segen voll mit schweren politischen Gefahren. Wenn man einen harmlosen chemischen Euphoriemacher frei zugänglich macht, dann könnte ein Diktator eine gesamte Völkerschaft in einen Zustand versetzen, der für Menschen mit Selbstachtung nicht akzeptabel sein sollte... ( Aldous Huxley in „The Doors of Perception” )
Die Universitäten und die damit verbundenen intellektuellen Organisationen auf der ganzen Welt sollten als Polizei des Bewußtseins fungieren. ( H.G.Wells in einer unveröffentlichten Notiz vom 30.November 1936; aus „Bewußtseinskontrolle” von Jim Keith )
Wenn sowohl die Vergangenheit als auch die sichtbare Welt nur im Bewußtsein existieren, und wenn das Bewußtsein selbst kontrollierbar ist - was dann ? ( George Orwell )
Colonel House pflegte in ein Büro zu kommen und leise einige Worte zu flüstern, und nachdem er wieder gegangen war, wurde man plötzlich von einer guten Idee gepackt. Schlug man diese Idee seinen Freunden und Vorgesetzten vor, wurde man dazu beglückwunscht; es funktionierte erstklassig, besser als in den geheimsten Träumen. Vielleicht vergaß man sie aber auch. Doch irgendwann, todsicher, wenn man sie voller Stolz überdacht hatte, kam man zu der plötzlichen Erkenntnis, daß einem diese Idee von Colonel House im Verlauf eines Gesprächs eingegeben worden war. ( Arthur D. Howdon Smith „The Real Colonel House” in Des Griffin, „Wer regiert die Welt” )
Der Mensch wurde immer durch Bewusstseinskontrolle manipuliert, d.h. durch die Monopolisierung, die Geheimhaltung und die Vernichtung von Informationen und die Kontrolle des wichtigsten Instruments des Menschen zur Verarbeitung von Informationen: das Bewusstsein. Im 20. Jahrhundert wurden jedoch die technologischen Instrumente für das Erreichen totaler Kontrolle in die Hände eines kleinen exklusiven Kreises geliefert, in die Hände der Wissenschaftler und der Leute, die ihre Zügel halten, und diese Instrumente wurden gegen die meistens nichtsahnende Bevölkerung gerichtet, die manipuliert, gestoßen, bearbeitet, getäuscht und vernichtet wurde. All das geschah normalerweise unter der Zielsetzung, eine friedliche, d.h. kontrollierte Gesellschaft zu erreichen.
Wenn Informationen über Bewußtseinskontrolle gegeben werden, dann erhält man die Standardreaktion: Das ist Science Fiction. Sicherlich hat sich die Überwachungs- und Kontrolltechnologie rasend schnell entwickelt, antwortet die Durchschnittsperson, aber es wird noch Jahre, vielleicht Jahrhunderte dauern, ehe echte Bewußtseinskontrolle durchführbar ist.
Denken wir noch einmal nach. Diese Antwort selbst ist ein sorgfältig kultivierter Bewußtseinszustand. Die wahren Möglichkeiten der Technologie werden verborgen gehalten, um den Überraschungseffekt auszunützen. Jim Keith in „Bewusstseinskontrolle”
Bibel
Die Bibel sagt uns, wie man in den Himmel kommt, aber nicht, wie es im Himmel zugeht. ( Johannes Paul II )
Bibliotheken
Eine Bibliothek macht es möglich, daß einer den Marx sucht, den Schopenhauer findet und die Bibel entleiht. ( Ernst R.Hauschka, dt.Aphoristiker, geb. 1926 )
Bilderberger
(gegr.1954 in Oesterbeeck,NL; Bilderberg-Hotel), jährliche Treffen, die Jahreszahl bezieht sich auf ein Teilnehmerjahr; das Land auf den Zusammenkunftsort, Gründer war David Rockefeller
eingeladen werden angeblich nur Leute, die ihre Loyalität gegenüber den Rockefeller - Rothschild Interessen unter Beweis gestellt haben
( Die Teilnahme an Bilderberger-Treffen ist ihrer Natur nach nicht öffentlich; anhand der zur Verfügung stehenden Literatur hat der Verfasser deshalb nur einige wenige Personen aufgelistet, um die Vernetzung von Politik und Wirtschaft aufzuzeigen )
Abs, Hermann
[ Die Angabe von Personen, die derzeit noch leben, widerspricht eigentlich meiner persönlichen Neigung, solche Tatsachen nicht weiter zu verbreiten. Immerhin wäre es auch denkbar, daß dieser illustre Kreis tatsächlich an der Menschheit interessiert wäre. Meine persönliche Meinung tendiert allerdings mehr zu einer etwas seltsameren Annahme: Die genannten Personen haben sich alle für das herrschende "Demokratiegefasel" entschieden. Die Annehmlichkeiten dieser Tätigkeit und das gute Honorar für die allgemeinen Lügen im Netz der wirtschaftspolitischen Ansichten erlauben keine Revision. Trotzdem muss ich diese Personen ganz besonders achten. Im Netz ihrer persönlichen Vorteile verhangen fordern sie den Widerspruch jedes gesunden Geistes heraus. Fast möchte ich sagen, daß ich dankbar wäre, für diese wirklich so verwirrende Lektion. Jeder glückliche Geist wird nicht anders können, als diese armen Menschen aufrichtig zu bedauern. In unserer Zeit des Materialismus bedürfen wir ihrer wie der Dürstende das Wasser benötigt. Und unter dieser Metapher sind Schuldzuweisungen völlig fehl am Platz. Im Übrigen sollte man sich auch immer klar darüber sein, daß die Gesellschaft einer Strukturierung bedarf. Zu diesem Zweck braucht man Visionen und unter Umständen eben auch skrupellose Mittel, die nicht jeder anwenden würde ( siehe hierzu auch "Blut für Öl" von Hans Kronberger ). Dies ist weder eine An- noch eine Entschuldigung. Es ist eine Tatsache. Wie schmutzig die Politik im Hintergrund abläuft, wird aus vielen Zitaten ersichtig. Wie blutig sie ist, wird bei den Namen Palme, Herrhausen, Kennedy usw. und natürlich auch bei etlichen Flugzeug"abstürzen" deutlich. d.V.]
Bindungsfähigkeit
Aus konventioneller Sicht gibt es noch eine Anzahl von Personen, die für eine Beziehung ungeeignet sind. Sie sind jedoch nur unfähig, die herkömmliche Form der Beziehung zu praktizieren, nicht aber ungeeignet für eine Beziehung schlechthin. Da sie schon verschiedene Fähigkeiten ausgebildet haben, sind sie bereits der Norm enthoben. Sie können es sich gar nicht mehr vorstellen, ein Leben lang die Nächte im Doppelbett des gemeinsamen Schlafzimmers zu verbringen oder überall als >>siamesische Zwillinge<< aufzutreten.
Für sie gilt die Umkehrung des obigen Gesetzes: Je mehr jemand er selbst und zu einer Ganzheit geworden ist, desto weniger hechelt er nach einer Beziehung. Da die Kollektivneurose definiert, was Bindungsfähigkeit oder -unfähigkeit ausmacht, werden leider diese Personen mit den anderen Bindungsunfähigen, die sich durch Antihaltungen und Verhaltensstörungen auszeichnen, in denselben Topf geworfen. So stellen die scheinbar Bindungsunfähigen die wahren Bindungsfähigen dar, während die vermeintlichen Bindungsfähigen nur zu einer symbiotischen Beziehung fähig, aber für eine wahre, d.h. neurosenfreie Beziehung völlig ungeeignet sind. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”
Bindungswillen
Jedes Defizit im eigenen Persönlichkeitssystem will aufgefüllt werden, treibt zu einer Ergänzung. Wer viele Defizite und Unfähigkeiten aufweist, hat einen enormen Bindungswillen. Das Gesetz lautet hier: Je mehr Defizite, um so stärker die Tendenz, sich an einen Partner zu binden und zu verpflichten. Je weniger jemand eine Ganzheit darstellt, desto mehr sehnt er sich nach der anderen Hälfte. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”
Blindheit
Die meisten Menschen können sehen, aber die wenigsten gehen mit offenen Augen durchs Leben. ( D. M., Generalist, geb. 1970 )
Bodenfruchtbarkeit
Kann die Menschheit ihre Angelegenheiten so regeln, daß ihr hauptsächlicher Besitz, die Fruchtbarkeit des Bodens, aufrecht erhalten wird? - Von der Antwort auf diese Frage hängt die Zukunft der Zivilisation ab. Sir Albert Howard, Mein landwirtschaftliches Testament, 1940 [ Auch wenn keinem Politiker vordergründig böswillige Absicht unterstellt werden soll, so sind die deutschen und europäischen Gesetze doch so gefaßt, daß durch zeitweilige Brachflächen das Maximum an Ertrag von den bearbeiteten Flächen herausgeholt werden soll; der Boden wird vergiftet und ausgelaugt, d.V. ]
Bosheit
Von der Bosheit der anderen sollte man nicht auf die eigene Güte schließen. ( Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, geb. 1929 )
Bücher ( gute )
Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden. (Ludwig A. Feuerbach , dt. Philosoph , 1804 - 1872 )
Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr. ( Börries Freiherr von Münchhausen, dt. Schriftsteller, 1874 - 1945 )
Charakter
Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter. ( Antiphon, griech. Redner, um 480 - 411 v. Chr. )
Nur die höchsten und die niedrigsten Charaktere ändern sich nicht. ( Konfuzius, chin. Philosoph, um 551 - um 479 v. Chr. )
Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen. ( Jean-Jacques Rousseau, franz.-schweiz. Philosoph und Schriftsteller, 1712 - 1778)
Zwischen Gelingen und Mißlingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich der Charakter. ( Leopold von Ranke, dt. Historiker, 1795 - 1886 )
Alles kann man sich in der Einsamkeit aneignen, außer Charakter. (Henri Stendhal, franz. Schriftsteller, 1783 - 1842 )
Das untrüglichste Zeichen angeborener großer Eigenschaften ist angeborene Neidlosigkeit. ( Francois de La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680 )
Chemie
In Charles Dodds` wissenschaftlichen Briefen aus den dreißiger Jahren waren alle die für die Entwirrung der Geschichte nötigen Anhaltspunkte verpackt, dachte Sumpter. Hier waren sie, die biphenylen Verbindungen wie DES und Bisphenol A, einige der Alkylphenole und viele andere, verwandte Verbindungen. Einige davon bildeten genau die Gruppe Chemikalien, deren östrogenähnliche Wirkung per Zufall in den späten achtziger Jahren wiederentdeckt wurde, als sie Prof. Sotos Experiment in Boston und Prof. Feldmans Forschung in Kalifornien störten. Viele der Verbindungen, die heute die Umwelt und uns verseuchen, sind, einmal geschaffen, nur schwer wieder zu zerstören. Natürlich konnte Dodds das nicht vorhersehen. Doch das Wesentliche an der Geschichte lag bereits in den dreißiger Jahren schwarz auf weiß vor. Was aus diesen Informationen in der Zwischenzeit geworden war, bleibt ein Geheimnis. Ungeklärt ist die Frage, wer was zu welchem Zeitpunkt wußte und ob die Industrie Kenntnis von Dodds Forschung hatte, als man begann, mit diesen und verwandten Chemikalien Produkte herzustellen. Sumpter heftete die alten Briefe an Nature sorgfältig ab. Charles Dodds, dachte er, war wirklich ein Teufelskerl.
Cola
Sebastian lebte im Berliner Stadtteil Wedding, zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter, die in einem Supermarkt arbeitete, um den Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn zu verdienen. Morgens gab sie dem Kleinen immer ein paar Mark, damit er sich etwas zu essen kaufe. Denn wenn einer mit dem selbstgeschmierten Pausenbrot in die Schule käme, so würde dieser ausgelacht. Sebastian kaufte also ein, und zwar drei große Flaschen Cola am Tag und beim Bäcker eine Zuckerschnecke. Hier lag der Schlüssel zu Sebastians Symptomen. Sebastian war, so das Urteil der Doktoren, >>mangelernährt<<. Und sein Knochenschwund war ursächlich auf die Cola zurückzuführen, denn die darin enthaltene Phosphorsäure entzieht den Knochen Calzium und macht sie brüchig. Sebastian wußte das nicht, seine Mutter auch nicht. Und viele andere Eltern wissen das offenbar auch nicht. Denn Sebastian blieb nicht der einzige Fall. Fast jede Woche, sagt Frau Professor Semler, die eine renommierte Osteoporosespezialistin ist, kämen Kinder und Jugendliche mit Symptomen von Knochenschwund zu ihr in die Klinik, in der bislang vorwiegend betagte Patienten behandelt wurden. Eine bedauerliche Entwicklung. Eine Entwicklung jedoch, für die offenbar niemand so recht verantwortlich ist. Coca-Cola jedenfalls, der Marktführer, fühlt sich nicht verantwortlich für den Knochenschwund bei den Kleinen. >>Bei Phosphorsäure (E338) handelt es sich um einen europaweit zugelassenen Zusatzstoff. Die gesetzliche Unbedenklichkeit als Zusatzstoff ist somit amtlich verbürgt<<, verlautbart die Firma. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf”
Computer
Computer können alle Probleme der Welt lösen - außer der Arbeitslosigkeit, die sie verursachen. ( Anonym )
Irren ist menschlich, aber um etwas richtig falsch zu machen, braucht man einen Computer. Farmer`s Almanac 1978
Dankbarkeit
Wenn Dir wirklich geholfen worden ist von einer Person, so kannst Du ihr nur auf eine einzige Art wirklich danken : indem Du anderen hilfst. Jan A.Gita (dt. Dichter)
Dasein
Manche Menschen richten ihr Dasein so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen. Ortega y Gasset
Demagogie
Demagogie ist die Fähigkeit, die kleinsten Ideen in die größten Worte zu kleiden. (Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, 1809 - 1865 )
Denken
Denken, das heißt eingesehen haben, daß das Wissen zu Ende geht. ( Hans Lohberger, österr. Aphoristiker und Romanautor,1920 - 1979 )
Das Denken ist ein Laster, das man schwerlich mit administrativen Mitteln heilen kann. ( Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker und Feuilletonist, geb. 1920 )
Aller Fortschritt im Denken wird durch Sammlung der größten möglichen Anzahl von Tatsachen, ihrer Klassifizierung und Gruppierung gemacht. ( Aleister Crowley, 1875 - 1947)
Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei. ( Marie von Ebner - Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916 )
Normales Denken kann man mit normalem Licht vergleichen, dessen Lichtteilchen, die Photonen, nach allen Richtungen schimmern, flimmern und schwingen. Sie enthalten alle Elemente, können aber durch ein Prisma in einzelne Farben (Elemente) zerlegt werden. Ferner kann durch ein Kristall des isländischen Kalksteins eine Lichtbrechung in eine Ebene oder Richtung hervorgerufen werden, also eine Polarisation. Dann ist das Licht nicht mehr zerstreut, sondern konzentriert. Wenn man das Licht entsprechend verstärkt, kann man bestimmte Wirkungen erzielen. Wird beispielsweise ein höchstkonzentrierter Lichtstrahl durch einen Edelstein, z.B. einen Rubin, geleitet, dann entsteht eine Art Laserstrahl, der bei gegebener Verstärkung der Energie jede Art von Materie beeinflussen kann. Dadurch werden auch Änderungen, ähnlich den alchemistischen Prozessen, hervorgerufen, wie man sie von der Atomspaltung kennt und den daraus entwickelten Atomkraftwerken und Vernichtungsbomben. Der Meister behauptete, daß es in der Zeit des sagenhaften Atlantis dadurch zu der Weltkatastrophe, der sogenannten Sintflut, gekommen ist, weil unverantwortliche Magier durch ihre Experimente die Erdachse aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Es kam zu einer Vibration und Deklination, wodurch dann die Weltkatastrophe ausgelöst wurde, Zerbrechung der Kontinente, Aufwölbung neuer Gebirge, Entstehung der Meeresgräben und Untergang von Atlantis. Also immer aufpassen beim Denken! Es ist alles so-o-o einfach, pflegte der Meister schmunzelnd zu sagen. Dr.Lumir Bardon, Dr. M.K. „Erinnerungen an Franz Bardon”
Manche Leute würden eher sterben als nachdenken. ( Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872 - 1970 )
Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken. ( Pythagoras, griech. Philosoph, um 570 - 497/496 v. Chr. )
Denkverbot
Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken. Rudolf Steiner am 4. April 1916, Vortrag in Nr. 167 der Gesamt-Ausgabe
Deserteure
Deserteure müßte man gleichzeitig wegen Feigheit erschießen und wegen Klugheit auszeichnen. ( Charles Maurice de Talleyrand, franz. Staatsmann, 1754 - 1838 )
Despoten
Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt. ( Johann Gottfried Seume, dt. Dichter, 1763 - 1810 )
Dichterisches
So sind wohl manche Sachen, / die wir getrost verlachen, / weil unsere Augen sie nicht seh`n ( Christian Morgenstern )
Und auf vorgeschriebenen Bahnen / Zieht die Menge durch die Flur;/ den entrollten Lügenfahnen / Folgen alle. - Schafsnatur ! J.W.Goethe Faust II
Ich gehe langsam aus der Zeit heraus / in eine Zukunft jenseits aller Sterne,/ und was ich war und bin und immer bleiben werde,/ geht mit mir ohne Ungeduld und Eile,/ als wär` ich nie gewesen oder kaum. ( Hans Sahl )
Wo einmal nichts war,/ Kann, wenn wir stumm sind/ Und auch noch dumm sind,/ Mal - nichts mehr sein! ( Hildegard Knef in Josef-Niessen-Chanson )
Diplomatie
Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker matt gesetzt werden. ( Karl Kraus, österr. Schauspieler, Journalist und Dramatiker, 1874 - 1936 )
Diskussionen
Diskussionen haben lediglich diesen Wert: daß einem gute Gedanken hinterher einfallen. ( Arno Schmidt, dt.Schriftsteller, 1914 - 1979 )
Wer sich in der Diskussion auf eine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. ( Leonardo da Vinci, ital. Maler, Bildhauer, Architekt und Naturforscher, 1452 - 1519 )
Drei
Die Spannung zwischen Eins und Zwei, männlich und weiblich, oben und unten, gut und böse, wird durch die 3 erlöst. Die 3 ist das Prinzip der Bewegung, Dynamik, des Ausgleichs, der Verbindung und der Vereinfachung. Die Spannung zwischen zwei Punkten kann aber nur gelöst werden, wenn man sich nicht in den dualistischen Beschränkungen der jeweils beiden Pole, die ja durch den Ausschluß ihres Gegenteils ihre Definition finden, verfängt, sondern einen überblickenden Standpunkt einnehmen kann. Wir haben als Grundlage unserer Welt die Polarität, d.h. ein Ausschlußdenken, erkannt. Eine bezeichnete Sache ist demnach nicht gleichzeitig ihr Gegenteil. In dem Moment, wo wir von den Polen 1 oder 2 sprechen, haben wir bei deren Definition das jeweilige Gegenteil ausgeschlossen. Wer ich sagt, sagt unausgesprochen Nicht-Du. Beschränkung war also der Preis unserer Definition. Die Absicht, die beiden Pole miteinander zu verbinden, setzt nun das Verlassen der Beschränkung voraus und fordert einen Standpunkt außerhalb der beiden Urpole. Es entsteht eine neue Betrachtungsebene, die beiden Polen gerecht wird. ... Die Drei verläßt die Ebene ihrer Vorgänger und betrachtet beide mit Abstand. Dadurch wird es ihr möglich, sie zu vereinen, ohne einen von beiden zu verletzen. Das Dreieck ist deshalb ein Symbol der Erkenntnis und wird oft mit dem in der Mitte befindlichen Auge in den okkulten Wissenschaften dargestellt (siehe 1-Dollar-Schein). M.Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”
Drittes Reich
Wells sagte, daß „fremdartige Mystery-Männer, schwach sichtbar durch einen Nebel von verwirrenden Ausflüchten und falschen Aussagen, Preise und Wechsel manipulierten. Herausragend unter diesen Mystery-Männern war ein gewisser Mr. Montagu Norman, Präsident der Bank of England von 1920 bis 1935.”
Es ist nicht überraschend, daß dieser der gleiche Montagu Norman ist, der in der Vorkriegszeit ein begeisterter Anhänger von Hitler war und der zusammen mit Hjalmar Schacht, mit dem amerikanischen Geheimdienst, mit der Wall Street und mit den Rothschild/Warburg/Schiff-Banken an der Schaffung des Dritten Reiches beteiligt war. Wells sagt weiter: „Eine weitere große, dunkle finanzielle Kraft während des Krieges und in der Nachkriegszeit war der Komplex der großen privaten Bankzentren, von denen Morgan & Co. mit den angeschlossenen Firmen die zentralste und typischste war.” Jim Keith in „Bewusstseinskontrolle”
Dummheit
Ich habe mir oft folgende Frage gestellt: wie ist es möglich, da doch die Berührung, der Zusammenstoß mit der Dummheit von jeher für viele Menschen zu den qualvollsten Leiden ihres Lebens gehört haben muß, wie ist es möglich, daß dennoch - soviel ich weiß - niemals eine Studie über sie, ein „Essay über die Dummheit” geschrieben wurde ? Denn die Seiten des Erasmus tun dem Gegenstand nicht genug. ( Jose Ortega Y Gassett )
Dummheit und Langeweile sind zwei furchtbare Mächte, oft genannt, aber in ihrer ganzen ungeheuren Größe noch nicht begriffen. ( Gerhart Hauptmann, dt.Bühnendichter und Erzähler, 1862 - 1946 )
Denn eine sterile, rationale, von aller Dummheit befreite Welt wäre schließlich auch wieder ein Alpdruck.Sie wäre weder lebensfähig noch lebenswert. (Horst Geyer)
Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend große Ausmaße angenommen hat. ( Bertolt Brecht, dt.Schriftsteller und Regisseur, 1898 - 1956 )
Ego
Mein „Ich” quietscht vergnügt, immerzu und überall - die Programmierung war gut und meine Vernunft schreit Ihre Intellektualität in die Welt, die „Ich” sehen wollte, wenn - ich - nicht alleine bin. Doch anders - manchmal - , zunächst nur selten, wer spricht mit mir? „Ich” quietscht es laut heraus- belohne Dich mit meinem Dank - und ich flüstert leise wie der Wind, als wenn es nicht gewesen wär. Und „Ich” bedankt sich jedesmal - das quietschen wird leiser und ein neues quietschen beginnt - bedankt sich auch - und ich flüstert leise wie der wind, als wenn es nicht gewesen wär. Die kurzen Nächte vergehen - und die Langen auch. Wer quietscht da noch? War es die Arena, oder das Theater - die Rüstung quietscht das Quietschen an; nein es kam vom televisor; nein das radio. Nein: es quietscht nicht mehr, oder alles. Hast Du quietschen gehört? Oder war es der wind - der nicht mehr flüstert. Wer flüstert, der lügt. Und die Vernunft ist stärker. Und es sammelt sich ein Flüstern. Ein Sturm braut sich zusammen - hast Du Ihn gehört? Oder gesehen? A\lles A\nders und noch viel mehr! Die Puppen tanzen und die Rollen vergeben - wo sind die Zuschauer? Hast Du sie gesehen? Hast Du sie gehört? Warum schaust Du zu? Hörst Du das Flüstern - das das quietschen verstummt- wenn Du alleine bist?
Wer bist Du? 2 in einem - oder mehr? Was machst Du? 6 vor allem - oder mehr? Das Tosen kommt näher, es ist fast da. Kannst Du es nicht hören? Kannst Du es nicht sehen? Das Kind und der Narr - wie häßlich und schön - doch müssen die 5 zugrunde gehen? Hast Du 7 gute Bücher schon gesehen? Oder ängstigt Dich Dein Unverstand - vor 9 Gefahren, die haben Bestand? Die neun kann kommen - und die neun kann gehen; ein neuer Zyklus wird entstehen - das Eine ist da, das die zwei gebar, wer will das nicht sehen, welcher Narr - doch höre das quietschen, es ist noch da. (D.M., inspiriert durch Frabato & Frater Perdurabo, die Zahlenhintergründe frei nach Dr.M.Stelzner)
Ehe
Die Ehe ist kein Dessert, das es zu schlecken, sondern eine Suppe, die es auszulöffeln gilt. (Ernst R. Hauschka, dt.Aphoristiker, geb. 1926 )
Eigenliebe
Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit. ( Joseph Joubert, franz. Moralist, 1754 - 1824 )
Eigentum
Eigentum ist kein Fetisch, sondern legitimierte und vererbbare Räuberei. (Rudolf Augstein, dt. Publizist, geb. 1923 )
Eile
Wenn Du in Eile bist, mache einen Umweg. (Zen-Buddhismus )
Einfalt
O sancta simplicitas ( O heilige Einfalt) ( Huß 1415 auf dem Scheiterhaufen )
Eins
Die Eins ist der Anfang und Beginn des ganzen Systems, die Grundlage aller Zahlenelemente. Sie ist in jeder Zahl vorhanden und ist selbst der Ursprung des Systems. Die Eins steht für die Qualität der Einheit, der Ungeteiltheit und der Einsicht. Ein-sicht bedeutet, die Einheit aller Dinge hinter der Vielheit der Welt zu sehen.
Um das Verstehen der Eins und das Erfassen ihrer Qualität dreht sich ausnahmslos jede Religion. Es ist der schwierigste und letzte Schritt, den der Mensch gehen kann. Damit ist es gleichzeitig aber auch das einzige Ziel aller menschlichen Bestrebungen. Die Eins steht nicht nur für Geradlinigkeit und Standhaftigkeit. Sie ist mehr. Sie ist das Symbol des höchsten Zieles, der grenzenlosen Selbstbewußtheit. Was Menschen an Schlimmem und Spaltendem durch ein vermeintlich übersteigertes Selbstbewußtsein, z.B. den Größenwahn, hervorbringen können, ist nicht etwa durch wirkliche Selbstbewußtheit hervorgerufen, sondern durch sein Gegenteil, auch wenn der Schein noch so trügt. Bei solchen Menschen tritt nur die Leere in einem geliehenen und damit falschen Gewande auf. Was in ihnen auftaucht, ist das fast schon Verlorengeglaubte, eine Kraft, die sich ihrer nicht wirklich bewußt ist und auf diese Weise ins Leben bricht. Sich ihrer bewußt zu werden, d.h. echte Selbstbewußtheit zu erreichen mit all ihren Konsequenzen, ist der Sinn. Die Bewältigung der Aufgabe ist schwierig, und die Aufgabenstellung wird von nur sehr wenigen Menschen überhaupt erfaßt. Der Mensch erlebt sich im Gegensatz zur Vielheit, also in der Vielheit der Erscheinungen, und ist bestrebt, sich suchend in ihr zurechtzufinden. Über die Subjektivität sucht er die Rückverbindung zur Einheit. Was dem Menschen offensichtlich zur Verfügung steht, ist Zweiheit bzw. Geteiltheit. In jedem Menschen ist aber auch die Kraft der Einheit enthalten, so wie in jeder Zahl die Eins ist.
Sich ihrer bewußt werden, heißt, die Würde des Menschen finden. Dann ist er ein Individuum, ein Un-geteiltes. Der Weg ist zwangsläufig ein Umweg, weil er beim Zwei-sein, der Gespaltenheit, anfängt. Der einzelne muß bei seinem Sondersein, seiner Subjektivität den Weg beginnen. Dadurch kann er von der Qualität des einzelnen zur Qualität der Einheit kommen. Der Transformationsschritt folgt einem grundsätzlichen Entwicklungsgesetz, der Weltformel, so wie jede Entwicklung diesem Gesetz folgt. Die Natur folgt ihm unbewußt. Der Mensch transformiert sich nur über die Erlangung von Bewußtheit, das Anwenden der nur ihm zukommenden Qualität. Dr. Michael Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”
Einschätzung
Es ist für den Menschen an der Zeit, sich selbst neu einzuschätzen. ( Philip Wylie )
Einsicht
Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, unpopulär zu werden. ( Winston Churchill, engl.Staatsmann 1874 - 1965 )
Eitelkeit
Die Eitlen hören immer nur die Lobreden. ( Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller, 1900-1944 )
Im Menschen sitzt ein Verräter, der Eitelkeit heißt und die Geheimnisse gegen Schmeichelei preisgibt. ( Paul Valery, franz. Dichter, 1871 - 1945 )
Energie
Das Grundübel ist unsere Art der Nutzung fossiler und atomarer Energieformen: Nach dem von Schauberger vertretenen Implosionsprinzip lautet die Frage des Energieproblems daher nicht, wie man das Fallgewicht des zu Tale strömenden Wassers oder die durch Temperatur- und Druckunterschiede entstehenden Winde in Meterkilogramm einfängt oder die durch Verbrennungswärme sich dehnenden Dämpfe und Gase auf Turbinenflügel und Zylinderkolben leitet, wobei man unter großem Aufwand doch nur den Bruchteil der tatsächlich innewohnenden Energie erfaßt.
Die Anhänger der Implosionstheorie kritisieren, daß die heutige Bewegungslehre nur die kreisende Bewegung kennt, auf der sich die ganze Technik gründet. Die Naturgesetze gingen aber von einem System aus, dessen Kennzeichen die spiralförmige, planetare Bewegung sei. Erst damit komme man an die im Kosmos und Erdorganismus herrschenden Regeln heran und könne lernen, sie zu handhaben, ohne dadurch die Ordnung im Kosmos und Erdorganismus zu untergraben, wie dies so besonders durch die alles Leben vernichtende Technik der Kernspaltung geschehe. Anstatt das herrschende Zerstörungssystem zu optimieren und zu perfektionieren, ist nach einem anderen System zu suchen, das keine Substanz verbraucht - bei dem nichts verbrannt wird -, wo es keine Rückstände in Form von verseuchten Gewässern, verpesteter Luft und radioaktiver Atom-Asche gibt, die nirgends auf der Welt beseitigt werden kann, ohne eine wachsende Gefahr für alle Lebewesen zu bleiben. Bei technischer Umsetzung der planetaren Bewegungsform werden die zur Energieerzeugung genutzten Medien - genau wie bei den Naturvorgängen - veredelt. Statt totem Abwasser entsteht hochwertiges Wasser, wie aus einem Gebirgsquell, und statt Rauch gesunde Luft. Hans Kronberger & Siegbert Lattacher „Auf der Spur des Wasserrätsels”
Handelt es sich um eine Kraftmaschine, so ist zur Überwindung des Widerstandes neunmal soviel an Energie in Form von Treibstoff hineinzustecken, als an Energie in Form von Elektrizität oder Arbeitsleistung herausgeholt wird. Nach diesem die Erde ausplündernden Prinzip, das den mörderischen Kampf um die Energiestoffe der Erde heraufbeschworen hat, arbeiten in überaus verschwenderischer Weise - zentrifugal - die Explosionsmotoren. Die Implosionsmotoren aber arbeiten zentripetal, die erzeugen sich ihren Treibstoff selbst durch diamagnetische Aufbereitung von Wasser und Luft: Sie benötigen keine weiteren Treibstoffe, weder Kohle, Öl, Uran, noch aus Atomspaltung gewonnene Atomenergie, denn sie können Energie (Atomkraft) in unbegrenzten Mengen auf biologischem Wege - nahezu kostenlos - erzeugen! Man hat also übersehen, daß auch Energien bipolar sind und es lediglich auf die Bewegungsart der Medien Erde, Wasser und Luft ankommt, welche Energieart auflebt. Es kann die bioelektrische zersetzende oder die biomagnetische levitierende Energieart sein. Viktor Schauberger
Energiebilanz (Ernährung)
Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper zur Aufrechterhaltung der Grundfunktionen ( Atmung, Kreislauf usw. ) benötigt. Er ist bei allen Menschen etwa gleich hoch. Der Leistungsumsatz bezieht sich auf den Verbrauch bei täglichen Aktivitäten - also jeden Schritt, den wir gehen, die berufliche Arbeit und natürlich die sportliche Betätigung. Dieser Wert ist variabel und hängt davon ab, wieviel wir uns bewegen. Zählt man Grund- und Leistungsumsatz zusammen, ergibt sich die Energie, die unser Körper braucht.
Durchschnittlicher Grundumsatz (gemessen in Kilokalorien = kcal):
Entartung
Der wahre Grund einer Entartung einer jeden Art, der wahre Grund des Völkerverfalls ist daher letzten Endes stets das Versagen der Auslese; alles andere tritt hinter dieser wichtigsten Ursache vollständig zurück.”Wer erzeugt das nächste Geschlecht?”, das ist die Schicksalsfrage, die über Sein oder Nichtsein jeder Art, jeder Rasse, jedes Volkes letzten Endes allein die Entscheidung fällt. ( Dr.Hermann Werner Siemens in Vererbungslehre, 1937 )
Entfernung
Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden. ( Heimito von Doderer, österr. Dichter, 1896 - 1966 )
Entscheidungen
Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden. ( Friedrich II., der Große, preuß. König, 1712 - 1786 )
Entwicklung (menschliche)
Umsonst zählte ich all unsere großen Männer auf, die mir gerade in den Kopf kamen - Lyriker, Philosophen, Parlamentarier, Generäle - und stachelte die Vrilya an, dem etwas ähnliches an die Seite zu stellen. <
Erde
Wir alle reisen zusammen, sind Passagiere eines kleinen Raumschiffs, abhängig von seinen verletzlichen Vorräten an Luft und Boden; unsere Sicherheit ist seiner Sicherheit und seinem Frieden anvertraut; vor der Vernichtung sind wir lediglich durch die Sorgfalt, die Arbeit und, so meine ich, die Liebe geschützt, die wir unserem zerbrechlichen Fahrzeug schenken. (Adlai Stevenson, ehem. UNO-Botschafter der USA in seiner letzten Rede vor der UNO )
Ereignisse
Kommende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. J.W. von Goethe
Erfahrung
Erfahrung ist eine verstandene Wahrnehmung. ( Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724 - 1804 )
Erkenntnis
Mensch erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott. (Inschrift am Orakel von Delphi)
Die Welt ist zuviel für uns; spät und früh, gebend und nehmend lassen wir unsere Kräfte ungenutzt: Wenig nur erblicken wir in der Natur, das unser wäre... (William Wordsworth)
Man muß erkennen, daß Definitionen nur Abstraktionen, Reduktionen, also schließlich Verzerrungen sind, um einzusehen, daß die „Natur” die Dinge anders definiert. ( Dirk Müller, Generalist)
Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. Aristoteles 384-322 BC
Erledigungen
Nichts kann gleichzeitig hastig und klug erledigt werden. ( Publilus Syrus, Taschenbuchautor )
Erzieher
Erzieher müssen ein gutes Gedächtnis haben. Man versteht junge Menschen nur dann, wenn man seine eigene Jugend nicht vergessen hat. Vicky Baum
Erziehung
Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit. ( Gotthold Ephraim Lessing, dt. Dichter, 1729 - 1781 )
Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend. ( Schülerspruch )
Dies ist der große Fehler moderner Erziehung - ein Kind wird mit Tatsachen vollgestopft und kein Versuch wird gemacht, ihre Verbindung und Tragweite zu erklären. Das Resultat ist, daß sogar Tatsachen selbst bald vergessen sind.
Jeder erstklassige Geist wird durch solche Behandlung beleidigt und irritiert, und jedes erstklassige Gedächtnis ist in Gefahr, dadurch verdorben zu werden.
Keine zwei Ideen haben irgend eine wirkliche Bedeutung, bis sie in einer dritten harmonisiert sind, und die Operation ist nur vollkommen, wenn diese Ideen einander widersprechen. Dies ist die Essenz der hegelianischen Logik. (Aleister Crowley) Anm.:Negation der Negation ( bzw. These - Antithese - Synthese ) als eines der drei Hegel`schen dial. Grundgesetze; Kampf und Einheit der Gegensätze und Umschlagen von „genügend” Quantität in eine neue Qualität sind die beiden anderen
Genauso wie Geld nicht unter dem Kopfkissen aufbewahrt werden sollte, sondern investiert werden muß, damit es Gewinn bringen kann, so müssen die Anlagen und Fähigkeiten der menschlichen Natur eingesetzt werden, damit wir - auf welchen Lebensgebieten auch immer - Erfolg ernten. Diese einfache Tatsache steht jedoch im Widerspruch zu der Erziehung, die ein Großteil von uns genossen hat. Meist sind wir dazu erzogen worden, brav und anständig zu sein, uns zurückzunehmen, uns anzupassen und unterzuordnen und gerade nicht Anlagen wie Durchsetzungsfähigkeit, selbständiges Handeln oder ein eigenes Vorstellungsvermögen auszubilden.
Hinzu kommt, daß unsere Eltern und Großeltern häufig nicht als Vorbilder für eine wirklichkeitsadäquate Kommunikation, für eine glückliche Selbstverwirklichung oder für Unabhängigkeit und Freiheit fungieren konnten. Viele von uns haben zu Hause statt realem Durchsetzungsvermögen Aggression und Wut erlebt, statt Sinnfindung religiöse Dogmen, statt Übernahme von Verantwortung Flucht und Sucht... Noch katastrophaler sieht der Einfluß des herkömmlichen Schulsystems aus: es wird am Leben vorbeigelernt.
Man lernt nicht das, worauf es im Leben ankommt, was man wirklich zum Leben braucht. Man lernt nichts über Gesundheitslehre, obwohl man permanent mit diesem Körper leben muß; nichts über Ernährung, obwohl sie täglich auf Körper, Seele und Geist einwirkt; nichts über Psychologie, obwohl man sich doch zeit seines Lebens mit der eigenen Psyche und der der Mitmenschen auseinandersetzen muß; nichts über Soziologie, obwohl man in diese Gesellschaft integriert ist; nichts über gesundes Bauen und Wohnen, obwohl wir uns über die Hälfte der Lebenszeit in unserer Wohnung aufhalten; nichts über Pädagogik, obwohl unsere Kinder die Zukunft der Menschheit bedeuten; nichts über Schicksalskunde, obwohl jeder davon betroffen ist; nichts über Erfolg, obwohl fast jeder ihn erreichen will; nichts über die Gesetze der Kommunikation, obwohl sie in jeder Begegnung von entscheidender Bedeutung sind; und letztendlich auch nichts über Partner- und Beziehungsfähigkeit, obwohl diese Fähigkeit für Glück und Unglück eines Menschen eine so gravierende Rolle spielt.
Aus all diesen Gründen wird klar, daß niemanden eine Schuld trifft, wenn er im Elternhaus und in der Schule nichts oder nur wenig von den menschlichen Anlagen und Fähigkeiten erfahren und ausbilden konnte. Und dennoch zieht der einzelne aufgrund der daraus resultierenden Anlagendefizite unbewußt negatives Schicksal an. Hat er etwa seine Kommunikationsfähigkeit nur ungenügend ausgebildet, kann sich dies im Berufsleben und in der Partnerschaft ungünstig auswirken. Jede nicht ausgebildete Anlage zieht einen Rattenschwanz an Spannungen, Konflikten und Schwierigkeiten nach sich, beeinträchtigt die eigene Lebensqualität und die der Mitmenschen. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”
Europa
Die Politik der europäischen Einigung ist und bleibt für Deutschland und Europa eine Frage von existentieller Bedeutung. Sie ist - und ich wiederhole das ganz bewußt - in Wirklichkeit auch eine Frage von Krieg und Frieden. Deshalb müssen wir den europäischen Einigungsprozeß entschlossen voranbringen und ihn politisch unumkehrbar machen. (Auszug aus der Regierungserklärung von Helmut Kohl vor dem Bundestag in Bonn am 7.12.95)
Germanen waren wir, Deutsche sind wir, Europäer werden wir sein. ( Arthur Moeller van den Bruck, dt. Schriftsteller, 1876 - 1925 )
Überstolzer Europäer des 19.Jahrhunderts, du rasest! Dein Wissen vervollkommnet nicht die Natur, sondern tötet nur deine eigene! ( Nietzsche )
Evolution
(In der postbiologischen Welt) wird die Menschheit von einer Flutwelle kultureller Veränderungen fortgerissen und von ihrer eigenen künstlichen Nachkommenschaft verdrängt werden ... Wenn dieser Fall eintritt, hat unsere DNS das evolutionäre Wettrennen gegen eine ganz neue Art von Konkurrenz verloren und wird fortan ohne Aufgabe sein. Hans Moravec
Die Welt in der wir leben, läßt sich als das Ergebnis von Wirrwarr und Zufall verstehen; Wenn sie jedoch das Ergebnis einer Absicht ist, muß es die Absicht eines Teufels gewesen sein. Ich halte den Zufall für eine weniger peinliche und zugleich plausiblere Erklärung. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872 - 1970)
Experten
Der Experte ist ein Mensch, der die kleinen Irrtümer vermeidet, während er dem großen Trugschluß entgegentreibt. ( Benjamin Stolberg, amerik.Schriftsteller, 1914 - 1974 )
Der Experte ist ein Spezialist, der über etwas alles weiß und über alles andere nichts. ( Ambrose Bierce, amerik. Journalist und Satiriker, 1842 - 1914 )
Falten
Gott ist ungalant. Er hat alle Falten im Gesicht konzentriert, obwohl doch anderswo genug Platz wäre. ( Jeanne Moreau, franz.Filmschauspielerin, geb.1928 )
Faschismus
Der Faschismus wurde und wird noch immer, zum Schaden der echten Freiheitsbestrebungen, als die Diktatur einer kleinen reaktionären Clique aufgefaßt. ... Die Hartnäckigkeit dieses Irrtums ist der Angst vor dem Erkennen der wirklichen Sachlage zuzuschreiben: Der Faschismus ist eine internationale Erscheinung ...
Meine charakteranalytischen Erfahrungen überzeugten mich ..., daß es heute keinen einzigen lebenden Menschen gibt, der nicht in seiner Struktur die Elemente des faschistischen Fühlens und Denkens trüge. Der Faschismus unterscheidet sich von anderen reaktionären Parteien dadurch, daß er von Menschenmassen getragen und vertreten wird. Wilhelm Reich
Fehler
Man heilt sich am zuverlässigsten von einem Fehler, wenn man ihn bei einem anderen sieht. (Henry de Montherlant, franz. Romancier und Dramatiker, 1896 - 1972 )
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken. ( Francois Duc de La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613 - 1680 )
Feinde
Wer dir als Freund nichts nützen kann, kann allemals als Feind dir schaden. (Christian Fürchtegott Gellert,dt. Schriftsteller, 1715 - 1769 )
Man kann sich keine Feinde machen. Sie sind immer schon da. ( Werner Schneyder, österr.Kabarettist, geb.1937 )
Finanzwelt
Die Welt der hohen Finanz läßt sich nur begreifen, wenn man sich dabei vor Augen hält, daß man denjenigen am meisten Bewunderung zollt, die den Weg in Richtung auf die schlimmsten Katastrophen vorbereiten. John Kenneth Galbraith in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus”
Flucht
Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen. ( Thomas Stearns Eliot, engl. Dichter, 1888 - 1965 )
Bei einem umgestoßenen System wie bei einer geschlagenen Armee ist der Klügste, wer zuerst davonläuft. ( Arthur Schopenhauer, dt.Philosoph, 1788 - 1860 )
Fluoridisation (des Trinkwassers)
In den 30er Jahren hielten Hitler und die deutschen Nazis eine Welt für möglich, die von der Nazi-Philosophie des Pan-Germanismus beherrscht und kontrolliert würde... Die deutschen Chemiker arbeiteten einen sehr einfallsreichen und weitreichenden Plan der Massenkontrolle aus, die dem deutschen Generalstab vorgelegt und von ihm angenommen wurde. Dieser Plan bestand darin, die Bevölkerung in jeder gegebenen Gegend durch die Massenmedikation in den Trinkwasservorräten zu kontrollieren. Auf diese Weise könnten sie die Bevölkerung ganzer Gegenden kontrollieren, die Bevölkerung reduzieren, indem sie das Wasser mit Medikamenten versetzten, die Frauen steril machen würden, usw. In diesem Schema der Massenkontrolle nahm Natriumfluorid einen herausragenden Platz ein.
Von fanatischen Ideologen, die die Fluorisation der Wasservorräte in diesem Land befürworten, wird uns gesagt, daß es ihr Ziel ist, die Zahnfäule bei Kindern zu reduzieren, und es ist die Plausibilität dieser Entschuldigung zusätzlich zur Leichtgläubigkeit der Öffentlichkeit und zur Habgier der öffentlichen Beamten, die für die augenblickliche Verbreitung von künstlich fluoridisiertem Wasser in diesem Land verantwortlich ist.
Jedoch - und das möchte ich sehr entschieden und sehr deutlich betonen - ist der wahre Grund hinter der Fluoridisierung des Wassers nicht das Wohl der Kinderzähne. Wenn das der wahre Grund wäre, dann gäbe es viele Möglichkeiten, wie es viel einfacher, billiger und weit effektiver gemacht werden könnte. Der wirkliche Zweck hinter der Wasserfluoridisation ist der, den Widerstand der Massen gegen die Beherrschung und Kontrolle und den Verlust der Freiheit zu verringern...
Im hinteren Abschnitt der linken Gehirnhälfte gibt es einen kleinen Teil von Gehirngewebe, das für die Kraft eines Individuums, einer Dominierung zu widerstehen, verantwortlich ist. Wiederholte Dosen von verschwindend kleinen Mengen Fluorid werden nach einer gewissen Zeit allmählich die Kraft des einzelnen, einer Dominierung zu widerstehen, verringern, und zwar durch die langsame Vergiftung und Narkotisierung dieses Bereichs des Gehirngewebes, und ihn unterwürfig machen gegenüber dem Willen derer, die ihn beherrschen wollen... Jim Keith in „Bewusstseinskontrolle” (Anm.d.V. gesetzl.Grenzwert für Fluorid derzeit bei 1,5 mg/l)
Forschung
Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte. (Lessing)
Fortschritt
Man erwartete sich ein Zeitalter des Wohlstandes, aber die Geschichte konnte unsere Hoffnungen nur hintergehen und enttäuschen. Die Industrie und ihre Produkte führten uns an den Rand des Bankrotts, zur Zerstörung von Erde und Atmosphäre. Eine kosmische Katastrophe bedroht uns. ( Eugene Ionesco )
Wir sitzen in einem Zug, der immer schneller wird und auf einem Gleis dahinrast, auf dem es eine unbekannte Zahl von Weichen gibt, die zu unbekannten Zielen führen. In der Lokomotive befindet sich nicht ein einziger Wissenschaftler, und an den Weichen könnten Dämonen stehen. Der Großteil der Gesellschaft fährt im letzten Wagen und blickt nach rückwärts. ( Ralph Lapp, Wissenschaftler und Schriftsteller aus Alvin Toffler „Der Zukunftsschock” )
Frage (an das Sein)
Um die psychologischen Mechanismen des Ausgleichs durch schwache Freuden zu verstehen, ist das Studium der Transaktionsanalyse (z.B. Berne >>Spiele der Erwachsenen<<) brauchbar. Einen treffenden Kommentar zu dem Vers gibt Leary in >>Exo-Psychologie<<. Er bezeichnet die normalen unentwickelten Menschen, im Vers >>Narren von Menschen<< genannt, als Tölpel oder Larvale:
„Die meisten Larvalen leben in steter Angst, als sündig oder >>böse<< betrachtet zu werden. Um sich als gesellschaftlich gebilligt zu fühlen, bedürfen sie stets erneuter Bestätigung. Beim Kommunizieren mit Larvalen über sexuelle, philosophische oder ethische Belange betritt man ein sehr gefährliches Gebiet. Es ist beinahe unmöglich, mit Tölpeln philosophische Gespräche zu führen. Heuchelei, unbewußte Motivierung, irrationale Widersprüche, das Bedürfnis nach Anerkennung und Angst vor Schande beherrschen jede Diskussion über Philosophie und Religion. Larvale werden von Symbolen des dritten Schaltkreises, die nicht ihren Prägungen und konditionierten Leitungsnetzen entsprechen, leicht gelangweilt und schalten sie möglicherweise aus. Symbole des vierten Schaltkreises oder Verhaltensformen, die als unterschiedlich empfunden werden, lösen jedoch leidenschaftliche, ja sogar gewalttätige Reaktionen aus. Aufgrund dieser hohen Empfindlichkeit philosophischen Belangen gegenüber neigen die menschlichen Tölpel dazu, philosophische Gespräche zu vermeiden. Diese Phobie kann schmerzliche Reaktionen auslösen, falls ein Nach-Larvaler mit einem Irdischen über die Exo-Psychologie zu diskutieren versucht. Die Gründe dieser philosophischen Phobie sind:
Frauen
Eine Frau kann jederzeit hundert Männer täuschen, aber nicht eine einzige Frau. ( Michele Morgan, franz. Schauspielerin, geb. 1920 )
Wenigstens in einem Punkt sind sich Männer und Frauen einig: beide misstrauen den Frauen. Jean Genet
Frauen sind wie Zigaretten. Zuletzt sammelt sich das ganze Gift im Mundstück. George Bernard Shaw
Freihandel (Globalisierung)
Schafft die Zölle ab und unterstützt den Freihandel, dann werden unsere Arbeiter in jedem Bereich der Wirtschaft wie in Europa auf das Niveau von Leibeigenen und Paupern heruntergebracht. ( Abraham Lincoln, 16.Präs.der USA- 1860-1865 )
Freiheit
Freiheit ist die Anerkennung des Notwendigen. ( Hegel )
Freiheit wird nie geschenkt, immer nur gewonnen. ( Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917 - 1985 )
Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist. ( Augustinus, röm. Kirchenlehrer, 354 - 430 )
An unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde. ( Jeremias Gotthelf, schweiz. Dichter, 1797 - 1854 )
Manche Frauen sind wie Schmetterlinge. Flatterhaft und nur in Freiheit schön. ( D.M., Generalist )
Freimaurer
Seit über 250 Jahren existieren und wirken in über 130 Ländern der Welt Freimaurerlogen. Heute sind es insgesamt etwa 40.000 Logen mit rund sechs Millionen Mitgliedern. Ein beachtliches Potential für freiheitlich-humanitäres Gedankengut. Wo Freiheit und Rechtsstaatlichkeit herrschen, da gibt es auch Freimaurerlogen. Totalitäre Regime dagegen verbieten in ihrem Einflußbereich Freimaurerei. Weil sie sie fürchten müssen. Denn sie lehrt ihre Mitglieder, unerschrocken für Geistes- und Gewissensfreiheit, für Toleranz und Achtung Andersdenkender, für Pluralismus und freie Entfaltung des Individuums, für Wahrheit und Gerechtigkeit einzutreten. Das sollte in freiheitlich-demokratischen Gesellschaften hinreichend bekannt sein. Doch dem ist, wie jüngste Entwicklungen zeigen, ganz offensichtlich nicht so. Unkenntnis nährt immer wieder Mißtrauen. Seit einigen Jahren haben es die Freimaurer mit einem für sie in dieser Form neuen Mißtrauen zu tun: Man hat zwar nichts gegen ihre Idee ( wie könnte man auch, es ist schließlich die Idee der Freiheit! ) , aber man hat etwas gegen Freimaurer. Von ihnen meint man, sie hätten undurchschaubare >Verbindungen<, sie übten Einfluß aus, sie seien keinesfalls nur >Maurer für ein besseres menschliches Miteinander<. Jürgen Holtorf (Freimaurer) in „Die Logen der Freimaurer”
Wie erschütternd wenig die Seele eines logenbrüderlichen Kämpfers an vorderster freimaurerischer Front dabei zu empfinden vermag, hat der Hochgradfreimaurer und Hauptakteur der Russischen Revolution Wladimir Iljitsch Lenin am anschaulichsten wiedergegeben, als er im Zusammenhang mit der Massenliquidation seiner politischen Gegner eiskalt erklärte: Ìm heiligen Kampfe für die soziale Revolution sind Lüge, Betrug und Verrat durchaus erlaubt... Was bedeutet der Verlust von 90 Prozent durch Hinrichtungen, wenn doch noch 10 Prozent Kommunisten übrig bleiben. Der Bolschewismus ist kein Pensionat für junge Damen. Die Kinder sollen alle den beiwohnen und sich freuen über den Tod ihrer Feinde`.(D.Rüggeberg in Geh.-pol. 2) [ Anm.d.V. die Freimaurerfrage ist nicht einfach darzustellen; die Selbstdarstellung der Logen ist richtig und sie ist es auch nicht; durch den hierarchischen Aufbau (Gradsystem) gibt es Unterschiede im Bewußtsein der Logenmitglieder; die Feststellung, daß man von einzelnen Logenbrüdern und ihren Taten auf das System schließen kann, trifft andererseits sicher nicht für die einzelnen Menschen zu; bei dieser Betrachtungsweise sei deshalb lediglich darauf verwiesen, daß Lenin (siehe hierzu auch unter Lenin), Churchill und Truman (Atombombenabwürfe auf Japan) vermutlich Freimaurer waren; insbesondere bei Lenin sei darauf verwiesen, daß dem Autor auch bezeugt wurde, daß Lenin kein Freimaurer war ]
einige ausgewählte Freimaurer (das Einzeldatum bezieht sich auf die Einweihung)
Aldrin, Edwin (geb.1930, Astronaut, 2.Mann auf dem Mond), 1956 in New Jersey
[ Auch unter dem Aspekt der Freimaurer muß wieder erwähnt werden, daß unbegründete Anschuldigungen nur zu weiterem Leid verhelfen; vermutlich waren die Freimaurer für Goethe die einzige Möglichkeit, wirklich vernünftige Gespräche zu führen; andererseits muss mit gleichem Recht erfragt werden, weshalb so viele Politiker Freimaurer waren, ohne dass die Welt humanistischer wurde. Meine persönliche Meinung zu diesem schwierigen Thema ist, daß die Freimaurer in ihren höchsten Graden der Funktion der Hohepriester in alten Zeiten nahekommen. d.V.]
Freizeit
Der Unterschied zwischen existieren und leben liegt im Gebrauch der Freizeit. ( amerik. Sprichwort )
Freude
Es gibt nur eine wahrhafte Freude, den Umgang mit Menschen. (Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller, 1900 - 1944 )
Freunde
Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache. ( Marcus Tullius Cicero, röm. Redner, Politiker und Schriftsteller, 106 - 43 v.Chr. )
Wenn du einem Freund fünf Dollar borgst, und er läßt sich nie wieder bei dir sehen, ist das Geld gut angelegt. ( Paul Getty, amerik.Industrieller, 1892 - 1976 )
Freundschaft
Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten. ( Samuel Butler d. J., engl. Schriftsteller, 1835 - 1902 )
Frustrationsphase (Partnerschaft)
Hier überlegt man bereits, ob man sich nicht am falschen Platz befindet, ob man nicht den falschen Partner gewählt hat. Man hat das Gefühl: Ich gehöre nicht hierher! Das bin ich nicht! Das ist nicht meine Identität! Man spürt die Diskrepanz zwischen dem, was ist, und dem, was - der eigenen Meinung nach - sein sollte. Frustrationen entstehen unter anderem aus dem Gefühl heraus, einer Täuschung erlegen zu sein. Man hat sich getäuscht, hat die Fremdsymbolik des Partners für die eigene gehalten. In dieser Phase merkt man schmerzhaft, daß man nur eigene Persönlichkeitsanteile auf die Symbole (Formen) des Partners projiziert hat. Diese Projektion heißt es jetzt zurückzunehmen. Man muß die Illusion begraben, daß man eigene Anlagen stellvertretend durch einen anderen Menschen ausleben lassen kann.
Aufgrund dieser Frustration entstehen Aggressionen, und es stellt sich nun die Frage, wie der einzelne damit umgeht: trägt er die Aggressionen in die Partnerbeziehung, werden dadurch gewöhnlich die Konflikte verstärkt. Projiziert er sie jedoch auf den eigenen Körper, entstehen die ersten Krankheitsanzeichen. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”
Fünf
Die Fünf, das Individuum, baut auf die konkrete Vierheit auf. Die 4 stellt das Bild der Natur und der Mutter Erde dar, die in sich eine letztendlich unwidersprochene Harmonie beschreibt, die Verkörperung von Einheit und Perfektion. Es ist das Bild der Erde vor der Existenz des Menschen. Noch vor der Anwesenheit des Menschen hat sich auf der Erde eine Evolution innerhalb der existierenden Polaritäten vollzogen, die ein Wunderwerk wie den Menschen ermöglichte. Um die Zusammengehörigkeit von Materie (Erde/Wechsel/Vierheit) und der Vollkommenheit zu erahnen, mache man sich klar, daß trotz der Naturkatastrophen und aller nur erdenklichen dramatischen Veränderungen zwischen den jeweils vorhandenen Extremen (Polen) das Ergebnis letztlich immer großartig war. ... Die Perfektion der materiellen Ebene sucht nun ein Gegenüber, um erkannt zu werden. Nur über das Polare (2) wird Anschauung möglich. Es muß jemand der Natur gegenübertreten, um sie als Wunderwerk in sein Bewußtsein aufnehmen zu können. Betrachtung erfordert Abstand, eine Unterscheidung von Betrachter und zu Betrachtendem. Das Gegenüberstehende kann nach den von uns entwickelten Gesetzen nur ein aus der 4 selbst hervorgegangenes Wesen sein. Gleichzeitig muß es den Gegenpol zur 4 darstellen, das Unnatürliche oder Übernatürliche. Die schon in der Zeitlosigkeit vorhandene Einheit, Harmonie und Totalität versucht sich durch die Evolution zu offenbaren. Dazu benötigt sie einen Gegenpol, der in der Lage ist, sich der Göttlichkeit bewußt zu werden. Mit der Vier ist das Göttliche vergegenständigt. Nun muß ihr jemand gegenüberstehen, um sie wahrzunehmen. Es ist der Mensch. Durch den Menschen erst ist es möglich, die Natur zu erkennen und ihrer uneingeschränkten Harmonie gewahr zu werden. ... Mit der 4 entstand das Neue, das Materielle, die Erde. Aus ihrer Mitte heraus erhebt sich die 5. Der 5. Punkt liegt im Zentrum der Welt. Er ist in der dreidimensionalen, räumlichen Betrachtungsweise die Spitze einer Pyramide. ... Die 5 ist die Mitte alles Vorhandenen. Der Mensch ist ausgespannt zwischen den Polaritäten Himmel (6 7 8 9) und Erde (1 2 3 4). Er steht zwischen zwei Welten. Es ist das Großartige bzw. das Dilemma des Menschen, je nach Erkenntnis- und Bewußtseinsstand. In jedem Fall besteht seine Aufgabe in der Verbindung beider Welten. Er ist der Vermittler beider Pole. Wie dies geschehen kann, lernten wir schon bei den Grundregeln des Ausgleichs von Polaritäten, der 3. Er muß einen Standpunkt in einer höheren Ebene finden, der alle bis dahin entstandenen Standpunkte überschauen und verbinden kann. M.Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”
Gedanken
Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, geb. 1936 )
Was man am wenigsten gern wechselt, sind, neben der Behausung, die Gedanken. ( Andere Gide, franz. Schriftsteller, 1869 - 1951 )
Geheimnisse
Nur die kleinen Geheimnisse müssen beschützt werden. Die großen werden von der Ungläubigkeit der Öffentlichkeit geheimgehalten. ( Marshall McCluhan )
Gehirn
Ob das Gehirn etwas mit vernünftigem Denken zu tun hat, wissen wir nicht. Das zweckgerichtete Verhalten von Tieren ohne ein entwickeltes Gehirn weist daraufhin, daß das Leben kein voll entwickeltes Gehirn benötigt, um richtig zu funktionieren. Wilhelm Reich
Gehorsam
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unwissenheit voraus. ( Charles de Montesquieu, franz. Philosoph, 1689 - 1755 )
Geister
Der Zersetzungsprozeß eines Astralkörpers ist viel langsamer als beim grobstofflichen Körper, und ein Astralkörper kann nach unserer Zeitberechnung noch jahrelang weiterbestehen, ohne daß er von dem betreffenden Geist erhalten wird. Von solchen astralen Leichen nehmen dann gerne andere Wesen, gewöhnlich Dämonen, Besitz, um mit ihnen Possen zu treiben. In zahlreichen spiritistischen Sitzungen erscheinen Astralkörper von Verstorbenen, in denen sich schon lange nicht mehr der Geist des Verstorbenen befindet, sondern die nur noch von einem Dämon beherrscht und bewegt werden. Nur ein gut geschulter Hellseher, der den Astralkörper vom Mentalkörper mit seinen geistig entwickelten Sinnen zu unterscheiden vermag, ist fähig, die wahre Tatsache festzustellen und aufzudecken. Solche Dämonen halten die Menschen gern zum besten, treiben mit ihnen Possen und allerhand Spuk. Alle Spuk- und Klopfgeister, Phantome, Schemen u. dgl. gehen auf die gleiche Art vor. Franz Bardon „Die Praxis der magischen Evokation”
Geistreiche Menschen
Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe. ( Francois de La Rochefoucauld, franz.Schriftsteller, 1613 - 1680 )
„Geist”reiches
Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler. ( Charles Baudelaire, franz. Dichter und Kunstkritiker, 1821 - 1867 )
Geld
Eigentlich ist es gut, daß die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. ( Henry Ford )
Je weniger Geld man hat, desto mehr fehlt es einem. (Wolfgang Körner, geb. 1937 )
Geld hat die Aufgabe, den Tausch zu erleichtern. ( Thomas von Aquin )
Durch Grundbesitz wurde mehr Geld gemacht als durch alle industrielle Unternehmung. ( Andrew Carnegie, Spekulant und Milliardär )
Es fällt schon schwer, viel Geld zu machen. Aber es auszugeben ist die Hölle. ( Lee Iacocca, Ex-chef des US - Konzerns Chrysler )
Das muß man können: aus Scheiße Geld machen und dafür noch teuer bezahlt werden. Junge, Junge, manche Leute, die stecken den Finger in die Scheiße, und wenn du ihn `rausziehst, ist da Gold dran! ( Günter Wallraff in „Ganz unten” )
Schnelles Geld zerstört die Welt. Jim Keith in „Alternative 3 - Die Beweise”
Die Zeit ist kein Geld. Aber den einen nimmt das Geld die Zeit und den anderen die Zeit das Geld. (Ron Kritzfeld, dt. Aphoristiker, geb. 1921)
Man gibt Geld aus, das man nicht hat, für Dinge, die man nicht braucht, um damit Menschen zu imponieren, die man nicht mag. Walter Winchell
Geldsorgen
Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen. ( Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864 - 1910 )
Gelehrte
Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen und komplizierten Irrtümern zu ergötzen. ( Anatole France, franz. Dichter, 1844 - 1924 )
Gemüt
Das Gemüt ist eine Krankheit des Samens. All das, was ein Mensch ist oder sein kann, ist darin verborgen. Körperliche Funktionen sind Teile der Maschine; schweigend, wenn nicht in Krankheit. Doch das Gemüt, niemals in Ruhe, quietscht Ìch`. Dieses Ich besteht nicht, eilt nicht durch Generationen, verändert sich in jedem Moment,ist letztendlich tot. Daher ist der Mensch nur er selbst, wenn er sich selbst verloren hat im Lenken des Wagens. (Aleister Crowley in „Buch der Lügen”)
Generalisten
Generalisten sind Einzelgänger, die sich aufgrund ihrer Anlagen dazu entwickelt haben, oder solche, die ihr Spezialistendasein nicht befriedigte. Generalist zu sein, ist aber kein Beruf, der eine bestimmte Laufbahn ermöglichen würde, ja man wird fast niemanden finden, der bereit wäre, Generalisten zu beschäftigen. Selbst die Zeitungen beschäftigen heute Spezialisten, und die Politiker entwickeln sich zu solchen, wenn sie es nicht von vornherein waren. ( Herbert Gruhl )
Generationenkritik
Die Kritik der späteren Generation kümmert denjenigen wenig, der nur in der Gegenwart lebt und der zu seinen eigenen Lebzeiten möglichst viel verdienen und genießen möchte. Es bedarf infolgedessen einer Instanz, welche die Interessen der kommenden Geschlechter wahrt. Der Marktmechanismus ist dazu außerstande; nur die öffentliche Hand vermag diese Aufgabe zu erfüllen - falls ihr eigenes Denken und Handeln genügend zukunftsgerichtet ist. (Emil Küng )
Genesis
Gott segnete den Noe und seine Söhne und sprach zu ihnen „Seid fruchtbar, mehret Euch und erfüllet die Erde! Furcht vor Euch und Schrecken sei bei allen Erdentieren, bei allen Himmelsvögeln, bei allem, was auf dem Erdboden kriecht, und bei allen Fischen des Meeres; in Eure Hand sind sie gegeben.” (Genesis 9, 1-2 )
Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch vom Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er die Erde bebaute (...) und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
Genesis 3, 22-24 ( 1.Mose,3,22-24 )
Genetik
Ob wir in der Lage sein werden, das Leben zu kontrollieren? Ich glaube, schon. Wir alle wissen, wie unvollkommen wir sind. Warum sollten wir uns nicht selbst ein bißchen besser für`s Überleben rüsten? Das ist, was wir tun werden. Wir werden uns selbst ein bißchen verbessern. (James Watson)
Wir haben immer geglaubt, unsere Zukunft läge in den Sternen. Heute wissen wir, daß sie in unseren Genen liegt. (James Watson)
Gen-food
So zum Beispiel ein Kolumnist der Financial Times im Januar 1999: >>Manche werden die Erklärungen von Monsanto, daß deren Soja sicher zu essen sei, für bare Münze nehmen. Und sie werden sich durch zahlreiche amtliche Äußerungen der zuständigen Kontrollbehörden ermutigt fühlen. Wir Zyniker aber vermuten, daß die großen Unternehmen Experten in der Lobbyarbeit und beim Bestechen der Behörden sind.<< H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf”
Solch überraschende Effekte können auch unangenehme Folgen haben: So fand der Genforscher Arpad Pusztai, ein gebürtiger Ungar, der in Schottland lebt, zu seinem großen Erstaunen unerwartete Eigenschaften bei einer genmanipulierten Kartoffel. Er hatte der Knolle ein Gift-Gen eingebaut, das aus dem Schneeglöckchen stammte, um damit die Kartoffelpflanzen besser gegen Schädlinge zu wappnen. Als er die neuen Kartoffeln dann an Ratten verfütterte, wurden diese krank: Ihre inneren Organe schrumpften um zehn Prozent, es kam zu Entzündungen in Magen und Darm. Seltsamerweise zeigten die Ratten diese Effekte nicht, wenn sie das reine Schneeglöckchengift bekamen, sondern nur, wenn sie die genmanipulierten Kartoffeln fraßen. Forscher Pusztai verkündete daraufhin am 10.August 1998 im britischen Fernsehen: >>Hätte ich die Wahl, würde ich gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht essen, bevor ich nicht vergleichbare experimentelle Beweise gesehen habe, wie wir sie mit unseren gentechnisch veränderten Kartoffeln produziert haben.<< Den Satz hätte er nicht sagen sollen, denn er verlor daraufhin seinen Job am Rowett-Institut in Aberdeen. Sein Labor wurde geschlossen, Wissenschaftlerkollegen und auch die Medien überschütteten ihn mit Spott und Häme. Erst im Februar 1999 stellten sich ihm 23 internationale Wissenschaftler zur Seite und forderten seine Rehabilitierung. Dabei ist Pusztai keineswegs ein Gentechnik-Kritiker, sondern gerade ein Befürworter, der nur die - eigentlich bescheidene - Forderung erhebt, daß die Sicherheit der genmanipulierten Erzeugnisse durch Fütterungsversuche im Labor überprüft wird, bevor diese an Menschen verabreicht werden. Solche Versuche sind in aller Regel nicht erfolgt, beispielsweise beim genmanipulierten Mais des Schweizer Pharmakonzerns Novartis. Denn nach den Empfehlungen des wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses der EU seien Fütterungsversuche >>nicht erforderlich<<, es genüge, wenn das neue Produkt nach seinen Inhaltsstoffen gleichwertig sei wie das herkömmliche. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf” [ in der DDR gab es keine Produkte mit Waldmeistergeschmack: Waldmeister war unter Naturschutz gestellt und das chemische Duplikat stellte eine Spiegelung der Atomanordnung dar, welche karzinogen war und deshalb industriell nicht genutzt werden durfte, d.V. ]
Gentleman
Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat. (William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker, 1865 - 1943)
Geschäftsberichte
Der Geschäftsbericht gibt durch einen Rückblick einen Ausblick, der einen Einblick in Sachverhalte ermöglicht, die niemand überblickt. ( Klaus Waller, Wertpapier-Emittent )
Geschenke
Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet. ( Tschuang-tse, chin.Philosoph, 4.Jh.v.Chr. )
Gewinn
Über Gewinn spricht man nicht, man hat ihn. ( Siegfried Starck, Bankdirektor )
Es nützt dem Menschen nichts, den Mond zu gewinnen, wenn er dabei die Erde verliert. ( Francois Mauriac, franz. Schriftsteller, 1885 - 1970 )
Gewissen
Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen. (Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724 - 1804 )
Gift
Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel., ein Heilmittel in den Händen eines Toren ist ein Gift. ( Casanova , Liebhaber, Literat, Philosoph )
Giftmüll
Ich denke, die wirtschaftliche Logik, die hinter der Ablagerung von Giftmüll in einem Land mit niedrigstem Lohnniveau steht, ist frei von Makeln. Wir sollten unser Augenmerk darauf richten, daß die dünnbesiedelten Länder Afrikas auch unterverschmutzt sind. ( Lawrence Summers, Chefökonom der Weltbank, in einem internen Papier vom 12. 12.91)
Glauben
... Er zeigt zuerst, daß Gefühle und Wünsche eine große Rolle bei der anfänglichen Entscheidung darüber spielen, was wir glauben sollen, obgleich sie unsere Meinungen nicht mehr ändern können, wenn sie sich festgesetzt haben. Dann zeigt er, daß wir gegenüber Meinungen in zwei Weisen verpflichtet sind: Erstens die Wahrheit zu erkennen, zweitens Irrtum zu vermeiden. Diese beiden Vorschriften führen nach James zu sehr verschiedenen Ergebnissen. Wenn wir uns beim Fehlen von Anhaltspunkten jeder der möglichen Meinungen völlig enthalten, sind wir zwar sicher, keinen Irrtum zu begehen, aber auch sicher, nicht die Wahrheit zu erkennen. Entscheiden wir uns dagegen für eine von ihnen, haben wir immerhin eine Chance, die Wahrheit zu erkennen. Wer also beim Fehlen von Anhaltspunkten dazu rät, sich einer Meinung zu enthalten, der hält es für wichtiger, Irrtum zu vermeiden als die Wahrheit zu glauben. Dieses >Entsetzen davor, betrogen zu werden< stellt James als eine ziemlich verächtliche Form von Feigheit hin; >unsere Irrtümer<, sagt er, >sind gewiß nicht etwas so schrecklich Erhabenes. In einer Welt, wo wir so sicher sind, sie trotz all unserer Vorsicht zu begehen, scheint eine gewisse Leichtigkeit des Herzens gesünder als diese übertriebene Nervosität ihretwegen.< Die legitime Folgerung aus diesem Argument wäre, daß wir in den Fällen, die William James im Auge hat, beide Seiten der Alternative glauben sollten; dann wären wir nämlich sicher, die Wahrheit der Sache zu >erkennen<. Würde man sagen, es sei eine psychologische Unmöglichkeit, beide Seiten zu glauben, so würden wir entgegnen, daß es im Gegenteil oft getan wird und daß die, welche es nicht können und doch tun, nur den >Willen zu glauben< praktizieren müssen, bis sie zu glauben gelernt haben, daß der Satz vom Widerspruch falsch ist - eine Leistung, die keineswegs so schwer ist, wie man oft annnimmt. Bertrand Russell „Philosophische und politische Aufsätze”
Globalisierung ( Freihandel )
Ich glaube, viele haben noch gar nicht kapiert, was bei der Globalisierung überhaupt vor sich geht. Rolf Breuer, DB-Chef
( Benjamin Tucker zit. in Illuminatus 3 von Wilson, Shea )
( Karl Kraus, österr.Schriftsteller, 1874 - 1936 )
(Marcus Tullius Cicero, röm. Staatsmann, 106 - 43 v. Chr. )

( Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, geb. 1936 )

Cremo;Thompson „Verbotene Archäologie”
Cremo;Thompson „Verbotene Archäologie”














Agnelli, Giovanni, (Chairman Fiat S.p.A.), 1993,1992
Allaire, Paul A., (Chairman Xerox Corp.), 1993,1992
Amiel, Barbara, (Columnist, Sunday Times), 1993
Anders, Aslund,(Prof.&Director,institute of East European Economics, Stockholm school of economics), 1992
Barnevik, Percy, (President and C.E.O. ABB Asea Brown Boveri Ltd.), 1993,1992
Barzel, Rainer
Beitz, Bertholt
Berg, Fritz
Bernhard, Prinz der Niederlande, 1954
Bertram, Christoph, (Diplomatic Correspondent Die Zeit; Former Director International Institute for Strategic Studies), 1993,1992
Biedenkopf, Kurt, (prime minister of saxony), 1992
Bildt, Carl, (Prime Minister; S), 1993,1992
Black, Conrad M., (Chairman The Telegraph plc), 1993,1992
Brandt, Willy
Breuel, Birgit, (chairman of the board,Treuhandanstalt), 1992
Carrington, Lord Peter, 1993, Vouliagmeni - Griechenland,1992,Evian-les-Bains-France, former secretary-general,NATO
Carstens, Carl
Cartellieri, Ulrich (Deutsche Bank), 1996
Dahrendorf, Ralf
Engholm, Björn
Erhard, Ludwig
Holbrooke, Richard USA, 1996
Ipsden, Lord Roll of, (president,S.G.Warburg Group Plc.), 1992
Kiep, Walter Leisler
Kiesinger, Kurt Georg
Kissinger, Henry (ehem.Außenminister USA)
Kohl, Helmut
Kopper, Hilmer
Lambsdorf, Otto Graf
Löwenthal, Richard
Maucher, Helmut O., (chairman and CEO, Nestle S.A.), 1992
Müller, Rudolf
Reitzle, Wolfgang (member of the board, BMW AG), 1992
Rockefeller, David (Chase Manhattan Bank), 1992
Rühe, Volker, (minister of defense), 1992
Ruge, Friedrich
Scheel, Walter
Schiller, Karl
Schmidt, Helmut
Schrempp, Jürgen F. (Daimler Benz), 1996
Schröder, Gerhard
Sommer, Theo, (editor in chief, Die Zeit), 1992
Soros, George (Soros Fund Management)
Springer, Axel
Strauß, Franz Josef
Teufel, Erwin
Voscherau, Henning (Bürgermeister von Hamburg), 1996
Wieczorek, Norbert
Amerongen, Otto Wolff von






( Auszug aus „Vom Aussterben bedroht” von Deborah Cadbury )


















Frauen: 1.720 Männer: 1.920
Durchschnittlicher Leistungsumsatz (kcal):
Frauen Männer
leichte Arbeit 480 600
mittelschwere Arbeit 720 1.000
schwere Arbeit 960 1.400
Wer, wie die meisten von uns, im Büro sitzt, setzt pro Tag also etwa 2.000 bis 2.400 Kalorien um. Hart arbeitende Menschen (z.B. Holzfäller, Hochleistungssportler, Bauhandwerker) brauchen bis zu 1.600 kcal mehr pro Tag. Mittelschwer arbeitende Menschen (z.B. Schlosser, Verkäuferinnen, Hausfrauen) sollten etwa 600 kcal dazurechnen.
Der Energiebedarf nimmt im Laufe des Lebens ab. Bei über 75jährigen kann er auf etwa 65 Prozent der angegebenen Werte sinken. Essen wir mehr als nötig, nehmen wir zu. Zum Ausgleich der Bilanz gibt es zwei einfache Möglichkeiten: Entweder müssen wir Nahrungsenergie einsparen, also weniger essen, oder wir müssen uns mehr bewegen, um den Energieüberschuß auszugleichen.
Energiequellen der Nahrung:
1 g Fett = 9 kcal (= 38 Kilojoule [kJ])
1 g Kohlenhydrate = 4 kcal (= 17 kJ)
1 g Eiweiß = 4 kcal (= 17 kJ)
Umrechnung von Kalorien in Joule: 1 kcal = 4,184 kJ
Simone von Laffert in „Was darf ich noch essen?”


















1. Tölpel wissen nicht, woher das Leben gekommen war, wo es hinführt und warum dem so ist. Sie sind lediglich über ihre eigene Sterblichkeit erschrocken. Jeder Larvale hat eine fadenscheinige Philosophie über Leben und Tod akzeptiert, die SiEr nicht wirklich glaubt. Somit herrscht Ärger und Panik, falls diese grundlegende Heuchelei von einem wissenschaftlichen Gespräch über den Ursprung des Lebens und Lebensbestimmung bedroht wird.
>>Die lutherische Kirche beruht schon seit jeher auf der Bibel<<, erklärt Phil Beck, Manager eines lokalen Malergeschäftes und Vorsteher der lutherischen Sonntagsschule. >>Falls man letztere zu hinterfragen beginne - wo hört das wohl auf? Wenn ich soviel Bildung haben muß, um die GENESIS verstehen zu können, warum ließ Gott Luther die Bibel in die Sprache des breiten Volkes umschreiben? An welchem Punkt werfe ich das ganze verrückte Durcheinander hinaus?<< Time
2. Tölpel sind Robotersklaven der DNS. Sie arbeiten blind, um die Spezies fortbestehen zu lassen, sich zu vermehren, häusliche Vorkehrungen zur Aufzucht der Jungen zu treffen und kulturelle Überlebensmuster weiterzugeben. Jedes Gespräch, das dieses Robotertum aufdeckt oder in Frage stellt, ist äußerst schmerzlich. Der Larvale kann diesen Einblick in beklemmende Gefilde der Ungewißheit nicht tolerieren.
3. Der Ausdruck und das Einhaltgebieten des sexuellen Verhaltens ist mit Schrecken erfüllt, weil Orgasmus und Sperma/Ei- Übertragung im Hinblick auf ein sicheres Großziehen von Kindern domestiziert werden müssen.”
Jeder, der schon einmal versucht hat, Larvale (domestizierte Primaten) in ein Gespräch über den Sinn des Lebens zu verwickeln, wird diese Erfahrungen bestätigen können. Ihr Horizont endet bei arbeiten, essen, Kinder kriegen. Alles, was darüber hinausgeht, lehnen sie ab. Wenn du ihnen nicht rechtzeitig bestätigst, daß dies ein nützliches Leben ist, werden sie aggressiv. Man muß erst bis zu einem gewissen Grad aufgewacht sein, bewußter geworden sein, infrage stellen, bevor man für Fragen, welche über die schwachen Freuden hinausgehen, offen wird.
Wenn du versuchst, Primaten zu >>bekehren<<, hast du gute Chancen, ein Märtyrer zu werden, tust damit aber nichts für deine eigene Weiterentwicklung. Wenn dich jemand fragt - hilf ihm, aber du bist kein Missionar. Das Liber Al ist kein >>Opium fürs Volk<< mit einmal wöchentlich in die Kirche gehen und dafür in den Himmel kommen. Das Al zeigt einen individuellen Entwicklungsweg, den jeder selbst aus freier Entscheidung gehen muß. Aleister Crowley „Liber Al Vel Legis” komm. von M. D. Eschner (der sich als Crowleys Nachfolger sieht) [ Der Ausdruck Larval sollte an dieser Stelle abgelehnt werden, da auch die bereits Erwachten einmal in diesem „Schlafzustand” waren und Werturteile daher völlig fehl am Platz sind. Der Ausdruck „Profane”, wie ihn die H.P.Blavatsky benützte, erscheint also eher angemessen. Mit dem Ursprung des Lebens ist hier nicht der sogenannte Darwinismus gemeint. Keiner der Autoren dieser Denkrichtungen „glauben” an den Darwinismus oder Newtons Gravitationstheorie, da beides in einer ehrlichen Wissenschaft, die nicht dem Profit und der Verdummung der Massen huldigen würde, keinen weiteren Bestand hätte. Allerdings gehören diese „Theorien” zu unserer Zeit und der Profane mag sie vorerst glauben. d.V. ]



Atatürk, Mustafa Kemal Pascha (1881-1938), Machedonia Resorta et Veritas Loge
Berlin, Irving (1888-1989, Komponist), 1926 in New York
Bolivar, Simon (1783-1830), Führer der lateinamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung
Brehm, Alfred (1829-1884) Zoologe (Brehms Tierleben)
Buchanan, James (US-Präsident), 11.Dezember 1816
Byrd, Richard E. (1888-1957) Admiral, Polarforscher
Casanova, Giacomo (1725-1789), 1758
Churchill, Sir Winston, (1874-1965, Politiker), 1901 in London
Dehler, Thomas, (1897-1967, Bundesjustizminister, Vizepräs. des dt. Bundestages),1926Bamberg
Fichte, Johann Gottlieb (1762-1814), Philosoph
Fields, W.C. (amer. Künstler)
Fleming, Sir Alexander (1881-1955, Entdecker des Penicillins)
Ford, Gerald (US-Präsident), 1949
Ford, Henry (1863-1947), Ford-Werke
Franklin, Benjamin (1706-1790), amer. Politiker und Naturforscher
Friedrich II, (1712-1786), 1738 in Braunschweig
Garfield, James 22.November 1861 o. 1862
Garibaldi, Giuseppe (1807-1882, Freiheitskämpfer, Staatsmann), 1844 Montevideo
Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832,1780 in „Amalia”
Harding, Warren,( US-Präs., 1921-1923) eingew. 28.Juni 1901
Haydn, Josef, (1732-1809, Komponist), 1785 in Wien
Herder, Johann Gottfried (1744-1803)
Hoover, J.Edgar (Gründer FBI), höchster(33.)Grad des schottischen Ritus
Hund, Baron von (Gründer der Strikten Observanz)
Jackson, Andrew (US-Präsident), 1800
Jackson, Jesse (Präsidentschaftskandidat), eingew. 1988
Johnson, Andrew (US-Präsident), 1851
Kinley, William Mc (US-Präsident 1897-1901, auch Templer), 1.Mai 1865
Lafayette, Marie Joseph Marquis de, (1757-1834, General), 1779 in Morristown
Lessing, Gotthold Ephraim, (1729-1781, Dichter), 1771 in Hamburg
Liszt, Franz, (1811-1886, Pianist und Komponist), 1841 in Frankfurt a.M.
Madison, James (US-Präsident)
Monroe, James (US-Präsident), 9.November 1775
Montesquieu, Charles de Secoudat, (1689-1755, Philosoph), 1735
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791), 1784
Polk, James (US-Präsident), 5.Juni 1820
Rogers, Will (amer. Künstler)
Roosevelt, Theodore (US-Präsident, 1901-1909), 2.januar 1901
Roosevelt, Franklin D. (US-Präsident, 1933-1945), 10.Oktober 1911
Scharnhorst, Gerhard Johann David von, (1755-1813, preuß.General), 1799 in Göttingen
Stresemann, Gustav (Reichskanzler, Reichsaußenminister, 1878-1929), 1923 in Berlin
Taft, William Howard (US-Präsident, 1909-1913), 18.Februar 1908
Tau, Max, (Schriftsteller, 1897-1976), in St. Peter Ording
Truman, Harry S. (US-Präsident; 1945-1953,Atombombenabwürfe auf Japan), 9.Februar 1909
Tucholsky, Kurt (1890-1935), 1924
Twain, Mark
Washington, George (1732-1799),US-Präsident, 1752
Wilhelm I, Kaiser, (1797-1888), 22.Mai 1840 Große Landesloge























