Zitate, Metaphern und andere Bemerkungen

Emil Tessmer

 

Wir wissen genau, daß der heutige durchschnittliche Mensch nichts so sehr fürchtet wie die Erkenntnis seines biologischen Wesens. Wir wissen gleichzeitig, daß er nichts so sehr herbeisehnt wie die Erfüllung seines biologischen Wesens. Beide, Angst vor Erkenntnis und Sehnsucht nach Erfüllung, begegnen uns gleichzeitig. Wir müssen daher stets das Rationale im Irrationalen aufsuchen, begreifen und ohne Haß oder Entrüstung vorlegen. Mit der Zeit wird das Rationale siegen. Doch ich habe leider keinen Rat zu geben, wie man sich vor lebensgefährlichem Irrationalismus schützt. Weder Gerichtsprozesse noch Widerschimpfen können hier abhelfen.

Wilhelm Reich

 

 

 



 

  Inhaltsverzeichniss:


Vorwort
Einleitung

A

Aggression
Agitatoren
Anfang
Angst
Anthropologisches
Aphrodisiakum
Arbeitseifer
Arbeitslosigkeit
Arbeitsminister
Armut
Atomenergie
Atomkraftwerke
Aufgaben
Ausbeutung

B

Badge
Banken
Bedürfnisse
Befehle
Befriedigung
Begierde
Beispiele
Bekenntnis
Beruf
Besserwisser
Bewusstheit
Bewusstsein
Bewusstseinskontrolle
Bibel
Bibliotheken
Bilderberger
Bindungsfähigkeit
Bindungswillen
Blindheit
Bodenfruchtbarkeit
Bosheit
Bücher ( gute )

C

Charakter
Chemie
Cola
Computer

D

Dankbarkeit
Dasein
Demagogie
Denken
Denkverbot
Deserteure
Despoten
Dichterisches
Diplomatie
Diskussionen
Drei
Drittes Reich
Dummheit

E

Ego
Ehe
Eigenliebe
Eigentum
Eile
Einfalt
Eins
Einschätzung
Einsicht
Eitelkeit
Energie
Energiebilanz (Ernährung)
Entartung
Entfernung
Entscheidungen
Entwicklung (menschliche)
Erde
Ereignisse
Erfahrung
Erkenntnis
Erledigungen
Erzieher
Erziehung
Europa
Evolution
Experten


F

Falten
Faschismus
Fehler
Feinde
Finanzwelt
Flucht
Fluoridisation (des Trinkwassers)
Forschung
Fortschritt
Frage (an das Sein)
Frauen
Freihandel (Globalisierung)
Freiheit
Freimaurer
Freizeit
Freude
Freunde
Freundschaft
Frustrationsphase (Partnerschaft)
Fünf

G

Gedanken
Geheimnisse
Gehirn
Gehorsam
Geister
Geistreiche Menschen
"Geist"reiches
Geld
Geldsorgen
Gelehrte
Gemüt
Generalisten
Generationenkritik
Genesis
Genetik
Gen-food
Gentleman
Geschäftsberichte
Geschenke
Gewinn
Gewissen
Gift
Giftmüll
Glauben
Globalisierung (Freihandel)

Glück
Golfkrieg
Gott
Gretchenfrage
Größenwahn
Gruppenpakt
Grenzen

H

HAARP
Haider,Jörg (FPÖ-Politiker)
Heimat
Heirat
Heuschnupfen
Hitler,Adolf
Horror
Humor
Hunger

I

Ich-Bewußtsein
Impfungen
Inflation
Inspiration
Intelligenz
Intellektueller Verstand
Irrtum

J

Jehova

K

Kabbala
Kantinen und Restaurants
Kapitalismus
Katastrophen
Kinderrechte
Klimaveränderung
Konkurrenten
Konsequenzen
Konsumenten
Kopfschmerzen
Krankheiten
Krebs
Krieg
Kritik
Kultur


L

Landwirtschaft
Langlebigkeit
Lauschangriff
Leben
Lebenslauf
Lebensmittelzutaten
Lehren
Leidenschaften
Lenin,Wladimir Iljitsch (bgl. Uljanow)
Lernen
Lorbeeren
LSD
Lucifer
Lügen

M

Magie
Männer
Marketing
Maskerade
Materie
Matsch
Medizin
Mehrheit
Meinungsfreiheit
Meisterwerke
Memoiren

M

Men in Black
Menschen
Minorität
Mitteilungen
Mißtrauen
Moral
Mord (perfekter)
Müllentsorgung
Müll-Nahrung ( junk food )
Multiple Sklerose

N

Nachruf
Nachsicht
Nationalismus
Nationalsozialismus
Neugier
Nicht-konventionelle Energietechnologien (NCET)
Nichtstuer

O

Offene Türen
Öko-motor (boykottierter)

P

Partnerschaft
Partnerschaftserfolg
Persönlichkeit
Persönlichkeiten
Pest (emotionelle)
Phänomene
Pharma-Kartell
Politik
Politiker
Politische Ansichten
Pressezensur
Produktion
Professoren

Q

Quantentheorie
Quelle

R

Rassenhaltung
Recht
Reduktionismus
Regierung
Regierungssprecher
Reichtum
Reife
Reinkarnation
Religion
Ressourcen
Reue
Roheit

S

Schauberger, Viktor
Schicksal
Schlaf
Schokolade
Schöne Frauen
Schöpfung
Seelenfeuer


S

Seelenruhe
Sichtweise
Sinn (des Lebens)
Sklaventum (modernes)
Sorgen
Spekulationen
Spott
Staatsverschuldung
Standpunkt
Status
Sterben
Strassen
Stress
Suche

T

Tapferkeit
Tatmenschen
Technokratie
Teufel
Theorien
Tiere
Tittytainment
Tod
Toleranz
Tradition

U

Überbevölkerung
Übergewicht
Übervorteilung
Überzeugungen
Umwelt
Ungewöhnliches
Unheil
Unrecht
Unsterblichkeit
Untergang
Unterricht
Unwissenheit
Urknall
Urteilsvermögen

V

Vampirismus
Veränderungen
Verdachtsmomente
Verdickungsmittel
Vermehrung
Vernichtung
Vernunft
Versailler Verträge

Versäumnis
Verschiedenes
Verschmelzung
Verschuldung (Bund)
Verschwörungen
Versprechen
Verstand
Verständnis
Verstehen
Vielfalt
Vier
Vivisektion
Völkernähe
Volksvertreter
Vorausblick
Voraussagen
Vordenker
Vorlieben
Vorteile
Vorzeichen
Vril
W

Wahlrecht
Wahrheit
Wasser
Wasserbelebungsgerät
Weisheit
Wells, H.G.
Weltkultur (moderne)
Weltpolitik
Werte
Wichtigtuer
Widmung
Wirklichkeit
Wissen
Wissenschaft
Wissenschaftler
Witz
Worte


Z

Zahl
Zählen
Zeit
Zinsen
Zitate
Zivilcourage
Zorn
Zucker
Zufall
Zukunft
Zwei

Nachwort



Vorwort

Es gibt mit Sicherheit genügend Medien auf dem Markt, die Zitate in den verschiedensten Themenvariationen anbieten. Die Auswahl der Zitate charakterisiert daher jede einzelne dieser Sammlungen. Am Anfang des neuen Jahrtausends müssen wir feststellen, daß bestimmte emotional geladene Begriffe in Definition und Wirklichkeit deutlich auseinanderdriften. Obwohl wir heute in der offiziellen Geschichtsschreibung den wohl freiesten Austausch von Informationen möglich gemacht haben, gibt es eine starke Diskrepanz zwischen "wissenschaftlich gesichertem" Wissen und der sogenannten Allgemeinbildung. Wenn man sich anschaut, wie ein Individuum zu seiner Allgemeinbildung gelangt, fallen sofort die beiden Hauptrichtungen für die spätere Bewußtseinsprägung auf. Den Hauptfaktor bildet das soziale und kulturelle Umfeld, also Familie, Umgebung, Kultur und Gesellschaft. Der zweite Faktor wird durch die Bildungseinrichtungen determiniert, die größtenteils nach offiziellen Vorgaben funktionieren müssen. Wer sich ernsthaft mit diesen Strukturen beschäftigt, wird zweifellos das Prinzip der Belohnung und Bestrafung überall erkennen können. Verhält sich das Individuum systemkonform, wird es belohnt... Die elektronischen ( Radio, Fernsehen, Internet) als auch die Printmedien ( Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Presseagenturen) befinden sich größtenteils in der Hand von Mehrheitsaktionären oder werden von großen Unternehmen finanziert ( Anzeigenwerbung ). Selbstverständlich können solche Medien nicht gegen die Interessen der Anteilseigner bzw. gegen die Interessen der Werbepartner verstoßen. Die vorhandene Pressezensur wird daher durch eine Selbstzensur wesentlich verschärft, was erklärt, daß Journalisten bestimmte Dinge nicht erfragen wollen bzw. unter den Tisch fallen lassen. Wenn man sich einmal die Fülle der Bücher anschaut, die neue Wege und alte Wahrheiten aufdecken, wird man optimistisch, daß sich bald sehr vieles zum Positiven wenden wird. Sofern man diese Fülle aber ins Verhältnis mit den "verfügbaren" Informationen und den Strukturen der Informationsverteilung setzt, wird man augenblicklich ernüchtert. Das Prinzip der Desorientierung funktioniert über den Alltag. Und im Alltag gibt es für die meisten Menschen keine gute Literatur oder sinnvolle Informationen. Der Kampf ums Überleben oder Prestige hält uns gefangen. In der Restzeit konsumieren wir die gesteuerten Medien oder plagen uns mit mediengesteuerten Problemen ab sofern wir nicht in Ursache-Wirkungsverkettungen des Alltages durch unsere dogmatische Gesellschaftsprogrammierung genügend "beschäftigt" sind. Diese Sammlung von Zitaten und kurzen Buchauszügen soll die Komplexität der Wirklichkeit deutlich machen. Emotionalisierte Begriffe wie Frieden, Demokratie, Arbeitslosigkeit, Faschismus, Globalisierung, Fortschritt, Wissenschaft, Politik etc. sollen von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet werden, wobei ganz bewußt auch tabuisierte Themen aufgegriffen wurden. Der Sinn dieses Buches ist dann erfüllt, wenn Sie diese Zeilen und die täglichen "Informationen" mit der nötigen Skepsis betrachten. Wahrheit hat immer zwei Aspekte. Auf der einen Seite gibt es eine absolute und objektive Wahrheit, der wir uns nur annähern können. Die andere Wahrheit ist unsere subjektive Wahrnehmung, die auf kognitiven Verarbeitungsprozessen beruht, welche wiederum von der persönlichen Reife determiniert werden. Da ich aus persönlicher Erfahrung weiß, daß einige kleinere Wahrheiten beim Erkennen bewußtseinsverändernden Charakter haben und der Umgang mit diesen Erkenntnissen teilweise nicht sehr einfach ist, weshalb viele Menschen instinktiv diese Wahrheiten ablehnen, freue ich mich besonders, wenn Sie ab und an bei der Lektüre zum Schmunzeln angeregt werden. Niemals darf ausser acht gelassen werden, daß auch die Gesellschaftsentwicklung gesetzmäßig erfolgt. Das sogenannte Böse erfüllt eine Funktion in dieser Welt. Die Erkenntnis der Funktion des Bösen führt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten dieser Realität. Ein Schmunzeln gehört zum Ausdruck der Menschlichkeit und ist ein Schritt zur Überwindung der Dualität. Und mit der Überwindung der Dualität, die der Entwicklung des Ich-verhafteten-Intellekts einhergeht, werden wir neue evolutionäre Prozesse erleben, denn die Überwindung des Ich-verhafteten-Bewußtseins ist die Quelle der Probleme dieser Welt und damit folglich, neben der Entwicklung des Intellekts, die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Auch wenn an einigen Stellen der Eindruck entstehen mag, daß dieses Buch Ausdruck einer bestimmten Ideologie ist, möchte ich hier von vornherein betonen, daß es hier nicht darum geht, gegen irgend etwas zu Felde zu ziehen. Wer tatsächlich etwas für die Welt tun möchte, muß sich wohl oder übel zuerst über seine eigene Identität im Klaren sein. Und um dies zu erreichen, muß sich jeder sowohl mit psychologischen Hintergründen als auch mit allgemeinen Gesichtspunkten der Realität vertraut machen. ( Alle verwendeten Zitate wurden exzerpiert. Aus Gründen des Urheberrechtes wurden alle Zitate so knapp wie möglich gehalten. Aus erkenntnistheoretischer Sicht wären häufig zahlreiche Querverweise zu anderen Autoren angebracht. Bei der Komplexität der angesprochenen Themen war dies ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Buch soll daher eine breite Grundlage schaffen, um in einer weiteren Publikation auf die drei Kernfragen der menschlichen Existenz eingehen zu können: Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich? )


Einleitung

Einleitung Wenn ein Mensch geboren wird, dann ist er klein und hilflos. Er hat weder die Möglichkeit, sich folgerichtig zu bewegen, noch kann er sinnvoll seine Wahrnehmungen strukturieren. Sein einziger Aktivposten ist sein Aussehen, welches Beschützerinstinkte bei ausgereifteren Organismen wecken kann. Das menschliche Neugeborene läßt sich in der Tierwelt mit nichts vergleichen. Es ist tierisch in der Art unserer Klassifikation von Organismen. Andererseits ist es der Mensch, der eine ungewöhnlich lange Zeit braucht, um überlebensfähig und fortpflanzungsfähig zu werden. Der Grund für diese lange Entwicklungszeit, die den Menschen vom Tierreich abscheidet, ist seiner Fähigkeit des "abstrakten Denkens" zuzuschreiben. Dieser Bereich, den man auch als Bewußtsein beschreiben kann, unterliegt Entwicklungs- und Lernprozessen. Während wir bei Tieren hier und dort eine Art emotionellen Denkens , also einer Denkart ausschließlich auf die Sinne gerichteter Verhaltensweisen und damit auch in gewisser Weise ein folgerichtiges Denken ohne abstrakte Hintergründe feststellen können, so trifft dies auf menschliche Individuen in der Mehrzahl nicht zu ( im Sinne einer höheren Qualität, die von Tieren nicht erreicht wird ). Verschiedene Experimente mit Neugeborenen haben gezeigt, daß es bei ausschließlicher Versorgung mit künstlichen Apparaturen und sonstiger sozialer Deprivation (Isolierung) immer zum Tode des Individuums kam, während Experimente mit verschiedenen Tiermüttern nicht den Tod, sondern eine Anpassung an die Spezies der Sozialpartner zur Folge hatte mit den entsprechenden sichtbaren Fort- und Rückbildungsfaktoren. Der Mensch ist ein anpassungsfähiges "Tier", er braucht (bis zu einem gewissen Alter) soziale Kontakte, um seine Anlagen entwickeln zu können. Seine Anlagen sind sehr vielfältig und so ist er relativ unabhängig von äußeren Faktoren. Die Entwicklungs- und Lernprozesse, die ein neugeborenes Baby durchlaufen kann, werden (in der Regel) vom sozialen Umfeld determiniert. So ist es nur zu verständlich, daß ein Neugeborenes, je nach Kultur, zu einem Wissenschaftler oder einem Kannibalen entwickelt werden kann. In einer "hochentwickelten" Kultur wie der in den westlichen "demokratischen" Staaten ist es demzufolge auch möglich, ein Individuum in die eine oder andere Richtung zu entwickeln, je nachdem, welche "Informationen" vordergründig vom Individuum wahrgenommen und verarbeitet werden. Um zu verstehen, daß es Dinge gibt, die sich vordergründig in unterbewußten Prozessen vollziehen, sollten Sie jetzt einmal intensiv daran denken, in eine Zitronenscheibe zu beißen, herzhaft bitte. Je nachdem wie intensiv Sie dies dachten, war auch Ihr Speichelfluß. Aber er war da. Diese Art des Lernens könnte man auch konditioniertes Training nennen. (Forschungen und Tierversuche nach Pawlow) Dieses konditionierte Training ist sehr wirksam und kann auch für kognitive ("denkende") Prozesse verwendet werden. Es sind unsere Vorurteile. Wohlgemerkt, es gibt Urteile, die wir aufgrund von realen Erfahrungen oder Auseinandersetzungen mit den verschiedensten Dingen gesammelt haben und es gibt Urteile, deren Existenz sich nur auf sekundäre "Erfahrungen oder Informationen" stützt. Diese Vorurteile, die heute durch die zensierte Presse und die gesteuerten Medien geschürt werden, sind der Grund für die Verwirrung der Meinungen. Natürlich ist unsere Meinung etwas sehr persönliches, sehr privates. Und selbstverständlich versuchen wir unsere Meinung gegenüber andersdenkenden Menschen zu verteidigen. Wer aber wirklich ehrlich und aufrichtig seine "Meinung" nach den Ursachen hinterfragt, wird schnell feststellen, daß die meisten Meinungen aufgrund fremder Informationen gebildet wurden und demzufolge durch eigene "Fakten" bestätigt werden müßten. Natürlich läßt sich dies häufig gar nicht verwirklichen. In diesem Falle sollte man aber lieber von einer Meinungsäußerung absehen, solange man keine vernünftigen und überprüfbaren Daten zur Verifizierung (Bejahung) der eigenen Meinung hat. Auch in diesem Buch gibt es viele Dinge, die vordergründig gar nicht erfaßbar sind. Daher ist es gerade der Anspruch dieses Buches, eine Sammlung von zumindest vordergründig vernünftigen und denkwürdigen, ebenso wie zum Widerspruch verleitenden Zitaten zusammenzuführen, um das individuelle Denken des Lesers anzuregen. Die Vielfalt der behandelten Themen wird, so denke ich, eigentlich jeder individuellen Ausrichtung gerecht. Und jeder Spezialist wird auf seine Weise erkennen können, daß wunde Punkte seiner Wissenschaft berührt werden. Dementsprechend unvoreingenommen mag er auch die ihn nicht entsprechenden Themen behandeln. Der versierte Leser mag zwischen den Zeilen lesen. Es wird einem weiteren Buch vorbehalten bleiben, bereits hier erkennbare Strukturen zu verdichten und den Indiziennachweis in noch intellektuellere Form zu bringen, sodaß auch eingefleischte Materialisten den nicht vorhandenen Widerspruch von Wissenschaft und Religion ohne Bauchschmerzen nachvollziehen können.

post scriptum

An dieser Stelle gibt es noch einen Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, weil er leider häufig nicht ausreichend durch die Menschen reflektiert wird. Es gibt, für die meisten unsichtbar, eine Informationsschlacht im Hintergrund. Oberflächlich betrachtet, könnte man zwei Parteien ausmachen. Da haben wir den Platzhirsch, die offiziellen Medien, die (fast) genau das Senden und Drucken, was zur Betäubung der Massen notwendig ist und was Kapital und Politiker(mit einzelnen Ausnahmen), (welche nicht mehr zu trennen sind) gedruckt zu sehen wünschen. Hier werden Vorurteile professionell erzeugt und verstärkt. Auf der anderen Seite gibt es die verschiedensten ideologischen und philosophischen Richtungen, die um Gleichgesinnte buhlen. Innerhalb dieser Richtungen gibt es Bemühungen, sachliche Diskussionen zu kontroversen Themen anzustrengen. Zu praktisch jedem Thema, zu jeder Denkrichtung gibt es kontroverse Meinungen. Häufig ist nicht einmal die Meinung selbst so interessant. Vielmehr ist es zumeist wesentlich effizienter nach den Motiven für die Meinung zu fragen. Sind wirtschaftliche Interessen oder ideologische Dogmen mit hierarchischen Strukturen zu erkennen, lohnt es häufig der Mühe nicht, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Es gibt aber auch Menschen, die sich um die Zukunft unserer Gesellschaft Sorgen machen. Bei diesen Meinungsäußerungen geht es nicht um Macht, Kapital oder falsche Selbstverwirklichung. Es ist der dialektische Gegenpol zur Informationsmacht der Mediengiganten und der Selbstherrlichkeit der Konzerne. Viele dieser kontroversen Themen sind durch die Massenmedien mit emotionalen Inhalten versehen worden, was eine sachliche Diskussion nur dann ermöglicht, wenn sich der einzelne dieser (unterbewußten) Manipulation bewußt ist. Im Prinzip ist es wohl gar nicht möglich, dieses Problem der Manipulation wirklich "rüberzubringen". Da wir täglich über die Medien beeinflußt werden, empfinden wir es als normal, daß in den Nachrichten soviel Unsinn als "Information" gesendet wird. Wir lesen uns Meinungsumfragen durch und fragen nicht nach den Hintergründen. Die wirklich entscheidenden Fragen treten dabei in den Hintergrund, werden lächerlich gemacht oder mit negativen emotionalen Inhalten versehen. Für die wenigen, die sich trotzdem mit diesen Fragen beschäftigen, gibt es dann (nicht in den Massenmedien) fadenscheinige Erklärungen oder einzelne Autoren werden pauschal ins "rechte" Feld gerückt oder als rassistisch "entlarvt". Obwohl heute wohl jeder weiß, daß die "Endprodukte" der Atomkraftwerke nicht sicher zu lagern sind und der Betrieb dieser Anlagen mit vielen Unsicherheiten verbunden ist, plädieren viele für die Notwendigkeit dieser Anlagen, weil sonst der Strom zu teuer wäre. Gleichwohl ist allen bekannt, daß Kapitalinteressen und Politiker den Bau dieser Anlagen gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung durchgedrückt haben. Die vielgepriesene Demokratie existierte nicht für dieses Problem (und viele andere auch nicht). Die entscheidende Frage nach sinnvollen Alternativen wird nicht gestellt, da durch die Medien hinreichend bekannt ist, daß es ja nur regenerative Energien oder fossile Brennstoffe sein könnten. Daß es zumindest interessante Ansatzpunkte für völlig andersgeartete Energiemaschinen durch Viktor Schauberger und Nikola Tesla gibt, ist der Mehrheit nicht bekannt. Daß die Ergebnisse dieser Forschungen in den Tresoren der USA verschwanden auch nicht. Der zweite Weltkrieg ist ebenso ein emotional vorbelastetes Thema. Kein vernünftiger Mensch wird leugnen, daß es bei einem totalitären System wie dem der Nazis ungezählte Verbrechen gab. Er wird aber auch nicht bezweifeln, daß Krieg auf allen Seiten zu Verbrechen führt. Daß die Deutschen einen Eroberungsfeldzug unternahmen, wird wohl niemand bestreiten wollen (in Anbetracht der Tatsache, daß viele Kriegsschauplätze außerhalb Deutschlands waren). Indes ist es auch nicht richtig, bei dieser geschichtlichen Betrachtung die weitläufigen Ursachen und die Umstände der Beendigung desselben außen vor zu lassen. Bereits mit dieser Feststellung werden die verschiedensten Autoren ins "rechte" Feld deklassifiziert, weil sie eben Fragen stellen. Fragen, die nicht erwünscht sind. Die Antworten auf diese Fragen sind komplex, leider. Es kann in diesem Buch auch nicht primär auf die Beantwortung dieser Fragen eingegangen werden, weil dieses Buch vorerst nur Denkanstöße geben soll.
Warum? Weil ich manchmal eine tiefe Einsamkeit empfinde, wenn ich auf der Straße bin. Für die allermeisten Städte gibt es wohl recht zutreffende Einwohnerzahlen. Manchmal frage ich mich, wie viele Menschen wohl in diesen Städten leben.


Aggression

Aggression ist einfach nur ein anderer Name für Regierung. Aggression, Invasion, Regierung sind austauschbare Begriffe. Die Grundlage einer Regierung ist Kontrolle oder der Versuch einer Kontrolle. Derjenige, der einen anderen zu kontrollieren versucht, ist ein Herrscher, ein Aggressor, ein Eindringling; und die Natur einer solchen Invasion ändert sich nicht, sei sie von einem einzelnen gegen einen anderen ausgeführt, nach Art eines gewöhnlichen Verbrechens, oder von einem Menschen gegen alle übrigen Menschen, nach der Art eines absoluten Monarchen, oder von allen Menschen gegen einen einzelnen, nach Art der modernen Demokratie.
( Benjamin Tucker zit. in Illuminatus 3 von Wilson, Shea )


Agitatoren

Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
( Karl Kraus, österr.Schriftsteller, 1874 - 1936 )


Anfang

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Staatsmann, 106 - 43 v. Chr. )


Angst

Angst hat die Macht über uns, die wir ihr geben ! Verfasser unbekannt

Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben.
( Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, geb. 1936 )


Anthropologisches

Der Fundort Laetoli (Massai für „rote Lilie”) liegt in Nord-Tansania, etwa 48 Kilometer südlich der Olduvai-Schlucht. Zuerst waren die Leakeys1935 hier, später kehrte Mary Leakey zurück und fand einige Hominidenunterkiefer, die für sie den frühen Homo repräsentierten. 1979 entdeckten Mitglieder ihres Teams versteinerte Fußspuren von Tieren, und schließlich stießen Peter Jones und Philip Leakey, der jüngste Sohn von Louis und Mary Leakey, unter diesen Fußspuren auf einige, die von Hominiden zu stammen schienen. Die Abdrücke waren in Lagen vulkanischer Asche erhalten geblieben, die von Garniss Curtis mittels der Kalium-Argon-Methode auf ein Alter von 3,6 bis 3,8 Millionen Jahre datiert wurden (M.Leakey 1979, S. 452). Dr. Louise Robbins, Expertin für Fußabdrücke an der University of North Carolina, stellte fest:”Dafür daß sie in so alten Tuffen gefunden wurden, sahen sie so menschlich und modern aus” (ebd.). Und Mary Leakey (ebd. 1979,S. 453) meinte:”Vor mindestens 3 600 000 Jahren im Pliozän bewegte sich ein Wesen, das ich für den direkten Vorfahren des Menschen halte, auf zwei Beinen, in völlig aufrechter Gangart dahinschreitend. [...] Die Form des Fußes war exakt die unsrige.”
Cremo;Thompson „Verbotene Archäologie”

Auch wenn wir uns an die herkömmlicherweise akzeptierten Befunde halten, bietet die Vielfalt der vorgeschlagenen evolutionären Verbindungen zwischen den Hominiden ein sehr verwirrendes Bild. Und wenn wir diese Entdeckungen mit jenen in Übereinstimmung bringen, die wir in den voranstehenden Kapiteln erörtert haben, bleibt die Schlußfolgerung, daß der Gesamtbefund (Fossilien und Artefakte eingeschlossen) sich bestens mit der Ansicht vereinbaren läßt, daß anatomisch moderne Menschen und andere Primaten seit mehreren zehn Millionen Jahren nebeneinanderher gelebt haben.
Cremo;Thompson „Verbotene Archäologie”


Aphrodisiakum

Macht ist das größte Aphrodisiakum. Henry Kissinger


Arbeitseifer

Sie sägten Äste ab, auf denen sie saßen und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen könnte, und fuhren mit Krachen in die Tiefe , und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter. (B.Brecht)

Es gibt so viel zu tun, und es ist so wenig getan worden. Cecil Rhodes in Jim Keith „Alternative 3 - Die Beweise”


Arbeitslosigkeit

Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: Wer die Butter hat wird frech. Autor unbekannt


Arbeitsminister

Ein Arbeitsminister verbringt die Jahre, die er im Amt ist, mit dem aussichtslosen Versuch, durch die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen gegen die Arbeitslosigkeit anzugehen; erst später, wenn er von den Hemmnissen, die Amt und politische Rücksichtnahme mit sich bringen, befreit ist, vermag er der Wahrheit ins Auge zu blicken, daß es nämlich zu wenig Arbeitsplätze gibt, weil es zu viele Menschen gibt. (William Wirtz, ehem. amerik. Arbeitsminister in einer Rede 1970 )


Armut

Die Armut ist ein großer Glanz von innen. ( Rainer Maria Rilke )


Atomenergie

Diese Männer versinken in ihre Probleme, triumphieren über ihre Lösungen, aber grübeln wenig über die Tragweite der Resultate. Ihre politischen und sittlichen Urteile sind daher oft primitiv und gefährlich. Max Born (Atomphysiker und Nobelpreisträger) über die Befürworter der Nutzung der Atomenergie

Die Gegner der Atomenergie sind Reaktionäre. Sie wenden sich gegen den Fortschritt. Sie wollen den Bürger mit einer Strategie des Rückschritts und der Armut beglücken. Dr. Helmut Kohl, MdB/CDU auf dem Energie-Kongreß der CDU 10./11. Oktober 1977 in Hannover [ Anm. d. V.: Wie kann man eine Technologie befürworten, deren Abfallprodukte auf so lange Zeit die folgenden Generationen belastet? Wenn ein Doktor die Gegner dieser Technologie in einer freien Gesellschaft als Reaktionäre tituliert, inwieweit kann es sich dann um eine freie Gesellschaft handeln? ]


Atomkraftwerke

Nicht zu bestreiten ist, daß die Radioaktivität, die in einem Reaktor erzeugt wird, so groß ist, daß, wenn sie durch eine Katastrophe frei in die Umwelt hinausgestreut würde, dieses in der Tat ein sehr großes Unglück bedeuten würde. Denn die Menge Radioaktivität, die in einem Reaktor vorhanden ist, ist erheblich größer als die Menge Radioaktivität, die eine Bombe verbreitet. Prof. Dr. Carl Fr. v. Weizsäcker, Physiker


Aufgaben

Wem der Himmel eine große Aufgabe zugedacht hat, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch Leid. ( Meng-tzu, chin. Philosoph, 372 - 289 )


Ausbeutung

Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen? (Plinius d. Ä., röm. Philosoph, 23 oder 24 - 79 n. Chr. )


Badge

Und selbst die Verpackung mit einem besonderen Gas, mit Kohlendioxid oder vermindertem Sauerstoff, das die Lebensmittel schützen soll (>>modifizierte Atmosphäre<<), hat bisweilen ungesunde Effekte, meldete das US-Fachblatt Food Technology: >>Bei fast allen Lebensmitteln, die in modifizierter Atmosphäre abgepackt werden, drohen bakterielle Erreger zu wachsen und Gift abzusondern<<. Ein >>echtes Problem<<, so das Blatt, das vor allem Backwaren, Sandwiches und andere vorgefertigte Speisen betreffe. So hat offenbar die Bequemlichkeit ihren Preis, und jeder, der selbst die Bereitung eines belegten Brötchens für Zeitverschwendung hält, sollte in seine Zellophansemmel mit erhöhter Risikobereitschaft beißen. Mehr noch gilt dies bei Büchsen, in denen sich Fische befinden. In der Schweiz wurde 1996 ein Drittel aller Fischkonserven in Supermärkten und Tankstellen aus dem Regal genommen: Sie waren mit >>Badge<< belastet (>>Bisphenol-A-Diglycidylether<<), einer Chemikalie, die das Aufreißen der Dosendeckel erleichtert. Badge gilt als krebserregend und erbgutschädigend. Es ist auch in besten Büchsen in erhöhten Dosen zu finden, etwa bei Lacroix-Gourmet-Filets vom Hering. Nachdem die Stiftung Warentest 1997 die Belastung gemessen hatte, nahm die Edeldosenfirma diese Büchsen freilich flugs vom Markt. Jede vierte untersuchte Büchse enthielt bedenkliche Konzentrationen, und auch andere Fabrikanten waren betroffen: Sardellen von der Konservenfabrik Appel, Sardinen von Rio Star. In zwei Dosen Sardellenfilets von United Oceanus wurde der EU-Grenzwert von 1 Milligramm pro Kilogramm gar um das 28- bzw. 33fache überschritten. Der stellvertretende Leiter des Kantonalen Labors Zürich meinte nach den Badge-Funden in eidgenössischen Supermärkten, die Hersteller sollten doch bitte verstärkt Selbstkontrollen durchführen, weil schließlich immer mehr Menschen die >>Nahrung aus Büchsen<< bevorzugten. H.U.Grimm „Aus Teufels Topf”


Banken

Was ist schon ein Raubüberfall auf eine Bank gegenüber der Gründung einer Bank. ( Bertolt Brecht )


Bedürfnisse

Es wird ein Bedürfnis daher nicht sowohl von denen, welche es auf unmittelbare Weise haben, als vielmehr durch solche hervorgebracht, welche durch sein Entstehen einen Gewinn suchen. ( Hegel )


Befehle

Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen. ( Helmuth Graf von Moltke, preuß.Generalfeldmarschall, 1800 - 1891 )


Befriedigung

Das Subjekt wird dazu überwältigt, glücklich zu werden durch objektiv kontrollierbare Befriedigung objektiv zu erhebender Bedürfnisse. In Erfüllung dieses Programms wird die objektiv ausweisbare Leistung zum beherrschenden Maß: Leistung in der Produktion bedingt Leistung im Konsum, Leistung im Konsum bedingt Leistung in der Produktion. Damit schließt sich der totalitäre Kreis:Die Leistungsmonomanie läßt die Subjektivität der Subjekte verdampfen... ( Klaus Müller )


Begierde

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. Friedrich Nietzsche


Beispiele

Schlechte Beispiele verderben gute Sitten, gute Beispiele das gute Gewissen. ( Robert Lembke, dt.Journalist,1913 - 1989 )


Bekenntnis

ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwinglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören. (Schopenhauer)

I`m just a truckle, but I don`t like to truckle. - Ich bin nur ein Rädchen, aber ich mag nicht zu Kreuz kriechen. ( Gert Prokop in „Wer stiehlt schon Unterschenkel” )


Beruf

Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückziehen kann, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen. (Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt. Philosoph, 1844 - 1900 )


Besserwisser

Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel. dt.Schriftsteller, 1901 - 1990 )


Bewusstheit

Daß die Dinge geschehen, ist nichts: daß sie gewußt werden, ist alles. (Egon Friedell)


Bewusstsein

Der Bergsteiger Bewußtsein ist ein Krankheitssymptom. Alles, was sich gut bewegt, bewegt sich ohne Willen. Alle Geschicklichkeit, alle Anstrengung, alle Absicht steht im Gegensatz zur Ruhelosigkeit. Übe eintausendmal und es wird schwierig; eintausend mal tausend und es wird leicht; eintausend tausendmal eintausend tausend und es bist nicht länger Du, der es tut, sondern Es, welches Es durch Dich tut. Erst dann ist das, was getan ist, gut getan. So sprach FRATER PERDURABO, als er auf der Moräne von Felsen zu Felsen sprang, ohne einmal seine Augen auf den Boden zu richten. Aleister Crowley „Buch der Lügen”


Bewusstseinskontrolle (Mind control)

Jetzt wollen wir eine andere Art von Droge in Betracht ziehen - noch nicht entdeckt, aber wahrscheinlich gleich um die nächste Ecke verborgen - eine Droge, die fähig ist, Leute in Situationen glücklich zu machen, in denen sie sich normalerweise elend fühlen würden. Solch eine Droge wäre ein Segen, aber ein Segen voll mit schweren politischen Gefahren. Wenn man einen harmlosen chemischen Euphoriemacher frei zugänglich macht, dann könnte ein Diktator eine gesamte Völkerschaft in einen Zustand versetzen, der für Menschen mit Selbstachtung nicht akzeptabel sein sollte... ( Aldous Huxley in „The Doors of Perception” )

Die Universitäten und die damit verbundenen intellektuellen Organisationen auf der ganzen Welt sollten als Polizei des Bewußtseins fungieren. ( H.G.Wells in einer unveröffentlichten Notiz vom 30.November 1936; aus „Bewußtseinskontrolle” von Jim Keith )

Wenn sowohl die Vergangenheit als auch die sichtbare Welt nur im Bewußtsein existieren, und wenn das Bewußtsein selbst kontrollierbar ist - was dann ? ( George Orwell )

Colonel House pflegte in ein Büro zu kommen und leise einige Worte zu flüstern, und nachdem er wieder gegangen war, wurde man plötzlich von einer guten Idee gepackt. Schlug man diese Idee seinen Freunden und Vorgesetzten vor, wurde man dazu beglückwunscht; es funktionierte erstklassig, besser als in den geheimsten Träumen. Vielleicht vergaß man sie aber auch. Doch irgendwann, todsicher, wenn man sie voller Stolz überdacht hatte, kam man zu der plötzlichen Erkenntnis, daß einem diese Idee von Colonel House im Verlauf eines Gesprächs eingegeben worden war. ( Arthur D. Howdon Smith „The Real Colonel House” in Des Griffin, „Wer regiert die Welt” )

Der Mensch wurde immer durch Bewusstseinskontrolle manipuliert, d.h. durch die Monopolisierung, die Geheimhaltung und die Vernichtung von Informationen und die Kontrolle des wichtigsten Instruments des Menschen zur Verarbeitung von Informationen: das Bewusstsein. Im 20. Jahrhundert wurden jedoch die technologischen Instrumente für das Erreichen totaler Kontrolle in die Hände eines kleinen exklusiven Kreises geliefert, in die Hände der Wissenschaftler und der Leute, die ihre Zügel halten, und diese Instrumente wurden gegen die meistens nichtsahnende Bevölkerung gerichtet, die manipuliert, gestoßen, bearbeitet, getäuscht und vernichtet wurde. All das geschah normalerweise unter der Zielsetzung, eine friedliche, d.h. kontrollierte Gesellschaft zu erreichen. Wenn Informationen über Bewußtseinskontrolle gegeben werden, dann erhält man die Standardreaktion: Das ist Science Fiction. Sicherlich hat sich die Überwachungs- und Kontrolltechnologie rasend schnell entwickelt, antwortet die Durchschnittsperson, aber es wird noch Jahre, vielleicht Jahrhunderte dauern, ehe echte Bewußtseinskontrolle durchführbar ist. Denken wir noch einmal nach. Diese Antwort selbst ist ein sorgfältig kultivierter Bewußtseinszustand. Die wahren Möglichkeiten der Technologie werden verborgen gehalten, um den Überraschungseffekt auszunützen. Jim Keith in „Bewusstseinskontrolle”


Bibel

Die Bibel sagt uns, wie man in den Himmel kommt, aber nicht, wie es im Himmel zugeht. ( Johannes Paul II )


Bibliotheken

Eine Bibliothek macht es möglich, daß einer den Marx sucht, den Schopenhauer findet und die Bibel entleiht. ( Ernst R.Hauschka, dt.Aphoristiker, geb. 1926 )


Bilderberger

(gegr.1954 in Oesterbeeck,NL; Bilderberg-Hotel), jährliche Treffen, die Jahreszahl bezieht sich auf ein Teilnehmerjahr; das Land auf den Zusammenkunftsort, Gründer war David Rockefeller eingeladen werden angeblich nur Leute, die ihre Loyalität gegenüber den Rockefeller - Rothschild Interessen unter Beweis gestellt haben ( Die Teilnahme an Bilderberger-Treffen ist ihrer Natur nach nicht öffentlich; anhand der zur Verfügung stehenden Literatur hat der Verfasser deshalb nur einige wenige Personen aufgelistet, um die Vernetzung von Politik und Wirtschaft aufzuzeigen )

Abs, Hermann
Agnelli, Giovanni, (Chairman Fiat S.p.A.), 1993,1992
Allaire, Paul A., (Chairman Xerox Corp.), 1993,1992
Amiel, Barbara, (Columnist, Sunday Times), 1993
Anders, Aslund,(Prof.&Director,institute of East European Economics, Stockholm school of economics), 1992
Barnevik, Percy, (President and C.E.O. ABB Asea Brown Boveri Ltd.), 1993,1992
Barzel, Rainer
Beitz, Bertholt
Berg, Fritz
Bernhard, Prinz der Niederlande, 1954
Bertram, Christoph, (Diplomatic Correspondent Die Zeit; Former Director International Institute for Strategic Studies), 1993,1992
Biedenkopf, Kurt, (prime minister of saxony), 1992
Bildt, Carl, (Prime Minister; S), 1993,1992
Black, Conrad M., (Chairman The Telegraph plc), 1993,1992
Brandt, Willy
Breuel, Birgit, (chairman of the board,Treuhandanstalt), 1992
Carrington, Lord Peter, 1993, Vouliagmeni - Griechenland,1992,Evian-les-Bains-France, former secretary-general,NATO
Carstens, Carl
Cartellieri, Ulrich (Deutsche Bank), 1996
Dahrendorf, Ralf
Engholm, Björn
Erhard, Ludwig
Holbrooke, Richard USA, 1996
Ipsden, Lord Roll of, (president,S.G.Warburg Group Plc.), 1992
Kiep, Walter Leisler
Kiesinger, Kurt Georg
Kissinger, Henry (ehem.Außenminister USA)
Kohl, Helmut
Kopper, Hilmer
Lambsdorf, Otto Graf
Löwenthal, Richard
Maucher, Helmut O., (chairman and CEO, Nestle S.A.), 1992
Müller, Rudolf
Reitzle, Wolfgang (member of the board, BMW AG), 1992
Rockefeller, David (Chase Manhattan Bank), 1992
Rühe, Volker, (minister of defense), 1992
Ruge, Friedrich
Scheel, Walter
Schiller, Karl
Schmidt, Helmut
Schrempp, Jürgen F. (Daimler Benz), 1996
Schröder, Gerhard
Sommer, Theo, (editor in chief, Die Zeit), 1992
Soros, George (Soros Fund Management)
Springer, Axel
Strauß, Franz Josef
Teufel, Erwin
Voscherau, Henning (Bürgermeister von Hamburg), 1996
Wieczorek, Norbert
Amerongen, Otto Wolff von

[ Die Angabe von Personen, die derzeit noch leben, widerspricht eigentlich meiner persönlichen Neigung, solche Tatsachen nicht weiter zu verbreiten. Immerhin wäre es auch denkbar, daß dieser illustre Kreis tatsächlich an der Menschheit interessiert wäre. Meine persönliche Meinung tendiert allerdings mehr zu einer etwas seltsameren Annahme: Die genannten Personen haben sich alle für das herrschende "Demokratiegefasel" entschieden. Die Annehmlichkeiten dieser Tätigkeit und das gute Honorar für die allgemeinen Lügen im Netz der wirtschaftspolitischen Ansichten erlauben keine Revision. Trotzdem muss ich diese Personen ganz besonders achten. Im Netz ihrer persönlichen Vorteile verhangen fordern sie den Widerspruch jedes gesunden Geistes heraus. Fast möchte ich sagen, daß ich dankbar wäre, für diese wirklich so verwirrende Lektion. Jeder glückliche Geist wird nicht anders können, als diese armen Menschen aufrichtig zu bedauern. In unserer Zeit des Materialismus bedürfen wir ihrer wie der Dürstende das Wasser benötigt. Und unter dieser Metapher sind Schuldzuweisungen völlig fehl am Platz. Im Übrigen sollte man sich auch immer klar darüber sein, daß die Gesellschaft einer Strukturierung bedarf. Zu diesem Zweck braucht man Visionen und unter Umständen eben auch skrupellose Mittel, die nicht jeder anwenden würde ( siehe hierzu auch "Blut für Öl" von Hans Kronberger ). Dies ist weder eine An- noch eine Entschuldigung. Es ist eine Tatsache. Wie schmutzig die Politik im Hintergrund abläuft, wird aus vielen Zitaten ersichtig. Wie blutig sie ist, wird bei den Namen Palme, Herrhausen, Kennedy usw. und natürlich auch bei etlichen Flugzeug"abstürzen" deutlich. d.V.]


Bindungsfähigkeit

Aus konventioneller Sicht gibt es noch eine Anzahl von Personen, die für eine Beziehung ungeeignet sind. Sie sind jedoch nur unfähig, die herkömmliche Form der Beziehung zu praktizieren, nicht aber ungeeignet für eine Beziehung schlechthin. Da sie schon verschiedene Fähigkeiten ausgebildet haben, sind sie bereits der Norm enthoben. Sie können es sich gar nicht mehr vorstellen, ein Leben lang die Nächte im Doppelbett des gemeinsamen Schlafzimmers zu verbringen oder überall als >>siamesische Zwillinge<< aufzutreten. Für sie gilt die Umkehrung des obigen Gesetzes: Je mehr jemand er selbst und zu einer Ganzheit geworden ist, desto weniger hechelt er nach einer Beziehung. Da die Kollektivneurose definiert, was Bindungsfähigkeit oder -unfähigkeit ausmacht, werden leider diese Personen mit den anderen Bindungsunfähigen, die sich durch Antihaltungen und Verhaltensstörungen auszeichnen, in denselben Topf geworfen. So stellen die scheinbar Bindungsunfähigen die wahren Bindungsfähigen dar, während die vermeintlichen Bindungsfähigen nur zu einer symbiotischen Beziehung fähig, aber für eine wahre, d.h. neurosenfreie Beziehung völlig ungeeignet sind. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”


Bindungswillen

Jedes Defizit im eigenen Persönlichkeitssystem will aufgefüllt werden, treibt zu einer Ergänzung. Wer viele Defizite und Unfähigkeiten aufweist, hat einen enormen Bindungswillen. Das Gesetz lautet hier: Je mehr Defizite, um so stärker die Tendenz, sich an einen Partner zu binden und zu verpflichten. Je weniger jemand eine Ganzheit darstellt, desto mehr sehnt er sich nach der anderen Hälfte. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”


Blindheit

Die meisten Menschen können sehen, aber die wenigsten gehen mit offenen Augen durchs Leben. ( D. M., Generalist, geb. 1970 )


Bodenfruchtbarkeit

Kann die Menschheit ihre Angelegenheiten so regeln, daß ihr hauptsächlicher Besitz, die Fruchtbarkeit des Bodens, aufrecht erhalten wird? - Von der Antwort auf diese Frage hängt die Zukunft der Zivilisation ab. Sir Albert Howard, Mein landwirtschaftliches Testament, 1940 [ Auch wenn keinem Politiker vordergründig böswillige Absicht unterstellt werden soll, so sind die deutschen und europäischen Gesetze doch so gefaßt, daß durch zeitweilige Brachflächen das Maximum an Ertrag von den bearbeiteten Flächen herausgeholt werden soll; der Boden wird vergiftet und ausgelaugt, d.V. ]


Bosheit

Von der Bosheit der anderen sollte man nicht auf die eigene Güte schließen. ( Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, geb. 1929 )


Bücher ( gute )

Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden. (Ludwig A. Feuerbach , dt. Philosoph , 1804 - 1872 )

Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr. ( Börries Freiherr von Münchhausen, dt. Schriftsteller, 1874 - 1945 )


Charakter

Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter. ( Antiphon, griech. Redner, um 480 - 411 v. Chr. )

Nur die höchsten und die niedrigsten Charaktere ändern sich nicht. ( Konfuzius, chin. Philosoph, um 551 - um 479 v. Chr. )

Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen. ( Jean-Jacques Rousseau, franz.-schweiz. Philosoph und Schriftsteller, 1712 - 1778)

Zwischen Gelingen und Mißlingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich der Charakter. ( Leopold von Ranke, dt. Historiker, 1795 - 1886 )

Alles kann man sich in der Einsamkeit aneignen, außer Charakter. (Henri Stendhal, franz. Schriftsteller, 1783 - 1842 )

Das untrüglichste Zeichen angeborener großer Eigenschaften ist angeborene Neidlosigkeit. ( Francois de La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680 )


Chemie

In Charles Dodds` wissenschaftlichen Briefen aus den dreißiger Jahren waren alle die für die Entwirrung der Geschichte nötigen Anhaltspunkte verpackt, dachte Sumpter. Hier waren sie, die biphenylen Verbindungen wie DES und Bisphenol A, einige der Alkylphenole und viele andere, verwandte Verbindungen. Einige davon bildeten genau die Gruppe Chemikalien, deren östrogenähnliche Wirkung per Zufall in den späten achtziger Jahren wiederentdeckt wurde, als sie Prof. Sotos Experiment in Boston und Prof. Feldmans Forschung in Kalifornien störten. Viele der Verbindungen, die heute die Umwelt und uns verseuchen, sind, einmal geschaffen, nur schwer wieder zu zerstören. Natürlich konnte Dodds das nicht vorhersehen. Doch das Wesentliche an der Geschichte lag bereits in den dreißiger Jahren schwarz auf weiß vor. Was aus diesen Informationen in der Zwischenzeit geworden war, bleibt ein Geheimnis. Ungeklärt ist die Frage, wer was zu welchem Zeitpunkt wußte und ob die Industrie Kenntnis von Dodds Forschung hatte, als man begann, mit diesen und verwandten Chemikalien Produkte herzustellen. Sumpter heftete die alten Briefe an Nature sorgfältig ab. Charles Dodds, dachte er, war wirklich ein Teufelskerl.
( Auszug aus „Vom Aussterben bedroht” von Deborah Cadbury )


Cola

Sebastian lebte im Berliner Stadtteil Wedding, zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter, die in einem Supermarkt arbeitete, um den Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn zu verdienen. Morgens gab sie dem Kleinen immer ein paar Mark, damit er sich etwas zu essen kaufe. Denn wenn einer mit dem selbstgeschmierten Pausenbrot in die Schule käme, so würde dieser ausgelacht. Sebastian kaufte also ein, und zwar drei große Flaschen Cola am Tag und beim Bäcker eine Zuckerschnecke. Hier lag der Schlüssel zu Sebastians Symptomen. Sebastian war, so das Urteil der Doktoren, >>mangelernährt<<. Und sein Knochenschwund war ursächlich auf die Cola zurückzuführen, denn die darin enthaltene Phosphorsäure entzieht den Knochen Calzium und macht sie brüchig. Sebastian wußte das nicht, seine Mutter auch nicht. Und viele andere Eltern wissen das offenbar auch nicht. Denn Sebastian blieb nicht der einzige Fall. Fast jede Woche, sagt Frau Professor Semler, die eine renommierte Osteoporosespezialistin ist, kämen Kinder und Jugendliche mit Symptomen von Knochenschwund zu ihr in die Klinik, in der bislang vorwiegend betagte Patienten behandelt wurden. Eine bedauerliche Entwicklung. Eine Entwicklung jedoch, für die offenbar niemand so recht verantwortlich ist. Coca-Cola jedenfalls, der Marktführer, fühlt sich nicht verantwortlich für den Knochenschwund bei den Kleinen. >>Bei Phosphorsäure (E338) handelt es sich um einen europaweit zugelassenen Zusatzstoff. Die gesetzliche Unbedenklichkeit als Zusatzstoff ist somit amtlich verbürgt<<, verlautbart die Firma. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf”


Computer

Computer können alle Probleme der Welt lösen - außer der Arbeitslosigkeit, die sie verursachen. ( Anonym )

Irren ist menschlich, aber um etwas richtig falsch zu machen, braucht man einen Computer. Farmer`s Almanac 1978


Dankbarkeit

Wenn Dir wirklich geholfen worden ist von einer Person, so kannst Du ihr nur auf eine einzige Art wirklich danken : indem Du anderen hilfst. Jan A.Gita (dt. Dichter)


Dasein

Manche Menschen richten ihr Dasein so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen. Ortega y Gasset


Demagogie

Demagogie ist die Fähigkeit, die kleinsten Ideen in die größten Worte zu kleiden. (Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, 1809 - 1865 )


Denken

Denken, das heißt eingesehen haben, daß das Wissen zu Ende geht. ( Hans Lohberger, österr. Aphoristiker und Romanautor,1920 - 1979 )

Das Denken ist ein Laster, das man schwerlich mit administrativen Mitteln heilen kann. ( Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker und Feuilletonist, geb. 1920 )

Aller Fortschritt im Denken wird durch Sammlung der größten möglichen Anzahl von Tatsachen, ihrer Klassifizierung und Gruppierung gemacht. ( Aleister Crowley, 1875 - 1947)

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei. ( Marie von Ebner - Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916 )

Normales Denken kann man mit normalem Licht vergleichen, dessen Lichtteilchen, die Photonen, nach allen Richtungen schimmern, flimmern und schwingen. Sie enthalten alle Elemente, können aber durch ein Prisma in einzelne Farben (Elemente) zerlegt werden. Ferner kann durch ein Kristall des isländischen Kalksteins eine Lichtbrechung in eine Ebene oder Richtung hervorgerufen werden, also eine Polarisation. Dann ist das Licht nicht mehr zerstreut, sondern konzentriert. Wenn man das Licht entsprechend verstärkt, kann man bestimmte Wirkungen erzielen. Wird beispielsweise ein höchstkonzentrierter Lichtstrahl durch einen Edelstein, z.B. einen Rubin, geleitet, dann entsteht eine Art Laserstrahl, der bei gegebener Verstärkung der Energie jede Art von Materie beeinflussen kann. Dadurch werden auch Änderungen, ähnlich den alchemistischen Prozessen, hervorgerufen, wie man sie von der Atomspaltung kennt und den daraus entwickelten Atomkraftwerken und Vernichtungsbomben. Der Meister behauptete, daß es in der Zeit des sagenhaften Atlantis dadurch zu der Weltkatastrophe, der sogenannten Sintflut, gekommen ist, weil unverantwortliche Magier durch ihre Experimente die Erdachse aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Es kam zu einer Vibration und Deklination, wodurch dann die Weltkatastrophe ausgelöst wurde, Zerbrechung der Kontinente, Aufwölbung neuer Gebirge, Entstehung der Meeresgräben und Untergang von Atlantis. Also immer aufpassen beim Denken! Es ist alles so-o-o einfach, pflegte der Meister schmunzelnd zu sagen. Dr.Lumir Bardon, Dr. M.K. „Erinnerungen an Franz Bardon”

Manche Leute würden eher sterben als nachdenken. ( Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872 - 1970 )

Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken. ( Pythagoras, griech. Philosoph, um 570 - 497/496 v. Chr. )


Denkverbot

Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken. Rudolf Steiner am 4. April 1916, Vortrag in Nr. 167 der Gesamt-Ausgabe


Deserteure

Deserteure müßte man gleichzeitig wegen Feigheit erschießen und wegen Klugheit auszeichnen. ( Charles Maurice de Talleyrand, franz. Staatsmann, 1754 - 1838 )


Despoten

Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt. ( Johann Gottfried Seume, dt. Dichter, 1763 - 1810 )


Dichterisches

So sind wohl manche Sachen, / die wir getrost verlachen, / weil unsere Augen sie nicht seh`n ( Christian Morgenstern )

Und auf vorgeschriebenen Bahnen / Zieht die Menge durch die Flur;/ den entrollten Lügenfahnen / Folgen alle. - Schafsnatur ! J.W.Goethe Faust II

Ich gehe langsam aus der Zeit heraus / in eine Zukunft jenseits aller Sterne,/ und was ich war und bin und immer bleiben werde,/ geht mit mir ohne Ungeduld und Eile,/ als wär` ich nie gewesen oder kaum. ( Hans Sahl )

Wo einmal nichts war,/ Kann, wenn wir stumm sind/ Und auch noch dumm sind,/ Mal - nichts mehr sein! ( Hildegard Knef in Josef-Niessen-Chanson )


Diplomatie

Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker matt gesetzt werden. ( Karl Kraus, österr. Schauspieler, Journalist und Dramatiker, 1874 - 1936 )


Diskussionen

Diskussionen haben lediglich diesen Wert: daß einem gute Gedanken hinterher einfallen. ( Arno Schmidt, dt.Schriftsteller, 1914 - 1979 )

Wer sich in der Diskussion auf eine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. ( Leonardo da Vinci, ital. Maler, Bildhauer, Architekt und Naturforscher, 1452 - 1519 )


Drei

Die Spannung zwischen Eins und Zwei, männlich und weiblich, oben und unten, gut und böse, wird durch die 3 erlöst. Die 3 ist das Prinzip der Bewegung, Dynamik, des Ausgleichs, der Verbindung und der Vereinfachung. Die Spannung zwischen zwei Punkten kann aber nur gelöst werden, wenn man sich nicht in den dualistischen Beschränkungen der jeweils beiden Pole, die ja durch den Ausschluß ihres Gegenteils ihre Definition finden, verfängt, sondern einen überblickenden Standpunkt einnehmen kann. Wir haben als Grundlage unserer Welt die Polarität, d.h. ein Ausschlußdenken, erkannt. Eine bezeichnete Sache ist demnach nicht gleichzeitig ihr Gegenteil. In dem Moment, wo wir von den Polen 1 oder 2 sprechen, haben wir bei deren Definition das jeweilige Gegenteil ausgeschlossen. Wer ich sagt, sagt unausgesprochen Nicht-Du. Beschränkung war also der Preis unserer Definition. Die Absicht, die beiden Pole miteinander zu verbinden, setzt nun das Verlassen der Beschränkung voraus und fordert einen Standpunkt außerhalb der beiden Urpole. Es entsteht eine neue Betrachtungsebene, die beiden Polen gerecht wird. ... Die Drei verläßt die Ebene ihrer Vorgänger und betrachtet beide mit Abstand. Dadurch wird es ihr möglich, sie zu vereinen, ohne einen von beiden zu verletzen. Das Dreieck ist deshalb ein Symbol der Erkenntnis und wird oft mit dem in der Mitte befindlichen Auge in den okkulten Wissenschaften dargestellt (siehe 1-Dollar-Schein). M.Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Drittes Reich

Wells sagte, daß „fremdartige Mystery-Männer, schwach sichtbar durch einen Nebel von verwirrenden Ausflüchten und falschen Aussagen, Preise und Wechsel manipulierten. Herausragend unter diesen Mystery-Männern war ein gewisser Mr. Montagu Norman, Präsident der Bank of England von 1920 bis 1935.” Es ist nicht überraschend, daß dieser der gleiche Montagu Norman ist, der in der Vorkriegszeit ein begeisterter Anhänger von Hitler war und der zusammen mit Hjalmar Schacht, mit dem amerikanischen Geheimdienst, mit der Wall Street und mit den Rothschild/Warburg/Schiff-Banken an der Schaffung des Dritten Reiches beteiligt war. Wells sagt weiter: „Eine weitere große, dunkle finanzielle Kraft während des Krieges und in der Nachkriegszeit war der Komplex der großen privaten Bankzentren, von denen Morgan & Co. mit den angeschlossenen Firmen die zentralste und typischste war.” Jim Keith in „Bewusstseinskontrolle”


Dummheit

Ich habe mir oft folgende Frage gestellt: wie ist es möglich, da doch die Berührung, der Zusammenstoß mit der Dummheit von jeher für viele Menschen zu den qualvollsten Leiden ihres Lebens gehört haben muß, wie ist es möglich, daß dennoch - soviel ich weiß - niemals eine Studie über sie, ein „Essay über die Dummheit” geschrieben wurde ? Denn die Seiten des Erasmus tun dem Gegenstand nicht genug. ( Jose Ortega Y Gassett )

Dummheit und Langeweile sind zwei furchtbare Mächte, oft genannt, aber in ihrer ganzen ungeheuren Größe noch nicht begriffen. ( Gerhart Hauptmann, dt.Bühnendichter und Erzähler, 1862 - 1946 )

Denn eine sterile, rationale, von aller Dummheit befreite Welt wäre schließlich auch wieder ein Alpdruck.Sie wäre weder lebensfähig noch lebenswert. (Horst Geyer)

Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend große Ausmaße angenommen hat. ( Bertolt Brecht, dt.Schriftsteller und Regisseur, 1898 - 1956 )


Ego

Mein „Ich” quietscht vergnügt, immerzu und überall - die Programmierung war gut und meine Vernunft schreit Ihre Intellektualität in die Welt, die „Ich” sehen wollte, wenn - ich - nicht alleine bin. Doch anders - manchmal - , zunächst nur selten, wer spricht mit mir? „Ich” quietscht es laut heraus- belohne Dich mit meinem Dank - und ich flüstert leise wie der Wind, als wenn es nicht gewesen wär. Und „Ich” bedankt sich jedesmal - das quietschen wird leiser und ein neues quietschen beginnt - bedankt sich auch - und ich flüstert leise wie der wind, als wenn es nicht gewesen wär. Die kurzen Nächte vergehen - und die Langen auch. Wer quietscht da noch? War es die Arena, oder das Theater - die Rüstung quietscht das Quietschen an; nein es kam vom televisor; nein das radio. Nein: es quietscht nicht mehr, oder alles. Hast Du quietschen gehört? Oder war es der wind - der nicht mehr flüstert. Wer flüstert, der lügt. Und die Vernunft ist stärker. Und es sammelt sich ein Flüstern. Ein Sturm braut sich zusammen - hast Du Ihn gehört? Oder gesehen? A\lles A\nders und noch viel mehr! Die Puppen tanzen und die Rollen vergeben - wo sind die Zuschauer? Hast Du sie gesehen? Hast Du sie gehört? Warum schaust Du zu? Hörst Du das Flüstern - das das quietschen verstummt- wenn Du alleine bist? Wer bist Du? 2 in einem - oder mehr? Was machst Du? 6 vor allem - oder mehr? Das Tosen kommt näher, es ist fast da. Kannst Du es nicht hören? Kannst Du es nicht sehen? Das Kind und der Narr - wie häßlich und schön - doch müssen die 5 zugrunde gehen? Hast Du 7 gute Bücher schon gesehen? Oder ängstigt Dich Dein Unverstand - vor 9 Gefahren, die haben Bestand? Die neun kann kommen - und die neun kann gehen; ein neuer Zyklus wird entstehen - das Eine ist da, das die zwei gebar, wer will das nicht sehen, welcher Narr - doch höre das quietschen, es ist noch da. (D.M., inspiriert durch Frabato & Frater Perdurabo, die Zahlenhintergründe frei nach Dr.M.Stelzner)


Ehe

Die Ehe ist kein Dessert, das es zu schlecken, sondern eine Suppe, die es auszulöffeln gilt. (Ernst R. Hauschka, dt.Aphoristiker, geb. 1926 )


Eigenliebe

Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit. ( Joseph Joubert, franz. Moralist, 1754 - 1824 )


Eigentum

Eigentum ist kein Fetisch, sondern legitimierte und vererbbare Räuberei. (Rudolf Augstein, dt. Publizist, geb. 1923 )


Eile

Wenn Du in Eile bist, mache einen Umweg. (Zen-Buddhismus )


Einfalt

O sancta simplicitas ( O heilige Einfalt) ( Huß 1415 auf dem Scheiterhaufen )


Eins

Die Eins ist der Anfang und Beginn des ganzen Systems, die Grundlage aller Zahlenelemente. Sie ist in jeder Zahl vorhanden und ist selbst der Ursprung des Systems. Die Eins steht für die Qualität der Einheit, der Ungeteiltheit und der Einsicht. Ein-sicht bedeutet, die Einheit aller Dinge hinter der Vielheit der Welt zu sehen. Um das Verstehen der Eins und das Erfassen ihrer Qualität dreht sich ausnahmslos jede Religion. Es ist der schwierigste und letzte Schritt, den der Mensch gehen kann. Damit ist es gleichzeitig aber auch das einzige Ziel aller menschlichen Bestrebungen. Die Eins steht nicht nur für Geradlinigkeit und Standhaftigkeit. Sie ist mehr. Sie ist das Symbol des höchsten Zieles, der grenzenlosen Selbstbewußtheit. Was Menschen an Schlimmem und Spaltendem durch ein vermeintlich übersteigertes Selbstbewußtsein, z.B. den Größenwahn, hervorbringen können, ist nicht etwa durch wirkliche Selbstbewußtheit hervorgerufen, sondern durch sein Gegenteil, auch wenn der Schein noch so trügt. Bei solchen Menschen tritt nur die Leere in einem geliehenen und damit falschen Gewande auf. Was in ihnen auftaucht, ist das fast schon Verlorengeglaubte, eine Kraft, die sich ihrer nicht wirklich bewußt ist und auf diese Weise ins Leben bricht. Sich ihrer bewußt zu werden, d.h. echte Selbstbewußtheit zu erreichen mit all ihren Konsequenzen, ist der Sinn. Die Bewältigung der Aufgabe ist schwierig, und die Aufgabenstellung wird von nur sehr wenigen Menschen überhaupt erfaßt. Der Mensch erlebt sich im Gegensatz zur Vielheit, also in der Vielheit der Erscheinungen, und ist bestrebt, sich suchend in ihr zurechtzufinden. Über die Subjektivität sucht er die Rückverbindung zur Einheit. Was dem Menschen offensichtlich zur Verfügung steht, ist Zweiheit bzw. Geteiltheit. In jedem Menschen ist aber auch die Kraft der Einheit enthalten, so wie in jeder Zahl die Eins ist. Sich ihrer bewußt werden, heißt, die Würde des Menschen finden. Dann ist er ein Individuum, ein Un-geteiltes. Der Weg ist zwangsläufig ein Umweg, weil er beim Zwei-sein, der Gespaltenheit, anfängt. Der einzelne muß bei seinem Sondersein, seiner Subjektivität den Weg beginnen. Dadurch kann er von der Qualität des einzelnen zur Qualität der Einheit kommen. Der Transformationsschritt folgt einem grundsätzlichen Entwicklungsgesetz, der Weltformel, so wie jede Entwicklung diesem Gesetz folgt. Die Natur folgt ihm unbewußt. Der Mensch transformiert sich nur über die Erlangung von Bewußtheit, das Anwenden der nur ihm zukommenden Qualität. Dr. Michael Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Einschätzung

Es ist für den Menschen an der Zeit, sich selbst neu einzuschätzen. ( Philip Wylie )


Einsicht

Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, unpopulär zu werden. ( Winston Churchill, engl.Staatsmann 1874 - 1965 )


Eitelkeit

Die Eitlen hören immer nur die Lobreden. ( Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller, 1900-1944 )

Im Menschen sitzt ein Verräter, der Eitelkeit heißt und die Geheimnisse gegen Schmeichelei preisgibt. ( Paul Valery, franz. Dichter, 1871 - 1945 )


Energie

Das Grundübel ist unsere Art der Nutzung fossiler und atomarer Energieformen: Nach dem von Schauberger vertretenen Implosionsprinzip lautet die Frage des Energieproblems daher nicht, wie man das Fallgewicht des zu Tale strömenden Wassers oder die durch Temperatur- und Druckunterschiede entstehenden Winde in Meterkilogramm einfängt oder die durch Verbrennungswärme sich dehnenden Dämpfe und Gase auf Turbinenflügel und Zylinderkolben leitet, wobei man unter großem Aufwand doch nur den Bruchteil der tatsächlich innewohnenden Energie erfaßt. Die Anhänger der Implosionstheorie kritisieren, daß die heutige Bewegungslehre nur die kreisende Bewegung kennt, auf der sich die ganze Technik gründet. Die Naturgesetze gingen aber von einem System aus, dessen Kennzeichen die spiralförmige, planetare Bewegung sei. Erst damit komme man an die im Kosmos und Erdorganismus herrschenden Regeln heran und könne lernen, sie zu handhaben, ohne dadurch die Ordnung im Kosmos und Erdorganismus zu untergraben, wie dies so besonders durch die alles Leben vernichtende Technik der Kernspaltung geschehe. Anstatt das herrschende Zerstörungssystem zu optimieren und zu perfektionieren, ist nach einem anderen System zu suchen, das keine Substanz verbraucht - bei dem nichts verbrannt wird -, wo es keine Rückstände in Form von verseuchten Gewässern, verpesteter Luft und radioaktiver Atom-Asche gibt, die nirgends auf der Welt beseitigt werden kann, ohne eine wachsende Gefahr für alle Lebewesen zu bleiben. Bei technischer Umsetzung der planetaren Bewegungsform werden die zur Energieerzeugung genutzten Medien - genau wie bei den Naturvorgängen - veredelt. Statt totem Abwasser entsteht hochwertiges Wasser, wie aus einem Gebirgsquell, und statt Rauch gesunde Luft. Hans Kronberger & Siegbert Lattacher „Auf der Spur des Wasserrätsels”

Handelt es sich um eine Kraftmaschine, so ist zur Überwindung des Widerstandes neunmal soviel an Energie in Form von Treibstoff hineinzustecken, als an Energie in Form von Elektrizität oder Arbeitsleistung herausgeholt wird. Nach diesem die Erde ausplündernden Prinzip, das den mörderischen Kampf um die Energiestoffe der Erde heraufbeschworen hat, arbeiten in überaus verschwenderischer Weise - zentrifugal - die Explosionsmotoren. Die Implosionsmotoren aber arbeiten zentripetal, die erzeugen sich ihren Treibstoff selbst durch diamagnetische Aufbereitung von Wasser und Luft: Sie benötigen keine weiteren Treibstoffe, weder Kohle, Öl, Uran, noch aus Atomspaltung gewonnene Atomenergie, denn sie können Energie (Atomkraft) in unbegrenzten Mengen auf biologischem Wege - nahezu kostenlos - erzeugen! Man hat also übersehen, daß auch Energien bipolar sind und es lediglich auf die Bewegungsart der Medien Erde, Wasser und Luft ankommt, welche Energieart auflebt. Es kann die bioelektrische zersetzende oder die biomagnetische levitierende Energieart sein. Viktor Schauberger


Energiebilanz (Ernährung)

Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper zur Aufrechterhaltung der Grundfunktionen ( Atmung, Kreislauf usw. ) benötigt. Er ist bei allen Menschen etwa gleich hoch. Der Leistungsumsatz bezieht sich auf den Verbrauch bei täglichen Aktivitäten - also jeden Schritt, den wir gehen, die berufliche Arbeit und natürlich die sportliche Betätigung. Dieser Wert ist variabel und hängt davon ab, wieviel wir uns bewegen. Zählt man Grund- und Leistungsumsatz zusammen, ergibt sich die Energie, die unser Körper braucht. Durchschnittlicher Grundumsatz (gemessen in Kilokalorien = kcal):
Frauen: 1.720 Männer: 1.920

Durchschnittlicher Leistungsumsatz (kcal):
			Frauen	Männer
leichte Arbeit		480	600
mittelschwere Arbeit	720	1.000
schwere Arbeit		960	1.400
Wer, wie die meisten von uns, im Büro sitzt, setzt pro Tag also etwa 2.000 bis 2.400 Kalorien um. Hart arbeitende Menschen (z.B. Holzfäller, Hochleistungssportler, Bauhandwerker) brauchen bis zu 1.600 kcal mehr pro Tag. Mittelschwer arbeitende Menschen (z.B. Schlosser, Verkäuferinnen, Hausfrauen) sollten etwa 600 kcal dazurechnen. Der Energiebedarf nimmt im Laufe des Lebens ab. Bei über 75jährigen kann er auf etwa 65 Prozent der angegebenen Werte sinken. Essen wir mehr als nötig, nehmen wir zu. Zum Ausgleich der Bilanz gibt es zwei einfache Möglichkeiten: Entweder müssen wir Nahrungsenergie einsparen, also weniger essen, oder wir müssen uns mehr bewegen, um den Energieüberschuß auszugleichen. Energiequellen der Nahrung:
1 g Fett = 9 kcal (= 38 Kilojoule [kJ])
1 g Kohlenhydrate = 4 kcal (= 17 kJ)
1 g Eiweiß = 4 kcal (= 17 kJ)
Umrechnung von Kalorien in Joule: 1 kcal = 4,184 kJ
Simone von Laffert in „Was darf ich noch essen?”


Entartung

Der wahre Grund einer Entartung einer jeden Art, der wahre Grund des Völkerverfalls ist daher letzten Endes stets das Versagen der Auslese; alles andere tritt hinter dieser wichtigsten Ursache vollständig zurück.”Wer erzeugt das nächste Geschlecht?”, das ist die Schicksalsfrage, die über Sein oder Nichtsein jeder Art, jeder Rasse, jedes Volkes letzten Endes allein die Entscheidung fällt. ( Dr.Hermann Werner Siemens in Vererbungslehre, 1937 )


Entfernung

Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden. ( Heimito von Doderer, österr. Dichter, 1896 - 1966 )


Entscheidungen

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden. ( Friedrich II., der Große, preuß. König, 1712 - 1786 )


Entwicklung (menschliche)

Umsonst zählte ich all unsere großen Männer auf, die mir gerade in den Kopf kamen - Lyriker, Philosophen, Parlamentarier, Generäle - und stachelte die Vrilya an, dem etwas ähnliches an die Seite zu stellen. <>, sagte Zee mit einer engelgleichen Milde, <


Erde

Wir alle reisen zusammen, sind Passagiere eines kleinen Raumschiffs, abhängig von seinen verletzlichen Vorräten an Luft und Boden; unsere Sicherheit ist seiner Sicherheit und seinem Frieden anvertraut; vor der Vernichtung sind wir lediglich durch die Sorgfalt, die Arbeit und, so meine ich, die Liebe geschützt, die wir unserem zerbrechlichen Fahrzeug schenken. (Adlai Stevenson, ehem. UNO-Botschafter der USA in seiner letzten Rede vor der UNO )


Ereignisse

Kommende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. J.W. von Goethe


Erfahrung

Erfahrung ist eine verstandene Wahrnehmung. ( Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724 - 1804 )


Erkenntnis

Mensch erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott. (Inschrift am Orakel von Delphi)

Die Welt ist zuviel für uns; spät und früh, gebend und nehmend lassen wir unsere Kräfte ungenutzt: Wenig nur erblicken wir in der Natur, das unser wäre... (William Wordsworth)

Man muß erkennen, daß Definitionen nur Abstraktionen, Reduktionen, also schließlich Verzerrungen sind, um einzusehen, daß die „Natur” die Dinge anders definiert. ( Dirk Müller, Generalist)

Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. Aristoteles 384-322 BC


Erledigungen

Nichts kann gleichzeitig hastig und klug erledigt werden. ( Publilus Syrus, Taschenbuchautor )


Erzieher

Erzieher müssen ein gutes Gedächtnis haben. Man versteht junge Menschen nur dann, wenn man seine eigene Jugend nicht vergessen hat. Vicky Baum


Erziehung

Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit. ( Gotthold Ephraim Lessing, dt. Dichter, 1729 - 1781 )

Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend. ( Schülerspruch )

Dies ist der große Fehler moderner Erziehung - ein Kind wird mit Tatsachen vollgestopft und kein Versuch wird gemacht, ihre Verbindung und Tragweite zu erklären. Das Resultat ist, daß sogar Tatsachen selbst bald vergessen sind. Jeder erstklassige Geist wird durch solche Behandlung beleidigt und irritiert, und jedes erstklassige Gedächtnis ist in Gefahr, dadurch verdorben zu werden. Keine zwei Ideen haben irgend eine wirkliche Bedeutung, bis sie in einer dritten harmonisiert sind, und die Operation ist nur vollkommen, wenn diese Ideen einander widersprechen. Dies ist die Essenz der hegelianischen Logik. (Aleister Crowley) Anm.:Negation der Negation ( bzw. These - Antithese - Synthese ) als eines der drei Hegel`schen dial. Grundgesetze; Kampf und Einheit der Gegensätze und Umschlagen von „genügend” Quantität in eine neue Qualität sind die beiden anderen

Genauso wie Geld nicht unter dem Kopfkissen aufbewahrt werden sollte, sondern investiert werden muß, damit es Gewinn bringen kann, so müssen die Anlagen und Fähigkeiten der menschlichen Natur eingesetzt werden, damit wir - auf welchen Lebensgebieten auch immer - Erfolg ernten. Diese einfache Tatsache steht jedoch im Widerspruch zu der Erziehung, die ein Großteil von uns genossen hat. Meist sind wir dazu erzogen worden, brav und anständig zu sein, uns zurückzunehmen, uns anzupassen und unterzuordnen und gerade nicht Anlagen wie Durchsetzungsfähigkeit, selbständiges Handeln oder ein eigenes Vorstellungsvermögen auszubilden. Hinzu kommt, daß unsere Eltern und Großeltern häufig nicht als Vorbilder für eine wirklichkeitsadäquate Kommunikation, für eine glückliche Selbstverwirklichung oder für Unabhängigkeit und Freiheit fungieren konnten. Viele von uns haben zu Hause statt realem Durchsetzungsvermögen Aggression und Wut erlebt, statt Sinnfindung religiöse Dogmen, statt Übernahme von Verantwortung Flucht und Sucht... Noch katastrophaler sieht der Einfluß des herkömmlichen Schulsystems aus: es wird am Leben vorbeigelernt. Man lernt nicht das, worauf es im Leben ankommt, was man wirklich zum Leben braucht. Man lernt nichts über Gesundheitslehre, obwohl man permanent mit diesem Körper leben muß; nichts über Ernährung, obwohl sie täglich auf Körper, Seele und Geist einwirkt; nichts über Psychologie, obwohl man sich doch zeit seines Lebens mit der eigenen Psyche und der der Mitmenschen auseinandersetzen muß; nichts über Soziologie, obwohl man in diese Gesellschaft integriert ist; nichts über gesundes Bauen und Wohnen, obwohl wir uns über die Hälfte der Lebenszeit in unserer Wohnung aufhalten; nichts über Pädagogik, obwohl unsere Kinder die Zukunft der Menschheit bedeuten; nichts über Schicksalskunde, obwohl jeder davon betroffen ist; nichts über Erfolg, obwohl fast jeder ihn erreichen will; nichts über die Gesetze der Kommunikation, obwohl sie in jeder Begegnung von entscheidender Bedeutung sind; und letztendlich auch nichts über Partner- und Beziehungsfähigkeit, obwohl diese Fähigkeit für Glück und Unglück eines Menschen eine so gravierende Rolle spielt. Aus all diesen Gründen wird klar, daß niemanden eine Schuld trifft, wenn er im Elternhaus und in der Schule nichts oder nur wenig von den menschlichen Anlagen und Fähigkeiten erfahren und ausbilden konnte. Und dennoch zieht der einzelne aufgrund der daraus resultierenden Anlagendefizite unbewußt negatives Schicksal an. Hat er etwa seine Kommunikationsfähigkeit nur ungenügend ausgebildet, kann sich dies im Berufsleben und in der Partnerschaft ungünstig auswirken. Jede nicht ausgebildete Anlage zieht einen Rattenschwanz an Spannungen, Konflikten und Schwierigkeiten nach sich, beeinträchtigt die eigene Lebensqualität und die der Mitmenschen. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”


Europa

Die Politik der europäischen Einigung ist und bleibt für Deutschland und Europa eine Frage von existentieller Bedeutung. Sie ist - und ich wiederhole das ganz bewußt - in Wirklichkeit auch eine Frage von Krieg und Frieden. Deshalb müssen wir den europäischen Einigungsprozeß entschlossen voranbringen und ihn politisch unumkehrbar machen. (Auszug aus der Regierungserklärung von Helmut Kohl vor dem Bundestag in Bonn am 7.12.95)

Germanen waren wir, Deutsche sind wir, Europäer werden wir sein. ( Arthur Moeller van den Bruck, dt. Schriftsteller, 1876 - 1925 )

Überstolzer Europäer des 19.Jahrhunderts, du rasest! Dein Wissen vervollkommnet nicht die Natur, sondern tötet nur deine eigene! ( Nietzsche )


Evolution

(In der postbiologischen Welt) wird die Menschheit von einer Flutwelle kultureller Veränderungen fortgerissen und von ihrer eigenen künstlichen Nachkommenschaft verdrängt werden ... Wenn dieser Fall eintritt, hat unsere DNS das evolutionäre Wettrennen gegen eine ganz neue Art von Konkurrenz verloren und wird fortan ohne Aufgabe sein. Hans Moravec

Die Welt in der wir leben, läßt sich als das Ergebnis von Wirrwarr und Zufall verstehen; Wenn sie jedoch das Ergebnis einer Absicht ist, muß es die Absicht eines Teufels gewesen sein. Ich halte den Zufall für eine weniger peinliche und zugleich plausiblere Erklärung. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872 - 1970)


Experten

Der Experte ist ein Mensch, der die kleinen Irrtümer vermeidet, während er dem großen Trugschluß entgegentreibt. ( Benjamin Stolberg, amerik.Schriftsteller, 1914 - 1974 )

Der Experte ist ein Spezialist, der über etwas alles weiß und über alles andere nichts. ( Ambrose Bierce, amerik. Journalist und Satiriker, 1842 - 1914 )


Falten

Gott ist ungalant. Er hat alle Falten im Gesicht konzentriert, obwohl doch anderswo genug Platz wäre. ( Jeanne Moreau, franz.Filmschauspielerin, geb.1928 )


Faschismus

Der Faschismus wurde und wird noch immer, zum Schaden der echten Freiheitsbestrebungen, als die Diktatur einer kleinen reaktionären Clique aufgefaßt. ... Die Hartnäckigkeit dieses Irrtums ist der Angst vor dem Erkennen der wirklichen Sachlage zuzuschreiben: Der Faschismus ist eine internationale Erscheinung ... Meine charakteranalytischen Erfahrungen überzeugten mich ..., daß es heute keinen einzigen lebenden Menschen gibt, der nicht in seiner Struktur die Elemente des faschistischen Fühlens und Denkens trüge. Der Faschismus unterscheidet sich von anderen reaktionären Parteien dadurch, daß er von Menschenmassen getragen und vertreten wird. Wilhelm Reich


Fehler

Man heilt sich am zuverlässigsten von einem Fehler, wenn man ihn bei einem anderen sieht. (Henry de Montherlant, franz. Romancier und Dramatiker, 1896 - 1972 )

Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken. ( Francois Duc de La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613 - 1680 )


Feinde

Wer dir als Freund nichts nützen kann, kann allemals als Feind dir schaden. (Christian Fürchtegott Gellert,dt. Schriftsteller, 1715 - 1769 )

Man kann sich keine Feinde machen. Sie sind immer schon da. ( Werner Schneyder, österr.Kabarettist, geb.1937 )


Finanzwelt

Die Welt der hohen Finanz läßt sich nur begreifen, wenn man sich dabei vor Augen hält, daß man denjenigen am meisten Bewunderung zollt, die den Weg in Richtung auf die schlimmsten Katastrophen vorbereiten. John Kenneth Galbraith in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus”


Flucht

Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen. ( Thomas Stearns Eliot, engl. Dichter, 1888 - 1965 )

Bei einem umgestoßenen System wie bei einer geschlagenen Armee ist der Klügste, wer zuerst davonläuft. ( Arthur Schopenhauer, dt.Philosoph, 1788 - 1860 )


Fluoridisation (des Trinkwassers)

In den 30er Jahren hielten Hitler und die deutschen Nazis eine Welt für möglich, die von der Nazi-Philosophie des Pan-Germanismus beherrscht und kontrolliert würde... Die deutschen Chemiker arbeiteten einen sehr einfallsreichen und weitreichenden Plan der Massenkontrolle aus, die dem deutschen Generalstab vorgelegt und von ihm angenommen wurde. Dieser Plan bestand darin, die Bevölkerung in jeder gegebenen Gegend durch die Massenmedikation in den Trinkwasservorräten zu kontrollieren. Auf diese Weise könnten sie die Bevölkerung ganzer Gegenden kontrollieren, die Bevölkerung reduzieren, indem sie das Wasser mit Medikamenten versetzten, die Frauen steril machen würden, usw. In diesem Schema der Massenkontrolle nahm Natriumfluorid einen herausragenden Platz ein. Von fanatischen Ideologen, die die Fluorisation der Wasservorräte in diesem Land befürworten, wird uns gesagt, daß es ihr Ziel ist, die Zahnfäule bei Kindern zu reduzieren, und es ist die Plausibilität dieser Entschuldigung zusätzlich zur Leichtgläubigkeit der Öffentlichkeit und zur Habgier der öffentlichen Beamten, die für die augenblickliche Verbreitung von künstlich fluoridisiertem Wasser in diesem Land verantwortlich ist. Jedoch - und das möchte ich sehr entschieden und sehr deutlich betonen - ist der wahre Grund hinter der Fluoridisierung des Wassers nicht das Wohl der Kinderzähne. Wenn das der wahre Grund wäre, dann gäbe es viele Möglichkeiten, wie es viel einfacher, billiger und weit effektiver gemacht werden könnte. Der wirkliche Zweck hinter der Wasserfluoridisation ist der, den Widerstand der Massen gegen die Beherrschung und Kontrolle und den Verlust der Freiheit zu verringern... Im hinteren Abschnitt der linken Gehirnhälfte gibt es einen kleinen Teil von Gehirngewebe, das für die Kraft eines Individuums, einer Dominierung zu widerstehen, verantwortlich ist. Wiederholte Dosen von verschwindend kleinen Mengen Fluorid werden nach einer gewissen Zeit allmählich die Kraft des einzelnen, einer Dominierung zu widerstehen, verringern, und zwar durch die langsame Vergiftung und Narkotisierung dieses Bereichs des Gehirngewebes, und ihn unterwürfig machen gegenüber dem Willen derer, die ihn beherrschen wollen... Jim Keith in „Bewusstseinskontrolle” (Anm.d.V. gesetzl.Grenzwert für Fluorid derzeit bei 1,5 mg/l)


Forschung

Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte. (Lessing)


Fortschritt

Man erwartete sich ein Zeitalter des Wohlstandes, aber die Geschichte konnte unsere Hoffnungen nur hintergehen und enttäuschen. Die Industrie und ihre Produkte führten uns an den Rand des Bankrotts, zur Zerstörung von Erde und Atmosphäre. Eine kosmische Katastrophe bedroht uns. ( Eugene Ionesco )

Wir sitzen in einem Zug, der immer schneller wird und auf einem Gleis dahinrast, auf dem es eine unbekannte Zahl von Weichen gibt, die zu unbekannten Zielen führen. In der Lokomotive befindet sich nicht ein einziger Wissenschaftler, und an den Weichen könnten Dämonen stehen. Der Großteil der Gesellschaft fährt im letzten Wagen und blickt nach rückwärts. ( Ralph Lapp, Wissenschaftler und Schriftsteller aus Alvin Toffler „Der Zukunftsschock” )


Frage (an das Sein)

Um die psychologischen Mechanismen des Ausgleichs durch schwache Freuden zu verstehen, ist das Studium der Transaktionsanalyse (z.B. Berne >>Spiele der Erwachsenen<<) brauchbar. Einen treffenden Kommentar zu dem Vers gibt Leary in >>Exo-Psychologie<<. Er bezeichnet die normalen unentwickelten Menschen, im Vers >>Narren von Menschen<< genannt, als Tölpel oder Larvale: „Die meisten Larvalen leben in steter Angst, als sündig oder >>böse<< betrachtet zu werden. Um sich als gesellschaftlich gebilligt zu fühlen, bedürfen sie stets erneuter Bestätigung. Beim Kommunizieren mit Larvalen über sexuelle, philosophische oder ethische Belange betritt man ein sehr gefährliches Gebiet. Es ist beinahe unmöglich, mit Tölpeln philosophische Gespräche zu führen. Heuchelei, unbewußte Motivierung, irrationale Widersprüche, das Bedürfnis nach Anerkennung und Angst vor Schande beherrschen jede Diskussion über Philosophie und Religion. Larvale werden von Symbolen des dritten Schaltkreises, die nicht ihren Prägungen und konditionierten Leitungsnetzen entsprechen, leicht gelangweilt und schalten sie möglicherweise aus. Symbole des vierten Schaltkreises oder Verhaltensformen, die als unterschiedlich empfunden werden, lösen jedoch leidenschaftliche, ja sogar gewalttätige Reaktionen aus. Aufgrund dieser hohen Empfindlichkeit philosophischen Belangen gegenüber neigen die menschlichen Tölpel dazu, philosophische Gespräche zu vermeiden. Diese Phobie kann schmerzliche Reaktionen auslösen, falls ein Nach-Larvaler mit einem Irdischen über die Exo-Psychologie zu diskutieren versucht. Die Gründe dieser philosophischen Phobie sind:
1. Tölpel wissen nicht, woher das Leben gekommen war, wo es hinführt und warum dem so ist. Sie sind lediglich über ihre eigene Sterblichkeit erschrocken. Jeder Larvale hat eine fadenscheinige Philosophie über Leben und Tod akzeptiert, die SiEr nicht wirklich glaubt. Somit herrscht Ärger und Panik, falls diese grundlegende Heuchelei von einem wissenschaftlichen Gespräch über den Ursprung des Lebens und Lebensbestimmung bedroht wird. >>Die lutherische Kirche beruht schon seit jeher auf der Bibel<<, erklärt Phil Beck, Manager eines lokalen Malergeschäftes und Vorsteher der lutherischen Sonntagsschule. >>Falls man letztere zu hinterfragen beginne - wo hört das wohl auf? Wenn ich soviel Bildung haben muß, um die GENESIS verstehen zu können, warum ließ Gott Luther die Bibel in die Sprache des breiten Volkes umschreiben? An welchem Punkt werfe ich das ganze verrückte Durcheinander hinaus?<< Time
2. Tölpel sind Robotersklaven der DNS. Sie arbeiten blind, um die Spezies fortbestehen zu lassen, sich zu vermehren, häusliche Vorkehrungen zur Aufzucht der Jungen zu treffen und kulturelle Überlebensmuster weiterzugeben. Jedes Gespräch, das dieses Robotertum aufdeckt oder in Frage stellt, ist äußerst schmerzlich. Der Larvale kann diesen Einblick in beklemmende Gefilde der Ungewißheit nicht tolerieren.
3. Der Ausdruck und das Einhaltgebieten des sexuellen Verhaltens ist mit Schrecken erfüllt, weil Orgasmus und Sperma/Ei- Übertragung im Hinblick auf ein sicheres Großziehen von Kindern domestiziert werden müssen.” Jeder, der schon einmal versucht hat, Larvale (domestizierte Primaten) in ein Gespräch über den Sinn des Lebens zu verwickeln, wird diese Erfahrungen bestätigen können. Ihr Horizont endet bei arbeiten, essen, Kinder kriegen. Alles, was darüber hinausgeht, lehnen sie ab. Wenn du ihnen nicht rechtzeitig bestätigst, daß dies ein nützliches Leben ist, werden sie aggressiv. Man muß erst bis zu einem gewissen Grad aufgewacht sein, bewußter geworden sein, infrage stellen, bevor man für Fragen, welche über die schwachen Freuden hinausgehen, offen wird. Wenn du versuchst, Primaten zu >>bekehren<<, hast du gute Chancen, ein Märtyrer zu werden, tust damit aber nichts für deine eigene Weiterentwicklung. Wenn dich jemand fragt - hilf ihm, aber du bist kein Missionar. Das Liber Al ist kein >>Opium fürs Volk<< mit einmal wöchentlich in die Kirche gehen und dafür in den Himmel kommen. Das Al zeigt einen individuellen Entwicklungsweg, den jeder selbst aus freier Entscheidung gehen muß. Aleister Crowley „Liber Al Vel Legis” komm. von M. D. Eschner (der sich als Crowleys Nachfolger sieht) [ Der Ausdruck Larval sollte an dieser Stelle abgelehnt werden, da auch die bereits Erwachten einmal in diesem „Schlafzustand” waren und Werturteile daher völlig fehl am Platz sind. Der Ausdruck „Profane”, wie ihn die H.P.Blavatsky benützte, erscheint also eher angemessen. Mit dem Ursprung des Lebens ist hier nicht der sogenannte Darwinismus gemeint. Keiner der Autoren dieser Denkrichtungen „glauben” an den Darwinismus oder Newtons Gravitationstheorie, da beides in einer ehrlichen Wissenschaft, die nicht dem Profit und der Verdummung der Massen huldigen würde, keinen weiteren Bestand hätte. Allerdings gehören diese „Theorien” zu unserer Zeit und der Profane mag sie vorerst glauben. d.V. ]


Frauen

Eine Frau kann jederzeit hundert Männer täuschen, aber nicht eine einzige Frau. ( Michele Morgan, franz. Schauspielerin, geb. 1920 )

Wenigstens in einem Punkt sind sich Männer und Frauen einig: beide misstrauen den Frauen. Jean Genet

Frauen sind wie Zigaretten. Zuletzt sammelt sich das ganze Gift im Mundstück. George Bernard Shaw


Freihandel (Globalisierung)

Schafft die Zölle ab und unterstützt den Freihandel, dann werden unsere Arbeiter in jedem Bereich der Wirtschaft wie in Europa auf das Niveau von Leibeigenen und Paupern heruntergebracht. ( Abraham Lincoln, 16.Präs.der USA- 1860-1865 )


Freiheit

Freiheit ist die Anerkennung des Notwendigen. ( Hegel )

Freiheit wird nie geschenkt, immer nur gewonnen. ( Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917 - 1985 )

Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist. ( Augustinus, röm. Kirchenlehrer, 354 - 430 )

An unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde. ( Jeremias Gotthelf, schweiz. Dichter, 1797 - 1854 )

Manche Frauen sind wie Schmetterlinge. Flatterhaft und nur in Freiheit schön. ( D.M., Generalist )


Freimaurer

Seit über 250 Jahren existieren und wirken in über 130 Ländern der Welt Freimaurerlogen. Heute sind es insgesamt etwa 40.000 Logen mit rund sechs Millionen Mitgliedern. Ein beachtliches Potential für freiheitlich-humanitäres Gedankengut. Wo Freiheit und Rechtsstaatlichkeit herrschen, da gibt es auch Freimaurerlogen. Totalitäre Regime dagegen verbieten in ihrem Einflußbereich Freimaurerei. Weil sie sie fürchten müssen. Denn sie lehrt ihre Mitglieder, unerschrocken für Geistes- und Gewissensfreiheit, für Toleranz und Achtung Andersdenkender, für Pluralismus und freie Entfaltung des Individuums, für Wahrheit und Gerechtigkeit einzutreten. Das sollte in freiheitlich-demokratischen Gesellschaften hinreichend bekannt sein. Doch dem ist, wie jüngste Entwicklungen zeigen, ganz offensichtlich nicht so. Unkenntnis nährt immer wieder Mißtrauen. Seit einigen Jahren haben es die Freimaurer mit einem für sie in dieser Form neuen Mißtrauen zu tun: Man hat zwar nichts gegen ihre Idee ( wie könnte man auch, es ist schließlich die Idee der Freiheit! ) , aber man hat etwas gegen Freimaurer. Von ihnen meint man, sie hätten undurchschaubare >Verbindungen<, sie übten Einfluß aus, sie seien keinesfalls nur >Maurer für ein besseres menschliches Miteinander<. Jürgen Holtorf (Freimaurer) in „Die Logen der Freimaurer”

Wie erschütternd wenig die Seele eines logenbrüderlichen Kämpfers an vorderster freimaurerischer Front dabei zu empfinden vermag, hat der Hochgradfreimaurer und Hauptakteur der Russischen Revolution Wladimir Iljitsch Lenin am anschaulichsten wiedergegeben, als er im Zusammenhang mit der Massenliquidation seiner politischen Gegner eiskalt erklärte: Ìm heiligen Kampfe für die soziale Revolution sind Lüge, Betrug und Verrat durchaus erlaubt... Was bedeutet der Verlust von 90 Prozent durch Hinrichtungen, wenn doch noch 10 Prozent Kommunisten übrig bleiben. Der Bolschewismus ist kein Pensionat für junge Damen. Die Kinder sollen alle den beiwohnen und sich freuen über den Tod ihrer Feinde`.(D.Rüggeberg in Geh.-pol. 2) [ Anm.d.V. die Freimaurerfrage ist nicht einfach darzustellen; die Selbstdarstellung der Logen ist richtig und sie ist es auch nicht; durch den hierarchischen Aufbau (Gradsystem) gibt es Unterschiede im Bewußtsein der Logenmitglieder; die Feststellung, daß man von einzelnen Logenbrüdern und ihren Taten auf das System schließen kann, trifft andererseits sicher nicht für die einzelnen Menschen zu; bei dieser Betrachtungsweise sei deshalb lediglich darauf verwiesen, daß Lenin (siehe hierzu auch unter Lenin), Churchill und Truman (Atombombenabwürfe auf Japan) vermutlich Freimaurer waren; insbesondere bei Lenin sei darauf verwiesen, daß dem Autor auch bezeugt wurde, daß Lenin kein Freimaurer war ]

einige ausgewählte Freimaurer (das Einzeldatum bezieht sich auf die Einweihung)

Aldrin, Edwin (geb.1930, Astronaut, 2.Mann auf dem Mond), 1956 in New Jersey
Atatürk, Mustafa Kemal Pascha (1881-1938), Machedonia Resorta et Veritas Loge
Berlin, Irving (1888-1989, Komponist), 1926 in New York
Bolivar, Simon (1783-1830), Führer der lateinamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung
Brehm, Alfred (1829-1884) Zoologe (Brehms Tierleben)
Buchanan, James (US-Präsident), 11.Dezember 1816
Byrd, Richard E. (1888-1957) Admiral, Polarforscher
Casanova, Giacomo (1725-1789), 1758
Churchill, Sir Winston, (1874-1965, Politiker), 1901 in London
Dehler, Thomas, (1897-1967, Bundesjustizminister, Vizepräs. des dt. Bundestages),1926Bamberg
Fichte, Johann Gottlieb (1762-1814), Philosoph
Fields, W.C. (amer. Künstler)
Fleming, Sir Alexander (1881-1955, Entdecker des Penicillins)
Ford, Gerald (US-Präsident), 1949
Ford, Henry (1863-1947), Ford-Werke
Franklin, Benjamin (1706-1790), amer. Politiker und Naturforscher
Friedrich II, (1712-1786), 1738 in Braunschweig
Garfield, James 22.November 1861 o. 1862
Garibaldi, Giuseppe (1807-1882, Freiheitskämpfer, Staatsmann), 1844 Montevideo
Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832,1780 in „Amalia”
Harding, Warren,( US-Präs., 1921-1923) eingew. 28.Juni 1901
Haydn, Josef, (1732-1809, Komponist), 1785 in Wien
Herder, Johann Gottfried (1744-1803)
Hoover, J.Edgar (Gründer FBI), höchster(33.)Grad des schottischen Ritus
Hund, Baron von (Gründer der Strikten Observanz)
Jackson, Andrew (US-Präsident), 1800
Jackson, Jesse (Präsidentschaftskandidat), eingew. 1988
Johnson, Andrew (US-Präsident), 1851
Kinley, William Mc (US-Präsident 1897-1901, auch Templer), 1.Mai 1865
Lafayette, Marie Joseph Marquis de, (1757-1834, General), 1779 in Morristown
Lessing, Gotthold Ephraim, (1729-1781, Dichter), 1771 in Hamburg
Liszt, Franz, (1811-1886, Pianist und Komponist), 1841 in Frankfurt a.M.
Madison, James (US-Präsident)
Monroe, James (US-Präsident), 9.November 1775
Montesquieu, Charles de Secoudat, (1689-1755, Philosoph), 1735
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791), 1784
Polk, James (US-Präsident), 5.Juni 1820
Rogers, Will (amer. Künstler)
Roosevelt, Theodore (US-Präsident, 1901-1909), 2.januar 1901
Roosevelt, Franklin D. (US-Präsident, 1933-1945), 10.Oktober 1911
Scharnhorst, Gerhard Johann David von, (1755-1813, preuß.General), 1799 in Göttingen
Stresemann, Gustav (Reichskanzler, Reichsaußenminister, 1878-1929), 1923 in Berlin
Taft, William Howard (US-Präsident, 1909-1913), 18.Februar 1908
Tau, Max, (Schriftsteller, 1897-1976), in St. Peter Ording
Truman, Harry S. (US-Präsident; 1945-1953,Atombombenabwürfe auf Japan), 9.Februar 1909
Tucholsky, Kurt (1890-1935), 1924
Twain, Mark
Washington, George (1732-1799),US-Präsident, 1752
Wilhelm I, Kaiser, (1797-1888), 22.Mai 1840 Große Landesloge

[ Auch unter dem Aspekt der Freimaurer muß wieder erwähnt werden, daß unbegründete Anschuldigungen nur zu weiterem Leid verhelfen; vermutlich waren die Freimaurer für Goethe die einzige Möglichkeit, wirklich vernünftige Gespräche zu führen; andererseits muss mit gleichem Recht erfragt werden, weshalb so viele Politiker Freimaurer waren, ohne dass die Welt humanistischer wurde. Meine persönliche Meinung zu diesem schwierigen Thema ist, daß die Freimaurer in ihren höchsten Graden der Funktion der Hohepriester in alten Zeiten nahekommen. d.V.]


Freizeit

Der Unterschied zwischen existieren und leben liegt im Gebrauch der Freizeit. ( amerik. Sprichwort )


Freude

Es gibt nur eine wahrhafte Freude, den Umgang mit Menschen. (Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller, 1900 - 1944 )


Freunde

Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache. ( Marcus Tullius Cicero, röm. Redner, Politiker und Schriftsteller, 106 - 43 v.Chr. )

Wenn du einem Freund fünf Dollar borgst, und er läßt sich nie wieder bei dir sehen, ist das Geld gut angelegt. ( Paul Getty, amerik.Industrieller, 1892 - 1976 )


Freundschaft

Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten. ( Samuel Butler d. J., engl. Schriftsteller, 1835 - 1902 )


Frustrationsphase (Partnerschaft)

Hier überlegt man bereits, ob man sich nicht am falschen Platz befindet, ob man nicht den falschen Partner gewählt hat. Man hat das Gefühl: Ich gehöre nicht hierher! Das bin ich nicht! Das ist nicht meine Identität! Man spürt die Diskrepanz zwischen dem, was ist, und dem, was - der eigenen Meinung nach - sein sollte. Frustrationen entstehen unter anderem aus dem Gefühl heraus, einer Täuschung erlegen zu sein. Man hat sich getäuscht, hat die Fremdsymbolik des Partners für die eigene gehalten. In dieser Phase merkt man schmerzhaft, daß man nur eigene Persönlichkeitsanteile auf die Symbole (Formen) des Partners projiziert hat. Diese Projektion heißt es jetzt zurückzunehmen. Man muß die Illusion begraben, daß man eigene Anlagen stellvertretend durch einen anderen Menschen ausleben lassen kann. Aufgrund dieser Frustration entstehen Aggressionen, und es stellt sich nun die Frage, wie der einzelne damit umgeht: trägt er die Aggressionen in die Partnerbeziehung, werden dadurch gewöhnlich die Konflikte verstärkt. Projiziert er sie jedoch auf den eigenen Körper, entstehen die ersten Krankheitsanzeichen. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”


Fünf

Die Fünf, das Individuum, baut auf die konkrete Vierheit auf. Die 4 stellt das Bild der Natur und der Mutter Erde dar, die in sich eine letztendlich unwidersprochene Harmonie beschreibt, die Verkörperung von Einheit und Perfektion. Es ist das Bild der Erde vor der Existenz des Menschen. Noch vor der Anwesenheit des Menschen hat sich auf der Erde eine Evolution innerhalb der existierenden Polaritäten vollzogen, die ein Wunderwerk wie den Menschen ermöglichte. Um die Zusammengehörigkeit von Materie (Erde/Wechsel/Vierheit) und der Vollkommenheit zu erahnen, mache man sich klar, daß trotz der Naturkatastrophen und aller nur erdenklichen dramatischen Veränderungen zwischen den jeweils vorhandenen Extremen (Polen) das Ergebnis letztlich immer großartig war. ... Die Perfektion der materiellen Ebene sucht nun ein Gegenüber, um erkannt zu werden. Nur über das Polare (2) wird Anschauung möglich. Es muß jemand der Natur gegenübertreten, um sie als Wunderwerk in sein Bewußtsein aufnehmen zu können. Betrachtung erfordert Abstand, eine Unterscheidung von Betrachter und zu Betrachtendem. Das Gegenüberstehende kann nach den von uns entwickelten Gesetzen nur ein aus der 4 selbst hervorgegangenes Wesen sein. Gleichzeitig muß es den Gegenpol zur 4 darstellen, das Unnatürliche oder Übernatürliche. Die schon in der Zeitlosigkeit vorhandene Einheit, Harmonie und Totalität versucht sich durch die Evolution zu offenbaren. Dazu benötigt sie einen Gegenpol, der in der Lage ist, sich der Göttlichkeit bewußt zu werden. Mit der Vier ist das Göttliche vergegenständigt. Nun muß ihr jemand gegenüberstehen, um sie wahrzunehmen. Es ist der Mensch. Durch den Menschen erst ist es möglich, die Natur zu erkennen und ihrer uneingeschränkten Harmonie gewahr zu werden. ... Mit der 4 entstand das Neue, das Materielle, die Erde. Aus ihrer Mitte heraus erhebt sich die 5. Der 5. Punkt liegt im Zentrum der Welt. Er ist in der dreidimensionalen, räumlichen Betrachtungsweise die Spitze einer Pyramide. ... Die 5 ist die Mitte alles Vorhandenen. Der Mensch ist ausgespannt zwischen den Polaritäten Himmel (6 7 8 9) und Erde (1 2 3 4). Er steht zwischen zwei Welten. Es ist das Großartige bzw. das Dilemma des Menschen, je nach Erkenntnis- und Bewußtseinsstand. In jedem Fall besteht seine Aufgabe in der Verbindung beider Welten. Er ist der Vermittler beider Pole. Wie dies geschehen kann, lernten wir schon bei den Grundregeln des Ausgleichs von Polaritäten, der 3. Er muß einen Standpunkt in einer höheren Ebene finden, der alle bis dahin entstandenen Standpunkte überschauen und verbinden kann. M.Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Gedanken

Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, geb. 1936 )

Was man am wenigsten gern wechselt, sind, neben der Behausung, die Gedanken. ( Andere Gide, franz. Schriftsteller, 1869 - 1951 )


Geheimnisse

Nur die kleinen Geheimnisse müssen beschützt werden. Die großen werden von der Ungläubigkeit der Öffentlichkeit geheimgehalten. ( Marshall McCluhan )


Gehirn

Ob das Gehirn etwas mit vernünftigem Denken zu tun hat, wissen wir nicht. Das zweckgerichtete Verhalten von Tieren ohne ein entwickeltes Gehirn weist daraufhin, daß das Leben kein voll entwickeltes Gehirn benötigt, um richtig zu funktionieren. Wilhelm Reich


Gehorsam

Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unwissenheit voraus. ( Charles de Montesquieu, franz. Philosoph, 1689 - 1755 )


Geister

Der Zersetzungsprozeß eines Astralkörpers ist viel langsamer als beim grobstofflichen Körper, und ein Astralkörper kann nach unserer Zeitberechnung noch jahrelang weiterbestehen, ohne daß er von dem betreffenden Geist erhalten wird. Von solchen astralen Leichen nehmen dann gerne andere Wesen, gewöhnlich Dämonen, Besitz, um mit ihnen Possen zu treiben. In zahlreichen spiritistischen Sitzungen erscheinen Astralkörper von Verstorbenen, in denen sich schon lange nicht mehr der Geist des Verstorbenen befindet, sondern die nur noch von einem Dämon beherrscht und bewegt werden. Nur ein gut geschulter Hellseher, der den Astralkörper vom Mentalkörper mit seinen geistig entwickelten Sinnen zu unterscheiden vermag, ist fähig, die wahre Tatsache festzustellen und aufzudecken. Solche Dämonen halten die Menschen gern zum besten, treiben mit ihnen Possen und allerhand Spuk. Alle Spuk- und Klopfgeister, Phantome, Schemen u. dgl. gehen auf die gleiche Art vor. Franz Bardon „Die Praxis der magischen Evokation”


Geistreiche Menschen

Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe. ( Francois de La Rochefoucauld, franz.Schriftsteller, 1613 - 1680 )


„Geist”reiches

Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler. ( Charles Baudelaire, franz. Dichter und Kunstkritiker, 1821 - 1867 )


Geld

Eigentlich ist es gut, daß die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. ( Henry Ford )

Je weniger Geld man hat, desto mehr fehlt es einem. (Wolfgang Körner, geb. 1937 )

Geld hat die Aufgabe, den Tausch zu erleichtern. ( Thomas von Aquin )

Durch Grundbesitz wurde mehr Geld gemacht als durch alle industrielle Unternehmung. ( Andrew Carnegie, Spekulant und Milliardär )

Es fällt schon schwer, viel Geld zu machen. Aber es auszugeben ist die Hölle. ( Lee Iacocca, Ex-chef des US - Konzerns Chrysler )

Das muß man können: aus Scheiße Geld machen und dafür noch teuer bezahlt werden. Junge, Junge, manche Leute, die stecken den Finger in die Scheiße, und wenn du ihn `rausziehst, ist da Gold dran! ( Günter Wallraff in „Ganz unten” )

Schnelles Geld zerstört die Welt. Jim Keith in „Alternative 3 - Die Beweise”

Die Zeit ist kein Geld. Aber den einen nimmt das Geld die Zeit und den anderen die Zeit das Geld. (Ron Kritzfeld, dt. Aphoristiker, geb. 1921)

Man gibt Geld aus, das man nicht hat, für Dinge, die man nicht braucht, um damit Menschen zu imponieren, die man nicht mag. Walter Winchell


Geldsorgen

Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen. ( Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864 - 1910 )


Gelehrte

Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen und komplizierten Irrtümern zu ergötzen. ( Anatole France, franz. Dichter, 1844 - 1924 )


Gemüt

Das Gemüt ist eine Krankheit des Samens. All das, was ein Mensch ist oder sein kann, ist darin verborgen. Körperliche Funktionen sind Teile der Maschine; schweigend, wenn nicht in Krankheit. Doch das Gemüt, niemals in Ruhe, quietscht Ìch`. Dieses Ich besteht nicht, eilt nicht durch Generationen, verändert sich in jedem Moment,ist letztendlich tot. Daher ist der Mensch nur er selbst, wenn er sich selbst verloren hat im Lenken des Wagens. (Aleister Crowley in „Buch der Lügen”)


Generalisten

Generalisten sind Einzelgänger, die sich aufgrund ihrer Anlagen dazu entwickelt haben, oder solche, die ihr Spezialistendasein nicht befriedigte. Generalist zu sein, ist aber kein Beruf, der eine bestimmte Laufbahn ermöglichen würde, ja man wird fast niemanden finden, der bereit wäre, Generalisten zu beschäftigen. Selbst die Zeitungen beschäftigen heute Spezialisten, und die Politiker entwickeln sich zu solchen, wenn sie es nicht von vornherein waren. ( Herbert Gruhl )


Generationenkritik

Die Kritik der späteren Generation kümmert denjenigen wenig, der nur in der Gegenwart lebt und der zu seinen eigenen Lebzeiten möglichst viel verdienen und genießen möchte. Es bedarf infolgedessen einer Instanz, welche die Interessen der kommenden Geschlechter wahrt. Der Marktmechanismus ist dazu außerstande; nur die öffentliche Hand vermag diese Aufgabe zu erfüllen - falls ihr eigenes Denken und Handeln genügend zukunftsgerichtet ist. (Emil Küng )


Genesis

Gott segnete den Noe und seine Söhne und sprach zu ihnen „Seid fruchtbar, mehret Euch und erfüllet die Erde! Furcht vor Euch und Schrecken sei bei allen Erdentieren, bei allen Himmelsvögeln, bei allem, was auf dem Erdboden kriecht, und bei allen Fischen des Meeres; in Eure Hand sind sie gegeben.” (Genesis 9, 1-2 )

Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch vom Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er die Erde bebaute (...) und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens. Genesis 3, 22-24 ( 1.Mose,3,22-24 )


Genetik

Ob wir in der Lage sein werden, das Leben zu kontrollieren? Ich glaube, schon. Wir alle wissen, wie unvollkommen wir sind. Warum sollten wir uns nicht selbst ein bißchen besser für`s Überleben rüsten? Das ist, was wir tun werden. Wir werden uns selbst ein bißchen verbessern. (James Watson)

Wir haben immer geglaubt, unsere Zukunft läge in den Sternen. Heute wissen wir, daß sie in unseren Genen liegt. (James Watson)


Gen-food

So zum Beispiel ein Kolumnist der Financial Times im Januar 1999: >>Manche werden die Erklärungen von Monsanto, daß deren Soja sicher zu essen sei, für bare Münze nehmen. Und sie werden sich durch zahlreiche amtliche Äußerungen der zuständigen Kontrollbehörden ermutigt fühlen. Wir Zyniker aber vermuten, daß die großen Unternehmen Experten in der Lobbyarbeit und beim Bestechen der Behörden sind.<< H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf”

Solch überraschende Effekte können auch unangenehme Folgen haben: So fand der Genforscher Arpad Pusztai, ein gebürtiger Ungar, der in Schottland lebt, zu seinem großen Erstaunen unerwartete Eigenschaften bei einer genmanipulierten Kartoffel. Er hatte der Knolle ein Gift-Gen eingebaut, das aus dem Schneeglöckchen stammte, um damit die Kartoffelpflanzen besser gegen Schädlinge zu wappnen. Als er die neuen Kartoffeln dann an Ratten verfütterte, wurden diese krank: Ihre inneren Organe schrumpften um zehn Prozent, es kam zu Entzündungen in Magen und Darm. Seltsamerweise zeigten die Ratten diese Effekte nicht, wenn sie das reine Schneeglöckchengift bekamen, sondern nur, wenn sie die genmanipulierten Kartoffeln fraßen. Forscher Pusztai verkündete daraufhin am 10.August 1998 im britischen Fernsehen: >>Hätte ich die Wahl, würde ich gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht essen, bevor ich nicht vergleichbare experimentelle Beweise gesehen habe, wie wir sie mit unseren gentechnisch veränderten Kartoffeln produziert haben.<< Den Satz hätte er nicht sagen sollen, denn er verlor daraufhin seinen Job am Rowett-Institut in Aberdeen. Sein Labor wurde geschlossen, Wissenschaftlerkollegen und auch die Medien überschütteten ihn mit Spott und Häme. Erst im Februar 1999 stellten sich ihm 23 internationale Wissenschaftler zur Seite und forderten seine Rehabilitierung. Dabei ist Pusztai keineswegs ein Gentechnik-Kritiker, sondern gerade ein Befürworter, der nur die - eigentlich bescheidene - Forderung erhebt, daß die Sicherheit der genmanipulierten Erzeugnisse durch Fütterungsversuche im Labor überprüft wird, bevor diese an Menschen verabreicht werden. Solche Versuche sind in aller Regel nicht erfolgt, beispielsweise beim genmanipulierten Mais des Schweizer Pharmakonzerns Novartis. Denn nach den Empfehlungen des wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses der EU seien Fütterungsversuche >>nicht erforderlich<<, es genüge, wenn das neue Produkt nach seinen Inhaltsstoffen gleichwertig sei wie das herkömmliche. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf” [ in der DDR gab es keine Produkte mit Waldmeistergeschmack: Waldmeister war unter Naturschutz gestellt und das chemische Duplikat stellte eine Spiegelung der Atomanordnung dar, welche karzinogen war und deshalb industriell nicht genutzt werden durfte, d.V. ]


Gentleman

Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat. (William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker, 1865 - 1943)


Geschäftsberichte

Der Geschäftsbericht gibt durch einen Rückblick einen Ausblick, der einen Einblick in Sachverhalte ermöglicht, die niemand überblickt. ( Klaus Waller, Wertpapier-Emittent )


Geschenke

Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet. ( Tschuang-tse, chin.Philosoph, 4.Jh.v.Chr. )


Gewinn

Über Gewinn spricht man nicht, man hat ihn. ( Siegfried Starck, Bankdirektor )

Es nützt dem Menschen nichts, den Mond zu gewinnen, wenn er dabei die Erde verliert. ( Francois Mauriac, franz. Schriftsteller, 1885 - 1970 )


Gewissen

Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen. (Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724 - 1804 )


Gift

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel., ein Heilmittel in den Händen eines Toren ist ein Gift. ( Casanova , Liebhaber, Literat, Philosoph )


Giftmüll

Ich denke, die wirtschaftliche Logik, die hinter der Ablagerung von Giftmüll in einem Land mit niedrigstem Lohnniveau steht, ist frei von Makeln. Wir sollten unser Augenmerk darauf richten, daß die dünnbesiedelten Länder Afrikas auch unterverschmutzt sind. ( Lawrence Summers, Chefökonom der Weltbank, in einem internen Papier vom 12. 12.91)


Glauben

... Er zeigt zuerst, daß Gefühle und Wünsche eine große Rolle bei der anfänglichen Entscheidung darüber spielen, was wir glauben sollen, obgleich sie unsere Meinungen nicht mehr ändern können, wenn sie sich festgesetzt haben. Dann zeigt er, daß wir gegenüber Meinungen in zwei Weisen verpflichtet sind: Erstens die Wahrheit zu erkennen, zweitens Irrtum zu vermeiden. Diese beiden Vorschriften führen nach James zu sehr verschiedenen Ergebnissen. Wenn wir uns beim Fehlen von Anhaltspunkten jeder der möglichen Meinungen völlig enthalten, sind wir zwar sicher, keinen Irrtum zu begehen, aber auch sicher, nicht die Wahrheit zu erkennen. Entscheiden wir uns dagegen für eine von ihnen, haben wir immerhin eine Chance, die Wahrheit zu erkennen. Wer also beim Fehlen von Anhaltspunkten dazu rät, sich einer Meinung zu enthalten, der hält es für wichtiger, Irrtum zu vermeiden als die Wahrheit zu glauben. Dieses >Entsetzen davor, betrogen zu werden< stellt James als eine ziemlich verächtliche Form von Feigheit hin; >unsere Irrtümer<, sagt er, >sind gewiß nicht etwas so schrecklich Erhabenes. In einer Welt, wo wir so sicher sind, sie trotz all unserer Vorsicht zu begehen, scheint eine gewisse Leichtigkeit des Herzens gesünder als diese übertriebene Nervosität ihretwegen.< Die legitime Folgerung aus diesem Argument wäre, daß wir in den Fällen, die William James im Auge hat, beide Seiten der Alternative glauben sollten; dann wären wir nämlich sicher, die Wahrheit der Sache zu >erkennen<. Würde man sagen, es sei eine psychologische Unmöglichkeit, beide Seiten zu glauben, so würden wir entgegnen, daß es im Gegenteil oft getan wird und daß die, welche es nicht können und doch tun, nur den >Willen zu glauben< praktizieren müssen, bis sie zu glauben gelernt haben, daß der Satz vom Widerspruch falsch ist - eine Leistung, die keineswegs so schwer ist, wie man oft annnimmt. Bertrand Russell „Philosophische und politische Aufsätze”


Globalisierung ( Freihandel )

Ich glaube, viele haben noch gar nicht kapiert, was bei der Globalisierung überhaupt vor sich geht. Rolf Breuer, DB-Chef


Glück

Die Reichen müßten sehr glücklich sein, wenn sie nur halb so glücklich wären, wie die Armen glauben. (Charles Tschopp, schw. Aphoristiker, 1899 - 1982 )

Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen. ( Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller, 1742 - 1799 )

In dieser Welt sind nur zwei Arten von Menschen glücklich: der Narr in Unwissenheit und der reine Gottgeweihte, der sich des höchsten Ziels vollkommen bewußt ist. Alle anderen haben mit den Leiden des materiellen Daseins zu kämpfen (und finden deshalb keinen Frieden) - Shrimad-Bhagavatam 3.7.17 in „Machtwechsel auf der Erde“ von A.Risi

Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück. ( Henrik Ibsen, norweg.Dichter, 1828 - 1906 )

Wir haben keinen Beweis, daß mehr materielle Güter, wie mehr Autos oder mehr technische Errungenschaften, irgend jemanden glücklicher gemacht hätten - tatsächlich hat es sogar den Anschein, als sei das Gegenteil der Fall. ( Bernice Allen, Ohio University )


Golfkrieg

Was jedoch noch eine Bemerkung wert ist, ist das Verhalten der deutschen Bundesregierung während des Golfkrieges. Als die christlichen bundesdeutschen Politiker bemerkten, daß die Alliierten am Golf Massenmord betrieben, lief ihnen buchstäblich das Blut im Munde zusammen. Endlich wieder ein Massenmord - und sie durften nicht mitmachen. Um doch noch in den Genuß der Beteiligung an dieser blutigen Orgie zu kommen, logen sie dem deutschen Volk vor, daß es um die Verteidigung von Frieden und Freiheit gehe, und daß man die christlich-moralische Verpflichtung habe zu diesem Massaker achtzehn Milliarden Mark beizusteuern, weil eben sonst eine richtige Befriedigung am Blutvergießen nicht zu erreichen ist. ( Dieter Rüggeberg in „ Geheimpolitik 2 „ )


Gott

Die Gottheit läßt sich nicht photographieren.Die Wissenschaft bedauert dies sehr. ( Emil Nolde, dt. Maler und Graphiker, 1867 - 1956 )

Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder. ( Fjodor M. Dostojewskij, russ. Schriftsteller, 1821-1881 )


Gretchenfrage

Wenn nicht ich, wer dann - wenn nicht jetzt, wann dann ?` ( Winfried Schnurbus )


Größenwahn

Wenn ich es könnte, würde ich die Planeten annektieren. Cecil Rhodes


Gruppenpakt

Hitler hatte zwar selbst keine für einen Pakt notwendige magische Reife, war aber durch einen Gruppenpakt der F.O.G.C. Loge ( Freimaurerischer Orden Goldenes Centurium ) mit der geistigen Welt verbunden, worauf ich im `Frabato`bereits hingewiesen habe. Es steht für mich außer Zweifel, daß er nur durch seinen Pakt die 42 Attentate und das Ende des Krieges überlebte und nach Südamerika fliehen konnte. (Dieter Rüggeberg „Theosophie und Anthroposophie im Licht der Hermetik”)


Grenzen

Einer Zeit der grenzenlosen Entdeckungen folgt vielleicht eine Zeit der Entdeckung der Grenzen. ( Bernd Stoy, dt. Essayist, geb. 1935 )


HAARP

Jerry Smith, US-Autor eines Anti-HAARP-Buches, befürchtet, daß dieses Projekt die gigantischste >>Biofeedbackmaschine<< werden könnte, die es je gegeben hat. Smith zufolge wird dann >>unser Planet mit Wellen von exakt den Frequenzen überflutet, auf denen auch unser Gehirn schwingt<<. PM 5/99

... erscheint die Möglichkeit, mit HAARP die Erdoberfläche zu >>durchleuchten<<. Denn die niederfrequenten Wellen, die eine erhitzte Ionosphäre abstrahlen würde, wären in der Lage, mühelos nicht nur in die Tiefe des Meeres, sondern auch einige hundert Meter in den Erdboden einzudringen. Satelliten könnten die von verborgenen Strukturen reflektierten Wellen auffangen und so ein Abbild unterirdischer Anlagen liefern. PM 5/99 [ Anm.d.V.: Es gibt mittlerweile immer mehr Bücher, die behaupten, daß die Erde hohl sei und in der äußeren Rinde zahlreiche Hohlräume und Höhlensysteme existieren; sollte dem so sein, und vieles spricht dafür, dann ist HAARP (und seine geographische Lage) langfristig noch viel komplexer zu betrachten ]


Haider,Jörg (FPÖ-Politiker)

Gesenkten Hauptes verließ Ralph Giordano drei Minuten vor Ende der Sendung die Gesprächsrunde. Es war alles schiefgelaufen. Erich Böhme hatte Jörg Haider zu seinem über der Nachrichtenkanal „n-tv” vergangenen Sonntag ausgestrahlten Fernseh-Gesprächskreis „Talk in Berlin” eingeladen. Mit von der Partie waren neben dem jüdischen Schriftsteller und Überlebenden der NS-Verfolgung der SPD-Politiker und OSZE-Beauftragte Freimut Duve und der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Michael Glos. Auf den dynamischen FPÖ-Chef Haider donnerten sturzbachartig die üblichen Unterstellungen nieder. Doch nichts verfing. Immer wieder fragte Haider gezielt nach Belegen für die meist sattsam bekannten Unterstellungen. Was seine Kontrahenten indes an „Beweisen” zu bieten hatten, war so kümmerlich, daß es den Kärntner nicht selten zu herzlichem Lachen und spöttischen Bemerkungen reizte. Kostprobe, Böhme: „Sie sind für den Anschluß an Deutschland?” Haider: „Bei der Qualität eurer Politik bleiben wir schon lieber unter uns.” (Beifall und Gelächter unter den Zuschauern.) Böhme: „Sie haben doch für die Streichung des Anschlußverbots in der Verfassung gestimmt?” Haider: „Wann?” Böhme: „Ja, haben Sie doch?” Haider: „Wann denn?” Böhme: „Sie haben in den 50er Jahren...” Haider: „Herr Böhme, ich bin erst 1950 geboren!” (Lautes Gelächter im Saal, Böhme schweigt.) Politik und Medien schäumten hinsichtlich der grandiosen Schlappe des Ex-”Spiegel”-Chefredakteurs Erich Böhme. Der hatte versprochen, den „Mythos Haider zu entzaubern”. Statt dessen entzauberte er sich selbst und, mehr noch, die dreiste Dümmlichkeit der Kampagne gegen den FPÖ-Chef. in Stimme des Gewissens Nr. 2/2000 , aus www.ostpreussenblatt.de [ diese Talk-runde im Fernsehen war köstlich mit anzusehen, leider wurde hierbei sehr deutlich, mit welchem Manipulationsdruck die gesteuerten Medien Tatsachen verfälschen können, es war daher mit Sicherheit ein großer Fehler der Mediengesellschaft, sich selbst in solch beschämender Weise zu entlarven, Michael Glos war von den anderen Talkern der einzige, der ,abgesehen von seiner Parteimitgliedschaft, ein vernünftiges Auftreten an den Tag legte. d.V. ]


Heimat

Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. (Christian Morgenstern, dt. Dichter, 1871 - 1914 )


Heirat

Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat. ( Alfred Hitchcock, brit. Filmregisseur, 1899 - 1980 )

Es ist schon komisch, daß ein Mann, der sich um nichts in der Welt Sorgen machen muß, hingeht und eine Frau heiratet. (Robert Lee Frost,amerik.Lyriker,1875-1963)


Heuschnupfen

Als Petov zu Anfang dieses Jahrhunderts ein Buch über den Heuschnupfen schreiben wollte, ergab sich, daß unter etwa 6.000 Kranken der Charitè in Berlin in den Jahren 1926 - 1930 in den Monaten Mai, Juni und Juli kein einziger Heufieberfall nachgewiesen werden konnte. Ein anderer Autor dieser Zeit, Sticker, berichtete dasselbe aus den Polikliniken von Gießen und Köln. So müssen wir nun als gegeben akzeptieren, daß diese Erkrankung zu Beginn dieses Jahrhunderts noch höchst selten war. [625] (Buchwald, 1994, S. 214 ff.) Im Jahr 1796 entdeckte der englische Landarzt Edward Jenner das Impfverfahren, das später unter dem Namen Vakzination weltweit bekannt wurde. Es ist dasselbe Jahr, in dem Samuel Hahnemann seine Beschreibung der Homöopathie veröffentlichte. Als das Datum der ersten Publikation über die Vakzination gilt das Jahr 1798. Dieses Ereignis gilt als der Anfang der klinischen Immunologie. In den Schriften Hahnemanns, finden wir keine Bemerkungen über den Heuschnupfen. Er beschreibt allerdings Nahrungs- und Arzneimittelüberempfindlichkeiten, deren außergewöhnlich heftige Verläufe er mit dem Begriff Idiosynkrasie bezeichnet. [626] (Hahnemann, 1921, § 117) In seinem Buch über das Heufieber schreibt H. Petov, Dozent für Innere Medizin an der Charitè Berlin, 1930: "Es hat nach alledem den Anschein, als ob das Heufieber gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Europa zuerst aufgetreten sei und allmählich häufiger wurde." [627] (Braun, 1995, S. 60ff.) Die Erstbeschreibung des Heuschnupfens geht auf das Jahr 1819 zurück und wurde von J. Bostock 1819 in London veröffentlicht. Dies geschah 8 Jahre nachdem Jenner die Mehrfach-Impfung mit Kuhpocken empfohlen hatte, da er erkennen mußte, daß die einmalige Impfung nicht zum sicheren Schutz vor der Erkrankung ausreicht. 1873 berichtete ebenfalls ein englischer Arzt, Charles Harrison Blackley, über seine Forschungen mit verdünnten Pollenaufschwemmungen. "Sein einwandfreier Nachweis, daß Gräserpollen die Ursache des Heufiebers sind, wurde jahrelang nicht anerkannt, weil er Homöopath war." {628] (Buchwald, 1994, S. 214) Die ersten Berichte über den Heuschnupfen stammen aus England. Wenn wir bei Petov lesen, daß das Heufieber am häufigsten im zweiten Lebensjahrzehnt beginnt, dann müssen wir uns daran erinnern, daß die damals übliche Zweitimpfung im 12. Lebensjahr durchgeführt wurde. Wenn wir uns vergegenwärtigen, daß die Intensität des Pollenfluges mit dem Ausklang des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts keine großen Unterschiede erfahren haben wird, müssen wir uns fragen, welche äußeren Bedingungen für das seuchenhafte Auftreten dieser inneren Empfindlichkeit des Organismus, der allergischen Reaktionsweise, die heute u.a. auch Neurodermitis und Asthma nach sich gezogen hat, zugrunde liegt. Es gilt, die Häufigkeit des Auftretens der Erkrankung sowie ihre geographische Verbreitung zu betrachten. "Sticker konnte 1907 zeigen, daß der Heuschnupfen in der Landbevölkerung auffallend selten vorkam, hingegen vielmehr unter der Stadtbevölkerung und hier besonders in den privilegierten Bevölkerungsschichten. Das heißt, die Krankheit verbreitete sich dort, wo geimpft wurde und nicht dort, wo die meisten Pollen flogen. Dabei läßt sich das bevorzugte Erstauftreten der Krankheit nach der Revakzination im 2. Lebensjahrzehnt statistisch belegen. In den 60er Jahren verlagerte sich übrigens der Zeitpunkt des Erstauftretens in das Kindesalter. Dieses epidemiologische Phänomen korreliert mit der Entwicklung der Mehrfachimpfung in den ersten beiden Lebensjahren. Heute erkranken schon Kleinkinder an Heuschnupfen. [629] (Buchwald, 1994, S. 215) Betrachten wir noch einmal die Entwicklung des zeitlichen Auftretens der Heuschnupfenerkrankung, so erkennen wir den Zusammenhang mit den veränderten Gepflogenheiten im Umgang mit der Pockenimpfung. Nach einer Statistik von Mohr aus dem Jahre 1905, zitiert bei Braun, lag der Zeitpunkt des Krankheitsbeginnes bei 520 betrachteten Heuschnupfenkranken meist im 2. und 3. Lebensjahrzehnt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts impfte man im allgemeinen nur gegen Pocken. Nach dem damals geltenden Impfgesetz war die Zweitimpfung für das 12. Lebensjahr vorgeschrieben. So ergibt sich die zeitliche Übereinstimmung des gehäuften Krankheitsauftretens zum Zeitpunkt der Zweit- und Drittimpfung. Das sozioökonomische Gefälle von der städtischen zur ländlichen Bevölkerung war bereits damals zu erkennen. Das gleiche Gefälle ließ sich auch bei der Betrachtung der Stadtbewohner wiederfinden. Auch hier gab es den Unterschied der privelegierten Schichten zu den Arbeitern. Diejenigen, die es sich leisten konnten, waren "besser durchgeimpft".... Dr. W. Splittstoeßer in "Goldrausch"


Hitler, Adolf ( bürgl. Schicklgruber )

Ferner möchte ich noch einiges von dem Wissen weitergeben, das Otti Votavova nach ihren Worten von Franz Bardon persönlich erhalten hat. Danach war Adolf Hitler Mitglied einer 99er-Loge. Außerdem waren Hitler und einige seiner Vertrauten Mitglieder des Thule-Ordens, der das äußere Instrument einer Gruppe tibetischer Schwarzmagier war, welche die Mitglieder dieses Ordens für ihre Zwecke benutzten. Nur wer diese Tatsachen kennt, kann jenen Satz verstehen, der sich in Hitlers Rede vom 30.1.1945 findet: „Es wird auch in diesem Kampf nicht Innerasien siegen, sondern Europa - und an der Spitze jene Nation, die seit eineinhalbtausend Jahren Europa als Vormacht gegen den Osten vertreten hat und in alle Zukunft vertreten wird: Unser Großdeutsches Reich, die deutsche Nation!” (Zit. aus „Hitler - Reden und Proklamationen 1932-1945” von Max Domarus). Zur Tarnung besaß Hitler mehrere Doppelgänger, die von ihm bei verschiedenen Gelegenheiten eingesetzt wurden. Von Hitler wurden Franz Bardon hohe Ämter in seiner Regierung angeboten, falls er ihm mittels seiner magischen Fähigkeiten helfen würde, den Krieg zu gewinnen. Außerdem sollte er die Adressen der übrigen 98 über die Erde verstreuten 99er-Logen an Hitler verraten. Als er seine Hilfe verweigerte, wurde er auf Hitlers Veranlassung den grausigsten Folterungen ausgesetzt. Vom Juni bis Oktober 1941 hielt man ihn u.a. in Breslau und Troppau gefangen. Dann wurde er entlassen, weil man glaubte, daß er aufgrund der zugefügten Verletzungen in kurzer Zeit sterben würde. Nach dem Kriege stellte Franz Bardon durch seine magischen Fähigkeiten fest, daß Hitler nach Südamerika geflohen war. Um nicht erkannt zu werden, hatte er einige Gesichtsoperationen vornehmen lassen. Zur Flucht von Hitler möchte ich noch anmerken, daß die Bild-Zeitung, am 5.3.1979 meldete, daß das Privatflugzeug von Hitler im südamerikanischen Dschungel gefunden wurde. Die wichtigste Frage zu dieser Meldung: „Wie kommt das Flugzeug von Hitler dorthin und wer hat darin gesessen?”, wurde bezeichnenderweise nicht gestellt! Dieter Rüggeberg in „Frabato” von Franz Bardon

24 In diesem Zusammenhang - und en passant auch als einen Hinweis darauf, daß die Verbindung Adolf Hitlers mit den Illuminaten für diesen Roman nicht erfunden worden ist - empfehlen wir dem Leser, einen Blick in Pauwels und Bergiers Aufbruch ins dritte Jahrtausend. Shea und Wilson in „Illuminatus 3 - Leviathan” [ Dieser Hinweis bezieht sich auf diverse Aussagen bezüglich der Förderung und Steuerung Hitlers durch die Thule-Gesellschaft, die dann vermutlich auch Mitglieder einer 99er Loge gehabt haben dürfte, womit zumindest das teilweise magische Element Hitlers erklärt wäre d.V ]


Horror

Ein Blick in die Welt beweist, daß Horror nichts anderes ist als Realität. ( Alfred Hitchcock, brit. Filmregisseur, 1899 - 1980 )


Humor

Humor ist nicht erlernbar. Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß an Herzensgüte voraus, an Geduld, Nachsicht und Menschenliebe. ( Curt Goetz, dt. Schriftsteller und Schauspieler, 1888 - 1960 )


Hunger

Wir leben in einer verrückten Welt. Menschen sterben vor Hunger, aber Schoßhündchen gehen an Verfettung ein. ( Norman Mailer, amerik.Schriftsteller, geb. 1923 )


Ich-Bewußtsein

Direkt im Mentalkörper befindet sich das sogenannte Ich-Bewußtsein, das eine Verbindung von Wille, Intellekt (Verstand) und Gefühl(Empfinden) ist. Ohne eines dieser drei Grundprinzipien gäbe es kein Ich-Bewußtsein, denn gerade diese Dreiheit im Mentalkörper macht das Ich-Bewußtsein im Geist des Menschen aus. Wird von diesen drei Prinzipien das eine oder das andere ausgeschaltet, so hört das Bewußtsein auf zu funktionieren.. Die Entfaltung dieser drei Grundprinzipien hängt von der allgemeinen Entwicklung und Reife ab. In hermetischer Hinsicht muß auch hier die Quantität und die Qualität beachtet werden. Die Quantität des Willens liegt in der Willenskraft und seine Qualität beruht auf dem Inhalt des Willens. Das gleiche Gesetz gilt für den Intellekt, bei dem es sich ebenfalls um eine intellektuelle Kraftseite und um eine qualitative Form handelt. Die quantitative Form des Intellektes hängt von der Ausdauer im Gebrauch sämtlicher intellektueller Fähigkeiten ab, die qualitative Form bestimmt die Entwicklung und den Reifegrad des Geistes durch den Inhalt der Gedanken. Das dritte Prinzip ist das Gefühlsleben und unterliegt denselben Gesetzen, indem die quantitative Seite die Tiefe und Intensität des Empfindens und die qualitative Seite den Inhalt des Fühlens zum Ausdruck bringt. Maßgebend ist die Stärke des Gefühls oder Empfindens, die von der jeweiligen Entwicklung des Menschen abhängt. aus „Frabato” von Franz Bardon


Impfungen

Die Studie zeigt, daß sich auch in hoch durchgeimpften Gruppen ein Infekt ausbreiten kann. Dr.W.Splittstoesser „Goldrausch”

Wenn Sie kein Formaldehyd, kein Quecksilber und kein Aluminium z.B. in den Tomaten haben wollen, die Sie essen, warum sollten Sie dann Ihre Kinder damit „spritzen” lassen. Fast alle Impfstoffe enthalten eine oder mehrere dieser drei Substanzen in unterschiedlicher Menge. Dieses Buch stellt eine ungeheuerliche und provozierende Frage zur Diskussion: Sind Impfungen vielleicht der Grund dafür, daß unsere Kinder und die Kinder dieser Welt, auf diese Weise behandelt, als chronisch kranke Menschen von den Produkten der pharmazeutischen Industrie abhängig werden? Dr. W. Splittstoesser in „Goldrausch”

Das gefährliche bei der Verabreichung dieser Substanzen bei Kindern bis zum 3. evtl. sogar bis zum 6. Lebensjahr ist jedoch, daß die Organreifung und insbesondere die Entwicklung des Gehirnes und des Immunsystemes in dieser Altersgruppe noch nicht abgeschlossen ist. Quecksilber vermag sowohl Genschäden als auch chronisch verlaufende Stoffwechsel- und Organsystemerkrankungen hervorzurufen bzw. das Auftreten der Erkrankungen bei vorhandener Anlage zu begünstigen. Ist die Zunahme von Persönlichkeitsstörungen und u.a. auch von Erkrankungen des atopischen Formenkreises wie z.B. von Allergien, Asthma und Neurodermitis möglicherweise die Folge der Schadstoff- und insbesondere der Quecksilberbelastung im frühesten Kindesalter durch das Impfen? Dr.W.Splittstoesser in „Goldrausch”


Inflation

Lenin hat zweifellos Recht, es gibt keine einwandfreie beziehungsweise subtilere Methode zur Zerstörung der bestehenden gesellschaftlichen Grundlagen als das Verderben ihrer Währung. Durch einen fortwährenden Prozeß der Inflation können Regierungen einen wesentlichen Teil des Wohlstandes ihrer Bürger heimlich und unbemerkt an sich reißen. Dieser Prozeß setzt alle verborgenen Wirtschaftskräfte auf seiten der Zerstörung ein und zwar auf eine Weise, die nicht einer unter einer Million Menschen diagnostizieren kann. ( J. Maynard Keynes, aus Des Griffin „Wer regiert die Welt“)


Inspiration

„Im Zuge eines Gespräches zwischen Johannes Brahms, dem Geiger und Musikkorrespondenten Arthur Abell und dem Violinvirtuosen Joseph Joachim eröffnete ihnen Brahms sein Geheimnis, wie er beim Komponieren zu Werke ging, bewegt von Seelenkräften in ihm und vom Geist des Allmächtigen selbst erleuchtet. Immer wieder kam Brahms auf Beethoven zu sprechen, wie dieser mit der höheren Macht in Verbindung trete, indem er bekannte, daß er eins sei mit dem Schöpfer, wenn er komponiere. Sehr wenige Menschen gelangen zu dieser Erkenntnis, weshalb es so wenige große Komponisten oder schöpferische Geister auf allen Gebieten menschlichen Bemühens gibt. Über all das denke ich nach, sagte Brahms, bevor ich zu komponieren anfange. Dies ist der erste Schritt. Wenn ich den Drang in mir spüre, wende ich mich zunächst direkt an meinen Schöpfer und stelle ihm die drei in unserem Leben auf dieser Welt wichtigsten Fragen: Woher - Warum - Wohin! Ich spüre unmittelbar danach Schwingungen, die mich ganz durchdringen. Sie sind der Geist, der die inneren Seelenkräfte erleuchtet, und in diesem Zustand der Verzückung sehe ich klar, was bei meiner üblichen Gemütslage dunkel ist; dann fühle ich mich fähig, mich wie Beethoven von oben inspirieren zu lassen. Vor allem wird mir in diesen Augenblicken die ungeheure Bedeutung der höchsten Offenbarung Jesu bewußt: ‘Ich und der Vater sind eins’! Diese Schwingungen nehmen die Form bestimmter geistiger Bilder an, nachdem ich meinen Wunsch und Entschluß bezüglich dessen, was ich möchte, formuliert habe, nämlich inspiriert zu werden, um etwas zu komponieren, was die Menschheit aufrichtet und fördert - etwas von dauerhaftem Wert. Sofort strömen die Ideen auf mich ein, direkt von Gott; ich sehe nicht nur bestimmte Themen vor meinem geistigen Auge, sondern auch die richtige Form, in die sie gekleidet sind, die Harmonien und die Orchestrierung. Takt für Takt wird mir das fertige Werk offenbart, wenn ich mich in dieser seltenen, inspirierten Gefühlslage befinde; ... ich muß mich im Zustand der Halbtrance befinden, um solche Ergebnisse zu erzielen - ein Zustand, in welchem das bewußte Denken vorübergehend herrenlos ist und das Unterbewußtsein herrscht, denn durch dieses, als einem Teil der Allmacht, geschieht die Inspiration. Ich muß jedoch darauf achten, daß ich das Bewußtsein nicht verliere, sonst entschwinden die Ideen.” Als ihn darauf Joachim unvermittelt fragte, warum nicht auch er Inspirationen wie Brahms empfangen könne, auch er habe sich bemüht zu komponieren, aber seine Werke „werden immer mehr vernachlässigt und bald vergessen sein”, erwiderte ihm Brahms: „Es ist schwierig, wenn nicht unmöglich, eine Erklärung dafür zu finden, warum einem Komponisten die Inspiration reicher zuteil wird als einem anderen, aber ich kann den Finger auf eine schwache Stelle in deiner Vergangenheit legen, Joseph - zuviele Ämter und Würden.” Oder wie steht es mit Anton Bruckner, dem Musikanten Gottes, der auf die Frage, woher er seine musikalische Schaffenskraft und seine Inhalte habe, nur stereotyp antwortete: „Von Gott”! Und Mozart: Biographen haben errechnet, daß er sein musikalisches Wissen in seinem kurzem Leben niemals erlernt und auch sein gigantisches Volumen an Kompositionen niemals in einer gewöhnlichen Art von Annäherung an ein Meisterwerk mit Versuch und Irrtum habe schaffen können 3), sondern nur durch absolut perfekte, treffsichere, irrtumsfreie, also übermenschliche Eruption an unendlich vollkommener Kunst. Hans Kronberger & Siegbert Lattacher „Auf der Spur des Wasserrätsels”


Intelligenz

Manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum Vereinfachen, manche zum Komplizieren. (Erich Kästner, dt.Schriftsteller,1899 - 1974 )


Intellektueller Verstand

Intellekt unterscheidet zwischen Möglichem und Unmöglichem, der Verstand zwischen Vernünftigem und Sinnlosem; jedoch auch das Mögliche kann sinnlos sein. (Max Born, Physiker)


Irrtum

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird; und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten - überall ist der Irrtum obenauf ! Und es ist ihm wohl und behaglich - im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. (Goethe)

Die Straße zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert. Volksweisheit

Irrtümer muß man teuer bezahlen, wenn man sie loswerden will. ( J.W.von Goethe )


Jehova

In niedrigen, überfüllten Räumen wurde hier immer von neuem die Frage erörtert, wer Schuld am Brande Roms vor zwei Jahren gewesen war. Waren es wirklich diese Verächter der latinischen Götter, die Christiani, die sich weder vor dem Bildnis des Jupiter noch vor dem des Kaisers beugten, die nie ein Opfer auf den Altären Roms darbrachten und aus jenem unruhigen Judäa stammten, in dem die hochmütigen Hebräer ihren allen anderen Völkern feindlich gesinnten Jehova fanatisch verehrten, waren es die Christiani, die Rom angezündet? Maria Schneider in "Apollonius von Tyana"


Kabbala

"Außer Zahl und Hieroglyphe vertrat aber auch jeder Buchstabe eine Idee, so daß also hebräische Buchstaben kombinieren Zahlen und Ideen kombinieren heißt. Die Entstehung des Tarot mit seinen 22 Initiationsstufen erklärt sich aus dieser "Wissenschaft", die besser eine `Kunst`, und zwar eine k ö n i g l i c h e zu nennen wäre, da sie nur von denen gehandhabt werden kann, die die Buchstabenzahlen mit den zugeordneten Kräften `begaben` können. - Und aus dieser lebendigen Wechselbeziehung heraus heißt auch cabbalisieren nichts anderes als ein Einwirken auf das Universum selber." Dr. Alfred Strauß (Graz), zit. in S. Ipares "Geheime Weltmächte", 1937


Kantinen und Restaurants

>>Es gibt einfach die Angst der Branche, geoutet zu werden<<, sagt der Block-Chef.>>Ich würde dem Gast die Convenience-Wahrheit nicht zumuten<<, sagte auch Martin Smura vom Holiday-Inn >>Crown Plaza<< zu einem Reporter der Woche. Denn die Wirte wissen ja, daß der Gast eigentlich etwas anderes will: >>Der Gast will Frische und Regionales<<, sagte Hamburgs Mövenpick-Küchenchef Manfred Schmitt. Mövenpick wirbt deshalb ja auch nachdrücklich mit Frische. >>Daß das unter Umständen auch Convenience bedeutet, will keiner so gerne aussprechen<<, meint Schmitt. Nur einige der großen Hotel-Konzerne bekennen sich zur Beutel-Cuisine: Interconti beispielsweise, die Holiday-Inn-Kette, Dorint und Mariott. Nur in seltenen Ausnahmefällen schöpft ein Gast mal Verdacht, daß der Koch seine Kunst den sogenannten >>Convenience<<-Produkten verdankt, den bequemen Beuteln. Solches ereignete sich, der Zeitung Die Woche zufolge, im Hotel Scandic Crown zu Offenbach. >>Ein nudelhungriger Gast<< bekam dort, so das Blatt, >>seine eben bestellte Pasta aus der Convenience-Küche so schnell, daß er mit ebenso rasanter Geschwindigkeit das Restaurant wieder verließ.<< H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf”


Kapitalismus

Würde man in Deutschland die heute verfügbare industrielle Technik zum Einsatz bringen, fielen neun Millionen Arbeitsplätze weg und die Arbeitslosigkeit stiege auf 38%. Der fortschreitende Prozeß der Automation und Arbeitsplatzvernichtung in der industriellen Produktion wird nicht aufzuhalten sein. Lassen sich die gewaltigen sozialen Konflikte vermeiden, die aus der Spaltung der Gesellschaft in arm und reich, aus dem Wegfall aller sozialen Sicherungssysteme, den Strukturen der Wohlstandsverteilung, kurz: dem Konkurs der sozialen Marktwirtschaft erwachsen werden? Jeremy Rifkin „Das Ende der Arbeit” [ Man kann es sicher auch als Zufall betrachten, daß die globale Überwachungstechnik just in der Zeit voll einsatzbereit ist, wo das Arbeitslosenheer droht, eine echte Macht darzustellen, interessant hierbei die Forcierung von HAARP, d.V. ]

John Gage, Topmanager bei der US-Computerfirma Sun Microsystems, stößt die Debattenrunde über <> an. Sein Unternehmen gilt als ein neuer Star der Branche, es entwickelte die Programmiersprache <>, der Aktienkurs von Sun Systems bricht an der Wall Street die Rekorde. <>, erklärt Gage knapp. Regierungen und deren Vorschriften für die Arbeitswelt seien bedeutungslos geworden. Er beschäftige, wen er gerade brauche, derzeit bevorzugt <>, die so lange arbeiten, wie sie können. Aus allen Erdteilen erhalte die Firma per Computer Bewerbungen, die für sich sprächen. <> Noch <<30 Sekunden>>, signalisiert ihm die Tafeldame. <> Selbstzufrieden wendet sich Gage an einen Tischnachbarn und schmunzelt: <> Die Sekunden, die ihm bis zum <>-Schild bleiben, genießt Gage den kleinen Seitenhieb. Der Angesprochene ist David Packard, Mitbegründer des High-Tech-Riesen Hewlett-Packard. Der greise Self-made-Milliardär verzieht keine Miene. Mit hellwachem Verstand stellt er lieber die zentrale Frage: <> <>, antwortet Gage trocken. <> Jetzt hakt der Diskussionsleiter, Professor Rustum Roy von der Pennsylvania State University, nach: <> Gage: <<16000. Sie sind bis auf eine kleine Minderheit Rationalisierungsreserve.>> Kein Raunen geht da durch den Raum, den Anwesenden ist der Ausblick auf bislang ungeahnte Arbeitslosenheere eine Selbstverständlichkeit. Keiner der hochbezahlten Karrieremanager aus den Zukunftsbranchen und Zukunftsländern glaubt noch an ausreichend neue, ordentlich bezahlte Jobs auf technologisch aufwendigen Wachstumsmärkten in den bisherigen Wohlstandsländern - egal, in welchem Bereich. Die Zukunft verkürzen die Pragmatiker im Fairmont auf ein Zahlenpaar und einen Begriff: <<20 zu 80>> und <>. H.-P. Martin, H. Schumann „Die Globalisierungsfalle”


Katastrophen

Und wer wollte annehmen, daß eine so abstrakte Idee wie die Verhinderung einer weiter entfernten größeren Katastrophe durch eine nahe große Katastrophe je die nötige Zahl von Anhängern fände ? ( Michael Lohmann )


Kinderrechte

Die Rechte des Kindes
1. Das Recht auf Gleichheit, unabhängig von Rasse, Religion, Herkunft oder Geschlecht.
2. Das Recht auf eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung.
3. Das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit.
4. Das Recht auf ausreichende Ernährung, menschenwürdige Wohnverhältnisse und medizinische Betreuung.
5. Das Recht auf besondere Betreuung im Falle körperlicher oder geistiger Behinderung.
6. Das Recht auf Liebe, Verständnis und Geborgenheit.
7. Das Recht auf unentgeldlichen Unterricht, auf Spiel und Erholung.
8. Das Recht auf Beteiligung an der Gestaltung der eigenen Umwelt.
9. Das Recht auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung und Ausbeutung.
10.Das Recht auf Schutz vor allen Formen von Diskriminierung und auf eine Erziehung im Geiste der weltweiten Brüderlichkeit, des Friedens und der Toleranz.
Die Konvention über die Rechte des Kindes, verabschiedet durch die UN-Generalversammlung 1989, von mehr als 150 Ländern ratifiziert aus „Goldrausch”


Klimaveränderung


Atmosphäre			
	ppm	ppb	ppb	
	Kohlendioxid	Methan	Distickstoffoxid	
Jahr	CO2	CH4	N2O	
1750	280	700	285	
1955	315			
1988	350			
1990				
1994		1666	309	
1995	360			
1996	362	1670	310	
1997	364			
				
ppm: parts per million; ppb: parts per billion	
Quellen: Der Fischer-Weltalmanach verschiedene Ausgaben	
Die Klimakatastrophe von Jonathan Weiner	

Erwärmung			
Änderung gegenüber dem Mittelwert der Jahre 1961-1990	
				
Jahr	Änderung in °C			
1990	 +0,36	wärmstes Jahr seit Messung 1861	
1994	 +0,2			
1995	 +0,4	wärmstes Jahr seit Messung 1861	
1996	 +0,22			
1997	 +0,44	wärmstes Jahr seit Messung 1861	
1998	 +0,58	wärmstes Jahr seit Messung 1861	
				
1998 : 20igstes Jahr in Folge mit überdurchschnittlichen 	
Mitteltemperaturen			
10 wärmsten Jahre nach 1983		
7 wärmsten Jahre seit 1990		
				
1998 verloren die Larsen- und Wilkins-Eisschichten in der 	
Antarktis 3000 km2 Fläche, fast halb soviel wie in den 	
gesamten 50 Jahren zuvor.		
Die grönländischen Eismassen gehen um ca. 3km3 pro Jahr 	
zurück.				
	Quellen: Der Fischer-Weltalmanach`97;`98;`99;`00	


Konkurrenten

Die geschickteste Art, einen Konkurrenten zu besiegen, ist, ihn in dem zu bewundern, worin er besser ist. (Peter Altenberg, österr. Schriftsteller, 1859 - 1919 )


Konsequenzen

Jeder Versuch, die Welt und die menschliche Natur zu formen, um einen selbstgewählten Lebensentwurf zu verwirklichen, wird zahllose ungeahnte Konsequenzen haben. Menschliches Streben wird immer ein Glücksspiel bleiben, denn zu irgendeinem unvorhersehbaren Zeitpunkt wird die Natur auf irgendeine nicht absehbare Art zurückschlagen. (Rene Dubos, Mirage of Health, 1959)


Konsumenten

Wenn der Verbraucher nicht mehr klar zwischen Realität und Simulation zu unterscheiden vermag, wenn ganze Abschnitte seines Lebens kommerziell programmiert werden können, ergeben sich psycho-ökonomische Probleme von atemberaubender Komplexität. Diese Probleme erschüttern unsere grundlegendsten Überzeugungen, nicht nur von Demokratie und Wirtschaft, sondern auch von Vernunft und geistiger Gesundheit. ( Alvin Toffler in „ Der Zukunftsschock” )


Kopfschmerzen

Eine Fähigkeit oder Anlage, die nicht eingesetzt wird, hat die Tendenz, den Körper als Gleichnis zu verwenden. Es wird symbolhaft am Körper gezeigt, was fehlt. Ist jemand etwa durchsetzungsschwach und hat daher Aggressionen verdrängt, oder er kann vielleicht aufgrund eines zu starken Über-Ichs seine sexuellen Triebe nicht zulassen, versucht das Unbewußte, dies in Form von Kopfschmerzen auszudrücken. Der Kopf steht symbolisch für Durchsetzung und Trieb. Die vasomotorischen Vorgänge bei Kopfschmerzen veranschaulichen das den ganzen Menschen erfassende Verkrampfen, Andrängen und Stauen der abgewehrten Aggression. Der Betreffende lebt dabei im Widerstreit zwischen den Ansprüchen einer aggressiven Durchsetzung und einer starken Abwehr, wobei die Hemmung von ihm selbst ausgehen kann (via Über-Ich) oder von außen aufgezwungen wird. In dieser Ambivalenz kommt es zu Frustrationserscheinungen, die u.a. eben in Kopfschmerzen zum Ausdruck kommen. Hermann Meyer "Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen"


Krankheiten

Der Luftkeimtheorie zufolge schwirrt der Cholera- und Pestbazillus in der Luft und tritt unter normalen Verhältnissen hygienischer Art nicht in Erscheinung. Er führt, von der Luft herkommend, zu Epidemien, denen Hundertausende Menschenleben zum Opfer fallen, gerade in sehr dicht bevölkerten, hygienisch schlecht betreuten Gegenden oder in Kriegszeiten. Sollte bei diesen Epidemien wirklich der biologische Zustand der Menschen, ...denn gar keine Rolle spielen? ... Ohne die aufgeworfenen Fragen auch schon beantworten zu wollen, muß doch hervorgehoben werden, daß der biopathische Zustand der Opfer der Pest und Cholera weit größere Aufmerksamkeit verdient als das Bakterium, über dessen Herkunft man sich im übrigen heute völlig im unklaren ist. Wilhelm Reich

Das Wort Krebs->>Disposition<< ist irreführend und nichtssagend. Wir wollen es daher durch den Ausdruck Karzinom-Biopathie ersetzen. Es ist Aufgabe dieser Abhandlungsreihe, den Prozeß nachzuweisen, der die Karzinom-Biopathie begründet. Unter Biopathien wollen wir alle Krankheitsprozesse zusammenfassen, die sich am autonomen Lebensapparat abspielen. Es gibt eine typische Grunderkrankung des autonomen Lebensapparates, die - einmal in Gang gesetzt - sich in verschiedenen symptomatischen Krankheitsbildern zu äußern vermag. Die Biopathie kann in einem Karzinom resultieren (>>Karzinom Biopathie<<), aber ebenso in einer Angina Pectoris, einem Asthma, einer kardiovaskulären Hypertonie, einer Epilepsie, Katatonie, paranoiden Schizophrenie, Angstneurose, in multipler Sklerose, Chorea, chronischem Alkoholismus etc. Wir wissen noch gar nichts darüber, welche Umstände die Entwicklung einer Biopathie in der einen oder anderen Richtung bestimmen. Wichtig ist uns zunächst das Gemeinsame aller dieser Erkrankungen: Es ist eine Störung der natürlichen Pulsationsfunktion des lebenden Gesamtorganismus. Eine Fraktur, ein lokaler Abszeß, eine Pneumonie, gelbes Fieber, rheumatische Perikarditis, akute Alkoholvergiftung, infektiöse Peritonitis, Syphilis etc. sind demnach keine Biopathien. Sie beruhen nicht auf Störungen der autonomen Pulsation des gesamten Lebensapparates, sind begrenzt und können eine Störung der biologischen Pulsation sekundär herbeiführen. Wilhelm Reich in "Der Krebs" [ Nach eigenen Angaben hat Wilhelm Reich mit seinem Orgon-Akkumulator zahlreiche Patienten von Krebs heilen können. Diese Heilerfolge und seine Forschungen zur Wettermanipulation führten in den USA 1956 zu Bücherverbrennungen und dem Verbot seiner Bücher sowie dem Handelsverbot der Orgon-Akkumulatoren. In der CSSR, wo Franz Bardon in den 50er Jahren Krebs bis zum zweiten Stadium bei etlichen Patienten heilte, kam es zur Verhaftung von Franz Bardon und zum Tod dieses großen Menschenfreundes während der Haft. Daher sei in diesem Zusammenhang noch einmal darauf verwiesen, daß die Siegermächte des zweiten Weltkrieges eine einvernehmliche "Gütertrennung" vornahmen. Der Vorwand des kalten Krieges als Beweis für den "Haß" der beiden Ideologien sollte doch relativiert werden, wenn man bedenkt, daß die Sowjetunion seit ihrem Bestehen am Tropf der USA hing und zwar wirtschaftlich finanziell als auch durch Lebensmittellieferungen. Die politische Stabilität der SU hätte jederzeit durch Nahrungsmittelembargos unterwandert werden können. Die zentrale Frage der Funktion des kalten Krieges läßt sich auch mit dem Hinweis der Staatsverschuldung und Technologieentwicklung beantworten. Das Argument der wahnwitzigen Forcierung der Atomwaffen ist ebenfalls nicht zutreffend, da nur sehr wenige Atomsprengköpfe in ca. 400 km Höhe gezündet ausreichen, um eine gesamte Volkswirtschaft lahmzulegen; die Auswirkungen des EMP auf Schaltkreise und Leitungen sind verheerend, praktisch kein Auto und kein Computer würden mehr funktionieren, die Kommunikation wäre "tot" d. V. ]


Krebs

Wie Krebs entsteht, ist kein Geheimnis mehr. (Robert A.Weinberg, MIT)

Die Krebsgeschwulst ist nur ein Symptom der Krebserkrankung. Daher trifft die lokale Behandlung der Krebsgeschwulst, sei es nun durch Operation, sei es durch Radium- oder Röntgenbestrahlung, nicht die Krebserkrankung als solche, sondern nur eines ihrer sichtbaren Symptome. Auch der Krebstod ist nicht dem Vorhandensein eines oder mehrerer Geschwülste zuzuschreiben. Der Krebstod ist vielmehr der letzte sichtbare Ausdruck der biologischen Allgemeinerkrankung „Krebs”, die auf Zerfall des Gesamtorganismus beruht. Wilhelm Reich

Ich entschloß mich, die Kranke gleichzeitig mit dem physikalischen Orgon und der Technik der psychiatrischen Orgontherapie zu behandeln. Sehr bald stellte sich ein lebhaftes Fragen ein: >>Tut es beim Geschlechtsakt weh?<< >>Wann werden Sie mich vergewaltigen?<< (Diese Kranke hatte wie so viele an chronischem Sexualhunger Leidende unter schweren Vergewaltigungsphantasien zu leiden. Sie glaubte fest, daß eine Frau nicht allein in einem Raum mit einem Manne verweilen könne, ohne vergewaltigt zu werden.) >>Bewegt der Mann sein Glied in der Scheide? Das tut doch weh!<< >>Was tut man, wenn man zuviel Kinder bekommt?<< (Sie wußte nichts von Empfängnisverhütung.) >>Muß eine Frau dem Mann nachgeben, wenn er von ihr Befriedigung fordert? Ich habe Angst davor.<< Die Kranke wußte keinen Bescheid über die primitivsten Fragen des Geschlechtslebens. Als Kind hatte sie ihre Mutter mit Fragen darüber bedrängt, aber sie war zurückgewiesen worden. Von da ab fragte sie niemand mehr und glaubte nun, daß man >>solche Dinge<< nicht wissen dürfte. Sie hatte eine starke Bindung an den Vater entwickelt. Er war autoritärer Erzieher und strenger Moralist gewesen, der die ersten Pubertätsregungen des Mädchens sofort unterdrückt hatte. Bald darauf entwickelte sie perverse Phantasien, unter denen sie litt. Die brutale Vergewaltigung stand stets im Vordergrund. Daraus entwickelte sich panische Angst, sobald ihr ein Junge nahekam. Mit der Angst gingen schon in der Pubertät Spasmen des Genitals einher. Diese Spasmen blieben als chronische Beschwerden bestehen. Sie schloß sich immer mehr von Kontakt mit Männern ab und vereinsamte. Sie hatte die üblichen Irrlehren aufgenommen und charakterlich verankert: Das Sexuelle ist böse, teuflisch, eine schreckliche Sünde wider Gottes Gebot. Man hat Geschlechtsverkehr nur in der Ehe, und auch da nur, um Kinder zu zeugen. (Dem widersprach natürlich alles, was sie um sich herum erlebte.) Der Mann ist ein böses Geschlechtstier, das Mädchen vergewaltigt, um seine >>Lust zu stillen<<. Frauen haben keine Sexualität, sondern gebären nur Kinder. Sie haben Geschlechtsverkehr mit dem Mann nur, weil er >>das braucht<<. Wenn man sich selbst befriedigt, verkrüppelt man, wird Idiot, verliert Lebenssaft aus dem Rückenmark etc. (Demzufolge hatte sie sich nie richtig selbst befriedigt, aber seit der Kindheit nachts ihre Hände krampfhaft unbewegt am Genitale gehabt). Menschen unterscheiden sich vom Tier dadurch, daß sie nicht sexuell sind. Das Tierische ist niedrig und hat bekämpft zu werden. Alles Sexuelle ist tierisch. Man hat die >>idealen Werte<< zu pflegen, und man darf keine >>bösen Gedanken<< haben. Sie hatte natürlich >>böse Gedanken<<, fühlte sich infolgedessen schuldig, krampfte noch mehr ein und bekam nur noch bösere Gedanken. Schon als Kind entwickelte sie brutale und sadistische Phantasien, die sie unter Ängsten scharf abwehrte. Sie hatte Impulse den Männern um sie herum die Genitalien abzureißen oder abzubeißen. Wenn sie mit einem Jungen (in der Pubertät) tanzen sollte, brach der Impuls, ihn zu erwürgen, durch. Dies ging mit schwerer sexueller Erregung einher. Sie kroch noch mehr in sich zurück. Ihr Vater warnte sie vor den Geschlechtskrankheiten. Er gab ihr den Eindruck, daß man durch Geschlechtsverkehr unter allen Umständen geschlechtskrank würde. Aber er sagte ihr nicht, wie man sich gegen Infektion schützt. So blieb sie hilflos sich selbst überlassen, zerrissen von Sehnsucht nach und Angst vor Liebe. Das trieb zu real gefährlichen Situationen. Die Neugierde trieb sie dazu, völlig fremden Männern nahezukommen und verschiedene Praktiken auszuüben, nur um dann entsetzt zu fliehen und für Monate sich völlig abzusperren. Es ist begreiflich, daß es gerade diese Angst war, die sie in gefährliche Situationen brachte. Sie hatte den Drang herauszufinden, ob es wahr wäre, was ihr eingebleut worden war. Diese Angst war Ausdruck ihres lebendigen Drängens nach Befriedigung. Dies bestätigt, was die Sexualökonomie seit jeher behauptet: Die Zwangsmoral und Askese erzeugt das gerade Gegenteil des Beabsichtigten, sexuelle Kriminalität und Perversionen. Sie wußte nicht, wie ihr Genitale gebaut war. Der Gedanke, daß sie es eigentlich wissen müßte (gab ihr doch ihr Genitale soviel zu schaffen), ließ daher nie locker. Er meldete sich bei harmlosen Gesprächen mit männlichen und weiblichen Bekannten. Und sie mußte wieder flüchten und sich zurückziehen. Nur einmal, mit 20 Jahren, verliebte sie sich ernst in einen Jungen und versuchte durchzubrechen. Doch sie sank hilflos zurück. Sie >>ging in Stücke<< (>>went to pieces<<). Das heißt, die sexuelle Erregung wurde so kräftig und der genitale Krampf verstärkte sich momentan derart, daß sie Selbstmord begehen wollte. Der Geschlechtsakt war ihr nicht anders als in Form einer brutalen Vergewaltigung vorstellbar. Schon in der Pubertät litt sie infolge der Riesenstauung an Arbeitsstörungen. Sexuelle Zwangsgedanken drängten sich immer vor, wenn ihr Arbeitsinteresse rege wurde. Offenbar provozierte die emotionelle Anregung durch Arbeit gleichzeitig die Sexualerregung, die so gefürchtet war. Die Sexualstauung ist die wichtigste Ursache der Arbeitsstörungen im Pubertätsalter. Mit den Jahren versagte daher ihre Arbeitsfähigkeit mehr und mehr; sie stumpfte ab, bis sie den Zustand kompletter emotioneller Öde der letzten zwei Jahre erreichte. Die charakterliche und emotionelle Öde ging nun seit etwa zwei Jahren in körperliche Schrumpfung über. Ich ging bei diesen ersten Versuchen an einer Schrumpfungsbiopathie von folgender Voraussetzung aus: Sexualstauung, die die >>Stauungsneurose<< erzeugt, liegt ebenso der Krebsschrumpfung wie der kardiovaskulären Biopathie zugrunde. Es muß aber einen wesentlichen Unterschied zwischen Krebs und kardiovaskulären Biopathie geben. Die Krebsindividuen zeigen überwiegend emotionelle Milde und charakterliche Resignation. Die Menschen dagegen, die an Hypertonie des Gefäßsystems, also an chronischer vaskulärer Kontraktion leiden, sind im Gegensatz zum Krebsindividuum überwiegend leicht erregbare >>emotionell labile<<, sozusagen explosible Organismen. Das drückt sich in den akuten Angstanfällen deutlich aus. Dagegen habe ich bisher nie Krebskranke mit lärmenden Emotionen, Wutausbrüchen etc. gesehen. Wir sind daher berechtigt, trotz der gemeinsamen Grundlage der Sexualstauung auf spezifische Unterschiede zwischen den zwei Formen von Biopathie zu schließen. Es kommt wesentlich darauf an, wie der Organismus auf die gestaute Sexualerregung reagiert, nachdem sie einmal zustandekam. Wir sind bei der Erforschung neuer Zusammenhänge immer wieder gezwungen, Annahmen zu machen, die sich aus den Krankheitsbildern aufdrängen, ohne mit Sicherheit behaupten zu können, daß diese Annahmen richtig sind. Wir müssen es weiteren Erfahrungen überlassen, unsere Annahme zu bestätigen oder zu widerlegen. Man kann ja nie schmiegsam, aufmerksam und selbstkritisch genug in solchen Dingen sein. Kurz, der klinische Vergleich der Krebsbiopathie mit der Gefäßhypertonie zwang dazu, eine grundsätzlich verschiedene Verarbeitung der aufgestauten Sexualerregung im Biosystem anzunehmen: Bei der vaskulären Biopathie (Angstneurosen infolge Abstinenz) bleibt die Sexualerregung biologisch, physiologisch und emotionell dauernd lebendig. Mit anderen Worten, der biologische Kern des Organismus, der autonome Lebensapparat, produziert weiter Energie in vollem Ausmaße. Der Organismus reagiert dagegen im Kontraktionszustand mit Angst - oder Wutausbrüchen und mit körperlichen Symptomen, wie mit Basedow oder Diarrhoe, etc. Beim Krebs dagegen gibt der biologische Kern in der Energieproduktion nach. Mit dieser Verminderung der Energieproduktion werden Emotionen und Erregungen mit der Zeit schwächer und schwächer. Dadurch ist die Funktion des Energieumsatzes im Organismus weit intensiver gestört als bei Störungen mit auffälligeren Symptomen wie der Hysterie. Ein Angstausbruch ist, funktionell gesehen, noch immer eine Energieentladung wenn auch pathologischer Art. Chronische emotionelle Stille dagegen muß mit bioenergetischer Stille im Zell- und Plasmasystem einhergehen. Ich zögere noch, kann aber nicht umhin, hier von einer >>Erstickung des Zellenergiesystems<< zu sprechen. Man kann vorläufig nur ahnen, daß es bei den resignativen Charakteren so etwas wie ein allmähliches Stillstehen der Energiefunktionen des Lebensapparates gibt. Wilhelm Reich in "Die Entdeckung des Orgons - Der Krebs"

...Nun ist aber klar, daß aus einer einfachen Narbe, einer Warze, einer Verletzung oder chronischen Irritation etc. kein Krebs hervorgehen kann, wenn nicht im Kern des biologischen Systems grundsätzliche Störungen der Lebensfunktion bereits vorliegen, die sich dieser lokalen Schädigung schließlich bemächtigen. In welcher Weise geschieht das? Wilhelm Reich "Der Krebs"


Krieg

Der Krieg an sich kann eine wertvolle Ware sein. Allein die Tatsache einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Menschengruppen kann, unabhängig davon, worum die Menschen kämpfen, als solches für irgendjemanden wertvoll sein. Ein augenfälliges Beispiel dafür ist ein Waffenhersteller, der Kriegsmaterial an kriegführende Staaten verkauft, oder ein Kreditinstitut, das Regierungen in Kriegszeiten Darlehen gewährt. Beide können allein aus dem Vorhandensein eines Krieges wirtschaftlichen Nutzen ziehen, sofern sie selbst durch die Gewalt nicht unmittelbar betroffen sind. Der Wert des Krieges als Ware liegt aber nicht nur einem finanziellen Gewinn: Krieg kann ein wirksames Mittel zur Aufrechterhaltung der sozialen und politischen Kontrolle über eine große Bevölkerung sein. William Bramley in „Die Götter von Eden”


Kritik

Mit Freunden spricht man offen, aber nicht öffentlich. ( Egon Bahr, dt. Journalist und Politiker, geb. 1922 )

Lieber von den Richtigen kritisiert als von den Falschen gelobt werden. ( Gerhard Kocher, schweiz. Gesundheitsökonom, geb. 1939 )


Kultur

Jegliche Katastrophe kann schon morgen eintreffen. Unsere sogenannte Kultur ist nur noch ein Kartenhaus. Alles ist fraglich geworden. ( Eugene Ionesco, Dramatiker; in einer Festrede zu den Salzburger Spielen 1972 )


Landwirtschaft

Man hat zu der Maßnahme gegriffen, Ackerland brachliegen zu lassen und die Farmer zu bezahlen, damit sie es nicht bebauten, und trotzdem haben unsere Farmer einen so schwindelerregenden Ernteüberschuß, daß der amerikanische Steuerzahler im Jahre 1962 über eine Milliarde Dollar an jährlichen Gesamtverwaltungskosten für das Programm der Einlagerung überschüssiger Nahrungsmittel ausgab. Wird die Lage vielleicht gebessert, wenn eine Abteilung des Landwirtschaftsministeriums sich bemüht, die Produktion zu drosseln, während eine andere Abteilung, wie es im Jahre 1958 geschah, feststellt:”Man nimmt allgemein an, daß die Verkleinerung der Anbaufläche für Feldfrüchte gemäß den Bestimmungen der Bodenkreditbank das Interesse an der Verwendung chemischer Mittel wecken wird, um auf dem weiterhin bebauten Land ein Höchstmaß an Erträgen zu erzielen.” (aus „Der stumme Frühling” von Rachel Carson)

...noch im Tode eine charakteristische Haltung zeigte. Der Rücken war gekrümmt und die Vorderbeine, an denen die Krallen der Pfötchen sich fest zusammengekrampft hatten, waren eng an die Brust gezogen... Der Kopf und der Hals waren ausgestreckt, und oft enthielt das Mäulchen Erde, woraus man schließen konnte, daß das sterbende Tier sich in den Boden verbissen hatte. Wer ist unter uns, der nicht etwas von seiner Menschenwürde einbüßte, wenn er Taten zustimmt, die einem lebendem Geschöpf so großes Leid zufügen können? R.Carson "Der stumme Frühling"


Langlebigkeit

Er erzählte Sir Philipp, er habe sein Leben dreimal erneuert und beschlossen, es aber nicht noch ein weiteres mal zu tun, da er seines Weiterlebens überdrüssig sei. Ungeachtet seiner großen Begabungen gestand Harun ein, dass ihn eine tiefe Schwermut verzehre und beklagte, dass es für ihn unter der Sonne nicht Neues mehr gebe; er sagte, dass, obwohl ihm unbegrenzte Mittel zur Verfügung ständen, der Reichtum aufgehört habe, ihm Genuss zu bereiten und er ziehe es deshalb vor, so einfach wie ein Bauer zu leben; alle Neigungen und Leidenschaften des menschlichen Herzens hätten sich in ihm erschöpft und das ganze Universum erscheine ihm wie eine Einöde. Harun pflegte wiederholt mit wehmütiger Feierlichkeit zu erklären: "Die Seele ist nicht dazu bestimmt, länger als für den üblicherweise den Sterblichen zugemessenen Zeitraum auf der Erde und in der Hülle des Fleisches zu verweilen, und wenn wir durch unsere Kunst die Mauern des Leibes erneuern und sie in denselben zurückhalten, so murrt sie, wird träge und entmutigt." Sir Edward Bulwer-Lytton in "Das Lebenselixier"


Lauschangriff

Der Rufnummern-Scanner schneidet immer dann mit, wenn ein bestimmter verdächtiger Anschluß angewählt wird oder jemand von ihm aus telefoniert. PM 10/96

Der Stimmprofil-Analyzer ist mit den Stimmen verdächtiger Personen gefüttert. Jedesmal wenn diese Stimmen irgendwo auf der Welt ertönen, laufen die Aufzeichnungsgeräte an. PM 10/96


Leben

Wir fragen immer nur, ob es ein Leben nach dem Tode gebe. Wir sollten fragen: Gibt es ein Leben nach der Geburt? Samuel Beckett


Lebenslauf

Schopenhauer weist darauf hin, daß ein Lebenslauf, wenn man ein fortgeschrittenes Alter erreicht hat und zurückblickt, den Anschein erweckt, als hätte er Stetigkeit, Ordnung und Planmäßigkeit besessen, so als sei er von einem Romanschriftsteller komponiert worden. Ereignisse, die, als sie geschahen, zufällig und momenthaft zu sein schienen, erweisen sich als unerläßliche Faktoren in der Komposition einer zusammenhängenden Geschichte. Aber: Wer hat diese Geschichte komponiert? Schopenhauer meint, daß unser ganzes Leben - genauso wie unsere Träume, die durch einen Aspekt unseres Selbst, dessen wir uns nicht bewußt sind, Gestalt gewinnen - durch den Willen in uns geprägt ist. Und gerade so wie Menschen, denen wir offensichtlich rein zufällig begegnen, zu bedeutsamen Wirkungskräften in unserem Leben werden, so wird man selbst, ohne sich dessen bewußt zu sein, zu einem Wirkungsfaktor, der dem Leben der anderen Bedeutung verleiht. Alles verbindet sich miteinander zu einer großen Symphonie, in der jedes Moment unbewußt jedes andere prägt ... ein großer Traum eines träumenden Einzelnen, in dem alle Traumgestalten ebenfalls träumen ... Alles steht in Wechselbeziehung zu allem anderen, so daß man niemanden verantwortlich machen kann. Ja, es ist sogar so, als stünde eine einzige Absicht hinter allem, die immer einen bestimmten Sinn ergibt, obwohl niemand weiß, welcher Sinn dies ist und ob man im Leben auch gelebt hat, was tatsächlich beabsichtigt war. Joseph Campbell („Die Entdeckung des Chaos” von John Briggs und F. David Peat)


Lebensmittelzutaten

Mittlerweile nehmen die Menschen mehr industrielle Ingredienzen als manche echten Lebensmittel zu sich: So verspeisen die Deutschen beispielsweise pro Kopf in jedem Jahr 11 Kilo Bananen und 16,6 Kilo Tomaten, aber 18,8 Kilo industrielle Lebensmittelzutaten. Das sind jene Ingredienzen, die auf den Packungen im Kleingedruckten aufgeführt sind: vom Hühnerpulver bis zum Hefeextrakt, von Aroma bis Zitronensäure, von Flüssigrauch bis zu Glutamat, dazu Emulgatoren, Stabilisatoren, Säureregulatoren, auch pulverisiertes Huhn, Vollei, Rinderfett, Farbstoffe. Die Briten bringen es auf 24 Kilo, die Niederländer sogar auf 29,9 Kilogramm. Hans Ulrich Grimm „Aus Teufels Topf”


Lehren

Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker, 1850 - 1938 )


Leidenschaften

Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen. ( Francois Duc de La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613 - 1680)


Lenin, Wladimir Iljitsch (bürg. W.I. Uljanow)

Als gleich nach dem Oktoberputsch die Genossen die Todesstrafe für Deserteure abgeschafft hatten, erregte sich Lenin: „So ein Unsinn. Wie kann man denn eine Revolution ohne Erschießungen durchführen?” Allein 1921, vier Jahre nach dem Sieg, wurden 4337 Rotarmisten exekutiert. Einige wörtliche Befehle Lenins:
- ”Einen von zehn, die sich des Müßiggangs schuldig machen, auf der Stelle erschießen.”
- ”Können nicht weitere 20 000 Petrograder Arbeiter mobilisiert werden, plus 10 000 Bourgeois, mit hinter ihnen aufgestellten Maschinengewehren, die ein paar hundert erschießen?”
- ”Hunderte von Prostituierten, welche die Soldaten betrunken machen, ehemalige Offiziere und dergl. sind zu erschießen und abzutransportieren.”
- ”Bieten Sie sämtliche Kräfte auf, um die korrupten Beamten und Spekulanten von Astrachan zu erschießen. Man muß diesem Pack eine derartige Lehre erteilen.”
- ”Solange wir nicht mit Terror gegen Spekulanten vorgehen, also keine standrechtlichen Erschießungen durchführen, wird nichts dabei herauskommen.”
- ”Mit Räubern muß man ebenso verfahren und sie auf der Stelle erschießen.”
- ”Meiner Meinung nach muß man den Einsatz von Erschießungen (als Ersatz für die Verbannungen ins Ausland) verstärken.”
- ”Bürger, die sich weigern, ihren Namen zu nennen, werden auf der Stelle und ohne Gerichtsverhandlung erschossen... Familien, die Banditen verstecken, werden verhaftet und verbannt. Der älteste Arbeiter der Familie ist ohne Verfahren sofort zu erschießen. Dieser Befehl ist erbarmungslos auszuführen.” Die Erschießungsobsession hatte Lenin schon, ehe er erwarten konnte, sie in die Tat umzusetzen. Auf die Frage, was nach einem Sieg mit den Beamten des alten Regimes geschehen solle, hatte er in der Emigration keinen Augenblick gezögert: „Wir werden den Mann fragen: „Wie stellst du dich zur Revolution? Bist du dafür, oder bist du dagegen?” Wenn er dagegen ist, werden wir ihn an die Wand stellen. Ist er dafür, so werden wir ihn willkommen heißen und ihn auffordern, mit uns zu arbeiten.” Ehefrau Nadeschda Krupskaja grummelte gegenüber Lenin: „Ja, und ihr werdet selbstverständlich die wertvolleren Menschen erschießen, weil sie den Mut haben, zu ihrer Überzeugung zu stehen.” ... Für die aktive Regierungszeit Lenins vom Dezember 1917 bis zum Februar 1922 lassen sich mindestens 140 000 Exekutierte und ebenso viele bei der Unterdrückung von Aufständen Getötete zählen. Welch ein Multiplikator der Opferzahl des Zaren - eine orgiastische Vergeltung für den Tod des Bruders Alexander. Der Spiegel Nr. 29/19.7.99 [ In diesem ungewöhnlich guten Artikel, der über etliche Seiten ging, war leider keine Rede von Mitgliedschaften bei freimaurerischen Logen und auch keine Rede von den Kreisen, die nicht nur im Hintergrund die Oktoberrevolution geplant hatten, sondern auch die beiden Weltkriege. Im Quellenverzeichnis befinden sich aber ausgezeichnete Bücher, die auch hierüber einiges zu berichten wissen. Leider gehören diese Titel in das Schema „Verschwörungsliteratur” und alle, die so etwas lesen, haben psychische Probleme, wenn man den Ausführungen der bezahlten Kritiker dieser Werke Glauben schenken darf - aber das tun wir ja nicht. d.V. ]


Lernen

Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen. (Sokrates, griech. Philosoph, 470 - 399 v. Chr. )

Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln. (Erich Kästner, dt. Schriftsteller,1899-1974)

Die neue Bildung muß den Menschen lehren, Informationen zu klassifizieren und umzuklassifizieren, ihren Wahrheitsgehalt festzustellen, wenn nötig Kategorien zu ändern, vom Konkreten zum Abstrakten überzugehen und umgekehrt, Probleme aus einer neuen Blickrichtung zu sehen - sich selbst etwas zu lehren. Der Analphabet von morgen wird nicht der Mensch sein, der nicht lesen kann, sondern derjenige, der nicht das Lernen gelernt hat. ( Herbert Gerjuoy, Psychologe, Human Resources Research Organization, aus Alvin Tofflers „Der Zukunftsschock”)

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen. ( Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 - 1965 )

Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. ( Adolf Hitler in „Mein Kampf” )


Lorbeeren

Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle. ( Mao Zedong, chin. Politiker, 1893 - 1976 )


LSD

Lanciert von den messianischen Lobgesängen des Timothy Leary und von unverantwortlichen Fanatikern gratis an Tausende von jungen Leuten verteilt, hatte LSD bald in allen amerikanischen Universitäten Anhänger und verbreitete sich fast ebenso schnell in Westeuropa.LSD Besessenheit wurde begleitet von einem neu erwachenden Interesse für Marihuana, einem Rauschgift, mit dem die Beatniks lange experimentiert hatten. Aus diesen beiden Quellen, der Beatnik-Subkultur der mittleren fünfziger und der LSD-Subkultur der frühen sechziger Jahre... ( Alvin Toffler „Der Zukunftsschock” )


Lucifer

Der Tod, das Gesetz der Welt, das satanische Prinzip, ist ein Hilfsmittel zur Erfahrung der Einheit und Beständigkeit. Lucifer heißt Lichtträger. Er hilft, das Licht zu offenbaren. Ohne den Widersacher, den Herrscher dieser Welt, wäre die Einheit nicht erfahrbar. Deshalb ist Satan der Lieblingsengel Gottes. Sein Fall ist nichts anderes als die Fehleinschätzung des Widersachers (2)durch den Menschen (5). Michael Stelzner in „Die Weltformel der Unsterblichkeit”; Die Klammerzahlen beziehen sich auf die uralte Bedeutung der Zahlen und der Sprache, bevor ihnen der qualitative Aspekt genommen wurde, die zwei bezieht sich hierbei auf Satan als Gegenspieler zu Gott, die 5 ist das Symbol des Individuums-weshalb das Pentagramm schon seit jeher in der Magie als Menschsymbol verwandt wird.


Lügen

Daß wir einander erfolgreich belügen, ist natürlich; daß wir uns selber erfolgreich belügen, ist ein Wunder der Natur. ( Robert Ardrey )

Lüge ist das Gesetz unseres Lebens, es gibt zwei Wege daraus. Alkohol ist der eine und Tod der andere. ( Tennessee Williams, amerik. Dramatiker, 1911-1983 )


Magie

Wenn es bestimmte Voraussetzungen für den Glauben an magische Kräfte gibt, der es ermöglicht, die erforderlichen magischen Kräfte auszuüben, so werden sich diese Voraussetzungen unweigerlich einstellen. ( Stephen King in „Es” , Pseud., amerik. Schriftsteller )


Männer

Alles, was Männer tun, ist erhaben und lächerlich zugleich. (Marie Luise Kaschnitz,dt. Schriftstellerin,1901-1974)

Ein Männerabend mit Glotze, Bier und Chips ist tausendmal besser als ein nobles Abendessen mit einer Frau, die ja doch immer nur Komplimente hören will. ( John Mc Enroe, amerik. Tennisspieler, geb. 1959 )


Marketing

In den eigenen Körper verliebt zu sein, ist ein im Unterbewußtsein manches Erwachsenen fortbestehender infantiler Zug...Ob es moralisch ist, ihn auszunutzen... um Waren zu verkaufen... steht auf einem anderen Blatt. (Fortune)

Wir könnten unsere Vertriebsleistung im Inland um 25 Prozent steigern, wenn sich alle Beschäftigten angewöhnen würden, jeden Kunden, den sie sehen, freundlich zu begrüßen. ( Hilmar Kopper, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank AG )


Maskerade

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut. ( Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller, 1742 - 1799 )


Materie

„... Dieses Problem löst man jedoch mit Hilfe eines ungewöhnlichen Materiezustandes, den man auch als „Kohlenstoff-Nanotubus” bezeichnet. Die Chemiker interessieren sich in letzter Zeit stark für diese Hohlzylinder aus Kohlenstoffatomen, die hundertmal stabiler als Stahl sind, und das bei nur einem Sechzigstel dessen Gewichts. ( Aus „Zukunftsvisionen” von Michio Kaku )


Matsch

Wenn niemand was dagegen tut, dann verwandelt sich alles in einen mausgrauen Matsch. ( Boulding )


Medizin

Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer. Man ist seines Todes nicht mehr sicher. (Hermann Kesten, dt. Romanautor, geb. 1900 )

Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich. Mark Twain


Mehrheit

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen`gen nur gewesen. ( Schiller )


Meinungsfreiheit

Wenn die ganze Menschheit mit Ausnahme eines einzigen derselben Meinung wäre, so hätte sie ebensowenig Recht, ihn zum Schweigen zu bringen, wie er sie. ( John Stuart Mill, engl. Philosoph und Nationalökonom, 1806-1873 )


Meisterwerke

Das Werk eines Meisters riecht nicht nach Schweiß, verrät keine Anstrengung und ist von Anfang an fertig. ( James McNeill Whistler, amerik.-engl. Maler und Grafiker, 1834 - 1903 )


Memoiren

Memoiren sind ungefähr das Gegenteil einer Klarsichtpackung. David Frost


Men in Black

Es gibt jedoch eine ganze Reihe beunruhigender Berichte über Begegnungen mit den üblen MIBs, die einfach nicht beiseite zu schieben sind, Geschichten, die so unglaublich sind, daß Zeugen sie aus Angst, sich der Lächerlichkeit preiszugeben, nur selten erzählen. Und wenn die parapsychologischen Fähigkeiten der MIBs tatsächlich bestehen, dann liegt es auf der Hand, daß wir es dabei nicht mit Einschüchterungsversuchen der Behörden zu tun haben... . ( Timothy Good, brit. UFO-Forscher )


Menschen

Viele aber verharren bis zu ihrem leiblichen Tode bei der kindlichen Meinung, daß der Mensch nichts als ein etwas höher entwickeltes Tier sei, dessen Aufgabe und Zweck sich in Essen, Trinken, Kinderzeugen und Geschäftemachen erschöpfe. Die Grenzscheide zwischen Tier und Mensch, mein Leser, führt in Wahrheit mitten durch die heutige Menschheit hindurch. Du brauchst Dich nur umzusehen, um diesen Satz bestätigt zu finden. Du siehst Füchse und Schakale, Geier und Pfauen, Raubkatzen und Kühe, aber wenig Menschen. Du siehst diese Tiere mit allen Tierinstinkten, durch alle Gesellschaftsklassen, in allen Berufen, es gibt da äußerlich keine Scheidung. Du siehst sie zuweilen in Ehren und Machtstellungen und wunderst dich dann nicht mehr, warum so mancherlei Gerichts- und Geschäftspraxis einem Verbrecheranschlag, warum die „hohe Politik” gar so sehr einem Narrentanz gleicht. Prüfe die Motive und du findest - das Tier. ( Dr.G.Lomer „Lehrbriefe zur geistigen Selbstschulung”)


Minorität

Alles Gescheite ist in der Minorität. (J.W.von Goethe, dt.Dichter 1749 - 1832)


Mitteilungen

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. ( Leonardo da Vinci, ital. Maler und Naturforscher, 1452 - 1519 )


Mißtrauen

Schwäche ist mißtrauisch. ( Wilhelm Busch, dt. Maler, Zeichner und Dichter, 1832-1908 )


Moral

Das Unbewußte ist viel moralischer, als das Bewußte wahrhaben will. ( Sigmund Freud, österr. Psychoanalytiker, 1856 - 1939 )


Mord ( perfekter )

Zweifellos hat es perfekte Morde gegeben, sonst wüsste man ja etwas von ihnen. Alfred Hitchcock, 1899-1980


Müllentsorgung

Am 9. April 1992 verbreitete die Firma >>Karim Osazu & Co.<< aus Nigeria folgendes, ebenfalls beispielhafte Angebot (Dokument S. 41) : Im Vertrauen teilen wir Ihnen mit, daß wir einen Kunden haben, der großen Industriezweigen helfen kann, Industrie- und Giftmüll zu entsorgen. ...Ein westafrikanisches Land ist bereit, Industrie- und Giftmüll als Chemikalien anzunehmen, die Abkommen sind mit führenden Regierungsmitgliedern getroffen worden. Dieses Angebot ist nicht offiziell und äußerst vertraulich, es muß als solches behandelt werden. ... Der Vertrag kann über Jahre genutzt werden, so lange, wie er unveröffentlicht und geheim bleibt... Winfried Schnurbus „Deutscher Müll für alle Welt”

Was machen die Deutschen mit uns? Sind wir noch Brüder in Europa? Schließlich leere ich mein Klo auch nicht bei meinem Nachbarn aus. Rumänischer Bauer 1992, aus Winfried Schnurbus „Deutscher Müll für alle Welt”


Müll-Nahrung ( junk food )

Bei einigen Rückrufen spielten auch serienmäßige Zugaben eine Rolle, die auf dem Etikett nicht vermerkt waren: Sulfite beispielsweise. Sulfite sind Schwefelverbindungen, die zu Konservierungszwecken dienen. Sulfit ist in fast allen Weinen enthalten, in Deutschland ohne Deklaration auf dem Etikett. Die verschiedenen Schwefelverbindungen können auch in Kartoffelgerichten enthalten sein, sie verhindern, daß Pommes Frites oder Chips braun werden. Ein ganzes Sortiment dieser schwefligen Chemikalien kann unter den E-Nummern E 220, E 221, E 222, E 223, E 224, E 225, E 226, E 227 oder E 228 auf dem Etikett aufgeführt sein. Bei den >>Soft-Aprikosen<< im Plastikbeutel von der Firma Seeberger findet beispielsweise Schwefeldioxid Verwendung, bei PfannisKartoffelpüree Natriumdisulfit, das bei Maggis Kartoffelpüree unter seinem Kürzel E 223 aufgeführt ist. Die Sulfite können allerlei Unwohlsein von Bauch- bis Kopfweh, aber auch Übelkeit und sogar Asthmaanfälle hervorrufen. Ratten, die zu Testzwecken mit E 222 (Natriumdisulfit, Natriumhydrogensulfit) gefüttert wurden, erkrankten an Geschwüren im Vormagen. Schwefelchemikalien dienen vornehmlich dazu, die Lebensmittel supermarkttauglich zu machen. Lebensmittel sind vom lieben Gott eigentlich nicht dazu geschaffen, daß sie monatelang, ja jahrelang im Regal liegen und hinterher sogar noch gegessen werden können. ... Um eine Kartoffel, die aufgeschnitten binnen Minuten braun wird, in ein Püree Marke Maggi oder Pfanni zu verwandeln, das zur Freude der Supermarktbesitzer über ein Jahr im Regal liegen kann, nimmt der Technologe oder Chemiker also E 223. Bei vielen Menschen, die solches Püree und auch massenhaft andere Fabriknahrung, sogenanntes >>junk food<< (>>Müll-Nahrung<<) verzehren, die mit diesen Schwefelverbindungen haltbarer gemacht werden, als die Natur erlaubt, sieht es im Magen-Darm-Trakt dann mitunter aus wie in einer Flußmündung: ein bißchen schlammig.
... Einige dieser Wissenschaftler führte ihre Karriere später in ein Team, das sich mit der Erforschung des menschlichen Verdauungskanals beschäftigte - und überraschenderweise stießen sie hierbei wieder auf jene Bakterien, die liebend gern Schwefel verzehren. Diese bewohnten den Verdauungstrakt vor allem jener Menschen, deren Darmwand angegriffen war: 96 Prozent aller Patienten mit Darmentzündung (>>Colitis ulcerosa<<) und immerhin jeder Zweite der (noch) Gesunden hatte auch die schwefelfressenden Bakterien im Leib. Daß diese Bakterien ein aggressives Milieu schaffen, war seit längerem bekannt: So hatten große Ölfirmen schon in den 80er Jahren festgestellt, daß Bakterien dieses Typs ihre Pipelines angriffen und erheblichen Schaden anrichteten. Daß sie den Darmkanal ebenfalls besiedeln und beschädigen, das war bis dahin nicht bekannt. H.U.Grimm „Aus Teufels Topf”


Multiple Sklerose

Bei Georgos Vithoulkas, dem wohl bedeutendsten Homöopathen der Moderne, der im Dezember 1996 den Alternativen Nobelpreis verliehen bekam, finden wir in den Vorträgen des Seminars in Esalen, Kalifornien, 1980, folgende Sichtweise. "Man wird die Syphilis kein zweites Mal bei ein und demselben Patienten sehen können, - jedenfalls sehr selten! Das würde nämlich bedeuten, daß sie geheilt war, - dann kann es ein zweites Mal zu einer Primärinfektion kommen. Aber wenn sie kein zweites Mal auftritt, obwohl der Patient dem krankmachenden Einfluß ausgesetzt ist, dann bedeutet das, daß er konstitutionell krank ist. Er befindet sich im Zweitstadium (im chronischem Stadium) der Krankheit, - weshalb er kein zweites Mal am Erststadium erkranken kann. Das gleiche geschieht bei einer Impfung. Die Kinder sind vom dem Zeitpunkt an vor dem Erststadium, vor der akuten Krankheit, geschützt. ... Ich habe mich sehr damit beschäftigt, die wirkliche Ursachen der MS zu ergründen. ...Nehmen Sie nur Israel. Diese Menschen stammen in erster Linie aus europäischen Ländern und aus Amerika. Sie sind alle geimpft worden. In Israel erkranken daran 9 von 100.000 Einwohnern. Im Irak, der sehr nahe bei Israel liegt, liegt die Anzahl bei 0. In Südafrika sind 11 von 100.000 Menschen, - europäischer Abstammung - betroffen. Bei den Schwarzen liegt die Zahl bei 0 - die sind nicht geimpft. Es ist so simpel, aber dennoch sieht man es nicht. Gehen Sie in die arabischen Länder, wo keine besonderen Gesundheitsmaßnahmen getroffen werden, da gibt es ebenfalls keine MS. Wenn Sie dann noch die verschiedenen Untersuchungen nehmen, sehen Sie sofort, daß neurologische Störungen auftreten, nachdem geimpft worden ist. Zwischenfrage eines Kursteilnehmers: Neuerdings heißt es, daß die MS von unterdrückten Masern herrühre. Vithoulkas:Ja, aber sie kommen nicht darauf, daß sie durch die Masernimpfe mehr und mehr MS-Fälle hervorbringen. Zwischenfrage: Die WHO hat nun mit den Pockenimpfungen aufgehört. Vithoulkas: Es ist nicht nur die Pockenimpfung. Die Salk-Impfung - all diese Impfungen lösen eine immunologische Reaktion im Körper aus, die mehr oder weniger spezifisch ist. Gerade die Impfungen verursachen Schäden im Nervensystem. Sie werden in der Zukunft sehr viel mehr MS-Fälle sehen." Dr. W. Splittstoeßer in "Goldrausch"


Nachruf

Wenn man die Nachrufe in den Zeitungen und die Grabinschriften liest, hat man den Eindruck, der beste Teil der Menschheit liege unter der Erde. Alec Guinness


Nachsicht

Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht. ( Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916 )


Nationalismus

Die Intellektuellen von heute versuchen, den Nationalismus als eine Sünde gegen die Menschheit zu brandmarken. Sie versuchen uns glauben zu machen, daß dem Wort Nationalismus eine Infamie anhängt. Aber sie verkennen, daß der Geist des Nationalismus aus der schöpferischen Tiefe der menschlichen Seele stammt. Daß er aufsteigt von dort als das gewaltige Verlangen der Menschen, frei zu sein, frei von fremder Herrschaft, und sich nach eigener Art selber zu regieren! Der ehemalige USA-Präsident Hoover am 24.6.1954 in Chicago


Nationalsozialismus

Wir erwähnten die Golden Dawn und die deutsche Vril-Gesellschaft. Wir werden noch auf die Thule-Gesellschaft zu sprechen kommen. Zwar sind wir nicht auf den abwegigen Gedanken verfallen, die Geschichte lediglich durch das Wirken von Geheimgesellschaften erklären zu wollen, aber seltsamerweise werden wir doch feststellen müssen, daß alle diese Dinge ineinandergreifen und daß es tatsächlich jene <> war, die mit Hilfe des Nationalsozialismus einige Jahre lang geherrscht hat. Sie ist noch nicht besiegt. Und nicht das ist erschreckend, sondern erschreckend ist nur unsere Unwissenheit. L.Pauwels,J.Bergier "Aufbruch ins dritte Jahrtausend"


Neugier

Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will. ( Galileo Galilei, ital. Naturwissenschaftler, 1564 - 1642 )


Nicht-konventionelle Energietechnologien (NCET)

Immer wenn NCET-Generatoren und NCET-Antriebsmethoden Erwähnung finden, werden gleichzeitig auch die Visionen von Perpetuum Mobile, Levitation, Antigravitation und UFOs heraufbeschworen. Die Geschichte der NCET liest sich wie ein Krimi, voll von Intrigen, Verfolgung, Spannung, hohem Einsatz, Geheimhaltung, Ausverkauf, Genies, Verbrechern, Fälschern und Verrückten. David Hatcher Childress „Handbuch der Freien Energie”


Nichtstuer

Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. ( Oskar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854 - 1900 )


Offene Türen

Wenn eine Tür zuschlägt,bedeutet das, daß Gott Dich auf eine andere Tür hinweist, die Dir an anderer Stelle offensteht. (Anna Delaney Peale 1875 -1939)


Öko-motor ( boykottierter )

Den schadstofffreien 3-Liter-Motor gibt es schon, aber die Profitler boykottieren ihn In Talmässing in Bayern wirkt der Motorenkonstrukteur Dr. Ing. Ludwig Elsbett mit seinen Söhnen Günter und Klaus in dem von ihm gegründeten Elsbett-Institut. Hier wurde der revolutionäre Elsbett-Motor entwickelt, der nur einen durchschnittlichen Verbrauch von 3 Litern Brennstoff auf 100 km hat. Der umweltfreundliche Motor läuft mit normalem ungiftigen Pflanzenöl ohne Umweltbelastung von CO2 und SO2. Einen solchen außer Konkurrenz stehenden Motor allerdings, sieht sich die profitorientierte Industrie am Nasenring der Erdölmultis genötigt zu boykottieren. Aber auch die wirtschaftsabhängige Regierung (man denke an M.A.I. [ Multilateral Agreement on Investment, d. V. ] ) unterstützt nicht den giftfreien Pflanzenöl-Motor, dafür fördert sie den Verbrauch von „Bio”-Diesel für herkömmliche Motoren, einen trotz „Bio” die Umwelt belastenden Treibstoff. Bei der 1. ECO-Tour of Europe 1993, veranstaltet vom deutschen und österreichischen Automobilclub, gewann der 9 Jahre alte Mercedes 190, schwer und mit hohem Luftwiderstand, der mit einem Elsbett-Motor fuhr, das Rennen mit einem Verbrauch von nur 3,5 Liter Öl. Die Öffentlichkeit erfuhr nichts von diesem Sieger, weil der ADAC darüber nicht berichtete. Bei der nächsten ECO-Tour durfte deshalb ein Auto mit Elsbett-Motor nicht mehr starten. Zu einer Parallelmeßfahrt unter der Aufsicht der DEKRA war wiederum ein Elsbett-Motor-Auto Sieger. Auch darüber keine Verlautbarung, denn dieser Energiewettbewerb wurde von einem Mineralölmulti gesponsert. Der Elsbett-Verbrennungsmotor kann auf Wasserkühlung, Wasserpumpe, Kühlrippen und Zylinderkopfdichtung verzichten, da er nach den Gesetzen der Strömungsmechanik funktioniert, daß sogar roh ausgepreßtes Pflanzenöl als Treibstoff verwendet werden kann, der Motor ist dem natürlichen Treibstoff angepaßt. Für „Bio”-Diesel muß Pflanzenöl aufwendig aufbereitet werden und dann mit Steuergeldern unter den Preis von kaltgepreßtem Pflanzenöl (z.B. Raps) heruntersubventioniert werden, um diesen ursprünglich ungiftigen, durch Aufbereitung für herkömmliche Motoren neu vergifteten Treibstoff konkurrenzfähig anbieten zu können. Der Wahnsinn hat Methode. Beim Einsatz von Elsbett-Motoren im Heizkraftwerk beträgt der Wirkungsgrad 90%, bei traditionellen Großkraftwerken zur Stromerzeugung nur 34%. Ein Braunkohle-Kraftwerk kostet 6 Milliarden DM, dafür könnten 24.000 dezentrale Blockheizkraftwerke gebaut werden, in denen Strom und Wärme für die umliegenden Häuserblocks produziert wird - insgesamt 10,8 Giga-Watt, ein Vielfaches des Braunkohlekraftwerks, 12.000 Arbeitsplätze würden dabei entstehen. Kurzfassung nach „Öko-Motor: Besser als die Industrie erlaubt” von B.Hercksen, aus: „Der 3. Weg” , Febr. 1999, S. 14/15 [ gefunden in Stimme des Gewissens , März/April 1999, Zeitschrift des WSL-D ] www.gwdg.de/~uaat/bookmark.htm Stichwort elsbett-Startseite Elsbett Technologie GmbH, Weissenburger Str. 15, D-91177 Thalmässing


Partnerschaft

... Auch hier wird deutlich, daß das Leid in diesem Fall nicht vom anderen ausgeht, sondern in der eigenen Unentwickeltheit begründet sein kann. Daraus folgt, daß man nicht nur deshalb auf den Partner eigene Persönlichkeitsanteile projiziert, weil man diese verdrängt hat, sondern weil sie noch gar nicht ausgebildet wurden. Die Natur der Psyche und deren Ökosystem sind also so angelegt, daß selbst Nicht-Entwickeltes zur Projektion gelangt, um auf diese Weise Ganzheit - wenn auch oft auf perverse oder schmerzhafte Weise - erleben zu können. Die eigene Unentwickeltheit tut im Augenblick nicht weh, aber die Wirkungen, die sich daraus ergeben, sind oft schwer zu verkraften, weil dadurch eine verzerrte Sicht entsteht, die einen wirklichkeitsadäquaten Umgang mit der Situation verhindert. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”


Partnerschaftserfolg

Da wir fast alle an mangelndem Eigenwert leiden, wollen wir uns nicht auch noch einreden lassen, wir wüßten in Sachen Schicksal nicht Bescheid (wo wir doch schon so viele >>Erfahrungen<< gemacht haben), oder gar, daß wir in unserem Persönlichkeitssystem irgendwo Mängel oder Defizite hätten. Deshalb entwickeln die meisten von uns kompensatorisch ein positives Selbstbild, an dem sie unbeirrt festhalten. Manche werden auch noch Anhänger der Ideologie des >>Positiven Denkens<<, um nur ja nicht mit den eigenen Unfähigkeiten und Fehlern konfrontiert zu werden. Doch das Unbewußte läßt sich nicht täuschen: Es kann sehr wohl unterscheiden, ob das positive Selbstbild nur einem Kartenhaus gleicht, das über einer seelischen Wunde gebaut wurde, oder ob es aufgrund der Ausbildung von Anlagen und Fähigkeiten wirklich gewachsen ist. Um ein guter Schicksalsspieler zu werden, muß man von seiner Vogel-Strauß-Politik Abstand nehmen und zuerst einmal seine Unfähigkeiten bzw. seine nicht entwickelten Anlagen erkennen. Und wer eine erfüllende Partnerschaft erleben will, muß zuerst Einsicht in seine Mängel nehmen, ein spezielles Trainingsprogramm entwerfen und es schließlich durchführen. Er wäre also gut beraten, seine Anlagen und Fähigkeiten nachreifen zu lassen, um sie schließlich in der Partnerschaft erfolgreich investieren zu können (siehe Übersicht S.19). Tut er das nicht, geht es ihm wie Millionen anderer Menschen, die trotz ihrer vielen Defizite voller Sehnsucht auf den einen und wahren Partner warten, mit dem die ideale, harmonische und glückliche Beziehung möglich ist; sie hoffen immer wieder aufs neue und warten vergebens bis ans Ende ihrer Tage. Was immer wieder dabei auffällt, sind die edlen Reden, die geführt werden: man spricht von Liebe, Vertrauen, Ehrlichkeit und Treue, ohne zu bedenken, daß alle diese wertvollen Eigenschaften nicht eingefordert, sondern erwirkt werden müssen. Hermann Meyer „Jeder bekommt den Partner, den er verdient”-


Persönlichkeit

Aus der Physik ist allen bekannt, daß Elektrizität und Magnetismus nicht nur doppelpolig sind, sondern daß sie außerdem im Gebrauch konstruktiv und destruktiv wirken können. Dasselbe ist beim elektromagnetischen Fluid der Fall und geschieht nicht nur in der Natur, sondern unter der gleichen Gesetzmäßigkeitauch im Astral- und Mentalkörper. Im konstruktiven Wirken sind beide Fluide das Aufbauende im Geiste, sie sind somit das Gute und Edle. Das destruktive Wirken des elektromagnetischen Fluids bezweckt wieder das Entgegengesetzte. Dem Hermetiker müssen beide Wirkungen vollends klar sein, und er muß sowohl das Konstruktive als auch das Destruktive gut durch Meditationen bearbeiten, denn es ist das, was alle Religionssysteme und auch die Mystiker das Gute und das Böse im Menschen nennen. Das konstruktive und das destruktive Wirken im Mentalkörper hat noch weitere ausgiebige Bereiche, über die ich gleich anschließend spreche. Der Hermetiker widme nun seine Aufmerksamkeit dem Geist, dem Ich-Bewußtsein, das heißt der Persönlichkeit. Wiederholt sagte ich schon, daß es keine Eigenschaft ohne Kraft, und umgekehrt, keine Kraft ohne Eigenschaft geben kann. Dem Hermetiker ist bereits bekannt, daß Wille, Intellekt und Gefühl im Zusammenwirken das Bewußtsein des Menschen ausmachen. Denkt er über das Bewußtsein eingehend nach, so stellt er fest, daß das, was im allgemeinen Bewußtsein genannt wird, die eigentliche Persönlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes darstellt. ... Fragmentende ,leider wurde Franz Bardon 1958 durch die czechische Polizei wegen verbotener Arzneimittelherstellung verhaftet und verstarb bald darauf in Haft , dieser Auszug wurde veröffentlicht im Anhang des Buches Frabato durch Franz Bardons Nachlaßverwalter Herrn Dieter Rüggeberg,


Persönlichkeiten

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und Leistung. ( Albert Einstein, dt. Physiker, 1879 - 1955 )


Pest ( emotionelle )

Die emotionelle Pest ist eine chronische Biopathie des Organismus. Sie brach mit der ersten massenmässigen Unterdrückung des genitalen Liebeslebens in die menschliche Gesellschaft ein;...Die Pest pflegt periodisch aus dem endemischen in den epidemischen Zustand überzugehen, genauso wie irgend eine andere Seuche, die Bubonenpest oder die Cholera. Die epidemischen Ausbrüche der emotionellen Seuche äußern sich in umfassenden Riesendurchbrüchen von Sadismus und Kriminalität kleinen und großen Stils. Die katholische Inquisition des Mittelalters stellte einen derartigen epidemischen Ausbruch dar, der internationale Faschismus des XX. Jahrhunderts einen anderen. ... Sie unterscheidet sich von körperlichen Defekten dadurch, daß sie eine Funktion des Charakters ist und als solche scharf verteidigt wird. Der Pestanfall wird nicht wie ein hysterischer Anfall als ich-fremd und krank empfunden. Ist schon das charakterneurotische Verhalten gewöhnlich glänzend rationalisiert, so gilt das in noch weit höherem Grade für die emotionelle Pestreaktion: Die Uneinsichtigkeit ist weit größer. ... Wir werden ... sehen, daß es gerade die wichtigsten Lebensgebiete sind, auf denen sich die Pest betätigt: Mystizismus in seiner destruktiven Form, passive und aktive Autoritätssucht; Moralismus; Biopathien des Nervensystems; parteiliches Politikantentum, familiäre Pest, ... sadistische Erziehungsmethoden, ... Tratsch und Diffamierung; autoritärer Bürokratismus; imperialistische Kriegsideologie; ... kriminelle Antisozialität; Pornographie; Geldwucher; Rassenhaß. ... Ein wesentlicher Grundzug der emotionellen Pestreaktion ist, daß Handlung und Begründung der Handlung einander niemals decken. ... Wo der gesunde rät und hilft, ... dort zwingt der Pestkranke seine Lebensart anderen mit Gewalt auf. ... Der Pestkranke kämpft gegen andere Lebensarten auch dort, wo sie ihn gar nicht berühren. Das Motiv seines Kampfes ist die Provokation, die andere Lebensweisen durch ihre bloße Existenz darstellen. ... das Denken dient nicht, ... zu einem korrekten Schluß zu gelangen, sondern im Gegenteil dazu, einen fertig vorhandenen irrationalen Denkschluß zu bestätigen und zu rationalisieren; ... Der emotionell Pestkranke entwickelt regelmäßig strukturell, im Gegensatz zum neurotischen Charakter, einen Neid, der sich mit tödlichem Haß gegen alles gesunde paart; eine charakterlich-neurotische alte Jungfrau lebt resigniert und stört andere Mädchen nicht in ihrem Liebesleben; eine pestkranke alte Jungfrau dagegen duldet nicht das Liebesglück anderer Mädchen; ... Die Sexualität des emotionell Pestkranken ist typischerweise sadistisch und pornographisch. ... Wilhelm Reich


Phänomene

Das Maß an Befremdlichkeit des Phänomens diktiert, wievielen Leuten der Verstand gewillt und fähig ist, dieses Ereignis mitzuteilen. Ein leicht ungewöhnliches oder schockierendes Ereignis wird vielen Leuten erzählt werden. Ein sehr schockierendes Erlebnis mit einem hohen Grad an Befremdlichkeit wird nur wenigen Leuten oder praktisch niemandem mehr erzählt. Gelegentlich ist das Ereignis so schockierend ungewöhnlich, daß es nicht einmal dem bewußten Verstand der betroffenen Person mitgeteilt wird, sondern es wird im Unterbewußtsein der Person vergraben, wo es nur durch Hypnose oder sorgfältige Kommunikation auf Ebene 6 in Zusammenarbeit mit einer zweiten Person zugänglich ist. ( aus einer inoffiziellen Niederschrift der Nationalen Sicherheitsbehörde mit dem Titel `Thema: UFOs`; in Bewußtseinskontrolle )


Pharma-Kartell

Besonders erschreckend war die Aufdeckung der Unterstützung der unethischen Codex-Pläne durch die deutsche Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl. Der Hintergrund: Der erste Arbeitgeber von Helmut Kohl war die BASF, und von 1959 - 1969 arbeitete er als Pharma-Lobbyist für den Verband der Chemischen Industrie (VCI). Ganz offensichtlich hat die Pharma-Industrie einen aus ihren eigenen Reihen in die höchsten Regierungsämter gehievt. 16 Jahre lang regierte ein Ex-Pharma-Lobbyist die drittgrößte Industrienation der Erde - im Interesse des Pharma-Kartells. Mehr noch: Er benutzte seine politische Position als Bundeskanzler in den Vereinten Nationen und anderen internationalen Gremien im Interesse der multinationalen Konzerne Bayer, Hoechst und BASF. ... Vom 21.-25. September 1998 fand in Berlin die bisher letzte Vollversammlung der Codex-Alimentarius-Kommission statt. Ziel des Treffens war weiterhin ein weltweites Verbot von Gesundheitsinformationen zu Naturheilmethoden, um einen milliardenschweren Pharma-Markt künstlich am Leben zu erhalten. Zur Tarnung versteckte sich das Pharma-Kartell und seine politischen Handlanger im sogenannten "Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz" (BgVV), das hinter Stacheldraht hermetisch abgeriegelt war. Dr. med. Matthias Rath in "Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt"


Politik

Unter den gegenwärtigen Umständen kann Politik nur darin bestehen, entweder selbst die Augen vor den zentralen Problemen und ihrem Ausmaß zu verschließen oder aber die Augen zu öffnen und dann sehenden Blicks dem Bürger nicht die Wahrheit zu sagen. (Klaus Müller)

Die Zeit für kleine Politik ist vorbei. Schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erdherrschaft. ( Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844 - 1900 )

In der Politik gibt es Leute, die keinen Schließmuskel haben. Herbert Wehner

„In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, daß es auf diese Weise geplant war!” F.D.Roosevelt in „Geheimgesellschaften 1” von Jan van Helsing


Politiker

Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, daß er nur eine Klasse kennt: Feinde. ( Friedrich Nietzsche, dt.Philosoph, 1844 - 1900)


Politische Ansichten

Die ganze Judenfrage wäre deshalb für Deutschland niemals so ernst geworden, wenn man den Grenzschluß gegen die Ostjuden, wie er auch von deutsch-jüdischer Seite schon vor dem Kriege gefordert wurde, rechtzeitig durchgeführt hätte. Der alte Parteienstaat hat aber auch in dieser Hinsicht begreiflicherweise vollkommen versagt und uns somit ein böses Erbe hinterlassen. ( Dr.Hermann Werner Siemens in Vererbungslehre 1937 )

Während eines tödlichen Krieges nahm sich die deutsche Reichsregierung einen jüdisch-russischen Revolutionär als Ratgeber! Zur gleichen Zeit verwaltete der Jude Rathenau die deutsche Kriegswirtschaft. Ob solch ein politischer Wahnsinn noch zu überbieten ist, das bezweifele ich. ( Dieter Rüggeberg „ Geh.-Pol. 2 „ )


Pressezensur

„Von einer unabhängigen Presse in Amerika kann nicht die Rede sein. Nicht ein einziger Mann unter ihnen wagt es, seine ehrliche Meinung auszusprechen. Wir sind die Instrumente und Vasallen der Reichen hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten. ...” ( John Swinton, Herausgeber der New Yorker Times, anläßlich des Jahresbanketts der American Associated Press 1914, aus Des Griffin,Wer reg.die Welt)


Produktion

Das gegenwärtige Produktionssystem ist selbstzerstörerisch; der gegenwärtige Kurs, den die menschliche Zivilisation steuert, selbstmörderisch. ( Barry Commoner )


Professoren

Der Professorenstand sei eine Art Kaste, die sich vornehmlich durch Inzucht fortpflanze: Schwiegervater und Schwiegersohn sitzen innerhalb derselben Fakultät und fungieren innerhalb derselben Kommission als Examinatoren. In die Professuren heiratet man wie früher in die Handwerksgilden. Geistige Korruption, elende Schmeichelei und servile Anpassung können nur einen jungen Gelehrten zu Amt und Würde bringen. ( Eugen Dühring, Privatdozent, 1897 )


Quantentheorie

Wer von der Quantentheorie nicht schockiert ist, hat sie nicht verstanden. (Niels Bohr)


Quelle

Zu den Quellen gelangt man gegen den Strom. Stanizlaw Jerzy Lec


Rassenhaltung

Niemand, der seiner Sinne mächtig ist, wird erwarten, eine Rasse in irgend einer Weise zu verbessern oder zu verändern, oder eine alte Rasse rein oder in ihrer Eigenart zu erhalten, wenn er nicht seine Tiere sondert. ( Darwin )


Recht

Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat. ( Baruch de Spinoza, niederl. Philosoph, 1632 - 1677 )

„Die Pflicht zu erdulden gibt uns das Recht zu wissen.” Jean Rostand in R.Carson „Der stumme Frühling”


Reduktionismus

Der Reduktionismus tendiert dazu, die wissenschaftlichen Disziplinen voneinander zu isolieren und alle zusammen von der wirklichen Welt....Daß die Kommunikation zwischen derart spezialisierten Grundlagenwissenschaften versagt, ist ein wichtiger Grund dafür, daß wir solche Schwierigkeiten haben, unsere Umweltprobleme zu verstehen. ( Barry Commoner, Biologe )


Regierung

Die Regierung ist hauptsächlich eine kostspielige Organisation, die sich mit Übeltätern abgibt und die Leute besteuert, die sich ordentlich aufführen. Für die anständigen Menschen tut die Regierung ziemlich wenig - abgesehen davon, daß sie sie ärgert. ( Edgar Watson Howe, amerik. Journalist, 1853 - 1937 )


Regierungssprecher

Ein Regierungssprecher ist ein Mann, der aufstoßen muß, wenn andere gegessen haben. (Norman Mailer, amerik.Schriftsteller, geb. 1923 )


Reichtum

Der einzige Reichtum des Prolet in seiner Kinderschar besteht. ( Schiller )


Reife

Die Menschen werden alt, aber selten reif. (Alphonse Daudet, franz. Schriftsteller,1840-97 )

Einfachheit ist das Resultat der Reife. (Friedrich von Schiller,dt.Dichter 1759-1805)


Reinkarnation

Gegen Reinkarnation wurde eingewandt, daß die Bevölkerung dieses Planeten sich zunehmend vermehrt hat. Woher kommen die neuen Seelen? Es ist nicht notwendig, Theorien über andere Planeten einzuführen. Es genügt zu sagen, daß die Erde durch eine Periode hindurchgeht, in welcher menschliche Einheiten mit wachsender Geschwindigkeit aus den Elementen aufgebaut werden. Der Beweis dieser Theorie springt ins Auge. In welchem anderen Zeitalter gab es solch kindische Dummheit, solch einen Mangel an Rassenerfahrung und solch ein Vertrauen in unschlüssige Formeln? ( Stelle der kindlichen Gefühlsseligkeit und Leichtgläubigkeit des durchschnittlichen `wohlerzogenen` Angelsachsen den scharfen Menschenverstand des normalen ungebildeten Bauern gegenüber.) Ein großer Teil der Menschheit ist heutzutage aus `Seelen` zusammengesetzt, welche das menschliche Leben zum ersten Male leben. Beachte speziell die unglaubliche Verbreitung angeborener Homosexualität und anderer sexueller Mängel in vielen Formen. Dies sind die Leute, welche nicht einmal die Formel des Osiris verstanden und akzeptiert haben. Ihnen verwandt sind die Èinmalgeborenen` von William James, welche der Philosophie, Magick oder sogar Religion unfähig sind, aber instinktiv eine Zuflucht vor dem Horror des Nachdenkens über die Natur, welche sie nicht verstehen, suchen, in dem sie zu Beruhigung mittels Versprechungen wie jenen der christlichen Wissenschaft des Spiritismus und all der unechten `okkulten` Glaubensbekenntnisse, genauso der entarteten Formen der sogenannten Christenheit Zuflucht nehmen. M.D.Eschner in Aleister Crowleys "Magick 1"


Religion

Die Religion ist nicht am erwachenden Verstand gestorben, sondern am einschlafenden Gefühl. ( Michael Rumpf, dt. Essayist, geb. 1948 )


Ressourcen

Dieses Buch will die historischen und aktuellen Zusammenhänge zwischen der Nutzung fossiler Energieträger und dem Kriegsgeschehen aufzuzeigen. Es ist nicht die Absicht, eine umfassende Geschichte der Kriege um Erdöl und andere Ressourcen zu vermitteln, dazu wäre ein mehrbändiges Werk vonnöten. Vielmehr soll der zwanghafte Zusammenhang zwischen Rohstoffbeschaffung und militärischer Gewalt herauskristallisiert werden. Dazu ist es erlaubt, ja sogar geboten, zu selektieren und zu pointieren. Daher wurde sowohl bei der historischen Abhandlung als auch bei der Darstellung der aktuellen Krisenherde keine Vollständigkeit angestrebt, sondern es wurden gezielt Schwerpunkte gesetzt. Über die Steuerung des Weltwirtschaftssystems gibt es mehr oder weniger plausible Verschwörungstheorien. Keine von ihnen ist bewiesen, dementsprechend haben sie auch keinen Eingang in das Konzept dieses Buches gefunden. Hans Kronberger in „Blut für Öl”


Reue

Reue ist Verstand, der erheblich zu spät kommt. ( Ernst von Feuchtersleben )


Roheit

Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche. (Seneca , röm. Dichter 4 v.Chr.-65 n.Chr.)


Schauberger, Viktor

[ An und für sich war es nicht meine Absicht, einzelne Kommentare zu den von mir ausgewählten Buchauszügen und Zitaten zu geben. Bestimmte Themenbereiche berühren aber eben auch sehr „spekulative” Themen, welche sich häufig nicht auf direktem Wege „zweifelsfrei” klären lassen. Die „verfügbare” Literatur zu diesen Themen enthält sachliche Darstellungen, emotionalisierte und fanatische Beschreibungen und natürlich auch Auftragswerke der Desinformationsaktivisten. Letztere sind eigentlich am schlimmsten, da sie Tatsachen und Halbwahrheiten mit Unsinn vermischen und somit den rationalen Zugang zu diesen Themen sehr erschweren. Eine zusätzliche „öffentliche” Diskussion, die häufig aus den verschiedensten Kreisen finanziert wird, macht diese Themen auf sehr subtile Weise lächerlich und damit natürlich auch jeden, der ernsthafte und aufrichtige Fragen nach den Kernpunkten dieser Themen stellt. In dem hier folgenden längeren Buchauszug wird ein Visionär dargestellt, dessen Verständnis der Natur zu außergewöhnlichen technisch umsetzbaren Resultaten führte, die für die unsichtbaren Kräfte im Hintergrund hochinteressant, für die allgemeine Wissenschaft und Bevölkerung aber tabuisiert sind. Der Lebenslauf und die Behandlung der Resultate der langjährigen Forschung gleicht aber auf frappierende Weise denen von Wilhelm Reich und Nikola Tesla. Die Ergebnisse der Forschungen landeten jeweils in Tresoren der USA. d.V.] „Was ist es, das Viktor Schauberger für die übernächste Generation noch so bedeutend macht? Wasser ist etwas Bewegliches und doch so Endgültiges, es ist atypisch und anomal, gehorcht ohnehin nicht den Gesetzen der Natur, denn es hat nicht, wie es sich gehören würde, bei Null Grad seine höchste Dichte, sondern bei plus vier Grad.” [ Vergl. hierzu Vier; d.V. ]
„Wasser ist das Elixier des Lebens, der schwerste Goldbarren relativiert sich, wenn der lebenserhaltende Schluck Wasser fehlt....
Viktor Schauberger war ein ideologisch-gesamtheitlicher Denker, dessen Visionen weit über seine eigene Verweildauer auf der Erde hinausgingen. Er war überzeugt, daß die Physik nur einige wenige oberflächliche und formale Erkenntnisse über Wasser besitze, und daß das wahre Wissen über Wasser nicht einmal ernsthaft angetastet sei und mit den wirklichkeitsfremden formalistischen Gesichtspunkten der Naturwissenschaft auch gar nicht erkennbar sei. Die Naturgesetze des Wassers seien schlicht anders, als dies die Wissenschaft behaupte. Er trat auch den Beweis an. Untrennbar ist der Name Viktor Schauberger mit der Konstruktion von Holzschwemmanlagen verbunden. Als er sah, wie Menschen und Tiere geschunden wurden, um Holz aus den hintersten Wäldern zu transportieren, studierte er zu Tale fließendes Wasser, beobachtete, wie sich Wasser spiralenartig in eigenartigen, bald links-, bald rechtsläufigen schlangenartigen Windungen fortbewegte. Er schloß daraus, daß Wasser durch diese Art der Bewegung einen ungeahnten Energiezuwachs erhalte, durch den seine Trag- und Schleppfähigkeit erhöht werde. Nach diesem Vorbild konstruierte er Schwemmkanäle, zuerst im oberösterreichischen Hintergebirge, dann im Auftrage der Regierung in ganz Österreich und später sogar außerhalb Europas. Von seinem Vater hatte Viktor Schauberger noch zusätzliche Weisheit über den Holztransport mitbekommen. Dieser riet ihm: „Transportiere schweres Buchenholz (Buchenholz ist mit einem spezifischen Gewicht von 0,85 - 1,12 teilweise schwerer als Wasser und daher nur begrenzt schwimmfähig; Anm. des Verfassers)[Hans Kronberger & Siegbert Lattacher] niemals bei Tag, sondern in mondhellen Nächten, denn das von der Sonne bestrahlte Wasser wird müde und faul, es rollt sich ein und schläft, während es bei Nacht und besonders bei Mondschein frisch und lebendig wird, so daß es die Buchen- und Tannenklötze, die schwerer als Wasser sind, zu tragen vermag.” Entgegen allen bekannten Systemen von Schwemmkanälen funktionierten die Schaubergerschen mit ganz wenig Wasser, die Baumstämme schlenkerten, ebenso wie das Wasser, in schlangenartigen Bewegungen zu Tal. Den Rat seines Vaters berücksichtigte er insofern, als er das Wasser nach einer gewissen Zeit (wenn es erwärmt und müde war) ableitete und kaltes frisches („fleißiges”) Quellwasser zuleitete. Millionen Kubikmeter Holz wurden in bis zu 50 Kilometer langen Schwemmkanälen in der Zwischenkriegszeit auf diese Weise aus den hintersten Wäldern geholt. Als er bemerkte, daß sein Wissen nicht mehr zur natürlichen Nutzung der Wälder, sondern zum brutalen Raubbau verwendet wurde, weigerte er sich, weitere Schwemmkanäle zu bauen. Selbstverständlich hatte er Neider. Staatliche Stellen, die auf das „Wasserwunder” aufmerksam gemacht wurden, schickten ihm den damals (und heute noch) weltweit anerkannten Hydrologen Professor Forchheimer, damit dieser den „Scharlatan” ein- für allemal widerlege. Wozu Forchheimer auch anfangs fest entschlossen war. Er studierte die Schwemmkanäle genau. Doch mit allen Formeln, Kurven und Profilen kam er dem Geheimnis des Funktionierens dieser Anlagen keinen Millimeter näher. Nach den bekannten Gesetzen der Physik hätten sie nicht funktionieren dürfen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Versuche, im staatlichen Auftrag später die Schwemmkanäle nachzubauen, scheiterten, die imitierenden Konstrukteure hatten den Vater des Gedankens nie verstanden. Anders reagierte Forchheimer: Der alte Professor entwickelte Sympathie für den hitzköpfigen Eigenbrötler. Daraus wurde eine väterliche Freundschaft zwischen dem Wissenschaftler und dem Förster. Durch seine Anerkennung der Schaubergerschen Erfolge geriet der jahrzehntelang unumstrittene Forchheimer selbst ins Kreuzfeuer der Kollegenschaft an der Universität. Forchheimer gab zu, nur in Formeln denken zu können, und damit seien ihm die Phänomene der Schaubergerschen Wassernutzung nicht erklärbar. Er meinte, Schauberger denke auf eine Art und Weise, wie sie kein anderer Mensch kenne, und dies sei nicht vereinbar mit der Denkweise der Wissenschaft. An anderer Stelle erklärte er, „... daß der Tag kommen wird, an dem Schaubergers Ideen unsere Welt verändern werden.” Wie tief die Überlegungen des alten Professors gingen, zeigen seine vermächtnisartigen Worte: „Ich bin froh, daß ich schon 75 Jahre alt bin. Es kann mir nicht viel schaden, für Ihre Ideen einzutreten. Irgendwann kommt die Zeit, in der man sie umfassend verstehen wird.” Rücken wir dieser Zeit gegenwärtig ein Stückchen näher? Jedenfalls scheint das Bekenntnis des großen Wissenschaftlers Max Planck Viktor Schauberger auf den Leib geschrieben: „...Neue Ideen, Erkenntnisse, die im Widerspruch zu geltenden Anschauungen stehen, werden in der ersten Phase von der Wissenschaft bekämpft, ebenso ihre Vertreter. Erweisen sich diese Ideen doch nicht als ganz unhaltbar, werden sie in der zweiten Phase von der Wissenschaft überprüft, und falls sie Anerkennung finden, werden sie in der dritten Phase als Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung dargestellt, wobei dem oder den geistigen Vätern solcher Erkenntnisse kaum Tribut gezollt wird.” Diese Form des Ideenklaus dürfte auch der bekannte Gelehrte und Gründer des Wiener Technischen Museums, Dr. Wilhelm Exner, der sehr viel von Schaubergers Lehren hielt, nicht ausgeschlossen haben. Daher faßte er das Gedankengut über die Gesetzmäßigkeit der Wasserbewegung zusammen und deponierte die Schrift in der Akademie der Wissenschaften, damit dann, wenn diese „neuen Erkenntnisse sich durchgesetzt haben werden”, der einfache Waldmeister als deren eigentlicher Schöpfer und Entdecker nachgewiesen werden könne. Das Leben und Werk Viktor Schaubergers ist erst in Ansätzen erforscht und dokumentiert. Man kann davon ausgehen, daß bei der Beschäftigung mit Viktor Schaubergers Arbeit, durch die Überprüfung seiner Theorien und vielleicht beim Versuch, seine Geräte nachzubauen, dem Rätsel des Wassers noch nähergerückt werden kann. Für Interessierte seien hier noch die wichtigsten biographischen Daten festgehalten: Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Schauberger Förster in den Besitzungen des Fürsten Schaumburg-Lippe in Oberösterreich. Dort baute er auch den ersten Schwemmkanal nach dem oben angeführten Prinzip. Nach langen Widerständen wurde die Regierung auf Schauberger aufmerksam. Landwirtschaftsminister Rudolf Buchinger wollte ihn nach Wien holen. Im Beisein von Bundeskanzler Dr. Ignaz Seipel wurde ein Vertrag mit hohem Gehalt entworfen, der per Sondergesetz durch das Parlament gehen sollte. Die hohen Beamten intrigierten gegen ihn und verhinderten, daß das Parlament den Vertrag ratifizierte. Schlußendlich kam Schauberger doch in den Staatsdienst, konnte sich aber nie wirklich frei entfalten. Er beschrieb diese Zeit: „Eine gedeihliche Arbeit war unmöglich. Wie ein Mann standen mir Hunderte von Staatsbeamten wie eine geschlossene Abwehrmauer gegenüber. Ich reizte diese hohen und höchsten Staatsbeamten und auch die Politiker und Hochschulprofessoren maßlos, wie ich es einst mit meinen Mittelschulprofessoren getan hatte. Ich wurde zu verschiedenen Regierungen eingeladen, sprach mit den Gelehrten aus aller Welt. Ich bekam sehr gute Angebote, meist aus jüdischen Industriekreisen und deren gleichdenkenden Ministern und Ministerpräsidenten. Rußland machte durch Delegierte Anträge. Der Krone nahestehende englische Finanzkreise machten äußerst günstige Angebote. Franzosen, Jugoslawen und Bulgaren kamen. König Boris lud mich zu sich, und der spätere rumänische Staatschef lud mich zu Tisch. Kurz, ich wäre in kurzer Zeit Millionär geworden, wenn ich es gewagt hätte, die Sache in diesem Umfange anzufassen, bevor die Idee voll ausgereift war. Noch ist es zu früh, sagte mir eine innere Stimme. Es wird eine Zeit kommen, in der diese Entdeckung der ganzen Welt zur wissenschaftlichen Wiedergesundung verhelfen wird. Je länger die Menschen die verkehrten Bewegungsanstöße benutzen, um so gefährlicher werden die daraus resultierenden Reaktionen. Bundeskanzler Dollfuß bot mir schließlich das Ackerbauministerium an. Ich lehnte mit dem Hinweis ab, daß ich doch sein politisches Fundament, die kirchlich-christliche Glaubenslehre, bekämpfe, die, gleichgültig, ob bewußt oder unbewußt, der größte Betrug und Selbstbetrug und eine der maßgebendsten Ursachen des wirtschaftlichen Gesamtverfalls sei.Das ist deshalb der Fall, weil die Kirche den Weg verschüttet hat, der vom Jenseits ins Diesseits und umgekehrt wieder ins Jenseits führt. Mit anderen Worten, durch sinnlose Glaubenslehren, aus denen eine entwicklungsunfähige Großarbeit, ‘die feuerspeiende Technik’, entsprungen ist und die gesamte Wirtschaft den unaufhaltbaren Krebsgang wird gehen müssen. Dollfuß hat mir diese ehrliche Meinungsäußerung nie vergessen, und ich wurde entlassen. Ich konnte für längere Zeit nirgends mehr Fuß fassen und mußte von meinen Ersparnissen arbeitslos leben.” Im Juli 1934 wurde Schauberger von einem Kaffeeindustriellen namens Roselius nach Berlin eingeladen. Dort stellte sich heraus, daß Hitler ihn sprechen wollte. Hitler zeigte sich hochinteressiert an seinen Theorien und versprach ihm volle Unterstützung für seine Forschungen. Allerdings war bei der Besprechung auch ein Ministerialdirektor namens Wilhun anwesend, mit dem Schauberger Monate davor großen Krach gehabt hatte und der einer der erbittertsten Feinde Schaubergers war. Nach einem weiteren heftigen Disput mit Wilhun nach der Unterredung mit Hitler verließ Schauberger Berlin. In Österreich arbeitete er für große Baufirmen und verdiente ausgezeichnet. Mit Kriegsbeginn wurde es für Viktor Schauberger wieder eng, er machte kein Hehl aus seiner Abneigung gegen Hitler: „Nie konnte ich verstehen, daß die Menschenmassen sich so toll gebärden. Ich verfolgte aufmerksam die Entwicklung und wußte vom ersten Tage an, daß die Forcierung der Technik auf allen Seiten in einer noch niemals dagewesenen Katastrophe enden würde. Ich machte leider nie aus dieser meiner felsenfesten Überzeugung ein Hehl, und die logische Folge war, daß ich seit diesem Tage überwacht und ab Spätherbst 1940 von der Gestapo auf Schritt und Tritt beobachtet wurde. Schließlich wurde ich aus der Wohnung geholt und einem strengen Verhör unterzogen. Doch ich wurde wieder auf freien Fuß gesetzt und dann nur noch schärfer beobachtet. Eines Tages wurden meine Apparaturen vom OKW (Oberkommando der Wehrmacht) beschlagnahmt. Ich reichte gegen die oberste Militärbehörde Klage ein. Rechtsanwalt Dr. Thun-Hohenstein vertrat diese, worauf das OKW die Apparaturen wieder ausfolgen mußte. Die erwartete Katastrophe trat ein, und mit knapper Not entging ich der Hinrichtung durch die SS im Konzentrationslager Mauthausen.” Die Apparate, mit denen er sich beschäftigte, nannte er „Repulsinen”. Damit sollte die Umsetzung der „Implosionstheorie” in die Praxis möglich sein. Vorbild war die von ihm im Fluß beobachtete Forelle, die trotz starker Strömung ruhig stehen kann und die bei Gefahr vom Stand nach vorne flieht. Dazu ist ein ungeheurer Kraftaufwand nötig, der nach Meinung Schaubergers durch die spiralenförmige Bewegung (Implosion) des Wassers beim Durchfließen der Kiemen entsteht. Das ausströmende Wasser wird dann in schraubenförmiger Bewegung um den Fischkörper gelenkt. Dies entspricht einer spiralförmigen Bewegung des Wassers von außen nach innen, die Geschwindigkeit des Wassers um den immer dünner werdenden Körper wird größer, es folgt eine Energiesteigerung, die den Fisch mit großer Kraft gegen die Strömung treibt. Diese Kraft, so Schauberger, sei auch für Energiemaschinen jeder Art nutzbar. In politisch kritischen Zeiten sind solche Ideen von besonderer Bedeutung. Der langjährige Herausgeber der biotechnischen Schriftenreihe „Implosion” und geistige Weggefährte Schaubergers, Alois Kokaly, berichtet über dessen weiteren Lebensweg: 4) „Als ich im Jahre 1942 von einem befreundeten Lehrer, welcher einen Briefwechsel mit Viktor Schauberger führte, erfuhr, daß dieser einen Motor bauen will, der ohne Energiezufuhr eine hohe Leistung abgeben sollte, faßte ich den Entschluß, mir diesen Mann einmal anzusehen... Es war im Jahre 1943. Der Krieg hatte seinen Höhepunkt überschritten, das Ende zeichnete sich ab. In der Rüstungsindustrie waren kaum noch Ersatzteile für die zerschlissenen oder zerbrochenen Maschinen erhältlich. Sie mußten in komplizierten Schweißverfahren wieder gebrauchsfähig gemacht werden. Dazu waren qualifizierte Fachkräfte erforderlich, die eine besondere Ausbildung genossen haben. So kam ich zur Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt nach Wien... Wenn ich heute zurückschaue, war es ein verhängnisvolles Unterfangen, denn was ich in den 14 Tagen allabendlich bei Viktor Schauberger sah und hörte, hat meine bisherigen Anschauungen auf allen Gebieten zerstört. Es kam mir alles irgendwie utopisch vor, doch wem geht es nicht auch so, wenn man zum ersten Male etwas von der Gesetzmäßigkeit der Biotechnik und von Implosion hört. Erst auf der Heimfahrt im Zug ging mir das Licht auf, daß es sich beim Implosionsgeschehen um energetische Prozesse handelt, die durch bestimmte Bewegungsvorgänge unter Einfluß der Katalysatoren ausgelöst werden. Das war der entscheidende Schritt und die erste Lektion im Grundlehrgang bei Viktor Schauberger. Viktor Schauberger arbeitete damals an einer ‘Fliegenden Scheibe’. Es sollte ein Raumfahrtpanzer werden, der 7 Tonnen schwer und praktisch unzerstörbar ist. Die Antriebskraft sollte ¾ PS bei 20000 Umdrehungen in der Minute sein. Das ganze Monstrum hätte also notfalls mit einem Fußpedal betrieben werden können... Mit den zeichnerischen Unterlagen fuhr ich wieder an die Ruhr zurück, und mit Hilfe von Freunden und Mitarbeitern war alles schnell fertig. Als ich mit dem Transport nach Wien kam, sollte ich alles bei der Maschinenfabrik Firma Kertl abgeben. Die Teile waren alle verkupfert und schön anzusehen. Der Direktor, den man eiligst gerufen hatte, kam mit einem hochroten Kopf angelaufen und wollte mich hinauswerfen. Er zeigte mit ein großes Loch im Fabrikdach, durch welches ein Versuchsgerät gesaust war, als es sich von der Verankerung losgerissen hat. Da diese Versuche inzwischen zu einem Rüstungsauftrag geworden waren, meinte der Chef, daß man alles in seinem Werk fertigmachen müsse. Wenn aber alles fertig ist, soll es vor der Fabrik auf dem Bürgersteig abgestellt werden, und Schauberger soll zusehen, wie er es wegbekommt. Viktor Schauberger war über die gelungene Arbeit sehr erfreut. Er schenkte mir eine Zeichnung, nach der ich mir ein Edelwassergerät bauen sollte. Das war der Dank dafür, daß ich ihm wertvolle Maschinenteile und viele Rauchwaren brachte. Erst viel später habe ich erkannt, daß in dieser Zeichnung alle Geheimnisse der Implosion verborgen liegen. Der Krieg neigte sich dem Ende zu, und in den Bombennächten haben wir das Gerät hergestellt. Mit Viktor Schauberger hatte ich vereinbart, daß ich mit dem fertigen Gerät nach Wien kommen werde, und wir setzen es dann gemeinsam in Betrieb. Es sollte aber anders kommen. Schauberger war inzwischen zu den Fallschirmjägern eingezogen und dann von der SS reklamiert worden, um die ‘Fliegenden Scheiben’ zu bauen. Gleichzeitig sollte auch in dem von uns gebauten Gerät Treibstoff gewonnen werden. Kohlenstoff und Wasserstoff sollten im Implosionsverfahren emulgiert (vereinigt) werden. Schauberger soll das einmal und dann nicht wieder gelungen sein. Die Hochzeit der Elemente hängt in erster Linie von den Schwingungsbereichen ab, in denen der Vorgang abläuft. Ich sollte das Gerät in einer SS-Kaserne in Wien abgeben. Das ging mir natürlich nicht nach der Mütze, und nach vielem Zögern und Aufforderungen bin ich dann mit dem ganzen Kram nach Wien gefahren. Wien war damals schon den Bombenangriffen ausgesetzt... Von der Apparatur habe ich weiterhin nie wieder etwas gesehen. Wahrscheinlich ist sie nach Leonstein, dem Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen bei Linz, gekommen. Dort wurde eine Fabrik eingerichtet, und Schauberger hat mit polnischen und tschechischen Ingenieuren gearbeitet. Das Kriegsende hat dort jede weitere Arbeit beendet, und die Geräte sollen von der Besatzungsmacht, den Amerikanern, konfisziert worden sein. Ich verlor Viktor Schauberger in der Turbulenz der Nachkriegszeit aus den Augen. Nach einer Reihe von Briefwechseln konnte ich mich bei einem Besuch in Linz im Jahre 1953 vom Fortgang der biotechnischen Entwicklung informieren. Viktor Schauberger beschäftigte sich damals mit der Konstruktion eines Heimkraftwerkes. Er sah die kommende radioaktive Verseuchung der Welt voraus und wollte sie mit einer lebensfreundlichen Energie verhindern. Meine Warnung allerdings schlug er in den Wind, als ich ihm sagte, daß sein Unternehmen ein gefährliches Abenteuer sei, weil noch viel zu starke Kapitalinteressen im Spiele waren. Auf einer Vortragsreise kam ich im Jahre 1958 wieder nach Linz. Schauberger war aber schon in Bad Ischl mit einigen Amerikanern, die ihn aus begreiflichen Gründen abzuschirmen versuchten. Es gelang mir aber doch, Herrn Schauberger zu kontaktieren, und ich versuchte ihn von seiner Reise in die USA abzuhalten, da ich schnell das Spiel durchschaute. Er sah aber wegen seines fortgeschrittenen Alters und seiner Krankheit seine letzte Chance. Als wir uns nach einigen Tagen verabschiedeten und ich mich im langen Flur der Schratt-Villa nach ihm umdrehte, sah ich eine ganz andere Gestalt: die eines Toten. Ich hatte sofort das Gefühl, daß ich Viktor Schauberger nie wiedersehen würde. Nach etwas mehr als drei Monaten hatte ich den Totenbrief in der Hand... Welche Konstruktion aber die alten Modelle überholt hatte, das hat Viktor Schauberger nie verraten. Hat er sein Geheimnis mit ins Grab genommen? Beim letzten Gespräch in Bad Ischl, kurz vor seinem Amerika-Abenteuer, sagte Viktor Schauberger etwas verbittert zu mir: ‘Ihr habt es in Europa nicht haben wollen, jetzt müßt Ihr es Euch von Amerika teuer wieder holen.’ Das letzte Geheimnis Viktor Schaubergers lag vermutlich in den Wendelrohren. Sein letzter Versuch, dieses Geheimnis zu kopieren, ist fehlgeschlagen. Gewiß tat er dies, aus Sorge, daß es nicht in unberufene Hände kommt. Doch führte ihn gerade seine Geheimniskrämerei ins Verderben. Das brachte ja gerade die Schnüffler mit hintergründigen Absichten auf den Plan, ihm das letzte Geheimnis zu entreißen. Schon lange war mir klar, daß das Herzstück des Heimkraftwerkes im System der Wendelrohre zu suchen war. Dieses System wollte Viktor Schauberger patentiert haben. Es sollte ein umfassendes Patent eines Prinzips der einrollenden Bewegung sein. Das wollten ihm aber einige Patentämter nicht abnehmen und argumentierten, daß dieses Prinzip keine Erfindung im Sinne des Patentgesetzes, sondern die Entdeckung eines Naturgesetes sei.” Im Jahre 1958 hat Amerika Viktor Schauberger entdeckt, es kamen einige Wissenschaftler und Wirtschaftsmanager zu ihm nach Linz, wo er seit Kriegsende wohnte. Die Amerikaner hatten sich vermutlich schon länger mit den Theorien Schaubergers beschäftigt und schlugen ihm vor, gemeinsam ein Projekt „Implosion” durchzuführen. Mit der Begründung, daß man in den USA viel bessere Möglichkeiten hätte, wurde er überredet, mitzukommen und all seine Pläne und Modelle mitzunehmen. Nach einigem Zögern willigte Viktor Schauberger ein, in Begleitung seines Sohnes Walter in Amerika zu arbeiten. Rasch wurde alles bisher erarbeitete Material nach Texas geschafft, und dort sollte ein Forschungsteam mit der Arbeit beginnen. Nun, im eigenen Lande, änderte sich die Taktik der Projektleiter, sie wollten Viktor Schauberger zwingen, bedingungslos für die Vereinigten Staaten zu arbeiten und diesen so, militärisch und wirtschaftlich, eine Monopolstellung zu sichern. Dies war der schwerste Rückschlag in seinem Leben. Er lehnte ab und bestand darauf, sofort mit seinem Sohn nach Europa zurückgebracht zu werden. Angeblich erpreßte man von ihm noch eine Unterschrift unter ein Dokument, das ihn verpflichtete, alle seine Modelle und Pläne in Amerika zu lassen und sich „nie wieder” mit Implosion zu beschäftigen. Dann durften sie reisen, der Vater als gebrochener Mann, dessen Lebensenergie wenige Tage nach der Rückkehr in die Heimat, am 25.9.1958, in Linz erlosch. 5)” zit. aus Hans Kronberger & Siegbert Lattacher „Auf der Spur des Wasserrätsels” Zitate im Zitat: 4) „Die Zeitschrift „Implosion” wird von Kurt Lorck, Windschlägerstraße 58, D-77652 Offenburg, herausgegeben und enthält umfangreiche Informationen zur Biotechnik und zur Implosionslehre.” 5) „Über Viktor Schauberger gäbe es noch unendlich viel zu berichten. Ausdrücklich sei noch einmal auf den biographischen Ansatz von Olof Alexandersson verwiesen. An dieser Stelle sei nur jener Teil seiner Persönlichkeit angedeutet, die im Zusammenhang mit dem Wasserrätsel steht.”


Schicksal

Spargel und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf hochreckt, wird er abgestochen. ( Eugen Gerstenmaier, dt. Theologe und Politiker, 1906 - 1986 )

Fünfzig Jahre nach Freud weiß heute noch kaum jemand etwas über Anatomie, Physiologie und Pathologie der Seele. Fünfzig Jahre nach Freud kennen die meisten Menschen nicht die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten der Seele. Auf fast allen Lebensgebieten bleibt das Unbewußte unbeachtet, wird das Unbewußte nicht in Erwägungen und Entscheidungen miteinbezogen. Wir hätten eine andere Medizin, eine andere Legislative, eine andere Exekutive, eine andere Judikative, eine andere Pädagogik, eine andere Philosophie, eine andere Religion..., wenn die Menschen um das Unbewußte wissen würden. ... Fast überall spielt sich alles nur auf der bewußten Ebene ab, auf einer sehr oberflächlichen Ebene, selbst wenn scheinbar edle und tiefsinnige Worte gewählt werden, selbst, wenn der Eindruck erweckt wird, als ob man komplexe Zusammenhänge erkennen würde und die letzten Ursachen eruiert hätte. Die Ganzheit des Lebens und die letzte Ursache kann jedoch nur über die Einbeziehung des Unbewußten erkannt werden. Nur über die Gesetzmäßigkeiten des Unbewußten wird das Leben, die wirkliche Wirklichkeit und das Schicksal evident. Hermann Meyer „Die Gesetze des Schicksals”


Schlaf

Um den Vorgang kurz zu wiederholen, es werden in der grobstofflichen Welt der physische Körper und der Astralkörper durch die Nahrung und den Atem erhalten, und alle drei Bestandteile - Körper, Seele und Geist - werden durch den Schlaf von den oberen Sphären durch die feineren stofflichen Elemente von oben herunter gestärkt. Franz Bardon „Die Praxis der magischen Evokation” [ Die Wissenschaftler wissen nicht, weshalb bei Schlafentzug der Tod eintritt, ihre gängige Erklärung ist, daß das „Gehirn” die Eindrücke verarbeiten muß, was heißen soll, daß das Unterbewußtsein bei Nacht aktiv wird, da es tagsüber verdrängt wird. Warum dies bei permanentem Schlafentzug zum Tode führt, wissen sie nicht, weil sie die Lebenskraft (Od, elektromagnetisches Fluid) als Unsinn abtun. d.V. ]

Einen besonders interessanten Beitrag liefert Reichenbach zur Frage, welche Erscheinung der Schlaf - vom naturwissenschaftlichen Gesichtspunkt aus gesehen - überhaupt darstellt. Wendet man sich mit Bitte um Aufklärung dieses Problems an die heutige Wissenschaft, so muß man sich schon gefälligst mit einem unangenehm lauwidrig schmeckenden Brei aus, hinter Fachgesimpel getarnter, verhauter Theorie und blanker Ahnungslosigkeit zufrieden geben; der Brei wird einem zu allem Übermaß auch noch in den Bart geschmiert - und das ist ja wohl der Höhepunkt der Unverschämtheit. So geht es nicht, meine Herren von der Wissenschaft!
Und damit sowas in der Zukunft nicht mehr passiert, gebt jetzt einmal hübsch obacht Wissenschaftler, denn sollt ihr erfahren, welch´ unschätzbaren Wert Reichenbachs Odlehre für die Erforschung des Schlafes hat. Reichenbach fand nämlich die odische Thätigkeit, welche im Zustande des Wachens im Vorderkopfe ihre größte Stärke hat, im Zustande des Schlafes hier geschwächt, aber auffallend verstärkt im Hinterkopfe, in der Gegend des kleinen Gehirns. Der Herd der odischen Thätigkeit im Gehirne verändert sich also, je nachdem ob Wachen oder Schlaf sich der Menschen bemächtigt, woferne beide Hirntheile vorhanden sind. Ist nur einer vorhanden, daß hintere oder kleine Gehirn, so behält freilich die odische Thätigkeit fortdauernd ihren Sitz in ihm, weil sie ihn nicht mehr zu ändern vermag, aber dann bleibt das Thier auch fortdauernd im Zustande des Schlafes. Franz Ferzak „Karl Freiherr von Reichenbach”


Schokolade

Psychologinnen der Universität Dundee fragten die Leser einer schottischen Lokalzeitung: >>Sind Sie schokoladensüchtig?<< Auf das Inserat meldeten sich 75 Personen, die sich freimütig zu ihrer Sucht bekannten. Bei genauerer Befragung gaben sie an, im Durchschnitt 750 Gramm der braunen Droge pro Woche zu konsumieren - also mehr als eine Tafel pro Tag. Dreiviertel der Teilnehmer sahen sich überdies außerstande, ihr Verlangen nach Schokolade zu zügeln. Andere Süßigkeiten wie Gummibärchen, Torte oder Lakritz riefen bei weitem nicht die gleiche Gier hervor oder wurden sogar bewußt abgelehnt. Was hat nun die Schokolade, was andere nicht haben? Nun, Schokolade enthält eine ganze Menge an hochwirksamen Substanzen, die sich unmittelbar auf die Psyche auswirken. Da wäre zunächst einmal die ganz und gar figurfeindliche Verbindung von Zucker und Fett. Zucker, der mehr als die Hälfte der braunen Tafeln ausmacht, hebt - wie schon erwähnt - den Serotoninspiegel. Fett wirkt ähnlich, allerdings mit Zeitverzögerung. Es erhöht im Gehirn die Konzentration von Endorphinen, morphinähnlichen körpereigenen Nervenbotenstoffen mit leicht berauschender Wirkung. Bei hohem Serotonin- und Endorphinspiegel fühlen wir uns meistens gut bis euphorisch. Überdies enthält Schokolade auch eine Substanz namens Phenylethylamin (PEA), das bei der Fermentation von Kakaobohnen entsteht. PEA wird gewöhnlich vom Körper selbst hergestellt und sorgt mit für das seelische Gleichgewicht. Wenn wir uns verlieben, schüttet das Gehirn besonders viel PEA aus. Vielleicht der Grund, warum 50 Prozent aller Frauen bei einer Befragung der amerikanischen Ernährungsspezialistin Debra Waterhouse angaben, Schokolade sei ihnen wichtiger als Sex. Daß Schokolade für viele Menschen eine Art Liebesersatz ist, läßt sich jedenfalls häufig beobachten. Auch Frauen vor der Menstruation sind besonders anfällig für Schokoriegel, denn ihr PEA-Gehalt hilft, psychische Spannungen vor der Regel abzubauen. Doch das ist noch nicht alles: In den Kakaobestandteilen steckt auch eine mehr oder weniger große Menge an Theobromin, einer koffeinähnlichen, anregenden Substanz. Und nicht zu vergessen sorgt Schokolade für ein besonders intensives Geschmackserlebnis, denn sie enthält eine Mischung aus fast 500 verschiedenen Aromen, die sich schon beim ersten Bissen im Mund entfalten, da der Schmelzpunkt der braunen Köstlichkeit nur knapp unterhalb der Körpertemperatur liegt. Wer sollte da nicht schwach werden?
Simone von Laffert „Was darf ich noch essen?”


Schöne Frauen

Eine schöne Frau, die nicht treu sein kann, gleicht einer Sau mit einem güldenen Ring im Rüssel. (Salomo, biblischer König, etwa 965 - 926 v.Chr. )


Schöpfung

Wenn der Allmächtige mich um Rat gefragt hätte, bevor er die Schöpfung unternahm, würde ich mich für etwas Einfacheres verwendet haben. (Alfons X. von Kastilien)


Seelenfeuer

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen. ( Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853 - 1890 )


Seelenruhe

Nichts kann mehr zur Seelenruhe beitragen, als wenn man keine Meinung hat. ( Johann Nepomuk Nestroy, österr. Dichter und Schauspieler, 1801 - 1862 )


Sichtweise

Manche sehen die Welt, wie sie ist, und fragen: warum? Manche sehen die Welt, die es noch nie gab, und fragen: Warum nicht? ( Robert Kennedy , 1968 )


Sinn (des Lebens)

Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben. Aber es hat nur genausoviel Sinn, wie wir ihm geben. (H.Hesse)


Sklaventum (modernes)

Der Mensch wird zuerst versklavt durch die Wünsche, die er hegt und nach der Realisierung der Wünsche versklaven ihn die Dinge, die er sich gewünscht hat. Da man sich ständig um den Ersatz und dessen Erhalt kümmern muß, hat man wiederum keine Zeit für das wirkliche Leben. Hermann Meyer "Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen"


Sorgen

Sorgen sind wie Babys: Je mehr man sie hätschelt, desto besser gedeihen sie. ( Helmut Qualtinger, österr. Schauspieler und Kabarettist, 1928 - 1986 )


Spekulationen

Hüte dich vor den Lehren jener Spekulanten, deren Überlegungen nicht von der Erfahrung bestätigt sind. ( Leonardo da Vinci, ital. Universalgelehrter, 1452 - 1519 )


Spott

Der Spott endet, wo Verständnis beginnt. ( Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916 )


Staatsverschuldung

Zwischen der Vermehrung von Kapital über den Mechanismus des Sparens und der Verschuldung besteht eine notwendige Entsprechung. John Maynard Keynes spricht es in aller Deutlichkeit aus: Die Sparer zwingen die anderen zur Verschuldung.... Aber wir können eine derartige Möglichkeit von vornherein ausschließen. Denn die rückerstatteten Schulden betreffen ja genau jenes Geld, das über den Konsumbedarf der Reichen hinausgeht - eben ihr überschüssiges Geld. Es besteht für sie daher keinerlei Grund, diese gewaltigen Mittel in den Konsum zu stecken. Allenfalls könnten sie zumindest einen Teil dieser astronomischen Summen in Tresoren verwahren, so wie dies ohnehin mit Gold oder anderen Wertgegenständen geschieht. Die Folge eines solchen Verhaltens aber wäre noch dramatischer als eine plötzliche Umleitung in den Konsum. Rufen wir uns in Erinnerung zurück, daß 358 Milliardäre soviel Geldvermögen besitzen wie 50% der Menschheit für ihre Leistung jährlich verdienen. Würden sie dieses Geld plötzlich dem Umlauf entziehen, so wäre dadurch dem physischen Güterverkehr mit einem Schlag die monetäre Grundlage entzogen. Dies wäre mehr als nur eine Deflation - es wäre der totale ökonomische Kollaps. Die extreme Konsequenz einer totalen Zurückhaltung der Vermögen ist praktisch auszuschließen, weil die Vermögenden sich damit einer untragbaren Gefahr für Leib und Leben aussetzen würden, aber schon der Entzug von Bruchteilen dieser Summen reicht aus, (90)um gefährliche Deflationen hervorzurufen. Daher besteht für jede Wirtschaft, in der sich große Vermögen in immer weniger Händen akkumulieren, ein realer Verschuldungszwang. >>Sind Unternehmen und Privathaushalte nicht ausreichend zu weiteren Kreditaufnahmen bereit, >dann muß der Staat das am Markt entstehende Kapitalüberangebot aufnehmen, weil andernfalls eine deflationäre Wirtschaftsentwicklung einsetzen würde<. Auf diesen Verschuldungszwang, speziell der öffentlichen Haushalte, hat schon vor einigen Jahren der Wirtschaftsprofessor Rüdiger Pohl, einer der >fünf Wirtschaftsweisen<, in der ZEIT hingewiesen.<<(91) Gero Jenner „Das Ende des Kapitalismus”


Standpunkt

Jedes Problem erlaubt zwei Standpunkte. unseren eigenen und den falschen. ( Channing Pollock, amerik. Dramatiker, 1880 - 1946 )


Status

Ehren entehren. Titel setzen herab. Ein Amt verblödet. (Gustave Flaubert, franz. Schriftsteller, 1821 - 1880 )


Sterben

Die Menschen sterben nicht für materielle Interessen, sondern nur für Ideale. (A.Hitler)


Strassen

In der Zukunft gibt es keine Straßen! (Doc Brown, Zurück in die Zukunft )


Stress

Stress- das sind die Handschellen, die man ums Herz trägt. Helmut Qualtinger


Suche

Wissenschaft, Religion und Sucht, alle suchen mit ihren Mitteln. Die Suche aller Parteien muß letztlich am gemeinsamen Punkt enden, der Gewißheit. Gewißheit verlangt nach Religion, der Rückverbindung. Nur dann stimmen Inhalt und Form überein. Ist das nicht der Fall, dann endet Suche in Sucht. In der Sucht hat sich der Suchende primär an eine Materie(Form) gebunden anstatt an den Inhalt, die Einheit und Gewißheit. Die Formen der Materie, die Drogen, sind vielfältig.Sie reichen vom Rauschgift bis zum Mikroskop. (Michael Stelzner in „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Tapferkeit

Der tapferste Mann nützt nichts ohne Kanone, die beste Kanone nützt nichts ohne viel Munition, und Kanone und Munition nützen im Bewegungskrieg nicht viel, wenn sie nicht durch Fahrzeuge mit genügend Benzin bewegt werden können. ( Rommel )


Tatmenschen

Die großen Tatmenschen haben mit den Mondsüchtigen eins gemein: Sie vertragen es auf ihrem gefährlichen Weg nicht, angerufen, gestört oder gar gewarnt zu werden. ( Lily Braun, dt. Schriftstellerin, 1865 - 1916 )


Technokratie

Man kann die internationale Technokratie nur wirksam bekämpfen, wenn man sie auf ihrem bevorzugten Gebiet herausfordert, dem der Wirtschaftswissenschaft, und indem man dem verstümmelten Wissen, dessen sie sich bedient, ein Wissen entgegenstellt, das mehr Respekt vor den Menschen und den Realitäten hat, denen diese gegenüberstehen. ( Pierre Bourdieu, Prof. am College de France, in einer Rede zu den Streikenden am Pariser Gare de Lyon am 12.Dez. 1995 )


Teufel

Der Mensch kann die Teufel, die er selbst geschaffen hat, nicht einmal mehr wiedererkennen. Albert Schweitzer


Theorien

Die einer Theorie zugrunde liegenden Begriffe und Grundgesetze sind freie Erfindungen des menschlichen Geistes, die sich weder durch die Natur noch in irgendeiner Weise a priori rechtfertigen lassen. Insofern sich die Lehrsätze der Wissenschaft auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit. (Albert Einstein)


Tiere

"Die Tiere [so schreibt er] sind bewundernswerte Bücher, in die der Schöpfer die auffallendsten Züge seiner unbeschränkten Intelligenz gesammelt hat. Der Anatom muß sie mit Respekt studieren; und wenn er nur ein wenig von jenem zarten Gefühl und Denken besitzt, das den moralischen Menschen charakterisiert, so wird er beim Blättern in diesen lebenden Büchern niemals wähnen, Schiefertafeln in der Hand zu haben oder Steine zu klopfen. Er wird nie vergessen, daß alles, was Leben hat, seiner Gnade und Barmherzigkeit anheimgestellt ist. Der Mensch würde Gefahr laufen, sein ethisches Empfinden völlig bloßzustellen, wollte er an dem Leiden und dem Blute der Tiere Freude empfinden. Diese Wahrheit ist so augenscheinlich, daß keine Regierung sie außer acht lassen sollte... Und was nun die Theorie anbetrifft, das Tier sei ein bloßer Automat, so möchte ich sie fast als eine philosophische Ketzerei bezeichnen, die der menschlichen Gesellschaft sehr gefährlich werden würde, wenn sie nicht den gesunden Menschenverstand so stark verletzte, daß sie nie allgemeine Anerkennung finden wird. Wenn nun meine Hypothese auf Wahrheit beruht, so hält, was das Schicksal der Tiere anlangt, die Vorsehung für sie in vollem Maße Ausgleich und Vergeltung bereit.10)...Und für mich ist ihre Auferstehung eine notwendige Folge jener Seele, die wir ihnen zugestehen müssen; denn eine Seele ist ihrer Beschaffenheit nach einheitlich und kann daher weder geteilt, noch zerlegt, noch je vernichtet werden. Man kann diesen Schluß nicht vermeiden, ohne in Descartes` Theorie zum Automaten zurückzufallen; und täte man dies, so würde man bald vom automatenhaften Tiere zum automatenhaften Menschen gelangen."11) Charles Bonnet in "Palingenesis" zit. in H.P.Blavatsky "Haben die Tiere eine Seele?"


Tittytainment

Vielmehr macht der Ausdruck <> Karriere, den der alte Haudegen Zbigniew Brzezinski ins Spiel bringt. Der gebürtige Pole war vier Jahre lang Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, seither beschäftigt er sich mit geostrategischen Fragen. <>, so Brzezinski, sei eine Kombination von <> und <>, dem amerikanischen Slangwort für Busen. Brzezinski denkt dabei weniger an Sex als an die Milch, die aus der Brust einer stillenden Mutter strömt. Mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung könne die frustrierte Bevölkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden. H.-P. Martin, H. Schumann „Die Globalisierungsfalle”


Tod

Allein der Tod gibt den Handlungen des Lebens Sinn und entreißt sie einer langweiligen Beliebigkeit. (M. Heidegger)

Sich dem Leben stellen, heißt sich dem Tod stellen zu können. (unbekannt)

Alles, was Wissenschaft mich lehrte und noch lehrt, stärkt meinen Glauben an ein Fortdauern unserer geistigen Existenz über den Tod hinaus. ( Wernher von Braun )

„Eine weitere Erfahrung wird jeder Mensch nach dem Ableben in der Astralwelt machen, und zwar, daß er als niedriger entwickelter Mensch mit Menschen, die einen weit höheren Entwicklungsgrad auf unserer Erde durchgemacht haben und sich in einer höheren, feineren Ebene der Astralwelt befinden, nicht zusammenkommen kann, weil er sich nicht in ihrer Lichtschicht aufhalten und bewegen darf, und sich nicht einmal hinzubegeben vermag.” Bardon spricht auch davon, daß der magisch entwickelte Mensch die Freiheit hat, den niedriger entwickelten Menschen in den geistigen und astralen Welten aufzusuchen, während dies umgekehrt nicht der Fall ist. Dieter Rüggeberg in „Theosophie und Anthroposophie im Licht der Hermetik”

Eine weitere Erfahrung wird der Magier schon hier auf Erden machen, und zwar die, daß alle Interessen, die ein normaler Mensch, also ein Uneingeweihter und Unentwickelter, auf der grobstofflichen Welt hat, in der Astralsphäre zu existieren aufhören. Deshalb ist es nicht zu verwundern, daß ein wahrer Magier, der hüben und drüben, also auf der grobstofflichen und in der astralen Welt zu Hause ist, die Interessen der grobstofflichen Welt allmählich verliert und die grobstoffliche Welt nur als Mittel für seine Entwicklung benützt. Schon hier auf Erden wird er erkennen, daß Ruhm, Ehre, Reichtum und alle anderen irdischen Vorteile in die Astralwelt nicht mitgenommen werden können und diese daher zwecklos sind. Ein wahrer Magier wird deshalb Vergänglichem niemals nachhängen und stets nur darauf bedacht sein, die Zeit, die ihm auf dieser grobstofflichen Welt für seine Entwicklung zur Verfügung steht, nach Kräften auszunützen. Es ist daher selbstverständlich, daß alle Bande, die den Menschen auf der grobstofflichen Welt fesseln, ob es sich nun um Liebe, Treue u. dgl. handelt, drüben wegfallen. Menschen, die hier wer weiß wie aneinander hingen, aber seelisch und geistig nicht gleichen Schritt hielten, können nach dem Ableben in der Astralsphäre nicht den gleichen Dichtigkeitsgrad einnehmen, da sie drüben die Bande, die sie auf der Erde fesselten, nicht mehr empfinden. Sind aber z.B. Mann und Frau gleichmäßig entwickelt, so können sie sich nach dem Ableben beide auch in der Astralwelt in derselben Sphäre bewegen und mit einem inneren Sympathieband zueinander stehen, jedoch jene Liebe, die sie auf der grobstofflichen Welt empfunden haben, fühlen sie drüben nicht. In der astralen Welt entfällt der Selbsterhaltungstrieb, die fleischliche Geschlechtsliebe und Geschlechtslust. In den höheren Schichten verbindet gleichmäßig entwickelte Wesen durch ein feines Schwingungsband ein anderes Sympathiegefühl als hier auf unserer Erde. Auf der grobstofflichen Welt wird meistens durch äußere Reize die Sympathie oder Anziehungskraft zweier Wesen hervorgerufen und erhalten, was natürlich in der Astralwelt nicht der Fall ist. Der Begriff von Schönheit ist in der Astralwelt ein ganz anderer als auf unserer grobstofflichen Ebene. Da der Astralkörper eines abgeschiedenen Menschen in der Astralsphäre keinen Zeit- und Raumbegriff besitzt, also drüben keine Bewußtseinsstützen hat, nach denen er seine Entwicklung messen könnte, sehnt er sich wieder nach der Erde zurück. Nicht nur deshalb, daß er auf Grund des Karmagesetzes von Ursache und Wirkung seine im vorigen Leben begangenen Fehler ausgleichen muß, er sehnt sich vor allem danach, eine neue Möglichkeit der weiteren astralen Entwicklung auf der grobstofflichen Ebene zu haben und neue Erfahrungen für die höheren Schichten in der astralen Welt in seinem Geist zu sammeln. Franz Bardon in „Die Praxis der magischen Evokation”


Toleranz

Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber den Intoleranten. ( Wilhelm Busch, dt. Zeichner und Dichter, 1832 -1908)


Tradition

Tradition ist überlieferte Dressur. Harold Pinter


Überbevölkerung

...und der Geburten zahlenlose Plage droht jeden Tag als mit dem jüngsten Tage. ( Johann Wolfgang von Goethe )


Übergewicht

Die amerikanische Herzgesellschaft AHA hat im Juni 1998 festgelegt, daß ein Mensch, der bei einer Größe von 1,75 Meter mehr als 77 Kilogramm wiegt, fortan als krank zu betrachten sei. Denn damit liegt dieser oberhalb eines Limits, das gerade noch als tolerabel gilt. Als Meßgröße gilt dabei eine Kombination aus Körpergröße und Gewicht, der sogenannte Body Mass Index (BMI). Der BMI errechnet sich aus dem Gewicht in Kilo geteilt durch das Quadrat der Körpergröße. Wenn sich 77 Kilo auf einer Körpergröße von 1,75 verteilen, liegt der BMI bei 25. Darüber fängt die neue Krankheit namens Übergewicht an, von der mehr als die Hälfte der Amerikaner und immerhin jeder dritte Schweizer betroffen ist. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf” [ das Idealgewicht liegt bei dieser Art der Betrachtung bei etwa : Körpergröße in Zentimeter minus 100 mal 0,9, d.V. ]


Übervorteilung

Ich halte es für das kleinere Übel, übers Ohr gehauen zu werden, als knurrend mit gefletschten Zähnen durchs Leben zu gehen. Thomas Wolfe


Überzeugungen

Überzeugungen sind oft die gefährlichsten Feinde der Wahrheit. ( Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt.Philosoph, 1844 - 1900 )


Umwelt

Sind wir in einen hypnotischen Zustand verfallen, der uns das Minderwertige und Schädliche als unausweichlich hinnehmen läßt, so als hätten wir den Willen oder den Blick dafür verloren, das Gute zu fordern? Wenn wir so denken, erheben wir, um es mit den Worten des Ökologen Paul Shepard auszudrücken, „ein Leben zum Ideal, das gerade noch den Kopf über Wasser hält, nur zollbreit über der Grenze des Erträglichen, bis zu der die eigene Umwelt verdorben ist ...Warum sollten wir alles geduldig ertragen: schwache Gifte als tägliche Nahrung, ein Heim in farbloser Umgebung, einen Kreis von Bekannten, die nicht unsere ausgesprochenen Feinde sind, den Lärm von Motoren, den wir eben noch so weit mildern, daß wir nicht wahnsinnig werden? Wer wollte in einer Welt leben, die just noch nicht ganz tödlich ist?” Dennoch wird uns eine solche Welt aufgedrängt. Der Kreuzzug mit dem Ziel, eine chemisch entseuchte, von Insekten freie Welt zu schaffen, scheint bei vielen Spezialisten und den meisten sogenannten Bekämpfungsstellen einen fanatischen Eifer ausgelöst zu haben. R.Carson "Der stumme F."

Die Häßlichkeit unserer Umwelt und die Vergewaltigung der Natur sind verzeihlich, wenn sie ein Ergebnis der Armut sind, nicht jedoch, wenn sie inmitten des Überflusses auftreten und sogar durch Wohlstand verursacht werden. ( Rene Dubos, Prof. für Mikrobiologie und Pathologie, Pulitzer-Preisträger 1969 für „Der entfesselte Fortschritt” )


Ungewöhnliches

Nur ungewöhnliche Kraft darf nach Ungewöhnlichem streben. (Theodor Körner, dt. Dichter, 1791 - 1813 )


Unheil

Allgemeine Begriffe und großer Dünkel sind immer auf dem Wege, entsetzliches Unheil anzurichten. ( Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832 )


Unrecht

Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es. ( Mark Aurel, röm. Kaiser, 121 - 180 )


Unsterblichkeit

Dem Entwurf nach müßte der Körper ewig funktionieren. (Elliot Crooke, Biochemiker an der Stanford University)

Ich will nicht durch meine Arbeit unsterblich werden. Ich will dadurch unsterblich werden, daß ich nicht sterbe. (Woody Allen )


Untergang

Der Untergang unserer gegenwärtigen Wurzelrasse wird herbeigeführt werden durch den Mangel an Moralität. Die lemurische Rasse ist durch Feuer zugrunde gegangen, die atlantische durch Wasser; unsere wird zugrunde gehen durch den Krieg aller gegen alle, das Böse, durch den Kampf der Menschen untereinander. ( Rudolf Steiner, zit. in D.Rüggeberg, Theosophie und Anthroposophie...)


Unterricht

Würden wir Schweine, Gänse und Vieh unterrichten und ihm Lebensart beibringen, wenn wir das könnten? aus „Bewusstseinskontrolle”


Unwissenheit

Wo die Unwissenheit ein Segen ist, wäre es töricht, weise zu sein. (Thomas Gray)


Urknall

...Er stammt halt noch aus einer Zeit, in der der Aberglauben noch sein grassierendes Unwesen trieb und die Welt noch nicht so voll durchblickt wurde wie von den heutigen Wissenschaftlern, die ja inzwischen sogar wissen, wie die Welt entstanden ist, nämlich durch einen Urknall - ja und zwar einen Urknall im Hirn eines verschrobenen Forschers, der so gewaltig war und sich so weit fortpflanzte, daß heute fast alle Wissenschaftler wenigstens einen kleinen Knall haben. Franz Ferzak in „Karl Freiherr von Reichenbach”


Urteilsvermögen

Mit zwanzig regiert der Wille, mit dreißig der Verstand und mit vierzig das Urteilsvermögen. ( Benjamin Franklin, amerik. Politiker und Schriftsteller, 1706 - 1790 )


Vampirismus

Ist beim Magier der physische Tod eingetreten, dann sieht er keinen Grund, in die physische Welt wieder zurückzukehren und hegt auch nicht den Wunsch, in der astralen Welt das materiell-astrale Band neu herzustellen. Natürlich gibt es auch weniger entwickelte Magier, Zauberer u. dgl., die Versuche anstellen, das Bindeglied zwischen dem astralen und dem grobstofflichen Körper von der Astralebene aus bewußt herzustellen. Da ihnen aber die nötige Entwicklung fehlt, um das Licht so stark verdichten zu können und die vollkommene Analogie, somit die Realisierung bis in die grobstoffliche Welt zu übertragen, ist ihr Erfolg nur ein teilweiser. Gewöhnlich wollen solche am grobstofflichen Körper hängende Wesen die Vorbedingung zur Realisierung umgehen und vampirisieren aus lebenden Körpern das elektro-magnetische Fluid (die Lebenskraft) und stauen es in ihrem zurückgelassenen physischen Körper in der Annahme, daß es ihnen mit der Zeit doch gelingen wird, denselben wieder zu beleben. Ein abgelegter physischer Körper kann von einem solchen Wesen auf die geschilderte Weise auch Jahrhunderte lang erhalten werden, ohne zu verwesen. Die Geschichte beschreibt genügend Fälle der Konservierung von verstorbenen Menschen, und die Wissenschaft kennt bis heute nicht die genaue Ursache. Solche Vampire sind vom hermetischen Standpunkt aus sehr bedauerliche Geschöpfe, und die damalige Einstellung der Religion tat gut daran, einen solchen der Verwesung nicht unterliegenden Körper einfach zu vernichten. Gewöhnlich erst durch seine Vernichtung - zumeist wurde der Körper mit einem Holzpfeil durchbohrt, oder es wurde ihm der Kopf vom Rumpf abgetrennt oder der Körper einfach verbrannt - war das Wesen von den Banden des Körpers befreit. Auch die Sagen von Werwölfen sind vom hermetischen Standpunkt aus durchaus erklärlich, und der Vorgang ist derselbe, nur daß der Astralkörper beim Vampirisieren eine tierische Form annimmt, um eventuell von einer empfindlicheren Person, die er vampirisiert, nicht erkannt zu werden. Franz Bardon „Die Praxis der magischen Evokation”


Veränderungen

Die ganze Welt verändert sich in eine Veränderung hinein, wie sie früher einmal war in einem früheren Leben. ( Werner Schwab )

Über der Veränderung liegt stets ein Hauch von Unbegreiflichkeit. ( Carl Friedrich von Weizsäcker, dt. Atomphysiker und Philosoph, geb. 1912 )

Wenn die Dinge so bleiben sollen, wie sie sind, dann werden sie sich ändern müssen. (Giuseppe Tomasi di Lampedusa, ital. Schriftsteller, 1896 - 1957 )


Verdachtsmomente

Inzwischen habe ich den Verdacht, daß das Universum nicht nur seltsamer ist, als wir es uns vorstellen, sondern sogar seltsamer, als wir es uns vorstellen können... Ich habe den Verdacht, daß es mehr Dinge im Himmel und auf Erden gibt, als wir uns in allen Philosophien träumen ließen. (J.B.S.Haldane)


Verdickungsmittel

Durch eine lädierte Darmwand können gefährliche Krankheitskeime und auch Allergieauslöser in den Körper gelangen, die ein intakter Darm fernhalten würde. Nun enthalten, so Hilgers und Hofmann, viele Lebensmittel Inhaltsstoffe, die geeignet sind, die natürliche Barriere zu durchlöchern: Sogenannte Verdickungsmittel und Emulgatoren, wie beispielsweise ein Stoff namens Carrageen. >>Im Interesse der Darmgesundheit sind Produkte mit Verdickungsmitteln und Emulgatoren weitgehend zu meiden<<, raten die Autoren. Denn durch diese Stoffe sei eine >>direkte Schädigung der Darmschleimhaut<< nachgewiesen.H.U.Grimm „Aus Teufels Topf”


Vermehrung

Die Menschheit kann sich, so wie jede andere biologische Art, über die ökologische Tragfähigkeit eines begrenzten Lebensraumes hinaus vermehren. Im Unterschied zu allen anderen Arten aber sind Menschen auch fähig, dies zu erkennen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. ( William R. Catton jr.; zit. in "Die neuen Grenzen des Wachstums" )


Vernichtung

Frankreich ist heute politisch sehr stark: Durch eine große und siegreiche Armee und durch mächtige Bündnisse. Auch wenn diese Bündnisse fünfhundert Jahre lang mit Italien, England, Amerika standhalten, ohne sich einen Augenblick zu lockern, wird jeder weitsichtige Mensch Frankreich nur den einen Rat geben können: Verlaßt euch nicht darauf! Vernichtet Deutschland im eigentlichen Sinne, tötet seine Menschen, besiedelt das Land mit anderen Völkern! Es genügt nicht, daß ihr das Reich in kleine Staaten zerstückelt. Wollt ihr eure Nachbarnation entehren, so vernichtet sie, damit ihr Gedächtnis zugrunde geht. Es bleiben genug mächtige Völker übrig; wenn sich eines gegen euch erhebt in einem Augenblick, wo ihr nicht auf der Höhe eurer politischen Stärke seid, so wird es mit der Erinnerung der deutschen Schmach gegen euch kämpfen und diese Erinnerung gegen euch geltend machen. Vernichtet die Erinnerung, indem ihr das deutsche Volk vernichtet. ( Dieter Rüggeberg in "Geh.-pol. 2" aus Walther Rathenau in einem Brief an Frankreich vom 6.Februar 1920 )


Vernunft

Vernunft wird Unsinn ( Goethe, Faust 1 )


Versailler Verträge

„Noel F. Busch, Wirtschaftsberater im englischen Finanzministerium, deckt in einem in „Life” veröffentlichten Artikel am 17.September 1945 auf, daß John Maynard Keynes ( später Lord Keynes ), der neben Lord Rothschild in Cambridge wohnte und ein Direktor der Rothschild - kontrollierten Bank of England war, der Chefberater der englischen Regierung zu der Zeit war, als die finanziellen Klauseln des Versailler Vertrages entworfen wurden. So ist es nur natürlich, daß die Ergebnisse der wie auch immer gearteten „Vereinbarungen”, die in Versaille getroffen wurden, sich in den folgenden Jahren als höchst gewinnbringend für die Bankers und ihre Freunde erweisen würden.” ( aus „Wer regiert die Welt?” von Des Griffin )


Versäumnis

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt? ( Ernst R.Hauschka, dt.Aphoristiker, geb. 1926 )


Verschiedenes

Der Mensch hat kein Organ für das Organische. (Hans Leisegang, Philosoph)

Die Natur aller Dinge ist am leichtesten in ihren kleinsten Teilen sichtbar. ( Aristoteles )

Es gibt kein Gesetz der Geschichte, dem zufolge ein neues Jahrhundert zehn oder zwanzig Jahre vorher beginnen muß, aber... es hat sich herausgestellt, daß es so ist.(Thomas Wolfe)

Wenn wir Baku nicht kriegen, ist der Krieg verloren. ( Adolf Hitler )

Es gibt ein paar Dinge, zu denen wir einfach sagen müssen: Das geht nicht. (James Watson)

Man kann wahrnehmen, daß ein Mann, der mit dieser Wahrheit des Ernstes spricht, weder Niederträchtigkeit im Herzen noch Spaß im Kopf hatte. ( Hegel über Machiavelli )

Es ist eine alte Regel: Ein Unverschämter kann bescheiden aussehen, wenn er will, aber kein Bescheidener unverschämt. ( Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller, 1742-1799 )

Wer wünscht, daß man ihn fürchte, erreicht nur, daß man ihn haßt. ( Charles de Montesquieu, franz. Schriftsteller und Philosoph, 1689 - 1755 )

In unserer zersplitterten Welt mit der aufgesplitterten Gedankenwelt in den Köpfen der Menschen hat es nichts so schwer wie die Wahrheit. ( Herbert Gruhl, CDU, geb. 1921 ) ( nach erscheinen des Buches 75 wurden ihm 1976 durch die Partei Themengebundene Aufgaben entzogen, ( wie erstaunlich !, Anm.des Verfassers ))

Krieg bedeutet Frieden / Freiheit ist Sklaverei / Unwissenheit ist Stärke ( aus „1984” von George Orwell )

Die Vorzüge von gestern sind oft die Fehler von morgen. (Anatole France, franz. Schriftsteller, 1844 - 1924 )

Findet in eurem Innern den Mut und erweist euch die Gnade, die Veränderungen einzuleiten, die nötig sind, um den Sturm zu überstehen, denn es braut sich einer zusammen. (J.P.Koteen)

Streck dich, Bäumchen; krümm dich, Wurm; wehr dich, Söhnchen, doch bedenke - das erste Mal geht`s, das zweite Mal schwer, das dritte Mal nimmermehr. ( Prokop )

Es wäre ein Zeichen von Weisheit, nicht aus Verzweiflung zu handeln. (H.D.Thoreau)

Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. ( Niccolo Machiavelli, ital. Politiker und Schriftsteller, 1469 - 1527 )

Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit blättern. ( Andere Malraux, franz. Schriftsteller und Politiker, 1901 - 1976 )

Höflichkeit ist Klugheit, folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. ( Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788 - 1860)

Es gibt keinen Weg zurück in die Vergangenheit. Wir haben die Wahl zwischen dem Universum - und nichts. ( H.G.Wells )

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder sind wir allein im Universum, oder wir sind es nicht. Beide sind gleichermaßen erschreckend. ( Arthur C. Clarke, (Perry Rhodan - Autor) )

Alles geht vorüber. ( George Harrison )

Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten. (Friedrich Schiller, 1759 - 1805 )

Wer am Ruder ist, reißt selten das Steuer herum. ( Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, geb. 1929 )

Wer sagt, daß eins plus eins gleich zwei ist, ist vermutlich Mathematiker. Wer feststellt, daß eins plus eins nur in der Mathematik zwei ist, kommt den Dingen schon näher. ( D.M. )

Die Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation. ( Jean-Paul Sartre, franz. Dichter und Philosoph, 1905 - 1980 )

Streitet euch nicht, ob Geist oder Materie bestehe, denn das ist nichts anderes als Wortstreit. Geist und Körper sind nur verschiedene Seiten derselben unbegreiflich mächtigen Sache. (Spinoza)

Wir haben seltsame Füßspuren am Ufer des Unbekannten gefunden. Wir haben komplizierte Theorien ersonnen, um den Ursprung der Spuren zu entdecken. Dann haben wir die Wesen rekonstruiert, die die Spuren hinterlassen haben. Sie sind uns ähnlich... (Sir Arthur Eddington )

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der gleiche wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen. Mark Twain

Je weniger jemand in eine Partnerbeziehung einbringt, desto mehr erwartet er von seinem Partner. Hermann Meyer

Wenn meine Dichtung auf irgend etwas abzielt, dann darauf, die Menschen aus den Zwängen zu befreien, innerhalb derer sie sehen und fühlen. Jim Morrison


Verschmelzung

Verschmilzt die Wirtschaft Europas zur Gemeinschaft, und das wird früher geschehen, als wir denken, so verschmilzt auch die Politik. (Walther Rathenau, dt.Staatsmann, 1867 - 1922)


Verschuldung ( Bund )

Pro Minute muß der Bund für Zinszahlungen mehr als 150.000 Mark ausgeben, in der Stunde über 9 Millionen Mark, am Tag rund 225 Millionen Mark. Drei Minuten Zinszahlungen des Bundes, und sie hätten das Geld für ein Einfamilienhaus zusammen. Bundesfinanzminister Hans Eichel am 4.Mai 1999 vor den versammelten „Volksvertretern” des Bundestages , aus Stimme des Gewissens Nr. 2/2000


Verschwörungen

...es gibt eine Kraft, so organisiert, so subtil, so perfekt und so (alles) durchdringend, daß man besser nicht einmal darüber nachdenkt, wie man etwas dagegen tun könnte. ( Präsident Woodrow Wilson )


Versprechen

Wer ein Versprechen wiederholt, will es brechen. ( Max Halbe, dt.Schriftsteller, 1865 - 1944 )


Verstand

Wer über gewisse Dinge nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren. (Gotthold Ephraim Lessing, dt.Dichter und Philosoph, 1729 - 1781 )

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird. (Ernst R. Hauschka )


Verständnis

Er soll zuerst die großen Tatsachen enträtseln, dann die kleinen bis eines Sommers, wenn er kahl und lethargisch nach dem Essen ist, er die Existenz von Fliegen versteht und schätzt. Dieses Fehlen an Verständnis, mit welchem wir alle beginnen, ist so fürchterlich, so jämmerlich. In dieser Welt gibt es so viel Grausamkeit, so viel Verschwendung, so viel Stupidität. ...Mittelalterliche Philosophen gingen hoffnungslos in die Irre, weil ihre Theologie die Beziehung aller Dinge auf den Standard der Wohlfahrt des Menschen notwendig machte. ( Aleister Crowley )

Versuche haben uns eine Menge beigebracht, das wir vorher nicht wußten, aber sie haben uns auch gelehrt, wie wenig wir eigentlich von den Vorgängen verstehen, die uns bekannt sind. ( Thomas Alva Edison )


Verstehen

Am schwersten ist zu verstehen, warum wir überhaupt etwas verstehen können. (A.Einstein)


Vielfalt

Nicht wie im Chaos: zerquetscht, zerstampft, Sondern: in Harmonie verstreut, Wo wir Ordnung in der Vielfalt wahrnehmen, Und wo alles, voneinander abweichend, dennoch zusammenklingt. Alexander Pope (aus „Die Entdeckung des Chaos”)


Vier

... Das hervorgegangene Vierte hat seinen Ursprung in dem Zusammenspiel der grundsätzlichen Dreiheit, ist selbst aber der Beginn eines neuen Zyklus. Mit ihr ist die Grundlage einer neuen Generation geschaffen. Was im ersten Zyklus mit der 1 begann, wird jetzt erneut ablaufen, allerdings mit der 4 beginnend. So wie am Anfang des ersten Zyklus die männliche, positive 1 stand, so steht am Beginn des 2. Zyklus die weibliche, negative 4. Eins und Vier sind beides Beginner, lediglich unter verschiedenen Vorzeichen ( gerade/ungerade ; positiv/negativ ). Vier ist das aus der ersten Dreiheit heraus Materialisierte, also das konkret Geschaffene. Sie ist Sinnbild für Verstofflichung, Verdichtung zur Materie, der materiellen Erde schlechthin. Wenn der erste Zyklus noch ein rein geistiger war und seinen Ausgang in der geistigen Energie der 1 nahm, dann wird der jetzt durch die 4 beginnende Zyklus konkret und sichtbar vollzogen. Die neue Basis ist die Vier. Sie ist gleichzeitig ein Gegenzyklus zum ersten. Der Vorgang der Umkehr ist in allen Signaturen der 4 sinnbildlich enthalten. ... Die materielle Basis mit der ihr zwangsläufig innewohnenden Umkehrrichtung bzw. Tendenz zum Wechsel ist das typische der 4. Sie ist aber auch die greifbare, erkenntnismäßige Ordnung, das materielle Fundament aller sichtbaren Dinge. Ihr Symbol ist das Quadrat mit seinem rechten Winkel. Das Quadrat als regelmäßig und rechtwinklig begrenzte Fläche symbolisiert Ort und Wohnung des Konkreten. Harmonie und eine gewisse Berechenbarkeit werden sichtbar. Die Quaternität ist die Grundlage unserer Welt. Alle konkreten Erscheinungen wie auch die wissenschaftliche Forschung basieren auf ihr. Es sind die 4 Himmelsrichtungen, die 4 Eiweißbasen des Lebens, die 4 Quadranten des Mathematikers ebenso wie die geliebten 4 Wände des Ortes unserer Heimat. Die Rechtwinkligkeit ermöglicht allen Existierenden, insbesondere den Menschen, eine Ausrichtung im Sinne von Blickrichtung oder rechter Haltung. Weltliche Fundamente und Ordnung beziehen sich deshalb immer auf die Vier, wie: 4 Himmelsrichtungen, 4 Evangelien, 4 Veden, 4 heilige islamische Bücher, 4 Elemente der esoterischen Wissenschaft, 4 Enden des Kreuzes, 4 Farben des Kartenspiels, 4 Extremitäten ... M. Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Vivisektion

"Bei der Vivisektion wird die Quälerei an den Fasern und Muskeln ein und desselben Versuchstieres durch unsere Schlächter-Akademiker - Tage, Wochen, ja Monate hindurch ausgeübt. Diese Marter macht von jeder, selbst der teuflischsten Waffe Gebrauch und vollführt ihre Experimente vor einem verrohten, unbarmherzigen Zuschauerkreis. Zehn Lehrlinge arbeiten oft an einem Opfertier zu gleicher Zeit - der eine am Auge, der andere am Bein, der dritte an der Lunge, ein vierter am Gehirn, und wenn ihre unerfahrenen Hände nach eines Tages Arbeit glücklich den lebenden Leichnam ganz bloßgelegt haben, dann werden die jämmerlichen Überreste am Abend sorgfältig im Keller aufbewahrt, damit am nächsten Morgen die blutige Arbeit ihren Fortgang nehmen kann - und das, solange nur ein Funken Leben, eine Spur von Gefühl in dem Versuchstier vorhanden ist! ..." Eudes de Mirville "Des Esprits" zit. in H.P.Blavatsky "Haben die Tiere eine Seele?"


Völkernähe

Die Völker kommen sich immer näher - bis auf Schussweite. Michael Schiff


Volksvertreter

„Sie kennen ja vielleicht folgenden Witz: „Was verkauft der Staubsaugervertreter? (...) Was verkauft der Versicherungsvertreter? (...) Und was verkauft der Volksvertreter ? (...!)” Wenn wir also verkauft werden, dann muß man sich doch fragen: warum, an wen, und zu welchem Preis? Wer regiert tatsächlich die Welt? Ist es das organisierte Verbrechen, die Mafia? Sind es die Geheimdienste ? Sind es die Bruderschaften und Logen ? Sind es die Großindustriellen, die Banker und Ölmagnaten? Ist es der Hochadel? Sind es einzelne Familien ?” aus „Die Macht 1”


Vorausblick

Der Mensch hat die Fähigkeit, vorauszublicken und vorzusorgen, verloren. Er wird am Ende die Erde zerstören. Albert Schweitzer in Rachel Carsons „Der stumme Frühling”


Voraussagen

Voraussagen sind sehr schwierig, vor allem, wenn sie von der Zukunft handeln. ( Yogi Berra )


Vordenker

Wer anderen etwas vorgedacht, wird jahrelang erst ausgelacht. Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich. (Wilhelm Busch)

Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, das nicht die Vorwelt schon gedacht? Goethe (Faust II)


Vorlieben

Ein kluger Feind ist mir lieber als ein dummer Freund. ( Chin. Sprichwort )


Vorteile

Man kann sagen, es sei moralisch verwerflich, aus der Gutgläubigkeit des Menschen Vorteil zu ziehen, seine Irrtümer auszunutzen, aus seiner Unwissenheit Kapital zu schlagen - und vielleicht ist das auch der Fall...Ich weiß es nicht so genau. ( Nicholas Samstag,in "The Engineering of Consent" )


Vorzeichen

Vorzeichen bedeuteten ihm nichts, und er war unfähig, die Botschaft der Prophezeihung zu entziffern, bis die Erfüllung sie direkt vor seine Tür gebracht hatte. ( Joseph Conrad )


Vril

Die Zeit der Demokratie war erfahrungsgemäß eine Periode des Ehrgeizes und Neides, der übelsten politischen Leidenschaften gewesen und hatte zu sinnlosen ständigen Systemwechseln, zu Parteikämpfen, kurz zu ewigen Ursachen für Streit und Krieg geführt. Immerhin hatte dieser primitive staatliche Zustand einige Zeitlang gedauert, war jedoch dann durch die geistig höherentwickelte, kultiviertere und gebildetere Bevölkerung abgeschafft worden; vor allem nachdem man zur Entdeckung jener bis dahin geheimen Naturkräfte, jenes alles durchdringenden Agens gelangt war, das sie <> nennen. Der Beschreibung nach, die ich von Zee empfing, welche als hervorragendes Mitglied der Akademie der Gelehrten diese Dinge weit besser studiert hatte und kannte als meine übrige Umgebung - kann man mit diesem Fluidum, wenn man es nur in der richtigen Weise versteht und handhabt, auf alles Seiende in der Natur, ob leblos oder lebendig, den mächtigsten Einfluß ausüben. Es kann zerstörend wirken wie ein Blitzstrahl. Aber es kann, wenn anders verwendet, ebenso auch erneuernd und stärkend auf die Lebensprozesse einwirken, es kann belebend und heilend sein. Es ist sogar das hauptsächlichste Heilmittel zur Beseitigung von Krankheiten, oder besser gesagt, es ermöglicht dem lebenden Organismus, das organische Gleichgewicht seiner Kräfteverteilung wiederherzustellen, so daß es ihm derart dazu verhilft, sich selbst zu heilen. Durch diese Naturkraft haben sie auch die Gewalt über die festesten Substanzen. Zerstören sie doch sogar durch seine Verwendung steinige Felsmassen, um ebene Täler für bebautes Land zu gewinnen. Aus dem Vril erhalten sie vor allem ihr Licht, das die unzähligen Lampen zum Leuchten bringt, ein Licht, das wirksamer, milder und gesünder ist als das, welches aus brennenden Substanzen gewonnen werden könnte, wie man es früher tat. Es ist klar, daß die Entdeckung einer so ungeheuerlichen und allbeherrschenden Kraftquelle, wie es das Vril ist, insbesondere auch im ganzen Gemeinschafts- und Staatsleben einen entscheidenden Umschwung bewirkte. Edward Bulwer-Lytton in „Vril - Oder eine Menschheit der Zukunft” [ Anm.d.V. diese Beschreibung klingt zwar phantastisch, ist aber nur eine Beschreibung des elektromagnetischen Fluids, wer Fälle von Besprechungen oder Heilmagnetiseuren kennt, weiß hiermit, auf welchen Kräften dies aufbaut, die Magie bedient sich dieser Kräfte; bei Karl Freiherr von Reichenbach heißt es Od, bei Wilhelm Reich ist es das Orgon; in der Wissenschaft ist nicht bekannt, weshalb Schlafentzug zum Tode führt, im Schlaf wird ein spezifischer Teil dieser Lebenskraft erneuert, die Erklärung hierfür ist in der Unterscheidung des Gehirns in Klein- und Großhirn - also die Unterteilung in Bewußtsein und Unterbewußtsein zu suchen; das Immunsystem wird von beiden beeinflußt; Krankheiten werden häufig aus diesem Umstand heraus wirksam; eine ausführliche Beschreibung wird in meinem nächsten Buch ,die Lebenskraft betreffend, erfolgen. ]


Wahlrecht

Die Regierung eines einzelnen ist eine Ungeheuerlichkeit. Das eingeschränkte Wahlrecht ist eine Ungerechtigkeit. Das allgemeine Wahlrecht ist eine Dummheit. ( Guy de Maupassant, franz. Schriftsteller, 1850 - 1893 )


Wahrheit

Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden. (Heraklit um 500 v. Chr.)

Findet die Wahrheit, denn die Wahrheit macht Euch frei! ( Angebliche Inschrift im Pentagon-Hauptgebäude )

Kinder und Narren sagen die Wahrheit ( Volksweisheit )

Die schweigende Mehrheit will aber in allen Nationen die Wahrheit gar nicht wissen, weil die Konsequenzen höchst unangenehm wären. ( Klaus Müller )

Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen, daß es nicht schwer ist, eine Wahrheit umzubringen. Eine gute Lüge ist unsterblich. ( Gottfried August Bürger, dt. Schriftsteller, 1747 - 1794 )

Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann. ( Ernst R. Hauschka )

Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als bekehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht wird. (Max Planck, 1918 Nobelpreisträger für Physik)

Niemals noch gab es den Mann, und nimmer wird es ihn geben, der die Wahrheit erkannt von den Göttern und allem auf Erden.(Xenophanes)

Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern. Rabindranath Tagore ind. Dichter und Philosoph 1861-1941

Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit. Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, als ob nichts geschehen sei. Winston Churchill (aus Jan van Helsing „Geheimgesellschaften 2”)

Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Verleumdung. Marquis de Sade

Die Wahrheit hängt von der Erkenntnis eines jeden einzelnen ab. Und da wir nicht alle ein und dieselbe Erkenntnis haben, so können wir das Problem der Wahrheit auch nicht verallgemeinern. Deswegen hat jeder einzelne von seinem Standpunkt aus je nach Reife und Erkenntnis, falls er es ehrlich meint, seine eigene Wahrheit. Nur derjenige, der die absoluten Gesetze des Makro- und Mikrokosmos kennt und beherrscht, kann von einer absoluten Wahrheit sprechen. Gewisse Aspekte der absoluten Wahrheit wird sicherlich jedermann anerkennen. Niemand wird darüber im Zweifel sein, daß es ein Leben, einen Willen, ein Gedächtnis und einen Verstand gibt und wird davon absehen, diese Tatsachen abzustreiten. Kein wahrer Eingeweihter wird jemandem, der nicht reif genug ist, seine Wahrheit irgendwie aufdrängen wollen. Die betreffende Person würde sie nur wiederum von ihrem eigenen Standpunkt aus betrachten. Deswegen wäre es zwecklos, mit Uneingeweihten über höhere Wahrheiten zu sprechen, außer wenn es sich um Menschen handelt, die höheren Wahrheiten zustreben, also für diese zu reifen beginnen. Alles andere wäre Profanation und vom magischen Standpunkt aus nicht richtig. Jeder gedenke hierbei der Worte des großen Meisters des Christentums: >>Werfet nicht Perlen vor die Säue<<. Franz Bardon „Der Weg zum wahren Adepten”


Wasser

Die Wahrung des Wassergeheimnisses ist auch ein Mittel, um dem Gelde die Zinskraft zu sichern. Der Zins gedeiht nur in der Mangelwirtschaft. Ist das Problem der Wasserentstehung gelöst, und wird es dann möglich, jedes Wasserquantum und jede Wasserqualität an beliebigen Orten herzustellen, ist man in der Lage, ungeheure Wüstenflächen wieder urbar zu machen, wird der Kaufwert der Nahrung und zugleich der Kaufwert der Maschinenkraft auf ein solches Minimum gesenkt, daß es sich nicht mehr lohnt, damit zu spekulieren. Nahrungsfreiheit und kostenlose Maschinenkraft sind so umstürzende Begriffe, daß das gesamte Weltbild und auch alle Weltanschauungen eine Veränderung erfahren werden. Die Wahrung des Geheimnisses Wasser ist daher das größte Kapitel des Kapitals, und aus diesem Grunde wird jeder Versuch, der dieser Klärung dient, rücksichtslos im Keime erstickt. Viktor Schauberger in „Das Geheimnis des Wasserrätsels” von Kronberger und Lattacher

Es gab immer schon Menschen, die Dinge wußten, die sie nicht auf uns bekannten Wegen erfahren haben konnten. Paracelsus war einer von ihnen. Der ebenso erfolgreiche wie von der Wissenschaft geächtete Arzt hat vor fünfhundert Jahren Thesen schriftlich niedergelegt, die erst Jahrhunderte später als richtig anerkannt wurden und die heute wieder enorm an Bedeutung gewinnen. Noch vor kurzem schlossen Homöopathie und Schulmedizin einander aus; heute ergänzen sie einander. Vielleicht stehen wir doch kurz vor einem Tor zu völlig neuem Wissen, das möglicherweise wiederum vorwiegend verschüttetes altes Wissen ist. Bei aller persönlichen Zurückhaltung, die die wichtigste Voraussetzung für die Professionalität im Journalistenberuf ist, konnte ich mich der Fragestellungen und der Erkenntnisse der beiden Naturforscher Viktor Schauberger und Johann Grander nicht auf Dauer entziehen. Viktor Schauberger hat das Wasser beobachtet und dabei mehr gesehen und erfaßt als alle wissenschaftlichen Meßgeräte bis heute zusammen. Johann Grander belebt Wasser, indem er es mit einem speziell von ihm entwickelten Magnetmotor in hochfrequente Schwingungen versetzt, und es gibt unzählige Anwenderberichte, die von unglaublichen Wirkungen berichten. Hans Kronberger & Siegbert Lattacher „Auf der Spur des Wasserrätsels”

Gibt es geheimnisvolle, bisher unerkannte Kräfte im Wasser? Und wenn ja, wie stellen sie sich dar? Wie wirken sie, wie kann man sie nutzen? Die meisten Wissenschaftler und Wasserexperten bestreiten, daß es diese Kräfte gibt. Ihrer Meinung nach ist Wasser gleich Wasser, es hat die chemische Formel H2O, und es ist nach allen Regeln der Wissenschaft erforscht. Demgegenüber stehen Naturforscher ohne hohe wissenschaftliche Ausbildung, die behaupten, Wasser sei nicht gleich Wasser, ganz im Gegenteil: Es habe Fähigkeiten, von denen wir nur bruchstückhaft wissen, es berge Geheimnisse, die größer sind als all unsere bisherige Weisheit zusammen. Wasser ist nach Ansicht dieser Naturforscher viel mehr als die chemische Formel H2O. Es sei, so sagen sie, die Grundlage allen Lebens auf der Erde, und es stehe in ständiger Resonanz zum Universum. Ja, es schwinge innerlich, und es transportiere Energie und Informationen in gewaltigem Ausmaß. Die Reduktion auf eine simple chemische Formel ist für diese Naturforscher ein blindes Herangehen an eine vielfältige Materie. Das Wasser ändert ständig seine Qualität, es kann dem Menschen Heil und Unheil bringen, es kann gesund und krank machen, kann Energie aufnehmen und abgeben. Es ist das faszinierendste Element und gleichzeitig das am wenigsten erforschte und bekannte. Hans Kronberger & Siegbert Lattacher „Auf der Spur des Wasserrätsels”


Wasserbelebungsgerät

„Wir haben am 21. Juli 1992 ein Wasserbelebungsgerät in eine der Kühlwasserleitungen eingebaut. Nach ca. vier Tagen konnten wir mit der Zugabe von Chemie zur Gänze aufhören; wir mußten bis dato drei verschiedene Arten von Chemikalien zusetzen. Das größte Problem waren bis dahin Schleimbakterien, die sich im Schmutzfänger der Kühlmaschine festsetzten. Es waren ca. zehn bis 15 Arbeitsstunden pro Woche für die Reinigung aufzuwenden. Nach Aktivierung der Wasserbelebung hatten sich nach ca. zwei Wochen die Schleimbakterien rückgebildet, zugleich haben wir vermehrte Kalk- und Rostanteile in den Leitungen festgestellt. Nach ca. fünf bis sechs Wochen waren keine Schleimbakterien mehr feststellbar, und feste Rückstände gab es auch nicht mehr. Im September des Jahres 1992 konnten wir mit der Reinigung der Schmutzfänger und Siebe komplett aufhören. Wir haben dann einen Kondensator einer Kühlmaschine geöffnet und keine Ablagerungen mehr in den Leitungen (Schlamm, Inkrustierungen) feststellen können. Der Deckel des Kondensators wies metallisch-blanke Stellen auf. Wir mußten früher den Kühlwasserbehälter zweimal jährlich entleeren und reinigen, doch jetzt waren überall dort, wo belebtes Wasser hinkommt, alle Inkrustierungen bis auf den Grundanstrich zurückgegangen. Schleimbakterien lösen sich von selbst. Das Wasser ist weich, es riecht nicht mehr schlecht, es ist prickelnd, erfrischend auf der Haut, obwohl es Kreislaufwasser ist....” Helmut Ondricek, Leiter des technischen Bereichs der Firma Casali-Napoli (Manner; Süßwaren), Stammwerk Wien in „Auf der Spur des Wasserrätsels” von Kronberger/Lattacher


Weisheit

Der Anfang aller Weisheit ist die Verwunderung. ( Aristoteles, griech. Philosoph, 384-322 v.C. )


Wells, H. G.

Um den früheren Umfang des Buches beizubehalten, wurden in die vorliegende Auflage der „Fragen des Leninismus” die folgenden Arbeiten nicht aufgenommen, die in der zehnten Auflage enthalten waren: ... „Unterredung mit dem englischen Schriftsteller H.G.Wells”. aus J.Stalin „Fragen des Leninismus” [ Unter Bewusstseinskontrolle befindet sich ein Zitat von Wells, welches aufzeigt, daß es sehr wohl Berührungspunkte zwischen dem Menschenschlächter Josef Stalin und dem auch in Fragen der Finanzierung des Dritten Reiches durch westliche Hintergrundmächte sehr bewußten H.G.Wells gab, siehe hierzu auch Drittes Reich ]


Weltkultur ( moderne )

Die moderne Kultur ist in ihrer gegenwärtigen Entwicklungsphase eine Kultur ohne Weisheit, ohne Vernunft. Das ist eine Neuerung unter den Weltkulturen, und eine Neuerung, die nicht dauern wird. ( C.Friedrich v.Weizsäcker)


Weltpolitik

Die aufmerksame Beobachtung der Weltpolitik zeigt, daß große machtpolitische Bewegungen nach ganz bestimmten Regeln und Mustern ablaufen, die teilweise seit Jahrtausenden bestehen. Demjenigen, der diese Regeln nicht kennt, werden viele machtpolitische Abläufe immer ein Rätsel bleiben. Da von der Erkenntnis solcher Regeln Leben oder Tod ganzer Völker abhängen kann, habe ich mich entschlossen, auf die Wirksamkeit solcher hinter den Kulissen der äußeren Politik wirkenden Pläne einmal deutlich hinzuweisen.. Aus chronologischen Gründen möchte ich mit den „Zehn Regeln des Meisters Sun-Tsu” beginnen, die Jordis von Lohausen für uns aufgeschrieben hat: „Die klassischen Leitsätze zu einer solchen ´friedlichen`Strategie finden wir bereits bei einem vor 2500 Jahren verstorbenen chinesischen Menschenverächter namens Sun-Tsu. Sie lauten:
1) Zersetzt, was immer im Land eurer Feinde gut ist,
2) macht ihre Götter lächerlich und zerrt alles Herkömmliche in den Kot,
3) unterhöhlt mit allen Mitteln das Ansehen ihrer führenden Schichten, verwickelt sie, wo immer möglich, in dunkle Geschäfte und gebt sie im richtigen Augenblick der Schande preis,
4) verbreitet Streit und Uneinigkeit unter den Bürgern,
5) stachelt die Jugend gegen die Alten auf,
6) behindert in jeder Weise die Arbeit der Behörden,
7) bringt überall eure Spitzel unter und
8) scheut die Mitarbeit auch der niedrigsten und abscheulichsten Kreaturen nicht,
9) stört, wo immer ihr könnt, die Ausbildung und die Versorgung der feindlichen Streitkräfte, untergrabt ihre Disziplin und lähmt ihren Kampfwillen durch schwüle Musik, schickt dann noch leichtfertige Frauen in ihr Lager und laßt sie das Werk des Verfalls zu Ende führen,
10) spart weder mit Versprechungen, noch mit Geld oder Geschenken, denn all dies trägt reiche Zinsen (S.302, Jordis von Lohausen: Mut zur Macht. K. Vowinckel Verlag, Berg am See 1979).” aus D.Rüggeberg „Geheimpolitik”


Werte

Meistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge. ( Arthur Schopenhauer )


Wichtigtuer

Wichtigtuer sind zwar zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Erich von Däniken, schweiz.Schriftsteller,geb. 1935 )


Widmung

...so will ich dieses Buch dem Kind widmen, das dieser Erwachsene einst war. Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen ( aber wenige erinnern sich daran). ( Antoine de Saint - Exupery , in "Der kleine Prinz" )


Wirklichkeit

Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit. (Fjodor Michajlowitsch Dostojewskij, russ. Schriftsteller, 1821 - 1881 )


Wissen

Wissen ist Macht. Aber Unwissenheit bedeutet noch lange nicht Machtlosigkeit. ( Enrico Fermi, ital. Physikerund Nobelpreisträger, 1901 - 1954 )

Gegen das zunehmende Wissen der Menschen wäre nichts einzuwenden, wenn sie dadurch gescheiter würden. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, geb.1926 )

Je mehr wir wissen, um so tiefer schweigen wir und um so hoffnungsloser vereinsamen wir. ( Jose Ortega y Gasset, span. Philosoph, 1883 - 1955 )

Tatsächliches Wissen fängt dort an, wo vermeintliches aufhört. Und so sind es meist nur wenige, die am Ende eines oft langen Weges des Forschens und Studierens zur Einsicht gelangen, daß man schon sehr viel wissen muß, um zu wissen, wie wenig man in Wirklichkeit weiß. Peter Ortner im Grander Journal 1


Wissenschaft

Wissenschaft hat etwas Faszinierendes an sich. So eine geringfügige Investition an Fakten liefert so einen reichen Ertrag an Voraussagen. ( Mark Twain, amerik.Schriftsteller, 1835 - 1910)

Die Wissenschaftsfeindlichkeit der Bevölkerung stammt von der Bevölkerungsfeindlichkeit der Wissenschaft. ( Gerhard Kocher, schweiz. Gesundheitsökonom, geb. 1939 )

Wissenschaft: Statt vieler kleiner x macht man ein großes. ( Hans Lohberger, österr. Erzähler, 1920 -1979 )

Die Naturwissenschaft [ und nicht nur diese ] ist eine äußerst konservative und dogmatische Sache. Jede Bestätigung eines Paradigmas ist willkommen, jede Neuerung wird lange abgelehnt; die Suche nach Wahrheit wird vom Instinkt des Erhaltens (einschließlich Selbsterhaltung!) übertroffen. Daher setzen sich neue Erkenntnisse meist erst dann durch, wenn genügend viele Forscher in die gleiche Bresche schlagen: dann kippt das Gedankensystem um, es kommt zu einer wissenschaftlichen Revolution, ein neues Paradigma tritt an die Stelle des alten... Fazit: Kein Schüler, kein Student, aber auch kein Wissenschaftler oder Laie soll an endgültig bewiesene Tatsachen glauben, auch wenn es so in den Lehrbüchern dargestellt wird... (Prof,Dr.Walter Nagl, Gentechnologie und Grenzen der Biologie, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, S.126 f.)

Die Philosophen und auch die Wissenschaftler haben die Frage nach dem Sinn vom Sein übersehen und sich statt dessen umso emsiger darangemacht, das Seiende - vor allem die Dinge und die Menschen - zu untersuchen. Jedoch: eine Wissenschaft, die nicht von einer Philosophie getragen wird, die nach dem Sinn vom Sein fragt, kann nicht „denken”, sondern nur messen und zählen und entartet zur Katastrophenwissenschaft - also zu dem, was wir heute auf beängstigende Weise erleben. ( Martin Heidegger )

Jede wissenschaftliche Feststellung hat eine weltanschauliche Voraussetzung und eine praktisch soziale Konsequenz. ( Wilhelm Reich )

Überall dort, wo die Wissenschaft neue Erkenntnisse gewinnt, schafft sie grundsätzlich auch neue Macht. Carl Friedrich von Weizsäcker


Wissenschaftler

Die Nähe zur Welt des Geldes kann aber bisweilen die wissenschaftliche Wahrheitssuche auch beeinflussen, zumindest in Amerika: Dort räumt, in einer anonymen Befragung unter 2167 Wissenschaftlern, jeder fünfte ein, in den letzten drei Jahren Ergebnisse zurückgehalten zu haben, um laufende Patentanträge nicht zu gefährden, oder unerwünschte Ergebnisse verzögert zu haben. Manch unliebsame Erkenntnis, meinen Experten, käme sogar nie ans Licht. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf”


Witz

Witz ist das Niesen des Gehirns. Dabei ist ein immer witziger Mensch genauso unausstehlich und unappetitlich wie ein Kerl mit chronischem Schnupfen, aber ohne Taschentuch. ( Alfred Polgar, österr.Schriftsteller, 1873 - 1955 )


Worte

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. (Joseph Rudyard Kipling, engl.Erzähler, 1865 - 1936 )


Zahl

Die reinste und abstrakteste Form der Schöpfung ist die Zahl. Nichts Polares, und unsere Welt ist polar, ist so rein wie die Zahl. Sie ist der Schlüssel zur ersehnten Gewißheit. Doch auch die Zahlen sind polar. Das haben wir leider lange Zeit vergessen. Wir verwenden die Zahlen nur in Hinblick auf eine ihrer beiden Seiten, auf die quantitative, zählende Weise. Der andere, vergessene Pol spricht von der qualitativen, er-zählenden Seite der Zahlen. Ja, es ist wahr, die Zahl hat eine Qualität, und sie verbindet uns mit einem universellen Inhalt hinter den Formen. Das ist der Sinn jeder Form. Die Zahl erfüllt die höchste Anforderung, die an ein Hilfsmittel gestellt werden kann. Sie vereint, weil sie in all ihren Formen auf die hinter ihnen stehende Einheit und Eindeutigkeit hinweist. Erst wenn die Wissenden sich ihrer gemeinsamen Basis, des Glaubens, und ihres gemeinsamen Zieles, der Gewißheit, wieder bewußt werden, kann es zur Hochzeit des sich liebenden und streitenden Paares, Religion und Wissenschaft, kommen. Dr. M. Stelzner in „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Zählen

Der Erfolg zählt. Die Mißerfolge werden gezählt. ( Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936 )


Zeit

Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. ( Max Frisch, schweiz.Dramatiker und Erzähler, 1911 - 1991)


Zinsen

Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhaßt, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward. Denn für den Warenaustausch entstand es, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld...er [ist] von allen Erwerbszweigen der naturwidrigste. Aristoteles, Politik 1,3 in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus”


Zitate

Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf. ( Arthur Schopenhauer, dt.Phil.,1788-1860 )


Zivilcourage

Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen ! ( Franca Magnani )


Zorn

Zorn macht langweilige Menschen geistreich. ( Francis Bacon, engl. Philosoph und Staatsmann, 1561 - 1626 )

Man sagt, daß Zorn das letzte ist, daß an einem Manne alt wird. ( Alkaios, griech. Dichter, um 600v.Chr. )


Zucker

... wurde Zucker früher nur in Apotheken verkauft, als Gewürz, kostbares Stärkungsmittel und als Medizin. Man hielt das seltene und teure Statussymbol der Reichen gar für gesünder als Honig. Daß Zucker heute für jeden erschwinglich ist, haben wir Napoleon zu verdanken. Er schnitt durch eine Kontinentalsperre Europa von den Zuckerrohrlieferungen aus West-Indien ab. Der süße, eingedickte Saft des Zuckerrohrs wurde plötzlich selten und teuer. Doch die Bevölkerung mochte sich mit der Zuckerabstinenz nicht abfinden und suchte nach Ersatzprodukten. 1775 entdeckte der Chemiker Sigismund Marggraf, daß sich auch aus heimischen Zuckerrüben Zucker herstellen ließ. Doch erst sein Schüler, Franz Carl Archard, wußte diese Entdeckung zu nutzen - er züchtete nicht nur Rüben mit einem höheren Zuckergehalt, sondern lieferte auch gleich das Verfahren zur großtechnischen Gewinnung mit. Im 19. Jahrhundert wurde der Zucker zu einem typischen Produkt der Großstadt und der Industrialisierung. Große Zuckerfabriken entstanden, und bald konnte sich die süßen Kristalle jeder leisten. Inzwischen verbraucht jeder von uns im Durchschnitt 45 - 60 Kilogramm Zucker pro Jahr. Unsere Leidenschaft für Süßes beschränkt sich dabei nicht nur auf den Löffel Zucker im Kaffee oder die Nutzung als Gewürz. Das meiste davon steckt in Fertigprodukten: in Backwaren, Brotaufstrichen, Müslis, Marmeladen und natürlich in Schokolade und Bonbons. Aber auch Soßen, Eintöpfen, Fischkonserven, Gewürzgurken und vielen Fertiggerichten wird Zucker zugesetzt - mitunter in stattlichen Mengen. Mit bis zu 20 Prozent Zucker ist Ketchup häufig süßer als ein Stück Kuchen. Oft sind wir uns dessen nicht bewußt - wer erwartet schon in sauren Rollmöpsen Süßes? Doch was uns auf den ersten Blick absurd erscheint, ist für die Lebensmittelindustrie eine ausgeklügelte Strategie: Der Zuckerzusatz zielt genau auf unsere Geschmacksnerven ab, die auf >>süß<< gepolt sind. Er regt damit als natürlicher >>Appetitanreger<< unseren Appetit an und hinterläßt ein angenehmes Geschmacksgefühl. Vor allem Kinder werden so früh wie möglich auf ein süßes Leben getrimmt. Ob gesüßter Instant-Tee für Babies, süße Kinderjoghurts, Kakaopulver oder Vitamin-Bonbons: Fast alle Produkte für die kleine Kundschaft enthalten beträchtliche Zuckermengen. Damit die Eltern sie trotzdem kaufen, wird mit Gesundheit, Vitaminen oder anderen wertvollen Inhaltsstoffen geworben. Vor allem der Vitaminzusatz wird von Ernährungswissenschaftlern oft kritisiert. Denn auch durch Vitamine werden Bonbons oder fetter Kinderquark mit etlichen Zusatzstoffen nicht gesünder. Simone von Laffert „Was darf ich noch essen?”


Zufall

Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will. Anatole France


Zukunft

Meine Vision der Zukunft ist so genau, daß ich, falls ich Kinder hätte, sie sogleich erwürgen würde. ( E.M.Cioran, franz.Schriftsteller,1911 - 1995 )


Zwei

Die Zwei ist das Gegenstück zur Eins. So wie die Eins die Ungeteiltheit ist, so repräsentiert die Zwei die Gespaltenheit, die Polarität, die Zweiheit und Uneinheitlichkeit und damit Vielheit. Wir stellten fest, daß die Zwei die Basis unserer Erkenntnisfähigkeit ist. Der Wissenschaftler wird ein Problem, d.h. eine Spannung zwischen zwei Polen, lösen, indem er zwei neue Fragen bzw. Probleme erarbeitet. Welt ist immer polaritätsbezogen. So können wir es vom mathematischen und inhaltlichen Standpunkt verstehen, wenn in den heiligen Schriften der Diabolos (Satan) als der Herrscher der Welt beschrieben ist. Darin liegt primär nichts Beunruhigendes, denn diabolisch ist in diesem Sinne schon der Wechsel von Tag und Nacht, Oben und Unten, Schlafen und Wachen. Diesem Rhythmus folgen wir mit unserem Atem. Niemand würde auf die Idee kommen, ein Pol der Atmung, entweder ein- oder ausatmen, wäre schlecht oder verwerflich. Es ist das Gesetz der Welt. Polarität ist ihr Herrscher. Deshalb wird der Diabolos = Satan = Widersacher in allen seinen Teilen gespalten, also polar dargestellt. Der Teufel hat zwei Hörner, zwei verschiedene Füße, und der andersartige Fuß ist ein Zweihufer (Pferdefuß). In der Hand hält er die Gabel als das Symbol des Gespaltenen, Zweifachen, der Polarität. Auch die heilige Schrift, die Bibel, beginnt mit dem zweiten Buchstaben, dem Beta. Der Weg auf der Erde benötigt die Polarität, und er beginnt mit ihr. Der laufende Wechsel der beiden Pole macht uns erlebnisfähig, ähnlich wie die auf der Leinwand ablaufenden Bilder der beiden Pole schwarz und weiß. Welt ohne Polarität ist nicht möglich. Die Zwei symbolisiert Unterschiedenheit. Aus ihr gehen u.a. auch Zweifel, Zwiespalt und Zwist hervor. Unser Verstand stößt an Grenzen bei der Feststellung der allein existierenden Einheit, außerhalb derer nichts sein kann, und des dennoch existierenden Gegenteiles, der Polarität. Beides ist uns einleuchtend. Die Einheit als Hintergrund wie auch die Polarität als Erfahrungsgrundlage dieser Welt sind existent. Dieser Widerspruch kann ohne den dritten Punkt, die Drei, nicht gelöst werden. Dr. Michael Stelzner „Die Weltformel der Unsterblichkeit”


Nachwort

Durch „Zufall” bekam ich 1997 Jan van Helsings Buch „Geheimgesellschaften und Ihre Macht im 20. Jahrhundert” in die Hände, welches zu diesem Zeitpunkt bereits handelsverboten war. So widersprüchlich viele der dort dargestellten Dinge auch sein mögen, niemand wird ernsthaft bezweifeln wollen, daß viele Dinge auf der Welt nicht ganz so sind, wie es gemeinhin an Schulen, Universitäten, in Zeitungen und im Fernsehen dargestellt wird. Nun sind viele dieser Dinge für den täglichen Broterwerb auf den ersten Blick sicher unwichtig. Etwas differenzierter muß man diese „Tat”-sachen allerdings zur Kenntnis nehmen, wenn man die Komplexität der Welt akzeptiert. Sicher würden Sie die Frage, ob Sie Ihr Geld bewußt einsetzen würden, um durch entsprechende Transaktionen Ihre Rendite durch die Vernichtung fremder privater Spareinlagen zu erzielen, verneinen. Daß auch Ihr Geld, sofern es bei Banken, Versicherungen oder Aktienfonds angelegt ist, in eben dieser Weise „arbeitet”, wurde zuletzt besonders gut in Rußland deutlich, als westliche Hedging-Fonds durch gezielte Transaktionen eine Hyperinflation auslösten und damit viele Russen um ihre Dollar-Spar-Einlagen betrogen wurden (Auszahlungsunfähigkeit=Insolvenz), bei den Rubel-Spareinlagen schweigen wir diskret, denn es ist in der Tat eine famose Sache, wenn die Druckerpresse der „Staatsbank” das Geld nach Tonnen ausstößt, und die Bevölkerung infolge Geldschwemme überhaupt nicht mehr weiß, was sie vor lauter Glück über die Expansion der Geldmenge zuerst kaufen soll; immerhin besteht ja ein kausaler Zusammenhang zwischen Geldmenge und Produktivität. Die Bevölkerung kaufte demzufolge nur sehr wenig von ihrem vermehrten Geld, was letztlich ja auch eine Inflation kennzeichnet. Wer diesen Zynismus an dieser Stelle absonderlich, oder gar deplaciert empfindet, der sollte sich etwas häufiger auch „Blätter” greifen, die nicht für den „Michel” geschrieben sind. Im Handelsblatt las ich beispielsweise einmal einen Artikel, der die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den „Boss” des führenden deutschen Glücksspielautomatenherstellers zum Thema hatte. Dasselbe Blatt (und hier möchte ich einmal klarstellen, daß ich dieses Blatt durchaus gern lese) erläuterte auch einmal in einem süffisanten Ton, daß sich die Russen offiziell beschwert hätten, weil die Amerikaner mit einem veralteten Laser aus der SDI Ära und einem Durchmesser von 2400mm einen amerikanischen Satelliten betriebsuntauglich geschossen hatten. Selbstverständlich werden solche Meldungen auch gleich lächerlich gemacht, denn dieser Laser war ja nun fast schon so alt, wie Ronald Reagan selbst.In dem Artikel wurde denn auch gleich die Weiterentwicklung der Lasertechnologie bekanntgemacht und daß es doch etwas seltsam wäre, daß sich die Russen über so alte Kamellen aufregen würden. Beim Recherchieren der Verquickung von Geld und Politik, stieß ich immer wieder auf die gleichen Namen und auf das gleiche Grundmuster. Nun ist es häufig schwierig, zu entscheiden, was wahr ist und was falsch. Und die Suche in einer speziellen Richtung engt meistens zu sehr ein, erlaubt keinen Überblick. Sollte die sogenannte „Weltverschwörung” tatsächlich existieren, so muß sie auf allen Gebieten präsent, und damit nachweisbar sein. Nun liegt es in der Natur der Sache, daß eine solche „Weltverschwörung” eben nicht einfach so beweisbar, sondern allenfalls per Indiziennachweis als „mehr oder weniger wahrscheinlich” dargestellt werden kann. Viele, der in diesem Buch zitierten Stellen zeigen ein Bild auf, welches uns vorschnell dazu verleiten könnte, mit Schuldzuweisungen überallhin nicht zu sparen. Allerdings, und diese Erkenntnis war auch für mich nicht einfach, gibt es eine alternative Erklärung. Diese unsere Welt folgt Entwicklungsgesetzen. Der Sinn des Daseins in der Materie ist die geistige Evolution. Eine geistige Entwicklung in der Materie kann aber nur auf Dualität beruhen. Und zur Dualität gehört eben auch der Gegensatz von Gut und Böse. Der Mensch hat durch seine Existenz in der materiellen Welt die Möglichkeit, sich von Ursache-Wirkungsbeziehungen zu überzeugen und aus ihnen zu lernen. Dieser Lernprozeß, der durch Leid und Glück gekennzeichnet ist, wird von vielen Menschen leider nicht als solcher begriffen, was zu Schuldzuweisungen von allem nicht-Ich führt. Die besonders krasse Form der Dualität, die wir heuer feststellen können, begünstigt natürlich beide Seiten. Zum einen ist es heute sehr leicht, die Welt als Kasperletheater zu entlarven, auch wenn dies auf den ersten Blick bei all den Problemen der Welt als geschmacklos mißverstanden werden kann. Zum anderen stellen wir als direktes Gegenstück hierzu eine sich verstärkende Machtkonzentration im Hintergrund fest, die man in der Tat als „Weltverschwörung” bezeichnen könnte. Da diese Aktivitäten sich aber besonders in den „sogenannten westlichen Demokratien” abspielen, haben wir hier direkt vor Augen, wer die wirklich „Schuldigen” sind. Wir selbst sind es. Jeder einzelne „Bürger”. Durch unser Denken und Handeln ermöglichen wir alle diese unerfreulichen Sachen, über die wir nur so ungerne sprechen, oder die gar tabuisiert oder zensiert sind. Wenn wir uns unserer Würde, unseres Menschseins, unserer Verantwortung bewußt werden, dann können wir die Veränderungen, die wir uns im Außen wünschen, nur bei uns selbst beginnen. Und dazu gehört eben auch, daß wir Verantwortung dafür übernehmen, mit welchen Denkinhalten wir uns beschäftigen. Daß wir kritisch unsere Welt betrachten und uns zurückhalten mit vorschnellen Werturteilen. Diese Beschäftigung mit uns selbst ist es, von der wir abgelenkt werden und uns ablenken lassen. Es ist daher auch kein „Zufall”, daß die Scannercodes die 666 beinhalten (Anfang, Mitte und Ende der herkömmlichen Codes), der Eingang zum www hebräisch = 666 ist und die gesamte Computertechnologie auf Dualität (0 - 1 bzw. ja - nein) beruht. Aus dem bisher gesagten geht also ganz klar hervor, daß hier nichts und niemand verteufelt werden darf, denn dies wären nur Reflexionen unserer unvollkommenen Sicht. Negative geistige Tendenzen können auf das Individuum immer nur dann negativ einwirken, wenn ein Grundpotential vorhanden ist, welches sich verstärken läßt. In den Medien wird genau dieser Umstand ausgenutzt, um die „Bürger” lebenslang in eine falsche Realität einzubinden. Die verschiedensten Meinungsbildungen setzen ein Pro oder Contra, also ein Dafür oder Dagegen voraus, was letztlich dazu beiträgt, immer nur auf der Stufe der These und Antithese zu verharren, anstatt die Synthese einzuleiten. Durch dieses Verharren auf statischen geistigen Entwicklungspunkten wird es mit der Zeit immer schwerer sich von seiner „Verbildung” und den vielen persönlichen und gesellschaftlichen Neurosen zu trennen bzw. deren Unsinnigkeit zu erkennen. Die Folgen sind in der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung zu sehen und drücken damit letztlich die Grundtendenz der Mehrheit der Individuen aus.